[2er RPG] Darkness is the only thing you will earn

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Als er hörte wie sie die Tür öffnete um hinauszugehen drehte er sich um. Das weiße kleid mit dezenten Blumenmuster stand ihr ausgezeichnet und sein Gesicht hellte sich bei ihrem Anblick sofort auf. "Wunderschön siehst du aus." er bot ihr seinen Arm an um sie zum Wagen zu begleiten, auch wenn der Weg dahin nur ein paar Meter in Anspruch nehmen würde. "Nicht der Rede Wert Liah. Alles was dich glücklich macht, macht mich auch glücklich." dass es sich ziemlich kitschig anhörte war ihm egal. Es war einfach das was er dachte.
      "Geht es dir besser?" fragte er als sie bereits im Auto saßen und auf dem Weg zum Flughafen waren. "Du sahst sehr blass aus gestern." Besorgnis lag in seiner Stimme und er musterte sie aufmerksam. Eigentlich sah sie noch immer etwas blass aus. Ob es daran lag dass er ihr zu viel zugemutet hatte?

      Subaru war bereits mit einigen seiner Untergebenen unterwegs um nach dem Rechten zu sehen. Dass die Yakuza nur in der Nacht aktiv waren, war ein Klischee. Warum sollten sie nicht 24 Stunden auf ihre Schafe aufpassen können? In dem Fall war es eher das scheren der Schafe als das hüten. Mit der Bekanntmachung, dass Liah demnächst einen aus der Triade heiraten würde scheuchte eine ganze Horde von Ratten ans Tageslicht die versuchten ihre sieben Sachen zu packen oder irgendwie anders ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Es war jedem bewusst, dass eine Verbindung mit der Triade entweder der Tod oder unsagbare Vorteile bedeutete. Je nachdem auf welcher Seite man stand. Die Igas hatten noch keine gleichwertig gute Partnerschaft vorweisen können weswegen alles in der schwarzen Welt Japans in Aufruhr war.
    • Als er hörte wie sie die Tür öffnete um hinauszugehen drehte er sich um. Das weiße kleid mit dezenten Blumenmuster stand ihr ausgezeichnet und sein Gesicht hellte sich bei ihrem Anblick sofort auf. "Wunderschön siehst du aus." er bot ihr seinen Arm an um sie zum Wagen zu begleiten, auch wenn der Weg dahin nur ein paar Meter in Anspruch nehmen würde. "Nicht der Rede Wert Liah. Alles was dich glücklich macht, macht mich auch glücklich." dass es sich ziemlich kitschig anhörte war ihm egal. Es war einfach das was er dachte.
      "Geht es dir besser?" fragte er als sie bereits im Auto saßen und auf dem Weg zum Flughafen waren. "Du sahst sehr blass aus gestern." Besorgnis lag in seiner Stimme und er musterte sie aufmerksam. Eigentlich sah sie noch immer etwas blass aus. Ob es daran lag dass er ihr zu viel zugemutet hatte?

      Subaru war bereits mit einigen seiner Untergebenen unterwegs um nach dem Rechten zu sehen. Dass die Yakuza nur in der Nacht aktiv waren, war ein Klischee. Warum sollten sie nicht 24 Stunden auf ihre Schafe aufpassen können? In dem Fall war es eher das scheren der Schafe als das hüten. Mit der Bekanntmachung, dass Liah demnächst einen aus der Triade heiraten würde scheuchte eine ganze Horde von Ratten ans Tageslicht die versuchten ihre sieben Sachen zu packen oder irgendwie anders ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Es war jedem bewusst, dass eine Verbindung mit der Triade entweder der Tod oder unsagbare Vorteile bedeutete. Je nachdem auf welcher Seite man stand. Die Igas hatten noch keine gleichwertig gute Partnerschaft vorweisen können weswegen alles in der schwarzen Welt Japans in Aufruhr war.
    • Ihre Gedanken waren immer noch nicht vollkommen beim hier und jetzt angelangt, immer wieder drifteten sie ins nirgendwo. Wenn sie dann wieder auf blickte, bewegten sich meist nur Erics Lippen, verstehen tat sie aber nichts. Alles kam ihr so surreal vor, auch die Tatsache, dass sie inzwischen schon im Auto saßen und sich zum Flughafen fahren ließen.
      Liah brachte ein lächeln zustande, man konnte eher von einer verzogenen Miene sprechen, aber irgendwie schien sie sich noch nicht komplett von den Strapazen erholt zu haben. Was um alles in der Welt nahm ihr all ihre Kraft? Wie gerne würde sie jetzt gerne einfach wieder die Augen schließen und schlafen, lange und ohne, dass sie während dessen von grausamen fragen geplagt wurde. Sie zog die Jacke enger um ihren Körper und strich sich mit der Hanf über Ohren Oberarm "Mir geht es gut, mach dir keine sorgen" beruhigt sie ihn und nickte um ihre Aussage zu bestärken. Kurz sah sie durch das Fenster, wenn sie sich recht erinnerte, konnten sie von dem Flughafen nicht mehr weit entfernt sein. Sie war schon oft geflogen, aber nur innerhalb Japans, dies würde ihre erste Reise in das aus Land sein und ohne es selber zugeben zu wollen, sie war neugierig darauf zu erfahren, wie die Eindrücke wohl auf sie wirken würden.
      "Natürlich war ich das .." sagte sie "immerhin lieferst du dir ständig kämpfe - und das vor meinen Augen" .. mit dem Mistkerl, den sie liebte, sprach Liah in ihrem Gedanken stumm den Satz zuende. Dann ließ sie ein seufzen los und schüttelte leicht mit dem Kopf
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    • (sie war schonmal in China bei Eric xP)

      Es tat Eric furchtbar leid, was er gestern geliefert hatte und er versuchte es mit dieser Reise wieder gut zu machen. Die Sonne und die Ruhe würden ihr sicher gut tun. Er konnte ja nicht wissen, was genau Liah wirklich beschäftigte.
      Er streckte seine Hand aus um sie sanft ihren Kopf zu sich zu bewegen, sodass sie ihn ansehen musste. "Das wird nie wieder geschehen Liah, versprochen." sagte er ernst und ausdrücklich, dann ließ er die Hand wieder sinken.

      Mittlerweile waren sie am Flughafen angekommen wo ein Privatjet auf sie wartete. Es gab also noch nichteinmal nervige Passagiere an Bord die Liahs Laune verschlechtern konnte. Zwar wäre es ihm lieber gewesen, wenn sie miteinander sprachen, aber er sah ihr an, dass sie müde war. Außerdem hatten sie volle 5 Tage für sich allein, daher ließ er sie in Ruhe bis sie von allein mit ihm sprechen würde.
      Der Flug würde Rund 6 Stunden in Anspruch nehmen, aber für genügend Entertainment war an Bord des Jets ausreichend gesorgt, er konnte sich also auch alleine beschäftigen.
      "Wenn du müde bist, schlaf einfach. Das ist sicher nicht so langweilig wie das Fliegen." sagte er zwinkernd als sie bereits in der Luft waren.

      Als Subaru mit dem ganzen Zeug fertig war kehrte er mit einem schlechten Gefühl zur Residenz zurück. Liah über den Weg zu laufen würde ziemlich hart werden, denn er wusste nicht wie er sich verhalten sollte - sie wahrscheinlich auch nicht. Doch wie unwohl er sich auch fühlte... Sehen wollte er sie trotzdem. Er sog die Luft in seine Lungen und wappnete sich bevor er die Tür öffnete und sich für nur einen Augenblick umsah, vielleicht entdeckte er sie sogar. Als das nicht der Fall war ging er geradewegs ins Büro seines Bosses. "Ah! Jun." Kurakawa hob eine Braue. "mir kommt es so vor als sähst du noch schlimmer aus als gestern." stand ihm das wirklich so deutlich ins Gesicht geschrieben? Er ignorierte die Bemerkung und berichtete: "Wir sollten so langsam unsere Geschäftsleute in Kabukicho austauschen. Es gefällt mir nicht wie die Dinge gerade stehen." erklärte er offen. "mhm... Ja. Das war mir schon klar. Such dir die Männer raus und besetz sie neu." sein Chef sah ihn wieder an. Er ließ sich wohl nicht so einfach abspeisen. "War das vielleicht sogar meine Tochter?" Subaru versteifte sich und starrte auf irgendetwas auf dem Schreibtisch. Wusste sein Boss etwa, dass da etwas lief? Doch dann lachte der alte Herr. "Frauen!" rief er lachend aus und Subaru entspannte sich wieder etwas. "Und erstrecht meine Tochter! Ein Glück für dich dass sie im Urlaub ist und dich nicht noch mal so zurichten kann." er brummte belustigt vor sich hin wobei Subaru vor Schock fast die Kinnlade runterfiel. "Urlaub ?" fragte er nachdem er sich wieder gefassf hatte. "ja, ja! Eric der gute Junge hat sie gestern mit Blumen und zwei Tickets auf die Malediven überrascht. Du hast knapp ne Woche ruhe vor ihr, sie ist vor kurzem abgeflogen - ehe sie wieder in Kauflaune verfällt. Tut mit Leid mein Junge, aber dich hat sie von ihren Bodyguards am liebsten, auch wenn es für dich danach vielleicht nicht aussehen mag." wieder fing er an zu lachen. Wenn Kurakawa nur wüsste wie gern ihn seine Tochter bis vor kurzem noch hatte... Seinen Chef zu berichtigen, dass Eric ihn geschlagen hatte wäre unnütze Information. Sollte er weiterhin denken es sei Liah gewesen - sie würde sicher genauso hart zuschlagen wie ihr verlobter... Wie passend.
      Da verschwand sie einfach mir nichts dir nichts auf die Malediven ohne ihm bescheid zu geben. Jetzt wusste er ja woran er war. Nicht einmal eine verdammte Nachricht war er mehr Wert...
      "Ich mach mich auf die Arbeit." sagte er knapp und ging nachdem er das Ok des Älteren erhielt.
      Er war wütend auf sich und auf Liahs Aktion. Wollte sie ihn wirklich so dringend los werden? Sie brauchte Eric nur drum zu bitten ihn aus dem Weg zu räumen. Das wäre Subaru jedenfalls lieber als dass sie versuchte ihn zu ignorieren und zu vergessen.

      Schon im Auto rief er Liz an. Es gab neue Yakuza-Plätze zu vergeben und er hatte nicht vor diese ausschließlich mit Yakuza-Leuten zu besetzen. Liz war sicher im Personalwesen mehr auf dem Laufenden als er. Es genügte, dass er seine Truppe von den richtigen Yakuza unterscheiden konnte. Noch mehr Namen und Gesichter in der Hinterhand zu haben war sicher ganz nett, aber dann würde sein Kopf platzen.

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    • Je näher sie dem Flughafen kamen, desto mulmiger wurde ihr zu mute. War dies wirklich die richtige Entscheidung gewesen? Einfach zu gehen, ohne Subaru auch nur eine Nachricht zu hinterlassen - mir nichts dir nichts zu verschwinden. Wäre er es, der soetwas getan hätte, wäre sie stocksauer, aber sie wusste keinen anderen Ausweg. Ihre Gedanken waren zerstreut, klare entschlüsse und Entscheidungen treffen, war bei ihr zur zeit einfach nicht möglich, aber konnte man es ihr verdenken? Zu viel war in den letzten Tagen passiert, als das sie wissen konnte, wo ihr der Kopf stand. Er musste versuchen es zu verstehen, es war nicht nur das beste für sie, sondern für sie beide. Er hatte ihr etwas so schockierendes gebeichtet. Was dachte er denn? Richtig und falsch konnte sie seit dieser Liebe zu ihm nicht mehr unterscheiden. Dinge die ihr früher richtig erschienen sind, waren jetzt gänzlich falsch. Er wäre ein toter man, würde sie nur ein falsches Wort sagen und dies musste sie erst einmal hinterfragen. Egal zu welchem Schluss sie nach den 5 Tagen auf den Malediven entscheiden würde, es würde sicher kein gutes Ende nehmen.
      Sie war die komplette Fahrt über im Gedanken versunken gewesen, Eric schob dies natürlich auf ihre Erschöpfung - welche sicherlich teilschuld daran trug, aber sie konnte einfach nicht aufhören. Beinahe im Sekundentakt kam das Bedürfnis, wieder und wieder, in ihr auf, die Tür des fahrenden Autos aufzureißen und zu Fuß zurück zu laufen. Wollte sie hier sein? Nein, von wollen war nicht die Rede, aber sie musste es, sie brauchte diese kleine Auszeit und vielleicht verstand auch er, was für eine Last er ihr mit seinen Worten auferlegt hatte und wie sie damit zu kämpfen hatte. Verzweifelt biss sie sich auf die Lippe, es tat weh und erinnerte sie sogleich an Subaru, der sich, während er erzählt hatte, das selbe getan hatte und dieser Gedanke an ihn, an seinen Namen, seine Gestalt - dies alles, jeder einzelne Faktor, war grausamer als der körperliche schmerz. Sie hatte das Bedürfnis die Unterlippe vor zu schieben, auf beleidigt zu tun, wie im Auto zurück Nachhause und von ihm mit all der liebe in seinen Augen belächelt zu werden. Verdammt, sie vermisste ihn so sehr und es war noch kein ganzer Tag vergangen. Wie sollte sie dann diese Reise überstehen?
      Blinzelnd starrte sie auf Erics, sich bewegenden Mund. Liah hoffte nur, dass er ihr keine frage gestellt hatte, dann würde ihm ihr Nicken nämlich komisch vorkommen und er würde merken, dass sie die ganze zeit über nur körperlich anwesend gewesen war. Er würde noch früh genug zeit dazu bekommen, sie mit seiner Stimme und seiner liebenswürdigen Art einzulullen, aber jetzt, würde sie einfach erstmal ein wenig schlafen. 6 Stunden auf engstem Raum mit ihm? Nein danke.
      `Ein leises gähnen entkam ihrer Kehle, sie streckte sich etwas, wobei ihr eine Decke vom Körper rutschte, die ihr wohl, während sie geschlafen hatte, über gelegt wurde. Sie sah sich um. Es war ruhig, sie musste aufstehen, denn ihre Glieder waren schon ganz starr und steif, ihre Ohren leicht taub. Als sie den Chinesen gefunden hatte, ließ sie sich auf den Sitz neben ihn gleiten und lächelte leicht "Hoffentlich störe ich nicht, Mr. " gab sie sachlich von sich, lächelte dann aber

      Auf Anweisung, war Liz in den nächsten Flieger gestiegen und zurück nach Japan geflogen. Viel Arbeit hatte sie hier dennoch nicht. Sie organisierte, dies an und plante Missionen der einzelnen Agenten, da es niemand anders so hinbekam, wie es die Blonde schaffte. Sie war streng, strahlte Autorität aus und spätestens nach dem ersten mal, als sie ihr können mit der Waffe unter Beweis gestellt hatte, ließen auch die anzüglichen Witze nach. Für solch eine Aufgabe gab es nunmal keine bessere als sie und das war der ganzen Truppe bewusst, weshalb sie dementsprechend ihren Respekt erlangt hatte. Es wäre unschön geworden, wenn es noch so gekommen wäre.
      Die Agentin öffnete die Beifahrertür eines dunklen Wagens, schien neu zu sein und am Steuer saß Subaru. Sie ließ einen Stapel Akten auf seinen schoß fallen. Natürlich hatte sie ihre Finger auch im Personalbereich im Spiel und wusste genau, wer geeignet war und wem man trauen konnte. "Mach mit denen was du willst." kommentierte sie, denn er würde sicher sofort verstehen. Erst jetzt sah Liz auf, ihre Mienen waren wie immer undurchschaubar, aber sobald sie sein Gesicht erblickte zog sie schwarf die Luft ein. Die Amerikanerin wäre nicht sie selbst, wenn nicht selbst in dieser Reaktion Spott gesteckt hätte "Lass mich raten .." seinem Gesicht sah sie schon an, dass er genau wusste, was nun kam " ..er schlägt noch immer wie ein Weib?" zitierte Liz ihn belustigt "Oder war es die Kurakawa? - ..mich würds nämlich nicht wundern" neugierig machte sie es aber
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    • Natürlich dachte Eric kein Stück daran, dass Liah sich mit anderen Dingen beschäftigte als die Reise, möglicherweise noch mit ihrer Verlobung, aber er wäre in diesem Augenblick nicht darauf gekommen dass ihre Gedanken um Jun kreisten.
      Er hatte sich während Liah schlief sich ein paar Filme angesehen und ab und zu versucht sich einige Dokumente zu Gemüte zu führen, gab es aber schnell auf. Viel zu glücklich war er mit ihr in den Urlaub zu fliegen. Alles, absolut alles war vorbereitet worden und er würde jede einzelne Sekunde mit ihr genießen. Er freute sich unheimlich ihr überraschtes Gesicht zu sehen wenn sie ankamen.
      Als sie aufwachte und sich an ihn lehnte ließ ihn sanft lächeln. "Keineswegs, Mrs." Er drehte sich soweit um sie auf die Stirn küssen zu können. "Hast du gut geschlafen?" fragte er etwas skeptisch. "Wenn wir gelandet sind wirst du ein bequemeres Bett haben." Natürlich mit ihm darin, aber er hatte nicht vor irgendetwas zu versuchen. Er war da schon ziemlich ... altmodisch könnte man sagen.
      Ihr Ziel war nicht mehr weit und da er das nötige Kleindgeld besaß mussten sie noch nichteinmal umsteigen um mit einem kleineren Flugzeug an eine nächsteglegene Insel zu gelangen um dort mit dem Boot an ihr Ziel zu gelangen. Nur eine kleine halbstündige Speedboatfahrt würde es nach dem Flug in Anspruch nehmen.

      (kannst hier einfach jumpen. Iwie tu ich mich schwer mit Erics Süßholzraspelei xD)

      Er hatte Liz bereits aus den Augenwinkel kommen sehen. Es überraschte ihn wenig, dass sie ihm ohne Begrüßung die Akten auf den Schoss fallen ließ. Er schnappte sie sich ungerührt und und legte sie auf den Beifahrersitz. "Wird wohl zu einer Gewohnheit." sagte er um Gelassenheit bemüht. Eric schwirrte schon die ganze Zeit in seinen Gedanken herum und es bereite ihm Magenschmerzen zu wissen, dass er fünf Tage mit Liah alleine war. Seine Kiefernmuskeln spannten sich und am liebsten wäre er ihnen hinterher geflogen und hätte dem Dreckssack zusammengeschlagen. Eine verlassene Insel? Mit Liah? Würde ihm nichts ausmachen, wäre da nicht der Umstand dass sie freiwillig mit Eric gegangen war. Und schon war er wieder in seiner eigenen kleinen Welt die so voller Zorn und Enttäuschung war, dass er Liz fast komplett ausgeblendet hatte. "Danke." sagte er angespannt und zog die Tür zu um loszufahren.
    • (dann über jump ich einfach mal ..die komplette 'Entführung', würde ich mal sagen :D)

      Noch Minuten vor der entgültigen Landung auf der Insel, war sie noch recht skeptisch. Sie würde sich sicher fremd vorkommen, sich dementsprechend unwohl fühlen und die Zeit dort sicher nicht genießen können. Inzwischen hatte sie sich fest vorgenommen, sobald sie Land unter den Füßen spüren konnte, Subaru anzurufen und ihm wenigstens eine Erklärung zu liefern, denn das war sie ihm schuldig, oder nicht? Sie wusste es nicht und es war ihr auch egal. Sie hatte Sehnsucht nach seiner Stimme, seinen Lippen auf ihrer Haut, seinem- ..Ach, alles an ihm. Das einzige, was sie hier bekam, war Erics keusche Liebkosungen, die sie natürlich nicht erwiderte.
      Ihr Handy war fest um ihre Finger geschlungen, die einzige Freude, die sie verspürte war, ihre Freude auf ihn. Mit tappsigen Schritten folgte sie dem dunkelhaarigen aus dem Flugzeug, hob den Kopf und erstarrte augenblicklich. Wo um alles in der Welt waren sie gelandet? Ihr klappte die Kinn las herunter. Es war das reinste Paradies. Alles daran. Selbst im Auto, Flüchtig, war es noch traumhafter als auf den Fotos.
      Es war früher Abend, sie gingen etwas essen, kurz spazierten sie am Strand entlang. Liah genoss die vergessenen sorgen kurzzeitig und die ruhe tat ihr wirklich gut. Eric hatte über die tage hinweg, immer mal wieder, Überraschungen für sie vorbereitet. Hatte ihr striktes Elektronik Verbot erteilt, damit sie sich auch wirklich entspannen konnte. Sie kam ins grübeln, meist Nachts, überlegte und dachte nach. Sie hatte sich bei Subaru noch immer nicht gemeldet, sie hätte es tun können, aber ihre Sturheit, ihr stolz, hatten es nicht zugelassen. Sie hatte allen Grund zu verschwinden. Seine Monate lange lügerei war okey, sein kleines Geheimnis, das er ein Verräter war, war halb so wild, aber wenn sie sich den Kopf frei machen wollte, musste sie sofort fürchten, es würde ihm verstimmen? Wie tief bist du gesunden, Kurakawa, bist das noch du? Hatte sie sich gefragt. Nein, er hatte nun wirklich keinen Grund, sauer auf sie zu sein, sie jedoch hatte jedes Recht dazu. So konnte sie Subaru gegenüber stehen und sich behaupten, ihm klar machen, was sache war.
      Alles in allem waren die fünf Tage auf den Malediven ein schönes Erlebnis gewesen. Von vorne bis hinten wurden ihr alle wünsche erfüllt. Sie musst sich um nichts sorgen machen und mit Eric neben sich im Bett, hatte es auch keine Probleme gegeben, da er sofort krar gestellt hatte, wie seine Sicht auf solche Dinge war.
      Liah war gebräunt, ihr Kleiderschrank wohl neu aufgefüllt, von den Augenringen und dem blassen, kraftlosen Gesicht keine Spur mehr. Ihrer beider Verlobung würde in wenigen Tagen stattfinden. Auch die Einladungen waren an die engsten verteilt worden. Ein erleichtertes seufzen entkam ihr, als der Fahrer den Wagen ausschaltete. Endlich war sie wieder Zuhause und mit ihr im Schlepptau, natürlich Eric "irgendwie vermiss ich den Strand und das Meer gerade einwenig" gab sie schmunzelnd zu und stieg als erste aus. Ihr Vater stand vor dem Eingang des Hauses und lächelte, nachdem er sie kurz in die arme geschlossen hatte. Zwar versuchte sie nicht daran zu denken, aber Subarus Name erschien nun sekundlich, man stelle es ich wie eine bunt leuchtende Werbetafel vor, in ihrem Kopf, hielt Flüchtig Ausschau. Sie hatte keine Ahnung, wie si reagieren würde, vorallem dann nicht, wenn die beiden irgendwann mal einen Moment ruhe haben würden
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    • (danke für die Rettung..... Kleiner edit mitten in der Nacht: holy crap was hab ich da geschrieben? x_x werd den morgen ein bisschen korrigieren, ignorier die tausend fehler und nicht zusammebhängende Zusammenhänge xDDD)

      Die Tage mit ihr waren bis jetzt die schönsten seines Lebens gewesen. Ich erfreute sich daran, dass sie mit jedem Tag den sie mit ihm auf der Insel verbrachte viel ausgelassener und fröhlicher wurde. Es war unglaublich schön sie einfach nur zu beobachten wie glücklich sie war. Für ihn vergingen die Tage wie im Flug und er musste Liah vollkommen zustimmen. "Ja, das tue ich auch." Er legte ihr seine Hand auf die ihre und streichelte ihren Handrücken.
      Auch er wurde von Kenichi wärmstens Empfangen, denn es war nicht abzustreiten, dass es Liah deutlich besser ging. Die 5 Tage hatten wir gut getan und sie wäre bereit für die Verlobungsfeier in zwei Tagen.
      Als Liahs Vater und er einen Moment für sich hatten, erklärte er ihm, dass die Probleme die vor Erics Abreise entstanden waren sich komplett aufgelöst hatten. Also gab es noch mehr Grund zum feiern. Alles lief am Schnürchen.

      Subaru hatte sich vor lauter Eifersucht und Zorn in doppelte Arbeit gestürzt und hatte seine neuen Männer gründlich ausgesucht. Es waren insgesamt vier Agenten die er in die Clubs schickte. Natürlich jeder getrennt voneinander und mit den wahren Yakuza zusammen mit denen sie bereits gearbeitet hatten um den Verdacht so gering wie möglich zu halten. Es kehrte dadurch jedenfalls in seinem Bezirk etwas ruhe ein und das hieß schon einiges. Kabukicho war ein gefährliches Pflaster welches innerhalb von Shinjuku lag. Er hatte nur ein paar weiter Infos von Liz einholen müssen, aber die Stellte ihm gott sei dank keine unnötigen Fragen bezüglich Liah. Kurzzeitig dachte er schon dass sie roch, dass zwischen Liah und ihm etwas komisch war. Aber da hatte er sich vielleicht geirrt. Besser wäre es. Subaru hatte alle Hände voll zu tun und es verwunderte seinen Boss auch nicht, dass er nicht mehr auf dem Anwesen wohnte sondern "Vorort" in Shinjuku. Den Bericht verlangte er auch höchsten alle zwei Tage, da es wirklich eine Menge Arbeit in Anspruch nahm und Subaru keine Zeit hatte rüber zu fahren nur um zu berichten, dass alles seinen Weg ging.
      Er hatte Liahs Rückkehrdatum auch aus seinem Kopf verbannt und anschließend sogar vergessen, dementsprechend kam er auch unvorbereitet bei der Villa an.
      Es war schon Abend und er wollte dem Yakuza Boss die neuesten Ergebnisse präsentieren, diesmal sogar ziemlich positive Bilanzen, was ihn mit Sicherheit freuen würde und ihn evtl sogar einen etwas wichtigeren Job einbringen würde. Er achtete nicht wirklich auf die anderen schwarzen Fahrzeuge als er ins Haus ging und plötzlich Liahs Lachen vernahm. Er erstarrte auf der Stelle und wünschte sich an einen anderen Ort. Die Gedanken die er sorgfältig in eine Schublade seines Herzens verschlossen hatte war wieder aufgebrochen. Sie war zurück mit Eric, der offensichtlich irgendeine witzige Geschichte erzählte - wahrscheinlich von ihrem Urlaub, worüber Liah lachen musste. Sein Griff um den Papierumschlag versträkte sich. Er versuchte seine Eifersucht herunterzuschlucken und die Sache so schnell wie möglich hinter sich zu bringen.
      Kurakawa Kenichi hatte das Geräusch, dass die Tür verursacht hatte gehört und sah auf. Von seiner Position aus konnte er Subaru noch nicht ausmachen, der im Flur stand, aber er hatte ihn schon erwartet. "Jun? Was brauchst du da so lange, komm rein mein Junge." Na wunderbar! Er hoffte inständig nicht zum Urlaubsplausch eingeladen worden zu sein, denn nach Kurakawas Ton zu Urteilen war es das. Er konnte sich weitaus besseres vorstellen als sich die Geschichten anzuhören die Eric und Liah gemeinsam erlebt hatten. Es würde ihm alle Kraft kosten diese Farce mtispielen zu müssen ohne entdeckt zu werden, dass etwas zwischen Liah und ihm nicht stimmte. Er braucht ein bisschen mehr Zeit zum Nachdenken aber Liahs Anwesenheit brachte ihn aus dem Konzept.
      Mit zögerlichen Schritten trat er in das Wohnzimmer ein und bemühte sich um eine Maske der Gleichgültigkeit. Und ja, er verbot sich sie anzusehen.

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    • (immer wieder gern :DD und, hahaha, keine Ahnung was du meinst. Für mich klingt alles sehr schlüssig *nick* )

      Es überraschte sie selbst ein wenig, wie angenehm sie diesen Urlaub im Endeffekt empfunden hatte. Eric hatte sie verhätschelt und ihr jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Es wunderte sie selbst, das sie ihm nach den ersten Stunden, seiner Süßholz raspelei, nicht sofort an die Gurgel gesprungen war, aber, er erschien ihr nun um einiges erträglicher als vorher. Er war liebenswert, sorgte sich um sie, höflich und zum krönenden Abschluss, so unglaublich langweilig wie kein anderer. Mit seinen Geschichten und Erzählungen, Nachts im Bett, hatte er es jedesmal erfolgreich geschafft, sie in das Land der Träume zu verfrachten und das ohne sich Groß mühe machen zu brauchen, seine Stimme genügte. Der Spaß hatte ihr einfach gefehlt. Sie war wieder voll getankt mit Energie und da sie diese nicht hatte ausschöpfen können, war sie beinahe überladen.
      Ihr Vater war ein Herzlicher Mensch, streng und autoritär, aber er machte keinen unterschied zwischen seinen Leuten, jeder von ihnen war Familie, ob nun Eric oder seine Yakuza, wie Subaru es einer war. Inzwischen hatten sie das Wohnzimmer betreten, Der dunkelhaarige war voll in seinem Element und erzählte ihrem alten Herren von Dingen, die sie dort erlebt hatten - über einige lachte sie sogar gezwungenermaßen, obwohl sie zugeben musste, das es die ein oder andere Erinnerung hab, in der sie ein ehrliches lächeln auf den Lippen gehabt hatte. Im Moment war sie dazu nicht im Stande, sie war bei den Gedanken ganz wo anders, ließ sich dies aber nicht anmerken. Sie konnte sich nicht einmal konzentrieren, denn ihr Körper spürte förmlich, das ihre zweite Hälfte immer näher kam. Als sie auf blickte und ihn dann wirklich vor Augen hatte, musste sie erst einmal blinzeln, wie als wenn man zulange in das Licht guckt. Er sah sie nicht einmal an, beachtete sie nicht - ignorierte er sie etwa? War das sein ernst? Liah kannte ihn, sie wusste wie er war, wenn er so tat, damit niemand Verdacht schöpfte und wie es war, wenn er es wirklich tat. Mistkerl. Mieser Mistkerl! Wenn er das konnte, konnte sie das auch. Dieses Spiel, spielte sie gerne auch zu zweit. Ihre Augen hatten nicht lange an ihm festgehalten, sie wendete diese ab und legte Eric etwas die Hand auf den Oberschenkel, eine flüchtige Geste. Sie wusste aber, das er bei dieser immer wie aus Reflex handelte und ihre Hand ergriff. Dabei lauschte sie ihm weiterhin beim sprechen, denn dieser ließ sich sicher nicht, von seinem liebling Jun stören. Dafür nahm er sich selbst zu hoch.
      Lange ertrug sie das aber nicht, mit ihm in einem Raum. Es fühlte sich an wie das anstrengendste der Welt, ihn nicht anzusehen oder mit ihm zu sprechen. Nach wenigen Minuten stand sie mit einem angespannten lächeln auf, presste die Kiefer aufeinander "Ich werde in mein Zimmer gehen, die Sachen auspacken" erklärte sie knapp, ging an Subaru vorbei ohne eine Miene zu verziehen "Kurosaki" verabschiedete sie sich kalt, wobei ihr Herz beinahe in tausend teile zersprang. Vor Wut, vor Trauer. Am liebsten wäre sie sofort wieder in Tränen ausgebrochen, aber welchen Grund hatte er um auf sie sauer zu sein? Nein, klein bei geben würde die junge Frau sicher nicht, dafür lag sie zu sehr in recht, außerdem Lied es ihre Sturheit und ihr stolz nicht zu ..wie so oft
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    • (Lol da hab ich doch tatsächlich vergessen den mist wieder auszubügeln xD Aber wenn du durchgeblickt hast, dann kennst du mich einfach zu gut <3 LIAHHHH!!! Grrr! xD)

      Subaru hatte sich auf den freien Sessel gesetzt der näher an Eric war. Die beiden anderen Möglichkeiten: näher an Liah oder gegenüber Liah waren keine Optionen für ihn. Falls Eric wieder auf ihn losgehen wollte nur zu. So viel spüren würde er sowieso nicht und Erics Images würde bei Liahs Vater sinken.
      Er konnte die Kälte die Liah ihm gegenüber hegte spüren als würde sie mit einem Eispikel auf ihn einschlagen. Eric brabbelte fröhlich weiter und der einzige der zuhörte musste Liahs Vater sein. Die beiden anderen waren mit ihren Gedanken beschäftigt und hätten am liebsten einen offenen Streit begonnen. Doch statt das zu tun schwiegen und ignorierten sie sich gegenseitig an.
      Mitten im Satz stand Liah plötzlich auf und brachte eine Ausrede zu stande die nicht unglaubwürdiger sein konnte. Alle Augenpaare bis auf eine waren auf sie gerichtet. Eric reimte sich das so zusammen, dass sie die Anwesenheit von Jun nicht ertragen konnte. Denn während ihrer Reise hatte er ihr davon erzählt wie eifersüchtig er auf Jun war. Vielleicht hatte sie sich das zu Herzen genommen und beschlossen ihn ab jetzt zu meiden, was Eric sehr gefiel und beeindruckte. Er hatte wirklich das Glück die schönste und verständnisvollste Frau zu haben. Liahs Vater hingegen plädierte auf die weiblichen Hormone. Nur Subaru wusste was Sache war.
      Es war für ihn ganz offensichtlich dass sie ihn nicht sehen wollte. Verstehen konnte er es ja, nachdem was er ihr gesagt hatte. Aber dass sie derart kaltherzig sein konnte und ihn so zurückgelassen hatte, kratzte schon sehr hart an seinem Ego. War es wirklich aus zwischen ihnen? Er hatte ihr offenbart, dass er noch nie jemanden so geliebte hatte wie sie. Ihre Antwort war ein "Ich bin es jetzt." Ihr "jetzt" hielt einfach nicht so lange. Bzw hatte er es zerstört. Es war frustrierend darüber nachzudenken. Er hatte einen riesen Fehler gemacht, wieso erwartete er überhaupt noch von ihr, dass sie ihn liebte? Er musste damit abschließen und sie aus seinem Leben verbannen, irgendwie. Es war viel schwerer als gedacht, denn je stärker er das versuchte desto mehr merkte er, welches Ausmaß ihre Abwesenheit auf ihn hatte. Würde er sich nicht selbst in Arbeit ersticken würde er verrückt werden. Und jetzt war so ein Moment bei dem er verrückt zu werden schien. Sie war hier, ignorierte ihn, Eric war hier, der ihn zuquasseln würde wie schön der Urlaub mit Liah doch war. Kurz nachdem Liah gegangen war spürte er das Loch dass sie in seine Brust gerissen hatte nur noch mehr. Gott sei dank hatte Eric den Mund gehalten als Liah aufgestanden und gegangen war. Daher hatte Subaru Zeit seinem Chef den Bericht zu überreichen. "Tut mir leid Boss, die Arbeit ruft." In den letzten Tagen war es normal dass er sich nur kurz Blicken ließ, eigentlich hatte er heute vor etwas länger zu bleiben und mit Kurakawa alles durchzugehen um sich einen besseren Posten zu erarbeiten, doch jetzt war ihm nicht mehr danach. Eine Runde auf jemanden einprügeln würde ihm jetzt gut tun... Vorzugsweise durfte das Eric sein. "Boss, Mr. Tse." verabschiedete er sich noch und war verschwunden.

      Subaru lenkte sich weiter mit Arbeit ab, sodass er Nacht oder eher früh am Morgen wie ein Toter ins Bett fiel. Ihm war nur zu sehr bewusst, dass die Verlobung in wenigen Tagen stattfinden würde und natülich war er dazu eingeladen. Nach dem Kurakawa Kenichi den Bericht von ihm gelesen hatte, rief er an um seine Begeisterung kund zu tun. Ein neuer höherer Posten war also bereits drin. Allerdings würde er erst nach der Verlobung instruiert werden was für neue Aufgaben ihm zugeteilt werden würden.
      Er spielte bereits mit dem Gedanken einfach krank zu machen um nicht auf die Verlobung zu gehen, doch das würde kein gutes Licht auf ihn werfen, nicht wenn er den Posten noch nicht sicher hatte. Also ließ er sich irgendein bedeutungsloses Geschenk für das Pärchen kaufen und fuhr im Smoking in Hilton Hotel, wo die Party steigen würde. Eric hatte natürlich die obersten Etagen gemietet, sodass die Gäste ungestört sein würden.
    • (Natürlich tu ich das ;D Wenn nicht ich, wer sonst hahaha ~ ♡) (ARGGGH, Subaruuuu !!!)

      Mit gezielten Schritten stapfte sie den Flur entlang, ihre Hände zu Fäusten geballt und ihr Gesicht angespannt, es tat beinahe weh. Die Wut hatte in ihren Gefühlen plötzlich die überhand gewonnen, aber das schlug schnell wieder um. Sie blieb stehen. Ihre Mundwinkel zogen sich nach unten, sie konnte Eric immer noch gedämpft hören und bei seiner Stimme war sie kurz davor an die Decke zu springen. Diese häuchlei konnte sie sich nicht länger antun, aber dies, würde sie ihr ganzes Leben aushalten müssen. Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr zu Jahr. Würde sie das überleben? Ihr inneres Ich schüttelte bemitleident den Kopf: Nein, das könnte sie nicht. Ihre Gefühle waren ein einziges kuddelmuddel. Seufzend setzte sich Liah wieder in Bewegung, betrat ihr Zimmer was voll gestellt war von Dingen, die sie sich zugelegt hatte - eher aus Frust, als aus Sympathie. Sie beachtete diese aber nicht, erschöpft und mit einem weiteren stöhnen, ließ sie sich auf ihr großes Bett fallen. Wieso fühlte ausgerechnet sie sich nun schuldig? Das alles war doch auf keinsten Fall fair. Wenn es so weiter ging, dann wusste sie nicht, wo das würde Ende. Allein dies machte ihr dann doch etwas Angst.

      Inzwischen waren einige Tage vergangen. Tage, in denen sie von unzähligen fragen durchlöchert wurde. Welche Farbe, welche Blumen, welche Dekoration. Die Organisatoren und Berater, machten sich, auf Grund der Verlobung und Liahs unschlüssigkeit, der Entscheidungen wegen, nur noch mehr Stress, als eigentlich nötig war. Natürlich, jede Braut wünschte sich den perfekten Tag, nichts durfte schief gehen und würde es das, würden die zuständigen wohl augenblicklich von der Bild Oberfläche verschwinden. Diese Tatsache schien ihnen durchaus bewusst, weshalb die brünette doppelt und dreifach genervt wurde - und zwar sekündlich.
      Das Haar, die schminke, die Anprobe des Kleides - drama! denn in der letzten zeit hatte sie keinerlei Appetit verspürt und somit höchstens 2-3 Kilo abgenommen. Was auch immer es war, dieses erstickende Gefühl nahm ihr die Luft zum Atem und somit auch die Lust auf etwas essbares. Passte somit nicht mehr in ihr Kleid. Diese Erkenntnis ließ 90% der anwesenden histerisch werden, die junge Frau aber, verdrehte nur die Augen. Während sie das lange Kleid oben in der Brust Gegend festhielt, wurde von mindestens vier Schneiderinen daran herum gewerkelt. Jedes junge Mädchen hatte sich als Kind die perfekte Hochzeit vorgestellt und sie war da keine Ausnahme, aber das alles brachte ihr nichts. Weder hatte sie groß Lust auf diese Verlobungsfeier, wo alle Familienmitglieder beisammen waren, nach hatte sie Vorfreude auf die kommende Hochzeit. Komischer weise, sie wusste selbst nicht was mit ihr los war, rettete Eric manchmal ihre miese Laune und im Moment, rettete er sie vor seiner Großtante, die dabei war ihr ein Ohr abzukauen. Es war nett, auf irgendeine Art und Weise war diese Art Atmosphäre relativ angenehm, erträglich irgendwie. Um sie herum erzählten alle von alten Geschichten und Erinnerungen. Sich komplett darauf konzentrieren konnte sie sich aber nicht. Wie auch? Immerhin war sie nicht sonderlich gerne hier. Für einen ganz kurzen Augenblick schloss sie die Lider, öffnete diese aber sogleich. Wie aus Reflex wendete sie ihren Kopf in Richtung der Tür. Einpaar neue Gäste waren eingetroffen, nicht wirklich von Bedeutung, außer natürlich einer unter ihnen, den sie sofort erkannt hatte und das ohne ihm ins Gesicht geschaut zu haben. Sie zwang sich nach nur wenigen Sekunden den Blick abzuwenden, sie hätte ihn gerne noch weiter genossen, aber sie kannte ihn gut genug, dass er dies noch als Kompliment auffassen würde. Sie waren im Moment zerstritten und ihre verliebte, schwärmende Teenager Seite, tief in ihrem Inneren, würde sicher nicht die überhand gewinnen. Wie um alles in der Welt, konnte ein Smoking so gut sitzen? Es lag nicht an dem Kleidung Stück, das wusste sie genau, sich das aber eingestehen, wollte sie nicht. Stur blickte sie auf ihr Sekt Glas um nicht in Versuchung zu kommen und das war noch schwerer als gedacht.
      Nach unzähligen Gesprächen, wo Liah die meiste zeit über nur auf die, sich bewegenden Lippen gestarrt hatte, nahm sie sich eine kurze Auszeit. Sie fand einen Flur, wo weniger los war und atmete tief durch. Wie sollte sie das alles bis zur Zeremonie überstehen? Ihr entfloh ein seufzen, der Party lange fern bleiben, konnte sie als Gastgeberin ja wohl nicht, weshalb sie sich wieder zurück machte
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    • Noch bevor er hereinkam wusste er, dass er es bereuen würde hergekommen zu sein. Die Empfangsdamen begrüßten die Neuankömmlinge, darunter einiger seiner Yakuza-Kollegen seines Ranges mit denen er zusammen die Halle betreten hatte. Liah war kaum auszumachen, da sie von Verwandschaft und engen Freunden umringt war. Eric würde wahrscheinlich den halben Abend an ihrer Seite kleben. Die Geschenke wurden ebenfalls von den Empfangsdamen entgegen genommen und auf einen Tisch verfrachtet - warum zur Hölle war er eigentlich hier? Um sich zu vergewissern, dass die Verlobung auch offiziell ihn erreichte? Frustriert schnappte er sich ein Glas Champagner und blieb bei seinen Kollegen, dennoch konnte er nicht verhindern, dass er ab und zu einen Blick in Richtung Liah warf. Erkennen konnte er nicht viel, aber es war wie ein Reflex, den man einfach nicht ausschalten konnte.
      Irgendwann dröhnte sein Kopf nur vor lauter schmutziger Witze und noch mehr Gespräche über die Arbeit. Das meiste davon hatte er schon gehört und brachte ihn und sein wahres Polizisten Team nicht weiter, der andere Rest war Müll. Er brauchte eine Auszeit, konnte aber nicht weg, denn die offizielle Ansprache war noch nicht durch. Die ersten Stunden dienten nur dazu alle Gäste zusammenzutrommeln... wieso um alles in der Welt war er jetzt schon hier? Frustriert bewegte er sich Richtung Ausgang um der Lautstärke und der Menschen zu entgehen. Gerade hatte er die Tür aufgerissen lief jemand in ihn hinein. Er machte einen halben Schritt zurück um sich zu entschuldigen als sein Blick auf den knapp einen Kopf kleineren braunen Schopf traf. Er versteifte sich und machte ihr ohne Worte platz. Es gab einfach nichts was er zu ihr sagen könnte. Sie wusste ganz genau was sie ihm angetan hatte, als sie ihn rauswarf und als sie einfach mit diesem Idioten abgehauen war. Er hatte schon verstanden.
    • Liah hatte nie so wirklich verstanden, was es hieß, wenn man sagte, dass man sich auch in einer großen Menschenmenge einsam fühlen könne. Heute, an diesem Tag, der eigentlich einer der besondersten im leben einer Frau sein sollte, wurde es ihr erst bewusst, denn sie spürte es am eigenen Leib. Diese Menschen, jeder einzelne von ihnen war biologisch gesehen, auf irgendeine Art und Weise mit ihr Verwandt, aber dennoch änderte sich nichts daran, dass sie sich einsamer denn je fühlte. Es war frustrierend, dass alles.
      Ihre Gedanken waren mal wieder ganz woanders, natürlich achtete sie beim gehen auch nicht darauf, wer ihr entgegen kam, oder, das da überhaupt jemand war. Sie erschrak, als sie gegen eine etwas härtere, muskulöse Brust lief, die in einen schwarzen Anzug gehüllt war. Sofort, noch bevor sie überhaupt aufgesehen hatte, wusste sie bereits, dass es nur Subaru sein konnte. Auf keinen anderen regierte ihr Körper so, wie er es auf seinen tat. Dennoch hoffte sie, dass sie falsch lag und war dabei sich für ihre Ungeschicklichkeit zu entschuldigen, dieses blieb ihr aber im Hals stecken, als sie seine Züge erkannte. Verdammter Mist, warum musste sie auch immer recht behalten. Ihre Worte blieben unausgesprochen. Ihr Mund blieb leicht offen, aber als er ihr, ohne sie auch nur zu beachten, platz machte, schloss dieser sich wieder und verwandelte sich in einen einzigen, angespannten Muskel. Liah stand mit dem Rücken zu ihm, ihre Wut und ihr Stolz kämpften gerade darüber, wer die überhand gewann. Lange für eine Entscheidung hatte sie nicht gebraucht. In ihr brodelte nämlich bereits die Wut auf ihn, die Enttäuschung, der Zorn. Er ging einfach weiter und dies brachte das Fass zum überlaufen.
      Sie drehte sich um "Was ist dein Problem?" zischte Liah aufgebracht und stapfte einen schritt näher. Am liebsten hätte sie gebrüllt, ihn angeschrien, aber bis jetzt konnte sie sich noch beherrschen. Dieser Mistkerl ließ sie, wieder und wieder, unberechenbar werden. "Welchen, gott verdammten, Grund hast du, auf mich sauer zu sein? Würdest du mir das freundlicher weise verraten?" kam es, mehr als eine Art Befehl, als wie bei einer frage, über ihre Lippen. Sie hielt das nicht mehr aus. Würde jetzt ein Streit zwischen ihnen ausbrechen, glaubte sie nicht, dass es einer der beiden heil aus der ganzen sache schaffen würde.
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    • (du bringst mich um meinen Schlaf. Aber ich bleib verdammt gerne wach deswegen. Addicted!)

      Überrascht drehte er sich um. Hatte sie ihn da tatsächlich gefragt welches Problem ER hatte? Die Nervosität hatte vorerst den Zorn über ihre lächerliche Frage überdeckt und er sah sich schnell um. Sie waren zwar gerade auf dem Flur allein, aber wer wusste schon wer gerade auf Liah - die Gastgeberin des Abends - ein Auge warf um sie mit Glückwünschen zu erschlagen? Und es war ja allgemein bekannt, dass Wände Ohren besaßen.
      Trotz der Sorge, dass seine Beziehung zu ihr aufgedeckt wurde, konnte er es nicht lassen provokant zu antworten: "Oh? Plötzlich will die Prinzessin reden?" er wusste genau wie sehr sie es hasste so genannt zu werden und packte sie am Arm. "Wenn du schon ausrasten willst tu es verdammt noch mal da wo die Verwandten deines süßen Gattens nicht falsche Schlüsse ziehen wenn sie dich hören! Du willst doch wohl die Hochzeit nicht aufs Spiel setzen." kam es gedämpft aber wütend aus seinem Mund. Zwei Stockwerke tiefer würden sie zu den normalen Gästebereich kommen, die Eric nicht gemietet aber dafür gesichert hatte. Bevor sie den Aufzug betraten ließ er sie los, so als hätte er sich die Hand an ihr verbrannt. "Kameras." erklärte er knapp ohne sie anzusehen, er wusste sie würde einsteigen und stellte sich lässig gegen die Aufzugswand - innerlich angespannt. "Du hast doch ganz offensichtlich ein Problem mit mir." brach er das schweigen als der Aufzug sich in Bewegung setzte, bemüht dabei für die Kamera so normal zu wirken wie möglich. "Was zur Hölle erwartest du von mir?" fragte er frei heraus. "Dass ich hier antanze und dich beglückwünsche? Dass ich mich mit dem Typen verstehe? Oder dass ich aus deinem Leben verschwinde?" seine Selbstbeherrschung war an seine Grenzen gelangt, doch das Klingeln des Aufzuges brachte ihn wieder zurück auf den Boden. Er stieß sich sichtlich aufgebracht von der Wand ab und ging hinaus, seinen Kragen lockernd. Er war noch nie ein Freund von Fliegen oder Krawatten gewesen... Tief luftholend wandte er sich wieder zu ihr um. "Ich weiß echt nicht was in deinem Kopf vor sich geht Liah!" sie spielte doch nur mit ihm. "Lass mich aus dieser verdammten Eric-Sache aus dem Spiel. Ich hab keinen Nerv dafür." er hätte sagen können dass ihn das verletzte, dass es ihn verletzt hatte, als sie ohne ein Wort zu sagen, einfach gegangen war. Aber wie erbärmlich wäre er dann wenn sie ihm sagte, dass sie nichts für ihn empfand? Oder empfunden hatte? Eine prikelnde Affäre, mehr nicht.
    • (Ach, und du mich nicht? :D i'm hopelessly addicted to them ♡)

      Liah hatte gar nicht darauf geachtet, wer sie alles hätte hören können, oder wer nicht. Im Moment war ihr dies auch mehr als egal, viel zu aufgebracht war sie auf sein derzeitiges verhalten. Er drehte sich zu ihr um, dass erste mal, seit einer gefühlten Ewigkeit, zwang sie sich dazu, ihm in das Gesicht zu sehen. Sie wunderte sich nicht, dass er nun ebenfalls aufgebrachte Mienen aufgesetzt hatte, seine schien er aber kontrollieren zu können - wenn auch nur sehr schwer. Mit Absicht hatte sie etwas von sich gegeben, was ihm keine andere Wahl gelassen hatte, als sich zu rechtfertigen oder es ihr wenigstens zu erklären.
      Ihre Augenbraue zuckte warnend. Falls seine Absicht war, sie noch weiter zu verärgern, dann würde er, wie gerade dargestellt, genau wissen wie er das schaffen konnte und es gelang ihm tatsächlich. Ihre Kiefer waren schmerzhaft aufeinander gepresst, ihr Blick wanderte kurz von ihrem Arm, den er gepackt hatte, zu seinen Augen hoch und riss sich dann erst, mit einem Ruck, los. Er behandelte sie, wie am ersten Tag, als sie sich kennengelernt hatten - wie eine Klientin, die er nur für Geld vor gefahren beschützen musste und danach, danach konnte er ohne Verpflichtungen ihr gegenüber einfach gehen. Damals war diese Prozedur noch üblich gewesen, aber heute konnte er sich sowas nicht heraus nehmen. In dieser Position war er einfach nicht mehr.
      Im Aufzug konnte man die Spannung, der negative Umschwung der Atmosphäre, deutlicher spüren, denn je. Die dunkelhaarige hatte die Arme vor der Brust verschenkt und war froh darüber, dass er ihr nicht zu nahe kam. So, so wie sie im Moment ihre Gefühle einschätze, wäre ihr alles recht, ob körperlich oder Seelisch, um ihn auf die gleiche Weise zu verletzten, wie er sie. Diese Feier, die baldige Hochzeit, das alles, interessiere sie ein scheiß, das wusste er, warum aber dann, solch eine Frage? In der Zeit, in der er sprach, sah sie ihn nur verkniffen an und schaffte es irgendwie, das Bedürfnis in sich zu unterdrücken, ihn hier und jetzt lautstark anzufahren. Konzentriert presste sie die Lippen aufeinander, ließ ihn zuende zu reden und wandte sich dann ab. Starrte auf die Aufzugtür, die sich einfach nicht öffnen wollte. Ihr Zorn staute sich auf, er wollte um bedingt raus, wollte unbedingt gestillt werden. Hätte sich der Eingang nicht geöffnet, wusste sie nicht, was sie hätte getan.
      Die ganze zeit über war sie still gewesen, aber nach dem ersten Schritt aus dem Lift heraus began sie damit, das zu sagen, was sie sich verkniffen hatte, aber mit dem Rücken zu ihm gedreht, da sie in Richtung eines neben Flures ging. "Was ich von dir erwarte?" kam es außer sich, von Liah. "Verständnis für diese beschissene Situation!" er müsste doch am besten wissen, was sache war, wieso er sich dann entschieden hatte, ausrechnet zu so etwas zu mutieren, war ihr gänzlich unklar und sich in ihn hinein zu setzten, dafür hatte sie nun wirklich keinen nerv "Was erwartest du denn von mir- .." sie lachte und schüttelte dann den Kopf und hob die Hand " ..-Nein, nein, warte, lass mich raten: das kleine Prinzesschen wird schon damit klar kommen. Ist ja nicht so, als wäre es eine Tragödie, das du- ..argh!" sie konnte es noch nicht einmal ausprechen. Subaru war ein Verdammter Bulle, dachte er wirklich, sie hätte diese Info gut aufgenommen? "Dich aus dem Spiel lassen?" Inzwischen schrie sie ihn an, Empörung lang in ihrer Stimme. Sich selbst belügen konnte er ja, aber sie doch nicht "Tu doch nicht so, du verdammt Mistkerl! Du bist nicht wegen mir hier, oder wegen dem, was zwischen uns gelaufen ist, sondern einzig und allein, um meine Familie auszuspionieren!" In ihrem gesamten leben, war sie noch nie so aus der Haut gefahren, wie in diesem Moment und sie war noch lange nicht fertig und diese Tatsache sah man ihr an "ist dir eigentlich klar, in was für einer Lage ich wegen die bin?!" bei ihren Worten zeigte sie mit dem Finger auf ihn, es einfach zurück nehmen konnte er es auch nicht und es ungeschehen machen, erst recht nicht. "Das einzige, woran du denkst, bist du selber. So ist es doch .." nun hatte sie zuviel gesagt, das wusste sie, aber sie würde nicht klein bei geben und so gut, wie sie ihn kannte, hatte sie ihn mit ihren Worten mindestens so provozieren können, wie er mit diesem albernen Kosenamen.
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    • (D: Ileana! XD)

      Ohne darüber nachzudenken ging er ihr nach wütend, aufgebracht und zum zerreißen angespannt. Ihre Worte trafen ihn hart. Natürlich hätte er als Agent Liahs baldige angeheiratete Familie ausspionieren können, aber es waren Chinesen! Die lagen nicht in seinem Aufgabenbereich, bis auf einen den er persönlich hinter Gitter bringen wollte. Aber ansonsten? Nein, auf dieser Feier war er ganz und gar nicht deswegen hier. Gut, zugegeben weil er sein Gesicht als Yakuza wahren musste... Er schnaubte. "Als wüsste ich nicht schon alles über deine Familie." kam es trotzig und unüberlegt aus seinem Mund. Doch schon ihre weiteren Worte ließen ihn in seinem Zorn kurz innehalten. Es war richtig dass er sie durch sein Geständnis in Schwierigkeiten gebracht hatte. Aber sie konnte das ja ganz gut überwältigen indem sie mit Eric in den Urlaub flog. Was genau war also jetzt ihr Problem. Sie hatte ihn einfach vergessen wollen, was regte sie sich also darüber auf dass er sauer auf sie war und sie ignorierte? Wieso gab sie sich nicht damit zufrieden dass er seine Pflicht tat? Das und nicht mehr. Er ließ sich sicher nicht auf eine Affäre ein, dafür war er zu stolz. Dafür liebte er sie zu sehr.
      Dann schoss sie den Vogel ab und eine Sicherung brannte bei ihm durch. Liah war am Ende des Flurs angelangt und hatte sich zu ihm umgedreht mit der Wand im Rücken und schleuderte ihm Worte an den Kopf die die Grenzen allen ertragbaren überschritten. Er war einen Schritt auf sie zugegangen und knallte die Faust gegen die Wand hinter ihr. "Ich denke nur an mich?" wiederholte er bedrohlich leise. Wer zur Hölle war es, der sich für sie eine Kugel eingefangen hatte? Der sich noch mehr Kugeln einfangen würde wenn sie mal wieder in Schwierigkeiten geriet? Wegen wem versuchte er seine ganze Arbeit gegen die Yakuza auf den Kopf zu stellen damit SIE fein raus kam? "Denkst du das wirklich Liah?!" seine Augen fixierten die ihren, wütend, enttäuscht, verletzt. Die letzten Tage hatte er weiß Gott wie oft versucht an sich zu denken. Aber das einzige womit er Liah aus dem Kopf bekommen konnte war die Arbeit. "Du weißt gar nichts über mich!" seine Stimme war noch immer beängstigend leise. Doch je länger er ihr in ihre eigenen zornigen Augen blickte, desto mehr vergaß er über was sie sich gerade stritten. Hass und Liebe vermischten sich zu einer unheilvollen Mischung dem er nicht entgehen konnte, nicht wenn er ihr so nahe war, dass er ihre Wärme auf der Haut spüreb konnte obwohl sie sich nicht berührten. Er musste nur noch ein kleines Stück näher kommen um sie zu küssen. Um ihre echte Wärme zu spüren.
    • (Ups! hahaha ~ anders rpg :D verdammt!)

      In ihr hatte sich sie letzten Tage und Wochen einfach zu viel aufgestaut, ihr war nichts anderes übrig geblieben, als dies alles einfach raus zu lassen. Sie hatte gewusst, das sie das irgendwann hätte tun müssen, aber dass Subaru ihren Zorn höchst persönlich hatte spüren müssen, damit hätte sie nicht gedacht. Der Idealfall war es dennoch. Er sollte wissen, was sie fühlte und wie sie über Dinge, in Momenten, gedacht hatte, als sie sich nicht dazu äußern durfte. Immer hatte sie den Mund halten müssen, so tun müssen, als wäre nichts mit ihr und das schwerste von allem war gewesen, den dunkelhaarigen nicht sofort damit konfontrieren zu dürfen. Natürlich bekam er da dann das doppelt- und dreifache ab.
      Empört klappte ihr die Kinnlade herunter, als sie hörte, was er da sagte. Es konnte nur eine Lüge sein, hätte er die Informationen, die er brauchte, wäre er doch schon lange nicht mehr hier und sie auch nicht, sie wäre im Knast und ihre gesamte Verwandtschaft gleich mit dazu. Dachte er ernsthaft, sie hätte diese Tatsache so einfach überspielen können? Sie war keine Blondine mit Alzheimer, war das Subaru entfallen oder wäre es ihm einfach nur lieber, wenn es so wäre? Sein Leben, so dachte er sicher, wäre dann einen Deut leichter, als es gerade für ihn war.
      In den gesamten 21 Jahren, in denen sie auf diesem Planeten war, hatte es noch kein einziger Mensch gewagt, so mit ihr umzugehen. Was hatte Liah seiner Meinung nach, denn so falsches getan. Ja, sie war ohne Bescheid zu geben, fünf Tage weg, mit Eric, aber das nur, weil die keinen anderen Ausweg hatte sehen können. Sie wusste nicht, wo ihr der Kopf stand, wusste nicht, was sie darüber denken sollte und wie auch? Der Gedanke, dass er undercover unter ihnen gelebt hatte, wäre ihr im Traum nicht eingefallen. Viel zu viel Vertrauen hatte sie in ihn gesteckt, war zu naiv gewesen, wie es scheint.
      Bein sprechen, gestikulierte sie aufgebracht mit den Händen, drehte sich schlussendlich zu ihm um, um noch einpaar abschließende Worte zu sagen, merkte aber dann, dass sie am Ende des Raumes angelangt war, da sie mir dem Rücken gegen die Wand stieß, und Subaru alles andere als erfreut darüber aussah, was sie von sich gegeben hatte. Das brachte er, mit einem harten schlag, dicht neben ihrem Kopf, zum Ausdruck. Liah zuckte kaum merklich zusammen, versuchte er etwa, ihr Angst zu machen? Pff, was sollte das? Hatte er vergessen, wer sie war? Sie ließ sich nicht von ihm einschüchtern, da konnte er, wenn er wollte, sogar die Wand abreißen - daran ändern tat sich nichts.
      Erst einmal atmete sie tief ein und wieder aus, sie hatte beim sprechen nämlich weder ein Blatt vor den Mund gelegt, noch eine pause eingelegt. Seine Stimme klang bedrohlich, zwang sie, aufzusehen. Ihr Atem ging flach, während sie ebenfalls seine wutentbrannten Augen fixierte, aber, da war noch etwas. Etwas, schwaches, aber immer stärker werdendes. Ein Gefühl, was sie schwer würden kontrollieren können, wenn es die überhand gewann. Er war zu nah, ihre körperwärme vermischte sich miteinander und ließ die nostalgisch an die Nacht im Hotel denken. Verdammt, sie würde den Kampf verlieren und ihr Körper explodierte beinahe in Vorfreude. Sein Duft stieg ihr in die Nase. Von dem Zeitpunkt an, war sie verloren.
      Ohne groß darüber nachzudenken, griff sie grob nach seinem Kragen und zog ihn zu sich herunter und endlich ihre Münder miteinander zu vereinen. Gott, was für ein bereiendes Gefühl. Die brünette schlang die arme um Subaru, vertiefte ihren Kuss, welcher einfach nur aus Leidenschaft bestand. Sie beide waren immer noch wütend, das spürte man deutlich, denn immer mal wieder, stießen ihrer beider Zähne bissig aneinander. Wie hatte sie solange auf ihn verzichten können? Liah war beinahe wie in Trance, wollte nur ihn, sah nur ihn und alles was war, alles was um sie herum geschah, war völlig belanglos geworden. Hektisch knöpfe sie sein Hemd auf, riss verzweifelt daran, schaffte es dennoch ein Stückchen haut freizulegen und darüber zu kratzen. Sie umklammerte erst mit einem und dann mit dem anderen Bein seine Hüfte und zog sich, mit Hilfe der Wand in ihrem Rücken, an ihm herauf. Ein leises keuchen entkam ihr schon nach wenigen Sekunden ihres wilden treibens
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    • (gawd! Es ist 2!! <3)

      Er hätte sich nur von der Wand und Liah entfernen müssen um den Gefühlen die sie beide überwältigt hatten zu entgehen. Um sich weiter zu streiten und in Selbstmitleid, Unsicherheit und Verzweiflung zu stürzen, doch zu spät. Liah zog ihn unsanft am Kragen zu sich herunter so sich ihre Lippen aufeinandertrafen. Befreiend. Ja das war das richtige Wort dafür. Es schien als wäre der Streit und das gekeife nur da gewesen um dieses Gefühl auszulösen. Die Angespanntheit war nicht gewichen sondern baute sich zu etwas auf dass noch besser war als nur Verliebtheit.
      Liah hatte die Knöpfe seines Hemdes halb geöffnet, hektisch und unkooridiniert während er ihren Mund weiter küsste. Gott, wie hatte er es die letzten Stunden in ihrer Nähe ausgehalten ohne sie zu berühren? Er half ihr sich an ihm festzuhalten indem er sie hart gegen die Wand presste. Seine Hand wanderte an ihrem Bein entlang immer höher, währen die andere sie an der Seite stützte, damit sie nicht fiel. Seine Finger rutschten bereits unter ihren Slip um ihn herunterzuziehn allerdings wurde ihm da wieder bewusst, dass sie in einem Flur standen. Keine so tolle Idee wenn hier jemand von den Partygästen zufällig doch vorbei kam - auch wenn das unwahrscheinlich war. "Liah.." keuchte er atemlos um sie zurück ins Hier und Jetzt zu befördern. Er spürte wie ihre Körper sich aufgeheitzt hatten und es würde nicht besser werden wenn sie jetzt einfach aufhörten. Sein Kopf war ja jetzt schon ganz benebelt von ihrem Geruch, den noch nicht mal Parfüm für ihn überdecken konnte. Zu beiden Seiten waren Zimmertüren und er hatte das Gefühl dass sie nicht verschlossen waren. Und wenn würde er sie ohne umschweife eintreten. Liah hatte sich von ihm nicht gelöst und würde ihn in nur wenigen Minuten um den Verstand gebracht haben wenn er nicht gleich einen "sicheren" Ort fanden. Subaru packte sie am Hintern und trug sie zu bis zur nächsten Tür die er einfach auftrat ohne richtig hinzusehen. Zu ihrer beider Glück ging sie auf und schon fanden sie sich in einer relativ geräumigen Kammer voll mit Bettlaken wieder. Aber so genau sah er sich das ganze nicht an - so wählerisch war Subaru nicht. Nicht mit Liah im Arm. Er presste sie gegen die gestapelten Laken und zog ihr nun endlich den Slip vom Leib.
    • (Du solltest schlafen, du olle >0<)

      Das hier würden sie nie und nimmer überleben, zwar wusste sie nicht, was genau sie im Moment spürte, aber es verschlang ihren Körper eigenhändig und ließ nur die Lust, das Verlangen nach Subaru übrig. Was sie aber wusste, war die Tatsache, dass es ihm nicht anders ergehen konnte, denn er reagierte mit der selben Heftigkeit auf ihre Leidenschaft, wie sie auf ihn und das, ohne groß zu zögern oder gar darüber nachzudenken. Sie hatte bisher keinen einzigen Schluck getrunken, aber sie fühlte sich benommener denn je. Nichts war ihr mehr wichtig, außer das Bedürfnis, mehr von ihm zu erhalten. Nichts reichte ihr aus, nichts war ihr genug. Die Luft, die sie eigentlich zum atmen brauchte, wurde ihr immer unwichtiger, denn die küsse des dunkelhaarigen erhielten Priorität.
      In ihrer jetzigen Position war es, frustrierender Weise, schwer, ihn zu entkleiden. Er hatte dafür um so leichteres Spiel, hatte schnell sein Ziel erreicht und machte sich daran zu schaffen. Dieses bestimmende, dieses harte, das brauchte sie jetzt, viel zu lange hatte sie darauf verzichten müssen. Allein die Art, wie er ihren Namen hervor presste, lösten solch eine intensive Wirkung in ihr aus, dass sich ein angenehmes ziehen in ihrem Unterleib breit machte. Wollte er aufhören? Mit hoch roten Wangen und leicht geschwollenen Lippen blinzelte sie fragend in sein Gesicht. Verstand erst zu spät, was der Grund dafür war, dass er sich dazu gezwungen hatte, aufzuhören. Wie konnte er überhaupt noch klar denken? In ihr endete jeder Gedanke mit seinem Namen und ergab keinen Sinn mehr, er hingegen schien trotzdem noch im Stande, nicht völlig die Fassung verloren zu haben.
      Er hatte recht, wie so häufig, mit einer vorgeschobenen Unterlippe, legte sie ihr Kinn auf seine Schulter ab und ließ ihn machten. Ihre Arme waren locker um seinen Nacken geschlungen, denn sie konnte spüren, wie seine Hände alles im 'griff' hatten. Sie wurde schon nach den Erden Sekunden wahnsinnig, drehte ihren Kopf herum und blickte geradewegs auf seinen Hals. Ein verschwörerisches grinsen bildet sich. Die brünette strich mit den Fingernägeln über seine Haut, hauchte sacht küsse darauf, biss und kabberte etwas und leckte anschließend entschuldigend mit der Zunge über die Stellen. "Subaru, ich will dich ~ " säuselte sie erregt und hielt es eindeutig nicht mehr aus, sie schob unruhig ihren Hintern, über seinen Händen, hin und her, um dies noch deutlicher zu machen, als es sowieso schon war.
      Endlich - für sie war eine halbe Ewigkeit vergangen - schien er einen passenden Ort für sie beide gefunden zu haben. Ihre Finger hatte sie, wahrscheinlich schmerzhaft, in seine Haare gekrallt und gab sich dabei einem weiteren, lustvollen, stöhnen hin, legte dabei genüsslich ihren Kopf in den Nacken. "Gott, I-ich hab dich so vermisst- .." presste sie, außer Atem, hervor und schob das dunkle Jacket eilig von seinen Schultern. Erst dann fuhr sie mit seinem Hemd fort, strich seine Muskeln nach
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    • Seine Frisur war zerstört, sein Hals mit roten Striemen, Bissmalen und Lippenstift übersäht, doch es kümmerte ihn wenig. Wäre da nicht der Umstand dass sie in einer Stunde spätestens einer Rede beiwohnen musste. Wahrscheinlich würde man sie vorher schon vermissen. Er riss sich daher am Riemen um ihr Kleid nicht zuzerfetzen, denn das war was er wirklich tun wollte - seiner aufgestauten noch immer vorhandenen Wut freien Lauf lassen. Liahs Worte trugen nicht dazu bei ihn auch nur im entferntesten zu beruhigen. Ihr Körper schmiegte sich dicht an seinen und jeder ihrer Bewegungen erregte ihn nur noch mehr. In der Hose wurde es langsam eng sodass er versuchte einhändig seinen Gürtel und die Hose zu öffnen, ganz offensichtlich viel zu langsam für sie.
      Vermisst? Er drückte sie weiter in die Laken. "Ersatz hattest du ja." knurrte er missgelaunt und schob sie ein Stück höher um sie seine Härte spüren zu lassen. "Wag es nicht noch einmal zu gehen ohne mir bescheid zu geben!" grollte er und biss ihr in den Nacken wie sie es zuvor bei ihm getan hatte. Nur durfte er das nicht zu fest machen was ihn nur noch mehr aufregte. Ihm konnte man gern ansehen dass er sich kurz abgekoppelt hatte um ein wenig Spaß zu haben. Würde sie genauso aussehen wie er, würde ihr das nicht wie ihm Anerkennung einbringen.