[2er RPG] The new Life Begins

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Schockiert blickte sie in Raphaels Gesicht und brachte kein Wort heraus, seine Stimme klang viel zu ernst, was ihre Vermutung nur verstärkte. Da draußen fand ein Kampf statt und sie bezweifelte das der starke Blutgeruch von den Angreifern stammte.
      Verängstigt blickte sie Raphael nach und verschloss sofort alle Türen im Haus. Haustür und Terrassentür. Von ihrem Instinkt geleitet, verwandelte sich Mira in ihre Tierische gestallt, denn als Mensch würde sie keine Chance haben.
      Minuten strichen voller sorge und Angst an ihr vorbei, ohne eine Ahnung zu haben was draußen vor sich ging.
    • Als Raphael aus dem Haus stürzte erfasste ihn der erste Schock als auf er das Blutbad auf der Straße entdeckte. Der nächste Schock folgte bereits als er die vernarbten Wölfe erblickte, die beinahe mit Freude dieses Massacker anrichteten. Ohne Zweifel handelte es sich hierbei um Rasmus' Rudel. Aber wie waren sie so schnell so weit ins Lager vorgedrungen. Fynn und Ryan hatten doch mit ihren Leuten wache gestanden.
      Eine grausame Vorahnung erfüllte Raphael als er die feindlichen Wölfe musterte und diese ihn ebenfalls betrachteten. Sie schienen zu wissen wer er war, doch noch schlimmer schienen sie auf jemanden zu warten.
      "Du bist groß geworden, Raph. Und wenn ich das mal so voller Stolz sagen darf: du kommst wirklich sehr nach mir." Ein eisiger Schauer durchglitt Raphaels Körper und Angst erfasste ihn als er sich nun langsam in die Richtung drehte, aus der jene kalte Stimme kam. Ein gut zwei Meter großer Mann mit schwarzen Haaren und einem Gesicht das Raphaels durchaus gleicht, mustert den Delta amüsiert, ehe sein Grinsen breiter wurde. Doch Raphaels Blick war entsetzt auf zwei blutüberströmte Körper gerichtet, die der Mann in je einer Hand hielt und hinter sich herschleifte als er sich näherte. "Nach all der Zeit kamen sogar extra Fynn und Ryan vorbei, nur um mich zu begrüßen. Ist das nicht nett?" Mit einem Ruck ließ er die bewusstlosen Körper am Boden liegen und lief weiter bis er direkt vor Raphael stand und mit einem wenig herzlichen Lächeln zu ihm hinunter blickte. "Nun fehlt für die glückliche Familienzusammenführung nur noch eine Person... wo ist deine Mutter?"
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    • Ylva hatte schon den ganzen Tag ein merkwürdiges Gefühl gehabt, so'n bisschen wie die Ruhe vor einem Sturm. Als der Überfall begann, stecke Ylva mitten in einer Besprechung, die sofort beim ersten Blutgeruch zu Ende ging. "Rasmus..." Murmelte sie angespannt und wies ihre Männer an auszuschwärmen, aber mindestens zu zweit zusammen zubleiben. Wenn sie bereits ins Dorf vorgedrungen waren, hatten sie die Wachen mit Leichtigkeit überwunden.
      Mit böser Vorahnung trat Ylva nach draußen und erblickte schon vom weiten ihren Sohn, der erschrocken auf die Leichen am Boden starrte und dann in die Richtung ihres verdorbenen Ex-Mannes.
      "Deinen wiederlichen Geruch konnte ich schon im Haus riechen und du fragst noch wo ich bin ? Haben deine Fähigkeiten so nachgelassen ?" Fragte Ylva verachtend und betrachtete Rasmus voller Hass und Wut. "Das du es sagst hier aufzutauchen..." Es trennten sie noch 20 Meter, als Yoga ihre Wölfische gestallt annahm und ihn abwartend anstarrte, sie ist gewiss nicht so töricht Rasmus frontral anzugreifen, schon gar nicht wenn er so selbstgerecht dreinblickte.
    • "Man sagte mir mal ein guter Ehemann sollte auch immer zugleich ein Gentleman sein. Ich wollte lediglich höflich sein.", knurrte Rasmus beinahe amüsiert und drehte sich langsam in Ylvas Richtung wobei sein Grinsen nur noch breiter wurde. "Du bist noch immer so schön, wie an dem Tag als ich gegangen bin. Man könnte fast meinen du wärst um keinen Tag gealtert, meine Liebe." Nun von Raphael abgewandt, bewegte sich Rasmus geradezu selbstsicher auf Ylva zu bis er nun vor ihr direkt stehen blieb. Er sog einmal tief den Atem ein und ein Hauch von Überraschung spiegelte sich in seinem Gesicht wieder. "Nehme ich das richtig wahr? Hast du tatsächlich seit mir keinen anderen mehr gehabt? Hast du so sehnsüchtig auf deinen Ehemann gewartet oder ist es einfach nur verdammt lange her?", murmelte er geradezu mit einem hämischen grinsen und streckte seine hand aus um die wölfin zu streicheln.
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    • ( oh man merkt ich hab am Handy geschrieben xD Yoga für Ylva, Sagte für wagte .. manoman diese scheiß Autokorrektur :D)

      Angespannt beobachtete Ylva wie er langsam voller Selbstbewusstsein auf sie zukam. Er sprach noch genauso wie vor .. 20 Jahren mit ihr (waren es 20?! xD) als wäre nichts gewesen.. abgesehen von dem überheblichen unterton und das seine Stimme rauchiger war.
      Ylva stieß ein warnendes knurren aus und fixierte ihn mit festen Blick. Das letzte was sie wollte, war ein Pläuschen zu halten, wenn das Blut ihres Rudels an ihm klebte. Bei jeder Frage oder Aussage die er fällte, Antwortete sie mit einem kurzen rucken ihres Kopfes.. so wie sie es schon früher getan hatten. Es war wohl der schnellste weg ein Gespräch zu beenden, wenn die fragen einseitig blieben.
      Ihre Antwort beschränkte sich lediglich auf ein 'Nein'.
      Als er anstallten machte ihr übers Fell zu streicheln, sträubte sich ihr Fell angewidert und verzog das Gesicht zu einem Wütenden Knurren. Sollte er es auch nur wagen sie zu berühren, würde Ylva ihre Vorsicht über Bord werfen und ihm die Hand zerfleischen. Selbst wenn es ihr Todesurteil wäre, dennoch verhielt sie sich noch abwartend.
      Vor 20 Jahren waren sie einander ebenbürtig gewesen und in den letzten Jahren hatten vermutlich beide bis zum erbrechen Trainiert, niemand konnte sagen wie ihr Kräftemessen ausgehen würde, aber einer würde danach sicher nicht mehr lebendig aufstehen.

      Währenddessen versteckte sich Mira weiterhin als Wolf in Raphaels Haus.. bis es an der Gartentür, kratzte und jemand jämmerlich leise heulte. Ihr kam das kleine Stimmchen bekannt vor, weswegen sie aus ihrem Versteck schlich und um die Ecke lugte, um zusehen wer diese Geräusche machte. Vor Schreck und Kummer zog sich ihr Herz krampf voll zusammen und lief ohne Nachzudenken als Mensch zur Tür, um die Blut überströmten Avery und Malou hinein zu lassen. Von Niko fehlte jede Spur. "Oh Gott..." murmelte sie leise und nahm die völlig verängstigten Welpen auf den Arm, Geistig anwesend genug um die Tür wieder zu schließen und zurück in ihr Versteck zu gehen.
      Mira versuchte einige beruhigende Worte zu murmeln und hörte ihre Umgebung nach unbekannten Geräuschen ab.
    • (Ich weiß :D Mein Autokorrekt hasst ganz offensichtlich auch den Namen Ylva. Jedes Mal musste ich den Namen wieder manuell eintippen, wodurch alles nur doppelt so lange gedauert hat :D Deswegen hab ich deine Texte auch so verstanden ;) )

      Es war offensichtlich, dass Ylva nicht wirklich Rasmus' Meinung teilte, doch so war es ja immer gewesen. Sie waren so konträr und doch so verliebt...
      "Wie ich merke hast du unseren Sohn zu einem stattlichen Delta herangezogen. Das Gesicht, der Körperbau diese Augen, das alles hat er von mir. Nur diese Angst die ihm ins Gesicht geschrieben steht, die muss er von dir haben, denn mein Sohn wäre nicht so schwach und würde Angst zeigen.", spuckte er beinahe aus, wobei er sein eigen Fleisch und Blut musterte. Raphael wiederum löste sich langsam aus seiner ersten temporären Angststarre und begann langsam wütend zu Knurren und verwandelte sich, doch Rasmus winkte unbeeindruckt ab. "Sei ruhig, Raph! Wir spielen später, Daddy hat gerade keine Zeit für dich.", murrte er abschätzend und drehte sich wieder zu Ylva. "Nun, meine Schöne.." Er hielt mittendrinnen inne, als er ein leises verängstigtes Quitschen vernahm und folgte dem Geräusch, bis er einen Welpen hinter einigen Fässer hervorzog und den kleinen strampelnden wolf in die Luft hochhielt. Sofort breitete sich ein Angstkloß in Raphaels Magen aus, als er Nico erkannte und er machte er einen Satz vor, doch der warnende Blick von Rasmus, ließ ihn inne halten. "Na du Kleiner... du musst neu sein. Wir kennen uns ja noch gar nicht...", säuselte er zu dem angsterfüllten kleinen Fellbündel, ehe sein Blick in etwas brutaleres, etwas kälteres transformierte. Ohne sich weiter um den Kleinen zu kümmern, warf er diesen in RIchtung Raphaels, der ihn notgedrungen auffing und ihn schützend nah an sich hielt.
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    • ( haha dann ist ja gut :D )

      Ylva schnaubte verächtlich, wenn auch etwas zustimmend und schaute kurz zu Raphael hinüber.. soviel Angst zu zeigen war wirklich Dumm.. und würde sie das ganze hier überleben, konnte Raphael sich was von ihrer Anhören! Dummer Kerl einfach nur so daherum zu stehen.
      Bei dem leisem quietschen, verengte Ylva die Augen, nur um zusehen zu müssen wie Rasmus den armen Niko in die Höhe hob..sie hat den kleinen schon tot in Rasmus fingern sehen können, bis er ihn einfach wie Müll davon warf. Diesen kleinen Moment von Unachtsamkeit, wollte sie sich aber nicht entgehen lassen. So, das Ylva auf der Stelle wo sie war, nach oben sprang und zum Angriff über ging.
      Rasmus würde damit sicher rechnen, genauso wie Ylva darauf hoffte, das dem so war.
    • Schneller als Raphael es jemals gesehen hatte, verwandelte sich Rasmus an Ort und Stelle in einen Wolf, der selbst ihn bei Weitem überragte. Doch entgegen Raphaels Erwartungen, dass er Ylva ebenfalls angreifen würde, wich er ihr lediglich aus, allerdings mit einer sehr hohen Geschwindigkeit. Wieso attackierte er sie nicht? Er hatte so viele Möglichkeiten und doch blieb er in der Defensive. Selbst seine Lakeien griffen nicht ein, beobachteten das Geschehen nur am Rande und hinderten jeden, der den Schauplatz verlassen wollte.
      Rasmus wich jede einzelne Bewegung von Ylva aus und achtete genau auf ihre Körperhaltung. Nach einiger Zeit nutzte er den Schwung ihres Angriffs zu ihrem eigenen Nachteil und warf sie um, sodass er sie unter sich festnagelte, sein Blick für einige Sekunden fest auf sie gerichtet, ehe er von ihr herunter stieg und ihr den Rücken zuwandte. Während er langsam lief, verwandelte er sich zurück. "Ich habe einen Vorschlag..."
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    • Dieser Scheißkerl spielte mit ihr! Was für ein räudiger Köter! Was bezweckte er damit?! Warum kämpfte er nicht endlich mit ihr, anstatt Katz und Maus zu spielen. Wenn er vorhatte sie damit Müde zu kriegen, irrte er, Ylva könnte 3 Stunden so weiter machen und wäre nicht Kaputt.
      Dennoch war sie erstaunt wie schnell er war und erst recht als sie sich in nur wenigen Augenblicken unter ihm befand. Wie war er nur so verdammt schnell geworden?!
      In den wenigen Sekunden wie er sie anstarrte, wusste sie, das dieser Kampf schneller verloren war, als ihr lieb ist.. und doch verschonte er sie?!
      Ylva stand sofort auf und verwandelte sich wie Rasmus zurück in ihre Menschliche gestallt. "Was bezweckst du damit Rasmus? Du Greifst uns an und veranstaltest ein Bludbad, nur um einen Vorschlag zu äußern? So verhält sich kein Rudelführer, nur jemand der Wahnsinnig geworden ist und den Verstand verloren hat."
    • Ein lautes beinahe übertriebenes Lachen entglitt seiner Kehle und erfüllte die Stille, ehe der abtrünnige Alpha über seine Schulter zu seiner Frau zurück blickte und beinahe liebevoll lächelte... wenn er dazu in der Lage wäre.
      "Meine Hübsche, es geht um Selektierung. Es geht um die Starken und die Schwachen. Ich biete jedem in diesem Rudel an sich mir anzuschließen, wenn er sich beweisen kann. Dir, meine Liebe und Raph bleibt ein Test ersparrt. Ich bin so großzügig und nehme dich als meine Frau zurück, wenngleich du mich so sehr betrogen hast. Ist das nicht nett von mir? Und was wäre ich denn für ein Vater, wenn ich mein eigen Fleisch und Blut ablehnen würde?", knurrte er amüsiert, wobei es durchaus sarkastisch klang. "Die anderen müssen sich beweisen. Wer zu schwach ist, ist sowieso eine Schande für uns Werwölfe und wer stark genug ist, darf sich meinem Rudel anschließen." Raphael, der sich mittlerweile ebenfalls zurückverwandelt hatte und den zitternden Nico schützend im Arm hielt, erhob seine Stimme und prompt glitt Rasmus Blick überrascht zu ihm. Vermutlich hatte er nicht erwartet, dass sein Sohn überhaupt noch etwas sagen würde. "Was ist, wenn man sich weigert...?", knurrte er durchaus wütend und mit einem Hauch von Angriffslust in den Augen. "Nun, dann... ist man ein Feind meines Rudels... und ihr seht ja was wir mit Feinden machen." Erneut lachte er, diesmal etwas leiser und hätte Raphael nicht Nico im Arm gehabt, hätte er sich nur zu gern verwandelt und sich auf ihn gestürzt.
      "Nun denn... ich will nichts erzwingen. Ich lasse euch Zeit zu überlegen. Schließlich haben wir keinen Grund zur Hektik... Ich komme wieder." Damit wandte er sich endgültig ab, um zu gehen, ebenso wie sene Lakeien.
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    • Ylva konnte nichts weiter tun als ihn Wütend anzustarren, es war fast schon erbärmlich wie wenig sie gegen seine Forderung entgegenbringen konnte. Als Frau würde sie gewiss nicht zu ihm zurück kehren, lieber würde sie sich von ihm zerfleischen lassen.
      Und doch musste sie als Rudelführerin denken.. was konnten sie tun, um dem bevorstehenden Blutbad entgegen zuwirken. Rasmus hatte deutlich gemacht, das sie keine Chance haben würden.. und mit seiner Ansprache war klar, das jeder so stark war wie die Wölfe, die er mitgebracht hat. Ihre Angriffskraft war dagegen gar nichts...
      Sobald Rasmus verschwunden war, löste sich Ylva aus ihrer Erstarrung und schaute zu Raphael hinüber. "Wo ist Mira? Bring Niko zu ihr und kümmere dich mit um die Toten... danach müssen wir entscheiden was wir tun werden." Ylva schaute zu ihrem engsten Wölfen, die nun wieder auftauchten und erteilte ihnen die Befehle, die nötig waren um das Blutabd zu beseitigen.
    • Raphael nickte beinahe träge auf Ylvas Befehl hin und lief zu seinem Haus zurück. Beinahe erleichtert bemerkte er, dass abgeschlossen war und niemand die Tür aufgebrochen hatte. Zumindest konnte Mira nichts geschehen sein. Immer noch mit dem zitternden Nico im Arm, klopfte Raphael drei Mal fest an die Tür. "Mira, ich bin's. Mach' auf. Ich hab Nico bei mir.." Damit wartete er auf die Entriegelung der Tür.

      Besorgt blickten braune Augen über das Blutbad, bis sie jene Vertraute erfassten, die sie gesucht hatten. Zielstrebig ging der Mann zu Fynn und Ryan hinüber, die beide blutüberströmt am Boden lagen, aber dennoch atmeten. Langsam atmete er aus und hockte sich neben die beiden, um die tiefen Wunden zu begutachten, ehe er sich zuerst Fynn, dann Ryan über je eine Schulter warf und beide zur Krankenstation brachte. Dort setzte er beide ab, nur um sie in ärztliche Behandlung zu geben, ehe er zu Ylva zurückkehrte. "Scheiße, damit hat absolut niemand gerechnet. Ryan und Fynn leben zwar noch, aber es gibt keine Garantie, dass sie jemals wieder auch nur laufen können.", murrte Lloyd finster, während ihm ihre momentane Situation von Minute zu Minute immer klarer wurde.
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    • Mira fiel ein schwerer Stein vom Herzen, als sie die Stimme von Raphael hörte und Niko bei sich hatte. Avery und Manou zitterten noch immer am ganzen Leib, so das sie beiden fest an sich drückte und zur Haustür ging.
      Mit nur einer freien Hand, dauerte es etwas bis sie die Tür öffnen konnte, sobald Mira es geschafft hatte, suchte sie Raphael nach Verletzungen ab und nahm Niko mit zu sich, damit die Geschwister wieder zusammen waren.
      "Ich hab einen Mann brüllen hören.. was ist denn nur passiert und geht es dir gut?" fragte sie verängstigt und biss sich auf ihre bebende unterlippe. Mira wollte den kleinen keinen weiteren Grund geben Angst zu haben und doch fiel es ihr schwer ihre eigene Angst unter Kontrolle zu bekommen.


      Ylva hatte bei der ersten Person angefangen, auf der sie ihren Blick gerichtet hat. Es waren viele tote darunter, hauptsächlich Frauen die kaum Kampf Erfahrung hatten oder ihre Kinder schützen wollten. Das gleich war bei den Männern zu beobachten.. wenn sie ihre Familien schützen wollten, hat man sie getötet.. Rasmus hielt Wort.. er hatte bereits mit der Selektierung angefangen... Alles was ihnen über den Weg gelaufen ist und schwach, alt oder eine Familie schützen wollte ist gestorben, der Rest schwerverletzt.
      In Ylva möchte die Wut und hasste sich selbst dafür nichts tun zu können. "Lloyd wir hatten nicht mal den Ansatz einer Chance.. sie haben unser Lager gestürzt als wären sie auf der durchreise und nicht in einem ernsthaften Kampf... Und das schlimmste daran..es hat ihnen auch noch Spaß gemacht."
    • Zugleich überrascht und erleichtert erblickte Raphael Malou und Avery in Miras Arm und reichte ihr schließlich auch noch Nico herüber, damit die Geschwister wieder vereint waren, wenngleich sie alle in der gleichen Verfassung waren. Besorgt blickte der Delta zu den Kleinen hinunter, während er die Tür hinter sich schloss und vorneweg ging. "Bring die Kleinen in mein Schlafzimmer, dort können sie sich ausruhen. Ich erkläre dir alles im Wohnzimmer..", meinte er knapp und ging in den Wohnbereich, wo er sich auf das Sofa fallen ließ. Erst in diesem Moment ließ die Spannung von ihm ab und die zweite Welle von Angst überkam ihn, die er diesmal allerdings schnell niederkämpfte. Er konnte jetzt keine Schwäche zeigen.

      "Aber aufgeben ist auch keine Option..." Lloyd wusste nicht ob das eine Feststellung oder eine Frage an Ylva war. Dieser Hass, diese Übermacht, die er bei Rasmus verspürt hatte, war ihm bisher unbekannt gewesen und offenbar war er nicht der einzige, der die Kraft des Abtrünnigen ganz anders in Erinnerung hatte. Wie hatte er nur so mächtig werden können?
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    • Mira schaute ebenfalls besorgt zu den kleinen hinunter und seufzte leicht. "Ich bin gleich da...Ich will sie vorher noch etwas waschen .. wenn sie einschlafen,.sollten sie nicht so verdreckt wieder aufwachen." Damit meinte sie klebriege Blut, was noch immer im Fell der Wellen war.
      Mira ging mit ihnen ins Badezimmer und duschte jeden einzelnen vorsichtig in der Badewanne ab. Es brach ihr das Herz soviel Blut an ihnen zu sehen und was sie gesehen haben mussten.
      "So ihr drei..." Murmelte Mira leise und brachte sie ins Bett von Raphael, wo sie ihnen ein Versteck aus Decken baute, damit sie sich vielleicht etwas sicherer fühlten. "Versucht einwenig zu Schlafen... Wir sind gleich nebenan.. es kann euch also nichts mehr passieren, ihr seid in Sicherheit." sie streichelte noch jedem einmal über den Kopf und ging dann zu Raphael. Ihre Kleidung war zwar von Blutflecken übersät, aber das war jetzt nicht das Wichtigste, es war schließlich nicht ihr Blut.
      Mit leisen Schritten ging Mira zurück ins Wohnzimmer und setzte sich neben Raphael aufs Sofa. Sobald sie neben ihm saß, kehrte das Gefühl ihrer Angst zurück und kletterte einfach auf Raphaels schoß, um ihm gleich die Arme um den Hals zu schlingen. Tränen konnte sie mit mühe zurückhalten, aber eine Umarmung hatte sie nötiger, als tröstende Worte.

      "Nein ..natürlich nicht.. und doch müssen wir überlegen was wir tun werden.." äußerte Ylva besorgt und musterte die weiteren Aufräumen Arbeiten. "Aber lass uns darüber später reden.. erst müssen wir uns um die Verletzten und töten kümmern." damit setzte sie sich wieder in Bewegung um ihrem Rudel zur Seite zu stehen.
    • Raphael wartete geduldig. Lediglich ein Zittern seiner Hände konnte verraten wie er sich tatsächlich fühlte, dennoch riss er sich zusammen. Er hörte das Rauschen von wasser im Bad, als Mira die Kleinen in der Badewanne säuberte und erneut glitt das Bild des Massackers außerhalb vor sein geistiges Auge. So etwas grausames, hatte selbst er noch nicht erlebt und das wünschte er auch keinem. Er war nur erleichtert, dass er Mira nicht mitgenommen hatte. Hätte sie das gleiche wie die Welpen gesehen, wäre sie vermutlich in ähnlicher oder noch schlimmerer Verfassung. Das war einfach alles zu viel.
      Als Mira zurückkam und sie überhaupt erst Anstalten machte sich auf Raphaels Schoß zu setzen, schlang er bereits von sich aus seine Arme um sie und drückte sie nah an sich. Der Delta vergrub sein Gesicht in ihrer Halsbeuge und er schloss seine Augen. Seine Hände, die sie umschlossen, zitterten noch immer leicht, doch er war einfach nur froh endlich wieder daheim, bei Mira zu sein.

      Lloyd nickte langsam ehe er von sich selbst aus ins Lazarett zurückkehrte und versuchte zu helfen.
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    • Es müsste da draußen wirklich schrecklich geschehen sein, wenn Raphael so zitterte und das über einen so langen Zeitraum, wollte sich Mira lieber nicht ausmalen was passiert war. Der starke Blutgeruch verriet zwar wie viele verletzt oder gar gestorben waren, aber es gab keinen Aufschluss darüber, was Raphael gesehen haben musste.
      Erst als sein Zittern einwenig abebbte, lockerte sie ihre Umarmung etwas , um ihm ins Gesicht schauen zu können. Sorgenvoll strich sie ihm über die Wange und biss sich auf die untere Lippe. " Wenn dir was passiert wäre.." brachte Mira dann nach einer Weile leise hervor "Was war da draußen denn nur los, das du so verängstigt bist?"
    • Sobald Raphael das Zittern etwas unter Kontrolle hatte, löste sich Mira ein Stück und strich ihm über die Wange. Sanft legte er eine Hand auf ihre und hielt sie fest während seine Stirn leicht an ihre lehnte.
      "Rasmus und ein paar seiner Wölfe haben unser Lager gestürmt und das ohne Probleme. Es gibt Tote, viele Verletzte... und ich war eie erstarrt. Ich wollte etwas machen, doch als Rasmus leibhaftig vor mir stand, hatte ich einfach nur noch Angst und konnte mich nicht bewegen. Ich hatte Angst um unser Rudel. Ich hatte Angst um die Leute, die mir wichtig sind.", murmelte er wobei er sich schämte sich so ängstlich zu zeigen.
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    • Mira hatte schon befürchtet, er würde ihr nur das nötigste erzählen, umso erleichtert war sie jetzt , das er so ehrlich zu ihr war.
      " Wie schrecklich.. wie konnte Rasmus so weit vordringen ohne das es jemand bemerkt hat? Weißt du in weit man noch helfen kann die Verletzten zu versorgen ? Wäre es mein eigener Vater gewesen, hätte ich genauso reagiert. Da hilft auch all die Ausbildung nicht.. auf so etwas kann man nicht vorbereitet sein. Schäm dich bitte nicht dafür. " es war Mira zwar ein graus all die Grausamkeit zu sehen,aber im Gegensatz zu den anderen hatte sie keine ernsthaften VVerletzungen davon getragen und hatte genug Kraft zu helfen.
      Raphael sollte sich aber wirklich nicht dafür Schämen Angst zu haben, das war nur natürlich und vollkommen verständlich.
    • "Wir hatten Wachen ums Lager postiert, doch offenbar hat Rasmus selbst die außer Gefecht gesetzt..." Raphael hielt für einen Moment inne, als er sich an die blutüberströmten Gesichter der Vertrauten erinnerte. Er schluckte schwer ehe er weitersprach. "Ich weiß nicht wie viele Ärzte unbeschadet sind, aber wenn du willst kann ich dich später zur Krankenstation bringen..." Erneut eine Pause seinerseits. Raphael lehnte sich wieder etwas nach hinten und ließ Miras Hand los während er zur Seite blickte und seine Hände zu Fäusten ballte. Er hatte gewusst, dass Rasmus eines Tages wiederkäme, sowie er gewusst hatte, dass er alles andere als freundlich sein würde. Warum konnte er sich dann nicht zusammenreißen? Er hätte sicher helfen können... Er hätte helfen müssen! Stattdessen hatte er sich wie ein Feigling verhalten.
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