[2er RPG] Darkness is the only thing you will earn

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    • Mir aller Kraft versuchte sie sich zu wehren, sich ihm zu entziehen, damit er sie auch ja nicht berührte, aber vergeblich. Seine Triebe, sein sexuelles verlangen nach ihr, nach einem weiblichen Körper, ließen ihn blind und taum zugleich werden, aber schlimmer noch war die Tatsache, dass er seinen Verstand komplette hatte ausgeschaltet und somit sicher kein erbarmen zeigen würde, bis er nicht das bekommen hatte, wonach er lechzte.
      Ihre Augen waren geweitet, ihre Atmung ging schon jetzt viel zu schnell, panisch. Sie mied seinem Blick, aus sorge darum, dass sich ihre Angst dadurch nur verdoppelte und sie damit lähmen würde. Er würde freies Spiel haben und das würde sie auf gar keinen Fall zulassen, auch wenn es im Moment aussichtslos für sie schien. Sie war viel zu schwach und er, egal was Subaru gesagt hatte, drei mal so stark.
      Ihr gesamter Körper verkrampfte sich augenblicklich. Liah hielt die Luft an. Spürte sie gerade wirklich das, was sie glaubte, dass sie es spürte?. Das atmen darauf gelang ihr nur stockend, ihre Finger krallten sich in seine Haut. Am liebsten hätte sie ihm alle Haare heraus gerissen, aber ihre Hand erreichte seinen Kopf nicht. Er hatte sich mit seinem gesamten Gewicht auf ihr ausgebreitet, damit sie sich auch ja nicht von der Stelle rühren konnte. Verdammt, sie war verloren. Die dunkelhaarige kniff die Augen zusammen, wie man es tat, wenn man fiel und nur darauf wartete, dass der Harte Boden einem entgegen kam, mit dem Unterschied, dass Eric ihr verderben sein würde. Ohne Mühe hatte er es geschafft, ihre Oberschenkel auseinander zu drücken. Auch hatte er keinerlei Geduld für ihr Höschen übrig, zerriss es, als wäre es ein Hauch von nichts.
      Ihr Körper ging in Risikobereitschaft. Durch ihre Anstrengung, ihn von sich weg zu halten entfloh ihr ein weiteres keuchen, seitlich liefen ihr die Tränen hinab. "Nein, nein!" Sie warf den Kopf hin und her um wenigstens seinen Lippen zu entkommen.  "Hör auf- ..Nein!" Kreischte sie nun lauthals und zappelte panisch unter ihm herum. Ihr Hals begann weh zu tun, ihre Glieder schienen an kraft zu verlieren und das war genau das, was sie im Moment am wenigsten gebrauchen konnte. Sie schluchzte mit bettelndem klang darin
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    • Ach als die Tür krachend zur Seite schlug und Subaru halb hineinstolperte ließ Eric nicht von Liah ab, sie zappelte und sich verzweifelt gegen ihn wehrte. Sie schrie und weinte, doch er hörte einfach nicht auf, viel zu betrunken und geil war er, dass er einfach alles um ihn herum ausblendete.

      Mit nur einem Satz war Subaru bei ihnen und packte den Chinesen am Kragen um ihn von Liah herunterzuziehen. Gerade noch rechtzeitig, denn Eric war dabei eine widerwärtige Straftat zu begehen. Noch nie hatte Subaru derart rot gesehen. Es gab Momente bei denen er die Fassung verloren hatte, aber Eric hatte mit seinem Tun alles dagewesene übertroffen. Noch während er Eric am Kragen zog verpasste Subaru ihm eine unters Auge. Es wäre ihm lieber gewesen wenn er seine Nase erwischt hätte, aber durch den Zorn und den Schwung hatte er diese verfehlt. Röchelnd und mit einer kleinen Platzwunde lag Eric mit offener Hose auf dem Boden. Der Anblick war erbärmlich und Subaru hatte noch lange nicht genug. Eric hatte es gewagt Liah auf diese Weise zu berühren! Sie zum Weinen gebracht und sie verängstigt! Dieser Bastard hatte mehr noch als eine Platzwunde verdient und dafür würde er sorgen. Diesmal packt er Eric am Hemd und schlug nocheinmal mit aller Kraft zu. Liahs Verlobter hatte sich allerdings weggedreht, weswegen Subaru seine Schläfe erwischte. Augenblicklich sackte Eric in sich zusammen und rührte sich nicht mehr. Er war kurz davor Eric durch Ohrfeigen wieder wachzubekommen und weiter seine Wut an ihm auszulassen während dieser bei Bewusstsein wäre, als er Liahs Wimmern hörte. Wie einen nassen Sack ließ er Eric los und ging zu ihr um sie in seine Arme zu schließen. Ihr Körper zitterte und er versuchte sie irgendwie zu beruhigen. "Es tut mir so leid Liah. Es tut mir leid, dass ich nicht früher da sein konnte." er hielt sie fest und strich ihr über den Rücken. "Hat er dir weh getan?" höchst wahrscheinlich hatte er das, aber Subaru konnte sich nicht überwinden zu fragen ob Eric es geschafft hatte sie zu vergewaltigen. Er hatte Angst vor der Antwort und vor seiner Reaktion. Würde er sich nicht auf die Frau konzentrieren die er liebte, würde er Eric zu Tode prügeln.
    • (Verdammt, ich war gestern abend schon fertig gewesen, hatte aber vergessen abzuschicken T_T heute ist nicht mein Tag)

      Ein kalter Schauer lief ihr den Rücken herunter, ihre Lider kniff sie, beinahe schmerzhaft, zusammen, denn nichts, das wusste sie, würde schlimmer werden, als mit jemandem intim zu werden und das obwohl man, alles für sie Menschen mögliche tat um dies zu verhindern. Übelkeit stieg in ihr auf, körperlich kämpfte sie weiter, innerlich wusste sie, dass es nur noch ein Zeitspanne von einpaar Sekunden betrug und dann wäre sie endgültig verloren. Das sie im letzten Moment gerettet werden würde, waren nur noch reine Wunschgedanken, in einer Situation, aus der sie scheinbar nicht mehr heraus kommen konnte.
      Weder Eric noch sie hatten bemerkt, wie die Tür aufgebrochen wurde und Subaru herein trat. Sie drückte den Rücken durch, wollte ihm irgendwie entkommen, schaffte es alleine aber nicht. Wie ein erschrockenes Reh blinzelte sie perplex, als der Chinese plötzlich von ihr gezerrt wurde. Sofort setzte sie sich auf, presste ihre Hand auf ihre Brust und zog das Kleid wieder herunter. Noch bevor sie überhaupt erkennen konnte, wer ihr Retter gewesen war, zuckte sie auch schon bei dem ersten schlag, der Eric mitten in das Gesicht traf, zusammen. Selbst der klang dieses Geräusche erzeugte schmerzen, sie wollte demnach nicht wissen, wie es sich anfühlte.
      Die junge Frau versuchte sich zusammen zu reißen, sie weinte nicht gerne, vorallem nicht vor anderen, auch wenn es nur Subaru war, aber sie konnte nicht. Ihre Tränen wollten kein Ende nehmen und auch ihr zittriger Atem war kaum zu überhören. Der zweite Fausthieb hörte sich noch schrecklicher an, als der erste.
      Ihre Beine waren zu einer Wackelpudding artigen Masse geworden, sie konnte nicht still halten, egal wie sehr sie es auch versuchte, selbst die Umarmung ihres Geliebten ließ sie nicht vollenz zur ruhe kommen. Liah drückte sich mit dem Gesicht dichter gegen seine Brust, versaut wohl gerade sein Hemd, aber sie konnte sich nicht mehr zurück halten, viel zu viel Angst hatte sie gehabt, dass Eric sein Ziel doch noch erreicht hätte. Sie hielt sich an seinem Oberteil fest, traute sich nicht einmal mehr loszulassen. Sie versuchte zu antworten, wusste aber nicht, wie, wusste nicht, ob er ihr körperlich wehgetan hatte, denn sie war immer noch im Schock Zustand "S-Subaru- .." stammelte sie nuschelnd "ich- ..ich will Nach- Nachhause .."murmelte sie teils unverständlich, weil sie sich nicht von ihm entfernen wollte und auch, weil sie fürchtete, dass sie Eric sah. Das wollte sie im Moment am wenigsten. Wieder füllten sich ihre Lider mit Flüssigkeit, sie wünschte, sie könnte das weinen endlich unterdrücken, aber sie schaffte es nicht. Sie ekelte sich vor sich selbst, da ein anderer Kerl stellen gesehen und berührt hatte, an die nur ihr gegenüber hätte sein dürfen.
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    • (no problem! War eh zu fertig xD Liah ;_; armes Baby)

      So wie sie sich an ihn klammerte, zitternd, verstört und weinend - das war ein noch viel grauenvolleres Gefühl als sie ihn mit Eric verlassen hatte. Die Machtlosigkeit schnürte ihm erbarmungslos die Brust zu. Würde er sie nicht im Arm halten, drohte es hier wirklich blutig zu werden. Aber er hatte Angst sie könnte zerbrechen wenn er sie auch nur losließ. "Alles wird gut Liah. Ich bin da." leere Worte der Verzweiflung mit denen er versuchte sie weiterhin zu beruhigen. "Ich bring dich hier weg." sanft legte er ihre Hände, die sich in sein Hemd gekrallt hatten und legte sie sich über die Schultern um sie tragen zu können. Gleich darauf drückte er noch auf den Knopf an seinem Headset und sagte: "Ich bring die Prinzessin nach Hause. Kümmert ihr euch um... Den Kerl hier. Sollte besser ins Krankenhaus. Sonoda übernimmt." er wartete noch auf ein "Verstanden" seines Verteters ab und zog dann dass Headset ab. Subaru schob seinen Arm unter ihre Beine und hob sie vom Boden. Gott sei Dank hatte der VIP-Bereich einen seperaten Ausgang, weswegen er ohnd aufsehen und Umstände nach draußen gelangte. Es stand bereits ein Wagen bereit für den Fall der Fälle. Vorsichtig setzte er seine Geliebte ins Auto darauf bedacht sie so sanft wie möglich abzusetzen.
      Während der Fahrt sah er immer wieder zu ihr rüber und hielt ihre Hand, auch wenn es umständlich war so zu schalten. Am liebsten hätte er sie weiter getröstet, irgendwas gemacht, damit es ihr besser ging. Aber er wusste einfach nicht wie.
      An der Villa angekommen war das Haus leer und nur die Flutlichter waren an. Sein Chef war in Osaka unterwegs und würde erst morgen gegen Mittag wieder hier sein. Eric würde seinen Rausch hoffentlich im Krankenhaus ausschlafen denn wenn er jetzt die Tür rein kam, konnte Subaru für nichts garantieren.
      Er ging in den zweiten Stock und legte Liah auf ihr Bett. "Liah..." murmelte er im höchsten Maße besorgt. "Bitte sag mir was ich tun soll." wie als bestünde sie aus Glas strich er ihr vorsichtig eine Strähne aus dem blassen Gesicht.

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    • ( Ich habe es gerade viel schwerer als sie (;_;) ~ )

      Liah wusste, dass sie mit ihm sicher war. Seine starken Arme schützen sie vor all der Grausamkeit da draußen, aber im Moment schien dieser Gedanke allein sie nicht beruhigen zu können, so wie er es sonst eigentlich immer getan hatte. Sie wollte nicht weinen, wollte endlich aufhören, aber ihre Tränen nahmen kein Ende. Seine Worte prallten an ihren Ohren ab, so gerne sie auch geantwortet hätte, mehr als ein wimmern brachte sie sowieso nicht über die Lippen. Ein lauter schluchzer entkam ihr, als er gesagt hatte, dass nun alles wieder gut werden würde. Es hatte nämlich nicht viel gefehlt um alles zu zerstören, um sie zu zerstören. Die Vorstellung allein reichte, um sie erschaudern zu lassen, wie als würde sie vor Schreck ein weiteres mal zusammen zucken.
      Wie ein kleines, verängstigtes Kind klammerte sie sich an Subaru. Schlang ihre Arme verkrampft um seinen Hals. Ihr Gesicht vergrub sie in seinen Schulter. Im Moment ekelte sie sich vor sich selbst, fühlte sich dreckiger denn je - größtenteils körperlich. Erics Finger hatten Löcher in ihre Haut gebrannt, jede Bewegung ließ sie an das geschehene zurück denken, selbst das zusammen kneifen ihrer Augen, half ihr nicht aus diesem Albtraum. Sie wollte nichts sehen und auch nichts hören, einfach nur weg von hier, mehr verlangte sie nicht. Nicht eine Sekunde länger, würde sie es ertragen.
      Endlich draußen angekommen, drehte sie ihren Kopf zur Seite und schnappte nach Luft, atmete zittrig ein und aus, hoffte, dass es ihr einwenig half. Liah blinzelte wie ein erschrockenes Reh - wie aus der Trance erwacht, als er sie plötzlich absetzte und sich von ihr entfernte. Augenblicklich breitete sich schmerzende Panik in ihr aus, so hart wie ihr Herz schlug, war sie sich nicht einmal mehr sicher, ob ihr Brustkorb, dies noch länger aushalten konnte. Dieser regulierte sich aber einigermaßen wieder, als Subaru vorsichtig ihre Hand ergriff und diese über die gesamte Fahrt nicht mehr losließ. Langsam striff sie sich die hohen Schuhe von den Füßen, zog ihr Kleid so weit nach unten, dass ihre Fingerknöchel heraus stachen. Gott, dieser Widerling hatte ihren Slip einfach zerrissen und war dabei gewesen sich skrupellos das zu nehmen, wonach seine Lust verlangt hatte. Links und rechts von ihrem Gesicht kullerten ihr still, dicke Tränen die Wange hinab und verloren sich in ihrem dunklen Haar, was nun noch mehr sorgfältig zu einem Dud geformt war, sondern ausgebreitet auf ihrem Rücken lag.

      "M-Mach- ..Mach das dieses Gefühl verschwindet" sprach sie und rieb sich über ihre Gelenke, über ihren Hals und das Dekolletee "Er- ..E-Er war- .. ist überall, Subaru" stammelte sie unbeholfen, zog immer und immer wieder an dem unteren Teil ihres Kleides. Sie hätte sich am liebsten alles vom Leib gerissen und ihren Körper mit Stahlwolle geschrubbt, aber unter diesen Umständen, wollte sie sich ihm nicht zeigen. Ihr Mund bebte, sie wollte nicht, dass er sie so sah, die Scham konnte sie nicht unterdrücken "Mach das es aufhört" ihre Mundwinkel zogen sich nach unten, versuchte dabei ihr bestes nicht wieder zu weinen zu beginnen. Vergeblich
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    • Sie so zu sehen brach ihm das Herz. Er würde Eric das nächste mal in der Luft zerfetzen wenn er ihn sah. Aber jetzt galt all seine Sorge und Aufmerksamkeit Liah die ihn um etwas bat, dass er nicht tun konnte. Wie könnte er ihr helfen all das zu vergessen? Wie konnte er es selbst vergessen? Verzweifelt fuhr er sich übers Gesicht und suchte nach einer Lösung. Irgendwas musste er doch tun können!
      Hatte er nicht gelesen dass Vergewaltigungaopfer sich schmutzig fühlten und sich schämten? Liah zeigte definitiv Anzeichen davon. "Willst..." seine Stimme hörte sich selbst in seinen Ohren fremd an. "Willst du Baden gehen?" er würde sie jetzt nicht allein lassen, er erwartete schon fast dass sie zusammenbrechen würde. "Ich helf dir dabei." sagte er leise und strich ihr über den Handrücken. "Oder willst du schlafen? Ich bleib hier und pass auf dich auf. Ich geh nicht weg." was konnte er noch tun? Subaru war mit der Situation komplett überfordert und das machte ihn wütend. Mit allem wäre er klar gekommen. Schussverletzungen, Entführung oder sonstige Dinge dieser Art. Er war darauf ausgebildet worden, wusste ganz genau was er tun musste, was von ihm verlangt wurde. Aber das hier? Er konnte ihr nicht helfen und das machte die Sache so unglaublich schwer. "Du musst nicht hier bleiben, wenn du Angst hast er würde wiederkommen." er hatte vorhin schon mit dem Gedanken gespielt sie zu sich ins Appartement zu fahren. Aber er hatte es für besser empfunden wenn sie in einer ihr bekannten Umgebung sein würde. "Du kannst zu mir und dort eine Weile unterkommen, wenn du ihm nicht über den Weg laufen willst." allein der Gedanke an Eric ließ ihn die Fäuste ballen. Es klebte noch etwas getrocknetes Blut an seinen Knöcheln.

      (weiß auch nich so genau was ich tun soll.. Also Subaru. Das ist echt frustrierend!)
    • Liah schluckte schwer, es tat beinahe weh, der Kloß in ihrem Hals hinterließ einen brennenden schmerz und sie wusste nicht, was sie dagegen tun konnte. Ihre Hände waren zu verkrampften Fäusten geballt und diese presste sie gegen ihren Schoß. Während Eric ihre Schenkel hatte gewaltsam auseinander drückt wollen, hatte sie ihr bestes gegeben um dagegen zu halten, um es zu verhindern, auch wenn sie schon vorher gewusst hatte, das es nichts bringen würde. Hätte Subaru ihn nicht rechtzeitig von ihr gezerrt, sie wollte gar nicht erst daran denken, wie sie jetzt wohl wäre. Sicher verstörte als sie es ohnehin schon war. Um diese grauenhaften Gedanken aus ihrem Kopf zu bekommen, kniff sie die Augen zusammen, versuchte sich auf die Stimme ihres Geliebten zu konzentrieren, aus Angst, dass sie sonst zurück in diese Vorstellung driftete.
      Die dunkelhaarige atmete tief ein und wieder aus, musste sich innerlich dazu drängen sich in Bewegung zu setzten um aufzustehen. Ihr Körper gehorchte, aber er war steifer denn je. War das überhaupt noch sie selbst? Sie wusste es nicht - eine leise Stimme in ihrem Kopf bezweifelte es nämlich bereits. Sie ergriff seine Hand, nicht mit wirklich viel kraft, aber sie konnte nicht anders. Liah wüsste nicht, was sie hätte getan, wäre er nicht an ihrer Seite. Mit ihm zusammen überwand sie die Schritte bis in das Bad und das allein war schwerer, als es klang. Das einzige, was sie wollte, war schlafen. Am besten noch, in seinen Armen, damit sie mit Sicherheit davon ausgehen konnte, dass ihr die Nacht über nichts mehr passieren konnte, aber wie sollte sie das, wenn ihre Haut von einem unangenehmen prickeln bedeckt war, was Eric mit seinen Berührungen bei ihr hinterlassen hatte.
      Nachdem warmes Wasser in die große Badewanne eingelassen wurde, ließ sie ihn zaghaft, wie als sei sie unschlüssig, aus ihrem Griff und blinzelte skeptisch zu ihm auf. Es war einfach, sich das hautenge Kleid auszuziehen, dennoch ließ sie sich dabei Zeit, bis es dann schlussendlich auf den gefliesten Boden viel. Instinktiv wollte sie nach ihrem Slip greifen, denn sie schien vergessen zu haben, dass dort keiner mehr war. Sofort zog sie die Finger zurück in ihre Fäuste und starrte eine Sekunden auf ihre Füße. Gott, sie wollte nicht, dass er sie so sah, es war schrecklicher als alles andere. Ohne ihn anzublicken glitt sie vorsichtig in das Wasser, bis dieses sie bis zum Hals bedeckt hatte. Sie legte die Hände auf ihr Gesicht, was sollte sie sagen? Wahrscheinlich malte er sich im Moment die schlimmsten Dinge aus "E-Er- .. ich meine, er hat nicht- .." versuchte Liah ihm zu erklären, ohne es aussprechen zu müssen. Erst fuhr sie sich über die Augen und dann über die Wangen, bevor sie sich traute, seine Züge zu betrachten. Was dachte er im Moment? Ekelte auch er sich jetzt vor ihr? So sehr, wie sie es tat? "Geh nicht weg, Subaru, bitte" kam es bittend, mit unsicherem Ton
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    • Liahs Hand war eisigkalt. Normal wenn man gerade einen Schock durchlitt. Langsam und immer noch leicht zittrig lief sie schweigend mit ihm ins große helle Bad. Er war sich nicht sicher ob es okay war wenn er ihr beim entkleiden half, vielleicht würde sie sich erschrecken, wieder an Erics Berührungen denken... Unschlüssig, besorgt, machtlos stand er bei ihr und war bereit sie aufzufangen falls ihre Beine nachgeben würden.
      Sie glitt ins Wasser und er hoffte die Wärme würde sie beruhigen. Wäre es vielleicht besser wenn er draußen warten würde?
      Ein schwerer kalter Stein viel ihm vom Herzen und eine Art von Erleichterung machte sich in ihm breit auch wenn er einige Sekunden gebraucht hatte um zu begreifen was sie gesagt hatte. Er war also noch rechtzeitig gekommen um das schlimmste zu verhindern. Dennoch konnte er es sich nicht verzeihen eher dort gewesen zu sein.
      "Ich werde nirgends hingehen Liah." sagte er und streckte die Hand nach ihr aus und beugte sich über den Wannerand. Langsam und vorsichtig vergrub er seine Hand in ihrem Haar und küsste sie auf die Stirn. "Ich bin hier. Und ich bleibe solange du willst." dass das nicht ganz wahr war musste ihr bewusst sein. Spätestens wenn ihr Vater wieder kam müsste er aus ihrem Zimmer, bzw aus ihrem Bad verschwunden sein. Möglicherweise musste er sogar arbeiten, aber er würde sie auf keinen Fall mehr alleine mit Eric lassen. "Es gefällt mir nicht dass er hier auch wohnt..." murmelte er an ihrem Kopf und bereute es schon wieder. Er sollte Eric besser nicht mehr erwähnen. Wenn er könnte würde er Liah in ein Zeugenschutzprogramm aufnehmen, aber damit war noch lange nichts geregelt wenn Eric nicht hinter Gittern war - oder tot. Gleiches galt allerdings auch für den rest der hohen Yakuzatiere.... Sie war nun mal eine Yakuzatochter und von hohem Stand. Da würde es schwierig werden sie gut genug zu verstecken. Immer mehr wurde ihm bewusst wie aussichtslos das Ganze war wenn er nicht einen Weg fand all ihre Probleme auf einem Schlag zu lösen. Er musste unbedingt etwas handfestes und extrem grausames gegen ihn in der Hand haben. Bis jetzt allerdings war er der saubermann schlechthin und Liahs Vater würde wegen diesen Vorfall wohl kaum die Verlobung auflösen, viel zu wichtig war diese Verbindung... Frustriert legte er seine Stirn auf Liahs. "Ich liebe dich...." flüsterte er, als sei es eine Magieformel die alles wieder gut machen würde.

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    • (gawd, dass war so schön zu lesen D: ♡ - also eher ja traurig, aber ach, du weißt was ich mein!)

      Ihr Körper tat, was er wollte. Sie zitterte unaufhörlich, erschauderte urplötzlich und das trotz der Wärme, von der sie umgeben war. Aus dem Wasser stiegen heiße Dämpfe empor. Mit den Händen rieb sie sich verzweifelt über die Arme und die angezogenen Knie, aber selbst das half kein Stück, ihre Finger blieben blasser als blass. Noch immer schien ihr Blut, im wahrsten Sinne des Wortes, in ihren Adern gefroren zu sein und das diese begannen aufzutauen, war wohl noch lange nicht in Planung.
      Nichts, rein gar nichts, hätte sie in diesem Moment mehr beruhigen können, als der Klang seine Stimme. Seine Worte ließen sie vorsichtig die Augen schließen. Noch immer war sie in ihrem tun sehr zögerlich, aber sie gab ihr bestes um sich darauf zu konzentrieren, ihrem Körper klar zu machen, dass sie mit Subaru in Sicherheit war. Ihr konnte nichts mehr passieren. Trotz aller Bemühungen, gelang diese Information dennoch nur sehr schleichend in ihren Kopf. Viel zu langsam, als das sie es als zufriedenstellend empfand. Schreie wollten ihrer Kehle entweichen aber diese blieben gefangen. Die einzige expression, die sie zustande beachte, war ein Mitleid erregender Ausdruck, als er sacht ihre Stirn küsste.
      Sie hob die Arme aus dem Wasser und schlang sie ihm um den Hals. Wie ein Kleinkind ließ sie sich von ihm heraus tragen. Sie hätte es keine Minute länger darin ausgehalten. Sie fühlte sich, als drohte Gefahr, dass sie noch verrückt werden würde. Sie presste ihre tropfenden, nackten Körper gegen seinen. Ihren Kopf hatte sie zur Seite gedreht, horchte in die Stille, denn das sprechen schien, jedenfalls für den Augenblick, keine Option zu sein. Was sollte sie tun? Was würde gut für sie sein? Sie wusste es nicht. Liah hatte selbst nicht den blassesten Schimmer, was sie benötigte, damit sie wenigstens einigermaßen wieder zur ruhe kam - wenn auch nur körperlich.
      "Können wir gehen?" flüsterte sie, mit dem Blick starr in eine Richtung. Diese Frage hätte man auf sogut wie alles beziehen können. Selbst die junge Frau überkam sofort der Gedanke, dass sie einfach verschwinden sollten. Abhauen und rennen, sich nicht mehr umdrehen, aber das war eine alberne Vorstellung, die niemals würde Wirklichkeit werden können. ".. -Zu dir" kam es ergänzend, niedergeschlagen. Diese ganze Situation, ließ sie aufgeben

      (Eeeeeennnnnntschhhhhuuuuuliiiiiigeeeee, ich schieb das Posten nie wieder so lange auf T-T kommt nur Mist bei raus)
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    • (ach Lu! <3 du weißt ich warte so lange wie du eben brauchst. Hauptsache es kommt was! Und ja u.u ich weiß was du meinst.)

      Es war ihm herzlich egal, dass er nass wurde und Liah ihn halb als Handtuch benutzte, solange es ihr in irgendeiner Weise half das erlebte zu verarbeiten war ihm alles recht. Trotzdem schnappte er sich ein Handtuch nachdem er sie zurück aufs Bett brachte. Er legte ihr das Tuch um die Schultern und war dabei sie abzutrocknen als sie ihn fragte ob sie zu ihm kommen könnte. Natürlich hatte auch er zuerst ans weglaufen gedacht, weswegen er in der Bewegung innehielt. Aber das war unmöglich und das wusste auch Liah. Das Lächeln dass sich bildete war zuversichtlich, aber er konnte die Sorge nicht in seinen Augen verbannen. "Klar." antwortete er, um einen lockeren Ton bemüht. Es war ihm sehr viel lieber wenn sie bei ihm war und nicht unter einem Dach mit Eric leben musste. Und doch würde es so sein wenn sie ihn ersteinmal geheiratet hatte. Dann könnte Subaru ihr nicht mehr helfen - er musste es vorher tun. Sie und ihn selbst vor dieser Hochzeit retten. "Sei bloß nicht zu streng mit meiner Wohnung." Subaru war viel unterwegs und daher wenig bis gar keine Zeit überhaupt aufzuräumen - allerdings konnte er so auch kein großartiges Chaos veranstalten, ab und zu kam sogar eine Haushälterin, dennoch war die Wohnung sehe viel kleiner als die Villa. Im Grunde genommen bestand sie aus einem kleinen Wohnzimmer und einem Schlafzimmer, welches eher zu einem Arbeitszimmer umfunktioniert wurde.
      Er öffnete ihren Schrank und kramte ein paar normal und gemütlich aussehende Kleidungsstücke für sie heraus, da sie nicht gerade so aussah als würde sie sich überhaupt die Mühe machen sich anzuziehen.Er half ihr und versuchte angestrengt herauszufinden wie er sich verhalten sollte. Das war wohl so eine Situation in der man eine Seelsorgerhotline anrufen würde...
      Vorsichtshalber informierte Subaru sein Team dass Liah sich in einem Hotel befinde und ersteinmal Abstand brauchte. Morgen würde er seinen Chef auch davon berichten müssen, wenn Liah länger bleiben wollte als nur bis zum nächsten Morgen. Er hoffte es sogar.
      Die Fahrt verbrachten sie schweigend und Liahs Zustand schien sich nicht wirklich verbessert zu haben.
      Das klicken des Verschlussmechanismuses schien ihn zurück in das hier und jetzt befördert zu haben, denn seine Gedanken kreisten immer wieder zu der Frage wie er Eric das nächste mal gegenüber treten sollte. Wäre es Subaru überhaupt möglich ihn nicht umzubringen?
      "Willkommen bei mir." sagte er und hielt ihr die Tür auf. Scheinbar war die Haushälterin da geswesen, denn der Boden war abgesaugt und sauber. Das Appartement war klein aber modern eingerichtet ohne viel schnickschnack.
    • (Klar kommt was *nick* ♡)

      Am liebsten hätte sie ihn gebeten, sie zu ohrfeigen, damit sie endlich wieder zur Besinnung kam. Denn im Moment, war sie alles andere als sie selbst. Sie fühlte sich wie eine Gefangene in ihrem eigenen Körper, der zittrig, zerbrechlich und schreckhaft auf jede noch so kleine Bewegung reagierte, die sie mit den Augen nicht sofort verfolgen konnte. Die Tatsache, dass sie nichts gegen ihren jetzigen Zustand tun konnte, ließ sie innerlich vor Wut schäumen, äußerlich war noch immer der neutrale Gesichtsausdruck aufgesetzt. Ja, aufgesetzt, war die perfekte Bezeichnung. Es war wie eine Fassade. Eine imaginäre Wand, die sie, wenigstens für den Moment, schützen würde. Warum aber sollte sie ausgerechnet Subaru etwas vormachen? Es gab keine andere Person auf der Welt, zu der sie, von Anfang an schon, sehr ehrlich gewesen war, wie zu dem Dunkelhaarigen. Wahrscheinlich, weil die Scham, noch immer präsent war.
      Ihr Gehirn schaltete, als vorübergehende Lösung, in den Standby Modus. Ohne wirkliche verstanden zu haben, wie sie fertig angezogen, mit halbwegs trockenem Haar, in seinem Auto sitzen konnte, da waren die beiden auch schon an ihrem Ziel angekommen. Liah blinzelte perplex, sah flüchtig durch die Dunkelheit und schnallte sich schlussendlich ab um aus dem Wagen zu steigen. Die Gegend, in der Seite Wohnung lag, schien nicht die beste, aber auch nicht die schlechteste zu sein. Natürlich war die Yakuzatochter ein anderes Standard gewöhnt, dennoch scherte sie sich kaum darum. Sie ergriff seine Hand und ging mit ihm zusammen über den Parkplatz, zur Eingangstür und dann weiter, einpaar Treppen hoch.
      Bis jetzt hatte sie noch keinen mucks von sich gegeben, sie wusste einfach nicht, was sie - wenn sie es denn gekonnt hätte - überhaupt hätte sagen sollen. Einen kurzen Smalltalk anzufangen, würde ihn wohl nur weiter dazu veranlassen, sich um sie zu sorgen und das wollte sie nicht. Sie brauchte keinen bemitleidenswerter Blick, keinen, der ausdrückte, dass er Angst um sie hatte, sondern den, den sie an ihm liebte: der herausfordernde, der, mit dem er sie immer auf zog, mit dem er einwilligte, bei ihren Spielchen mit zu spielen. Das war das, was sie brauchte. Das glaubte sie zumindest.
      Mit großen Augen, in denen Neugierde steckte, starrte sie auf seine Finger, mit denen er den Schlüssel im schloss umdrehte um die Tür seines Apartments zu öffnen. Sie ging unter seinem Arm, mir dem er den Eingang offen hielt, durch und ließ ihren Blick umher schweifen. In der Mitte seines Wohnzimmers angekommen drehte sie sich mit dem Kopf zu ihm um und betrachtete ihn für einige Sekunden, öffnete leicht die Lippen, schloss diese sofort wieder "Eins ist klar .." sagte sie, mit ernstem Ton, monotonen Mienen " ..verlaufen kann ich mich hier schonmal nicht" beendete Liah ihren Satz und nickte. Erst wartete sie seine Reaktion ab, bevor sie ein kleines schmunzeln zuließ und entschuldigend die Schultern hob.
      "Es ist nett hier" - mir diesen Worten ließ sie sich auf die Couch fallen. Erst sitzend, dann liegend. Ihre Arme ausgestreckt, recht und links von ihren Kopf. Ihre Beine baumelten von der Armlehne. "Es riecht nach dir" sprach Liah, mit nachdenklichem unterton. Dann seufzte sie
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    • Er erlaubte sich ein Grinsen und lehnte sich gegen die Tür um sie mit verschränkten Armen zu beobachten. Sie wurde langsam wieder die Alte, jedenfalls hoffte er das. "Nein, das ganz sicher nicht." dann stieß er sich ab und ließ die Schlüssel in eine Glasschale fallen. "Ich wäre froh wenn es nach deinem Aufenthalt hier, nicht mehr nach mir riecht." er ging zu ihr rüber und berührte ihr Gesicht. "Bleib hier so lange du willst." sagte er lächelnd, küsste ihre Stirn und stand wieder auf. "Solange du den Abwasch übernimmst und für mich kochst, versteht sich." das schiefe Grinsen, dass sie von ihm kannte kehrte wieder zurück, da er genug Abstand zwischen sich und Liah gebracht hatte musste er nichts befürchten.
      Seine Küche die eigentlich nur aus einer Kochnische bestand - er aß eigentlich nur auswärts oder machte sich Instandnudeln - hatte das allernötigste parat. Seit sie aus dem Club raus waren hatte Liah nichts getrunken, daher schenkte er ihr ein Glas Wasser ein und ging zurück zu ihr. "Trink lieber was, bevor du dehydrierst und ich wieder die Schuld zugeschrieben bekomm." es war schon spät und er hatte vergessen ihr einen Pyjama einzupacken. Er kratzte sich etwas verlegen am Hinterkopf. Das hier entwickelte sich schon fast wie eine typische Nacht für ein Pärchen - allerdings mit einem bitteren Beigeschmack. "Ich leg dir ein Shirt raus... Leg dich ins Bett wenn du müde bist, ich geh nur schnell duschen." seine Klamotten waren nass, sein Handrücken noch teilweise blutig und er fuhlte sich ohnehin elend.
    • Liah atmete die Luft tief ein und wieder aus. Ihre dunklen, mittlerweile länger geworden Haare lagen ausgebreitet, wie ein Fächer, um ihren Kopf und das Gesicht. Oberhalb, hatte sie ihre Finger ineinander verknotet und starrte gegen die Decke seiner Wohnung. Ihre Mienen zierte ein lächeln, als seine Worte ihre Ohren erreicht hatten und sie auf die Stirn küsste. Sie konnte nicht im entferntesten beschreiben, was solch Kleinigkeiten, seinerseits, in ihr auslösten, aber noch bevor sie weiter darüber nachdenken konnte, entkam ihr, bei dem was er daraufhin ergänzte, ein heiseres lachen. Ihre Augenbraue zuckte belustigt, als er sich von ihr entfernte, wie als würde er wissen, was jetzt gleich kommen würde. Jedoch beließ sie es bei einem Kopf schütteln "Willst du das Geld für die Miete bar, oder nimmst du auch einen Scheck?" ihre Stimme, ihr Tonfall, triefte nur so vor Sarkasmus, mit einem Hauch Spott im Abgang. Nicht nur er, auch sie war mehr als froh darüber, dass sie sich nicht mehr ganz so vorkommen, wie ein, vor Angst zitterndes und schreckhaftes Rehlein in der Jagdsaison.
      Liah lächelte dankend, als er mit einem Glas Wasser zurück kam. Bevor sie dieses in ihre Finger nahm, nickte sie "Okay". Als er im Bad verschwunden war, zog sie ihre Hand sofort zurück. Schon als sie ihn damit hatte kommen sehen, hatte sie ein zusammen zucken unterdrücken müssen, denn es hatte sie unwillkürlich an den Vorfall in der VIP Lounge zurück denken müssen. Sie würde es sich niemals eingestehen, aber tief in ihrem inneren wusste sie genau, dass sie sich in diesem Augenblick, für eine gefühlte Sekunde, um ihn gesorgt hatte. Nur aus diesem Grund hatte sie ihm unachtsam den Rücken zugewandt. Nur durch ihr Mitgefühl, wäre es beinahe zu etwas gekommen, was sie ihr lebenlang nicht mehr hätte verdrängen können.
      Die brünette stand auf, fuhr sich durch das Haar und setzte sich in Bewegung. Blieb im Türrahmen, kurz vor seinem Schlafzimmer, stehen und betrachtete es oberflächlich. Die Blätterwirtschaft schien in dem kleinen Raum wohl die überhand gewonnen zu haben. Sie wollte erst gar nicht damit anfangen, sich den Kopf zu zerbrechen, was wohl alles darauf zu finden war.
      Ohne diese noch weiter zu beachten, setzte sie sich auf das Bett, striff ihre Hose von den Beinen und zog ihr Oberteil auf, nur um in das t-shirt von Subaru schlüpfen zu können. Mit geschlossen Augen, kuschelte sie sich in den weichen Stoff seiner Kleidung und legte sich hin.
      "Ich hab dich vermisst" sprach sie, als er, frisch geduscht, das Zimmer betrat und in ihre Richtung ging. Einladend hielt sie ihre Decke auf, wartete darauf, dass er sich dazu legte. Ja, sie wusste, dass auch er keinen wirklich guten Tag gehabt hatte. Sie konnte sich beinahe nur flüchtig daran erinnern, wie er Eric zugerichtet hatte, dafür aber umso besser, wie liebevoll Subaru sich um sie gekümmert hatte. Ihren Kopf platzierte sie auf seiner Brust, ihr Bein und eines ihrer Arme komplett auf seinem Körper. Liah hauchte ihm einen Kuss auf die Haut, bevor er für sie wieder als Kissen fungierte. "ich liebe dich auch" erwiderte sie seine Worte, die er in ihrem Badezimmer gesprochen hatte
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    • Die Dusche entspannte seine Muskeln ein wenig, die wohl auf dauer Anspannung waren seit sie den Club betreten hatten. Doch die wirkliche Entspannung war erst neben ihr möglich. Es tat gut sie in seinem Bett zu sehen und auf ihn wartete. Er hatte vergessen wie es war wie es sich anfühlte von jemandem erwartet zu werden. Liah hatte es geschafft in nur wenigen Monaten zu seiner Familie zu werden. Zu etwas, dass er verloren geglaubt hatte. Dieses mal würde er alles dafür tun um sie zu beschützen. Ihm durfte kein einziger Fehler mehr passieren!
      Er gespielt ungläubiges Lächeln erschien als sie ihm gestand, dass sie ihn vermisst habe. "Ich hab für dich meine Rekord-Dusch-Zeit getoppt. Und anstatt ein Lob zu bekommen, kommt ein 'Ich habe dich vermisst'?" grinsend stieg er zu ihr ins Bett und legte seinen Arm um ihre Schulter. "Dass du mich als Kissen missbrauchst, kostet extra." sagte er in einem ernsten Ton und küsste ihren Kopf. "Aber darüber verhandeln wir morgen." Liah benahm sich wieder normal. Aber er ahnte, dass es ihr noch immer zu schaffen machte, und noch eine weile machen würde. Dennoch war er froh darüber, dass sie sich bei ihm wohl zu fühlen schien. Es gab nichts was er hätte tun können, außer bei ihr zu sein. Die drei Worte aus ihrem Mund zu hören war noch immer das schönste was sie ihm schenken konnte. Vorallem nach so einem Tag. "Ich weiß." sagte er leise und strich ihr übers Haar. "Schlaf, ich pass auf dich auf."

      Das Klingeln seines Handys hatte ihn geweckt und halb blind tastete er auf dem ganzen Papierbergen nach dem Gerät. Er hatte fast vergessen, dass Liah noch in seinen Armen lag und hoffte, dass er sie durch seine Bewegung nicht geweckt hatte.... musste allerdings zwangsläufig so gewesen sein. "Ja... Kurosaki hier." antwortete mit belegter Stimme und versuchte wach zu werden, was nicht schwer war als Erics Stimme am anderen Ende der Leitung zu hören war. Unwillkürlich spannte er sich an und war hellwach. "Im Hotel." sagte er knapp und hörte weiter zu, was dieser Mistkerl zu sagen hatte. "Ich werde sie nicht wecken..." Subaru musste sich hart am Riemen reißen um Eric nicht anzubrüllen. "Werd ich ihr ausrichten." ohne weiter zuzuhören legte Subaru auf und sank genervt zurück in die Kissen. Eine Auszeit zu bekommen war in dieser Branche eine Seltenheit. Er konnte von Glück reden eine Nacht geschlafen zu haben... Und das mir der Frau die er liebte.

      Eric machte sich unglaubliche Vorwürfe. Er hatte einen halben Filmriss als er nach einigen Stunden komatösen Schlafens im Krankenhaus aufgewacht war und sein Schädel schmerzte als sei er mit 120 Sachen gegen eine Mauer gelaufen. So ganz abwegig war das gar nicht, denn sein Kopf war einbandagiert was er erst am nächsten Morgen herausfand als er sich im Spiegel betrachtete. Ein hässlicher Bluterguss zog sich halb über sein Gesicht. Und man bestätigte ihm, dass er wohl K. O. geschlagen wurde. Dunkel konnte er sich an die Geschehnisse erinnern und je mehr Details ans Tageslicht befördert wurden desto mehr Reue und Ekel verspürte er. Es musste ihm niemand sagen was passiert war. Er konnte es sich sehr gut selbst zusammenreimen. Liahs verzweifeltes Gesicht hatte sich in sein Hirn gebrannt und brachte ihm selbst zum verzweifeln. Er musste einen Weg finden sie um Vergebung zu bitten und diesen von ihr zu erhalten. Mit dieser Schande konnte und wollte er nicht leben. Als er in der Villa ankam und sie dort nicht vorfand versuchte er sie telefonisch zu erreichen, aber ihr Handy lag in ihrem leeren Zimmer. Einer der Wachen sagte ihm, dass sie wohl in ein Hotel abgestiegen war, doch keiner wusste in welches. Nur Kurosaki, der Chef der Truppe wusste das und wahr wohl auch in ihrer Nähe - schon wieder dieser Jun! Ihm war klar, dass er derjenige war der ihn so zugerichtet hatte. Aber wirklich verübeln konnte er es ihm nicht. Eric hatte es verdient, das wusste er selbst. Doch als Jun ihn am Telefon in diesem Ton abgewürgt hatte, stieg die Wut wieder in ihm auf. Was dachte dieser Kurosaki eigentlich wer er war?! Es blieb Eric nichts anderes übrig als abzuwarten, bis Liah sich selbst bei ihm meldete oder nach Hause kam.

      Subaru drehte sich zu Liah um sie zu sich zu ziehen und seufzte zufrieden. "Bleibst du noch eine Weile?" fragte er mit geschlossenen Augen und hielt sie fest im Arm. "Ich lass dich hier umsonst wohnen, was hälst du davon?" nuschelte er an ihrem Kopf. Er erlaubte es sich noch eine weile weiter zu träumen.
    • Bei seinen Worten, konnte Liah einfach nicht anders und verdrehte die Augen. Mit einem belustigen schmunzeln auf den Lippen, strich sie ihm einpaar Strähnen aus dem Gesicht und ignorierte dabei provokant, all das was er gesagt hatte. In seiner Umarmung zu liegen, war das einzige, was sie den ganzen Tag über gebraucht hatte. Er war der einzige, der es geschafft hatte, sie in soweit zu beruhigen, dass sie sich in solch einem kurzen Zeitabstand wieder relativ wohl in ihrer Haut fühlte. Zwar würde sie die Geschehnisse nicht so schnell wieder vergessen können, aber an Subarus Seite wusste sie, dass soetwas nicht wieder passieren würde. Auch wollte sie sich im Moment nicht den Kopf darüber zerbrechen, wie sie sich nun Eric gegenüber verhalten sollte. Würde er ihren Wunsch auf Abstand, den sie definitiv von ihm brauchte, akzeptieren oder gleich morgen früh schon, sobald er ausgenüchtert war, einen Aufstand machen? Beides wäre denkbar, aber die letztere Vorstellung endete damit, das Subaru der jenige sein würde, der darunter leiden musste. Denn er war der einzige - und würde auch der einzige bleiben, der wusste, wo sie sich befand. Bis jetzt hatte sie sich nämlich noch nicht zurecht gelegt, was sie würde sagen.
      Liah versuchte solch Gedanken aus ihrem Kopf zu verbannen, drückte ihren Körper etwas näher gegen seinen und konzentrierte sich dabei darauf, den angenehmen Moment und die ausgeglichene Atmosphäre, die um sie herum herrschte, in vollen Zügen, zu genießen. Ihre Glieder entspannten sich langsam aber sicher, ihre Lider begannen schwer zu werden und das noch vor seiner Aufforderung, dass sie schlafen gehen sollte. Ein leises Gähnen entkam ihren Lippen. Noch bevor sie es wirklich realisiert hatte, war sie vollenz in das Land der Träume abgedriftet.

      Zu Beginn hatte die junge Frau noch einen recht unruhigen schlaf gehabt, aber es war wie, als wenn ihr Unterbewusstsein ihr jedesmal aufs neue vermitteln würde, dass sie sich nicht fürchten brauche, dass sie mehr alleine war und ihre Ängste dementsprechend nicht alleine lösen musste. Erst als ihr Körper begann, es als angenehm zu empfinden, wurde sie unsanft aus ihrem traumlosen schlaf gerissen.
      Widerwillig öffnete sie erst das eine und dann das andere Auge. Einpaar Sonnenstrahlen hatten sich zwar in ihrem Gesicht verirrte, aber das war nicht der Grund für ihr aufstehen. Ihr Geliebter, oder im Augenblick ehr, ihre lebende Matratze, war so plötzlich aufgeschreckt, als das Handy auf dem Nachtisch hatte schrille Schreie von sich zu geben, dass sie vor Schreck selber zusammengezuckt ist. Sie hielt den Atem an, starrte mit geweiteten Augen in das Gesicht ihres Nebenmannes, weil sie in der ersten Sekunden nicht verstanden hatte, was vor sich ging. Sie dachte, irgendwas sei passiert, aber so wie Subaru sprach, war ihr sofort klar, wer dort am anderen Ende der Leitung war. Beinahe neugierig beobachtete die dunkelhaarige ihn, wie er Eric gekonnt abwürgte, wobei man ihm deutlich ansah, dass er ihn lieber erwürgen würde. Als er aufgelegt hatte, fixierte sie ihn, mit einer leichten Skepsis auf den Minen und wartete erstmal."Was sollst du mir ausrichten?" fragte sie nüchtern und presst die Lippen leicht aufeinander. Wollte sie das überhaupt wissen? - sie bezweifelte es nämlich.
      Als er sie zu sich zog, entkam ihrer Kehle, ein eher untypisches, mädchenhaftes kichern. Kurzerhand legte sie ihm locker die ihre Arme um den Nacken und vergrub ihre Nase in seiner halsbeuge. Aufmerksam lauschte sie dem, was er sagte, lenkte sich gleichzeitig ab, indem sie ihren Nasenrücken wandern ließ. Schnell hatten ihre Lippen und dann ihr Zähne seine Haut gestreift. Ein verschwörerisches grinsen bildete sich, bevor sie sanft zu biss und ihn ihn die Kissen drückt um sich rittlings auf sein Bauch zu setzten "heißt das, ich muss die kosten, die ich trage, nicht abarbeiten?" fragte sie unschuldig, eine ihrer Augenbrauen zuckte herausfordernd. Liah zuckte mit den Achseln, schob die Hüften zurück und legte ihr Kinn auf seiner Brust ab "wenn das so ist bleibe ich~" trotz ihre spielerischen Ernsthaftigkeit, konnte sie ein schiefes grinsen einfach nicht unterdrücken "Solange du den Abwasch übernimmst und mich bekochst, versteht sich" kam es lachend
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    • "mhm~" brummte er müde. "Er bittet um Verzeihung und das ganze Blah Blah drumherum..." nuschelte er an ihrem Kopf und hielt sie fest im Arm, nicht darauf gefasst dass sie etwas im schilde führte. Er war wohl der einzige der noch müde war, aber das was sie anstellte ließ ihn hellwach werden. Sie hatte sich gekonnt aus seiner Umarmung gewunden und kaum dass er sich versah, saß sie bereits auf seinem Bauch. Ein "Uff" kam amüsiert aus seinem Mund ehe er sie angrinste. "Das hört sich fast danach an, als würdest du bezahlen wollen, oder versteh ich das falsch?" seine Hände wanderten an ihre Oberschenkel und strichen einmal federleicht über ihre Haut bevor er sie dort ablegte. "sagtest du nicht ich sei nur ein mittelmäßiger Koch? Sicher dass du auf deine Sternenköche verzichten willst?" seine Hände wanderten langsam etwas höher. "Aber..." fügte er leiser hinzu und war an ihrer Taille angelangt, hielt sie fest und setzte sich mit ihr auf. "... Ich würde mir mühe geben, wenn du bleibst." hauchte er auf ihre Lippen ohne sie zu küssen. Einen Moment sah er sie einfach nur an und genoss ihre Anwesenheit und ihre Schönheit. Verdiente er sie überhaupt? Er konnte ihr nicht viel bieten. Im Grunde genommen machte sie mit ihm ein richtig schlechtes Geschäft und handelte sich sogar jede Menge Ärger ein. "Und? Was sagst du?" Er wusst, dass sie sich schon entschieden hatte. Schon lange. Und doch wunderte er sich jedesmal aufs Neue über ihre Entscheidung ihn zu lieben. Eine Hand glitt an ihrem Rücken hinauf zu ihrem Schopf und zog sie ein Stück näher zu seinem Gesicht. Er wollte ihr Spielraum geben ihn zu küssen oder es bleiben zu lassen. Er konnte mit einem Korb umgehen, vorallen nach den Ereignissen von letzter Nacht.
    • Amüsiert über seinen überraschten Ausdruck, erwiderte sie sein Grinsen und hob unschuldig die Schultern "Vielleicht will ich das ja wirklich?" Sprach Liah mit all der Unschuld, die sie hatte aufbringen können, legte den Kopf schief, betrachtete erst ihn und folgte mit ihrem Blick flüchtig seine wandernden Finger über ihrer Haut. Wie gut sie auch war, sie konnte sich noch soviel mühe bei ihrem Schauspiel geben, aber ihr Körper war ein schamloser Verräter und Subaru schon so verfallen, dass er das prickeln, welches durch ihn verursacht wurde, wohl deutlich hatte spüren können. Innerlich entkam ihr ein entnervtes Seufzen, so machte das ganze keinen Spaß - damals war es ihr um einiges leichter gefallen.
      Mit einem schmunzeln auf den vollen Lippen lauschte sie seinen Worten, seine Stimme war rau und dunkler, klang durch seine Verschlafenheit deutlich heißer, was ihr lächeln nur noch breiter werden ließ. Er hatte sie sowieso schon längst durchschaut, wieso es dann verleugnen? Ohne groß darüber nachzudenken, schob sie ihren Körper dichter an seinen heran, als sie sich aufgesetzt hatten. Seine Nähe machte ihr nichts, er war nicht Eric, diesen Unterschied erkannte ihr Gehirn, aber dennoch spürte sie eine kleine Blockade tief in sich, die ihr nicht zu erlauben schien, einen Kuss zu beginnen. Sie fühlte sich, wie als würde sie einen Kampf mit sich selber führen. Die dunkelhaarige biss sich auf die Unterlippe, schlang den einen Arm vorsichtig um seinen Körper und den anderen legte sie auf seiner Schulter ab. Das letzte was sie wollte, war ihm gegenüber Unsicherheit zu zeigen. Mit ihm konnte ihr nichts passieren - immer wieder, wie ein Mantra, hatte sie sich dies nach den gestrigen Geschehnissen, gesagt. Wahrscheinlich wollte sie ihn sogar mehr, als andersherum, aber musste schnell merken, dass ihr geistiger Zustand nicht mit ihrem körperlichen verlangen hatte mithalten können. Nun zahlte sie die Strafe dafür und befand sich in einem nicht enden wollenden Moment mit Subaru, in der sie immer wieder von seinen Lippen zu ihm herauf schaute. Die junge Frau schluckte, ihre Lippen striffen seinen, dann seine Wange und beendete dies in einer einfachen Umarmung, einer, mit der sie sich entschuldigte und gleichzeitig für sein Dasein bedanken wollte. Es ausprechen konnte sie jedoch nicht, die Peinlichkeit - vielleicht sogar der Scharm, hinderten sie daran.
      Sie rutschte von seinem Schoß, ging bis rüber zum Türrahmen und zupfte ihr Höschen zurecht "Hast du noch Zeit?" fragte sie, wusste genau so gut wie er, wie ihre Entscheidung lautete, unterstrich ihr bleiben mit diesem aber noch einmal. Er würde es schon heraus hören, sogut, wie er sie kannte, war er wohl schon geübt darin. Grinsen drehte sie sich um und rückte sein t-shirt an sich zurecht "Wenn du Eier und Milch da hast, dann könnte ich meine Kochkünste unter Beweis stellen" dabei zuckte sie mit den Achseln "Ich will ja nicht angeben, aber kein 5☆ Restaurant kommt an mein Omlett ran" ~
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    • Er war nicht enttäuscht sondern wurde nur darin bestätigt, dass sie noch damit zu kämpfen hatte. Er würde ihr alle Zeit der Welt geben um darüber hinweg zu kommen - das bezeichnete man wohl mit der wahren Liebe. Ihren Rücken streichelnd versuchte er ihr genau das zu vermitteln. Als sie aufstand ließ er die Arme erst müde sinken und fuhr sich gähnend durchs zerzauste schwarze Haar, dann grinste er sie an. "Dein Vater braucht mich wahrscheinlich erst heute Nachmittag wenn er zurück ist." jetzt erst konnte er Liahs Aussehen bewundern. Sie sah verdammt heiß aus in seinem, ihr viel zu großen Tshirt. "Tut mir echt leid Liah. Aber ich bin super pleite und hab auch keine Intentionen dir die Kreditkarte deines Vaters zu bringen oder deine Klamotten zu holen. Ich fürchte du musst dich mit meinen Kleidungsstücken zufrieden geben." sagte er unschuldig, doch das breite Grinsen danach strafte ihn Lügen. "Die Grundausstattung dürfte ich im Kühlschrank haben." er stand vom Bett auf und schnappte sich ihre Hand um mit ihr in die Küche zu gehen. Küchenzeile um genau zu sein. "So, so. Liahs spezial Omlett dass selbst Sterneköche umhaut?" die wenigen Töpfe und Pfannen klirrten als er die passende Pfanne herauskramte und ihr auf den Herd stellte. Alle anderen Utensilien suchte er auch noch zusammen und war froh, dass er sich wohl doch in seiner eigenen Küche auszukennen schien. So oft stand er nicht hier. "Dann~" er zog das Wort lang und sah sich die Küchenzeile an. "darfst du loslegen. Dein Reich für jetzt. Fackel es also bloß nicht ab." scherzte er und küsste ihre Stirn. "Ich mach Kaffee, den kann ich am besten!" er zog zwei Instandkaffeepäckchen hervor und wedelte sie hin und her. Normalerweise trank er seinen Kaffee irgendwo draußen und hielt sich mit dem Gebräu dass er zu Hause hatte nur wach um zu Arbeiten. Aber jetzt wollte er Liah nicht allein lassen - noch nicht.
    • Durch ihre dichten Wimpern hindurch, betrachtete sie ihren gegenüber für einen Moment blinzelnd. Subaru wusste sicher genauso gut wie sie, wie er auf Frauen wirkte. Ihr war bewusst, dass sie wohl nicht die erste an seiner Seite war - sicher auch nicht die erste, die nur mit einem seiner T-Shirts und einem Slip bekleidet, durch seine Wohnung lief, aber die Tatsache, dass nur sie das Privileg hatte, sagen zu können, dass er niemals wieder jemanden so betrachten würde, wie er sie im Augenblick betrachtete, reichte vollkommen aus. Seine Liebe ließ sie die Vergangenheit, dass was war, vergessen - machte sie nichtig.
      Liah sah an sich herunter, sein Oberteil bedeckte nur knapp die Hälfte ihres Hinterns und zeigte somit deutlich die Ränder ihres hellen Spitzenslips. Es wäre kein Problem gewesen, das weiße Shirt einfach herunter zu ziehen, aber wie er auf sie zu reagieren schien, hielten sie davon ab. Sie setzte belustigte Mienen auf, nachdem er zuende gesprochen hatte. "Ach um ehrlich zu sein, gefällt es mir ganz gut" säuselte sie, nuschelte gegen ende des Satzes und imitierte, breit grinsend, seinen unschuldigen Ton, der ihm nicht sogut gelang, wie er es sich anscheinend erhofft hatte.
      Kurzzeitig hatte sie vergessen, wie klein seine Wohnung doch war, denn nur nach wenigen Schritten, waren sie beide in seiner Küche angekommen. Gleich darauf entkam ihr ein lachen, ein unergründliches, was wohl durch die Situation den weg über ihre Kehle geschafft hatte. Mit aufeinander gepressten Lippen, versuchte sie sich zusammen zu reißen, was schwerer war, als zuerst gedacht. Sie hatte niemals geglaubt, dass sie sich jemals mit Subaru zusammen in solch einer normalen Lage befinden würde und es war, wie sie fand, unglaublich erfrischend zu dem Alltag, den sie Zuhause, Tag für Tag, wieder und wieder, aufs neue erlebte. Es war mit einem Traum gleichzusetzen.
      Die dunkelhaarige verdrehte die Augen "Ha-Ha, Subaru, wirklich witzig" sagte sie, bereute aber innerlich, dass sie den Mund so voll genommen hatte. Sie hatte nämlich, wenn sie ehrlich war, vor jahren das letzt mal selber gekocht. Ihr Vater hatte unzählige 'Fehltritt' kosten müssen, bis schlussendlich ein gutes Ergebnis dabei rausgekommn war - nun war sie sich aber nicht mehr so sicher, ob er das einfach nur gesagt hatte, um sich selbst und seine Magen vor weiterem Unheil zu schützen oder ob es wirklich gut geschmeckt hatte.
      Sie wäre nicht Liah, wenn ihre viel zu stolze Ader, diese Gedanken nicht beiseite geschoben hätte um endlich mit der Arbeit anzufangen. Eine Schüssel, ein Schneebesen, einpaar Eier, Milch, Mehl, Salz und Pfeffer. Nachdenklich betrachtete die dunkelhaarige die hellen Masse und hab etwas Basilikum hinzu, schlimmer konnte es sowieso nicht werden. Nachdem sie diese in Öl gebraten und auf Tellern plaziert hatte, setzte sie sich neben ihn auf einen der hohen Hocker "Tadaa ~". Das Omlett hatte eine natürliche Farbe, was sie beruhigte und schien sehr luftig, zwar hatte sie es anders in Erinnerung aber nun gut, daran ändern konnte sie nichts mehr. Ihre Finger waren noch mit Teig beklebt, leckte sich dieses von den Fingern, während sie grübelte, ob sie nicht doch etwas vergessen hatte. Wenn er am Ende des Tages mit Magenverstimmung im Bett lag, würde das sicher mächtigen ärger geben. Bei dem Gedanken, blickte sie skeptisch zu ihm auf
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    • Schmunzelnd machte er sich daran das Wasser zu kochen und anschließend das Kaffee Pulver in die Becher zu schütten. Die Mischung brachte er an den Thekentisch und sah Liah beim Kochen zu. Sie war wirklich konzentriert und sah dabei so schön aus, dass er ihr ewig zugesehen hätte. Keiner von beiden hätte je gedacht so eine Situation zu erleben, gewüscht wahrscheinlich, aber wirklich darüber nachgedacht hatten sie nicht gewagt. Seine Wohnung roch nach Frühstück und Gemütlichkeit, wie schon seit Jahren nicht mehr.
      Als sie mit dem Teller ankam und ihn erwartungsvoll aber skeptisch ansah während sie an ihren Fingern lutschte. Wusste sie eigentlich wie sie gerade aussah? "Du bist dir deiner Sache selbst nicht sicher oder?" seine Stimme klang zweifelnd. Er versuchte dem Drang zu widerstehen sie zu küssen oder schlimmeres mit ihr zu anzustellen. "Und? Wie schmeckts?" mit allen Mitteln versuchte er ein ungezwungenes Gespräch anzufangen. Doch seine Augen von ihr zu nehmen war schwieriger als gedacht, daher gab er es nach nur wenigen Augenblicken einfach auf und streckte seine Hand nach ihrer aus. "Lass das Liah~" sagte er frustriert und zog ihr den Finger aus dem Mund. "Das machst du doch mit Absicht oder?" einen Moment sah er ihr in die Augen und seufzte leise. Was hatte diese Frau nur mit ihm vor? Seine Belastbarkeit austesten? Statt ihrer verführerisch vollen Lippen küsste Subaru stattdessen ihre Fingerspitzen und probierte von dem Teig der noch daran klebte. Er leckte sich über die Lippen und lächelte schief. "Nicht schlecht, ausgebacken sollte es besser schmecken." Die Gabeln hatte er bereits zurechtgelegt und reichte ihr eine. Das fluffige goldbraune Omlett sah ziemlich gut aus und ohne zu zögern hatte er sich ein Stück davon in den Mund geschoben. "Mhm~" er kaute und machte ein ernstes Gesicht, die Arme gewichtig verschrenkt. Dann sah er sie an und grinste breit. "Du bist eingestellt." sagte er lachend.
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