[2er RPG] Darkness is the only thing you will earn

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    • Er hatte nicht erwartet, dass Liah ihm heute noch über den Weg lief, fühlte sich aber bei ihrem Anblick schon sehr viel besser als vor wenigen Momenten. Ihr herrischer Ton ließ ihn ohne Widerrede in sein Zimmer gehen, wo er auf dem Bett sitzend auf sie wartete. Ihr Vater war noch da, wobei er sich wahrscheinlich mit allerlei Papierkram auseinandersetzen musste und ersteinmal nicht aus dem Büro kommen würde. Vorallen aber war er noch nie in Subarus Zimmer.
      Liah hatte einen Beutel Eis und anderes Verbandszeug unter den Armen und irgendwie fand er es ja süß, dass sie sich so um ihn sorgte. Aber wegen so etwas kleinem?
      Ein amüsiertes Grinsen zeichnete sich auf seinem Gesicht ab. "Ich glaub er hat sich ein bisschen verbessert. Aber nicht so fest, als dass man sich solche Sorgen machen brauchte." er zwinkerte und legte seine Hand auf ihre, die den Eisbeutel sachte gegen sein Kinn drückte. "Du musst mir schon ein bisschen mehr Zähigkeit zutrauen, sonst bin ich ernsthaft beleidigt." Er wollte tatsächlich ein bisschen sarkastisch werden, überlegte es sich aber nocheinmal nachdem sie ihn so ernst ansprach.
      "hm~ was passiert denn wenn ich Schmerzen habe?" fragte er leise und kam ihrem Gesicht näher. "Machst du mir dann die Krankenschwester?" Ein spitzbübisches Grinsen zierte sein blessiertes Gesicht. Das war eine viel zu gute Vorlage, als dass er sie nicht ausnutzen würde - auch auf die Gefahr hin von ihr geschlagen zu werden.
    • Sie war sauer, natürlich nicht auf ihren, eher auf Eric, aber auch darauf, dass er das alles so gelassen nahm. Ja, er war wahrscheinlich schon in viel schlimmeren Situationen gewesen, lebensbedrohlicheren, aber damals war sie noch nicht an seiner Seite gewesen und hatte vorallem nicht mitansehen müssen, wie genau er es geschafft hatte, so auszusehen.
      "Ich kann auch gehen" drohte sie mit hochgezogener Augenbraue, doch sicher wusste auch er, dass sie nur bluffte. Dennoch, ihr Gesicht blieb ohne jede Regung, wie als würde sie es wirklich ernst meinen, damit er merkte, dass sie gerade nicht für Späße zu haben war. Für ihn war das zwar nicht der Rede wert, für sie jedoch umso mehr.
      Solange Eric nicht in der nähe war, befürchte sie niemanden. Selbst wenn ihr Vater höchst persönlich den Raum betreten würde, bezweifle sie, dass er Verdacht schöpfen würde. Er würde dies als nette Geste seiner mitfühlenden Tochter sehen und die Tür hinter sich wieder schließen. Ihr Vater war ein guter Menschen, solange man den Yakuza kram außen vor ließ jedenfalls.
      Von seiner Nähe ließ sie sich nicht beirren, ihren Augenbrauen waren immer noch zusammen gezogen, sie funkelte ihn beinahe böse an "Nein, sicher nicht" antwortete sie neutral und stieß ihm, wie nicht anders zu erwarten, vor die Brust und zischte: "Subaru! Du bist verdammt nochmal verletzt. Nimm das ernst". Bei seinem Verhalten konnte sie nur den Kopf schütteln "und grins gefälligst nicht so, du Idiot" bei ihren Worten hob sie die andere freie Hand und legte sie ihm über die verzogenen Lippen.
      "Also: Schmerzen? Ja oder nein?"
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    • Er konnte einfach nicht anders als weiterhin zu Grinsen. Sie nahm sich seine Verletzungen, wie klein sie auch wahren wohl sehr sehr ernst und das musste er respektieren, auch wenn er es selbst für lächerlich hielt. Damit sie sich beruhigte schüttelte er den Kopf und umfasste ihre Hand an seinem Mund um ihre Fingerspitzen zu küssen. "Aber wenn du gerne nachsehen willst ob ich doch noch einen Kratzer abbekommen hab..." Er breitete seine Arme aus. "...kannst du mich gerne untersuchen." Bevor sie sich genervt von ihm zurückziehen konnte zog er sie schon an seine Brust. "Hey, mach dir keine Sorgen. Im ernst." Er führte ihre vom Eis ganz kalte Hand seinen Oberkörper. "Siehst du? Ganz viele Muskeln. Ich bin nicht aus Glas. Das musst du doch am besten Wissen oder?" Damit sie sich beruhigte behielt er sie weiterhin in seinen Armen. "Willst du immer noch nachsehen ob Eric nicht doch ein verstecktes Messer in der Hand hatte?"
    • Sie fühlte sich etwas wie ein kleines Kind, was angst vor den Monstern in ihrem Schrank hatte und nun von Subaru getröstet werden musste. Wann genau hatte sich der Spieß hier umgedreht? Immerhin war sie nur hier, weil er einpaar, schmerzhaft aussehende, Schläge abbekommen hatte - mal wieder.
      Liah gab auf, was sie mit einem seufzen deutlich machte und ließ dabei für einen kurzen Moment den Kopf hängen, da alles war wirklich anstrengend. Vorallem die parts, wo sie so tun musste, als würde Subaru ihr nichts bedeuten, Eric dafür aber umso mehr.
      Er hatte ja recht, spätestens seit gestern musste sie es besser wissen, aber sie wusste ja nicht, wie es innerlich so bei ihm aussah. Vielleicht tat er vor ihr auch einfach nur so, als sei nichts, aber eigentlich geht es ihm schlecht. "Ich will damit ja nur sagen, dass ich nicht will, dass du mich anlügst, nur weil du denkst, es sei das beste für mich" erklärte sie, mit dem Körper an seinen gepresst. So wie er sie an sich drückte hatte sie noch nicht einmal groß Bewegungsfreiheit, schaffte es dennoch irgendwie mit ihren Lippen sein Kinn zu berühren und ihm somit einen Kuss aufzuhauchen, wofür sie sich etwas auf die Zehenspitzen stellen musste.
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    • "Darüber musst du dir nun wirklich keine Sorgen machen." er lächelte aufmunternd und lockerte seine Umarmung damit sie ihn besser küssen konnte. Er fühlte sich dennoch ziemlich unwohl als sie das mit dem anlügen ansprach. Den Kopf auf ihren ablegend seufzte er schwermütig und schloss für ein paar Minuten die Augen. Das was da jetzt gleich aus seinem Mund kommen würde, könnte seinen Tod bedeuten. Evtl sogar ihren Hass gegen ihn, aber er war es ihr schuldig. Er liebte sie wirklich und er hatte schon oft mit dem Gedanken gespielt ihr alles zu erzählen. Den ersten Schritt hatte er bereits mit der Enthüllung seines wahren Namens getan und jetzt musste der Rest folgen, ehe sie es möglicherweise von jemandem anderen erfahren würde - so wie in einer schlechten Seifenoper sollte ihre Beziehung nicht enden. "Liah..." fing er an und wusste nicht genau wo er anfangen sollte. "Weißt du noch was du mich gestern gefragt hast?" Er sah ihr in die Augen und verlangte all ihre Aufmerksamkeit. Sie musste verstehen, dass er sie wirklich liebte und das hier nur sagen würde, genau WEIL er sie liebte. Denn leicht fiel ihm das nicht.
    • "Natürlich muss ich das" murrte sie leise und schlang die arme um ihn, als er seinen griff etwas gelockert hatte. Es war ja nicht so, als würde es ihr Spaß machen. Die Tatsache, dass sie sich um ihn sorgte, sollte ihn sogar erfreuen. Es gab nämlich nicht viele - eigentlich sogut wie niemanden, der behaupten konnte, dass Liah auch nur ansatzweise Gefühl dem jenige gegenüber, als er. Weil er es war, ließ sie ihm das durchgehen. Sie würde ihm wohl oder übel glauben müssen.
      Als Subaru seinen Kopf gegen ihren lehnte, merkte sie sofort, das etwas los war. Erst dachte sie, er würde die Sache mit der Verlobung und der darauf folgenden Hochzeit mit Eric ansprechen, aber es schien etwas anderes zu sein, da er den gestrigen Tag erwähnte.
      Verwundert musterte sie sein Gesicht,war etwas skeptisch, da sie nicht wusste, ob er auf ein ernstes Gespräch aus war oder sich wieder nur einen Spaß erlaubte. Kurz dachte sie nach, aber das musste sie nicht lange, denn Viel geredet hatten die nun wirklich nicht, außer man zählte das stöhnen und keuchen dazu. "Sag mir nicht, dass ich mich auf eine frühere geliebte gefasst machen muss?" Scherzte sie, verstand aber sofort, dass es nicht diese Frage gewesen war. Verdammt. Sie schluckte schwer "Deine Kindheit also, ja?". Aus irgendeinem Grund schlich in ihr ein ungutes Gefühl ihren Körper herauf. Blinzelnd breitete sich eine Art angst Gefühl, von dem gleich kommenden, aus.
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    • Er nickte schweigend und ließ sie sich hinsetzen bevor er anfing zu sprechen. Nervös kaute er auf der Unterlippe herum was keine gute Idee war, weil die ja aufgeplatz war und gerade aufgehört hatte zu bluten. Er verzog das Gesicht. "Kindheit konnte man das ganze eigentlich nicht nennen." sagte er verbittert. "Und ich fürchte es ist härter als nur eine Geliebte zu haben." er lachte freundlos und nahm ihre Hand in seine. "Aber..." er stockte einen Moment, wie könnte er ihr das nur klar machen? "...egal was du jetzt gleich von mir hörst, ich liebe dich und es wird sich nichts daran ändern. Ich will dich nicht anlügen und ab jetzt werde ich das auch nicht mehr. Verstehst du?" bittend küsste er ihre Fingerspitzen und sah in ihren Augen, dass sie verstanden hatte. Aber er war sich wirklich nicht sicher wie es danach aussah. Ob sie ihm dann immer noch glaubte, dass er sie liebte?
      "Meine Eltern starben als ich acht Jahre alt war. Ermordet vor meinen Augen." ein kaltes Lächeln erschien. "Sie haben mich gesucht... Die Yakuza tötet nicht nur Einen, sondern die ganze Familie um Racheakte zu vermeiden." Seine Augen fixierten eine Stelle neben ihm. Er konnte sie nicht ansehen. Er fühlte sich zu schuldig und es zerriss ihm das Herz wieder daran zu denken. An all das Blut. Das Blut seiner Eltern, die Schreie seiner Mutter... "Aber ich war einfach zu gut im Verstecken und Anpassen, sonst wäre ich nicht hier.... Das ist jetzt schon 18 Jahre her, ich glaube nicht, dass sie überhaupt noch etwas mit meinem Namen anfangen können. So viele von ihnen sind nicht mehr übrig." Und doch war die größte Gefahr für ihn nur ein paar Zimmer weiter. Unwillkürlich wanderte sein Blick zur Tür, fast schon in der Erwartung dass sein Boss mit all seinen Männern dort hereinplatzen würde. Aber das taten sie nicht und seine Augen kehrten zurück zu Liah. Dem Gesicht dass er mehr als alles andere liebte und das vor unglauben und Schock gezeichnet war. "Liah..." sagte er langsam, fast schon um Verzeihung bettelnd. "Ich habe mein ganzes Leben damit verbracht die Mörder meiner Eltern zu töten oder ins Gefängnis zu stecken. Ich bin keiner von den Männern deines Vaters." Das ausgerechnet ihr Vater am Mord seiner Eltern beteiligt war konnte nicht von der HAnd abgewiesen werden. Doch Hauptperson der Geschichte waren die Ikakura. Diejenigen für die ihr Vater arbeitete.

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    • Ohne es zu merken, hatte sie in der Zeit, wo Subaru sie auf das Bett gedrückt hatte, die Luft angehalten. Erst jetzt ließ sie diese wieder aus ihren Lungen, denn er schien sich bereit zu machen, für das, was er sagen wollte und aus irgendeinem Grund sagte ihr Gefühl ihr, dass es nichts gutes oder gar angenehmes sein werden würde. Seine Nervosität war ihm in das Gesicht geschrieben, für einen kurzen Augenblick glaubte sie sogar, ihn bei einem skeptischen Blick erwischt zu haben, wie als würde er im letzten Moment doch noch eine Rückzieher machen um es ihr nicht erzählen zu müssen. Dennoch begann er zu sprechen, trotz seiner Zweifel und Liah hörte zu, natürlich mit einer gewissen Neugier, denn so hatte sie ihn noch nie erlebt.
      Mitleidig presste sie die Lippen aufeinander, brachte ein kleines Lächeln zu Stande, womit sie ihm sagen wollte, dass sie für ihn da war und ließ ihn ihre Hand ergreifen. Sie versuchte sich nicht zu sehr von seinen Worten zu beeinflussen, sie wollte nicht urteilen oder schon im Vorfeld über Dinge spekulieren, die ihr sorge bereiteten, aber schon nachdem ersten gesprochenen kroch die Angst durch ihre Glieder. Mit der Hand, in der er seine geschlungen hatte, zog sie ihn etwas näher an sich "Du machst mir angst Subaru, was ist los?" fragte sie mit sanfter stimme, sie wollte zeigen, dass sie verständnisvoll war, legte den Kopf leicht schief und ermutigte ihn mit einer kleinen Kopfbewegung fortzufahren.
      Ihr Gesicht war angespannt, sie hatte natürlich auf etwas weniger grausames gehört, aber das brach ihr beinahe das Herz. Ihren Geliebten in solch einem Zustand zu sehen, zu erkennen wie sehr er, bis heute noch, daran litt. Es war schwer nicht gleich in Tränen auszubrechen oder ihn beruhigend in die Arme zu schließen. Dennoch blieb der Hintergedanke, der, der ihr riet es hier, an diesem Punkt zu beenden und keine weiteren Informationen von ihm zu verlangen. Seine Eltern wurden von Yakuza getötet und waren damals auch hinter ihm her? Einem kleinen, unschuldigen, achtjährigen Jungen? Ja, sie wusste wie grausam diese Branche war, aber es tat ihr in diesem Moment nur noch mehr weh, solch eine Geschichte aus seinem Mund zu hören. Sie verdrängte im Gedanken, die frage daran, wie es dazu kommen konnte, das er nun einer von ihnen geworden war. Für die Männer arbeitete, die er so hasste und verabscheute. Zu naiv war sie, als das sie sich, auch nur im Traum, vorzustellen konnte, was er ihr nun offenbarte.
      Ihr Körper wusste es sofort, nachdem er seinen Satz zuende gesprochen hatte, aber ihr Hirn wollte die Informationen nicht verarbeiten. Ihr Gesicht war angespannt, dann lachte sie, ließ seine Hand los, diese fiel schlaff auf ihre Oberschenkel. Sie stand auf, immer noch lachend, traute sich nicht aufzusehen, denn würde sie das, wusste sie sofort ob er nur einen Spaß machte oder es bitter ernst meinte - und letzteres ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren "Hast du mir einen Schrecken eingejagt, für einen Moment dachte ich- ..ich dachte .." ohne es zu wollen trafen sich ihre Augen. Verdammter Mist. Sie hatte auf weniger Wahrheit und Ehrlichkeit gehofft, auf eine Lüge, die ihm mitten auf die Mienen geschrieben waren, aber ihr bot genau das Gegenteil. Er sah sie entschuldigend an, nein, mehr als das, aber diesen Ausdruck konnte sie nicht beschreiben.
      "Was heißt das?" fragte Liah mit noch fester stimme. Sie hatte sich etwas von ihm entfernt, die eine Hand in die Hüfte gestemmt und mit der anderen fuhr sie sich über die Stirn, als würde sie dadurch seine Worte besser vestehen können - und das obwohl sie schon von der ersten Minute an verstanden hatte, was sache war. Subaru Kaneshiro, dem Kerl, dem sie ihr Herz geschenkt hatte, all ihre Gefühle, war ein ..Spion?
      "Was- ..Was bist du?" Schoss es aus ihr heraus, sie wollte die Antwort nicht hören "Bist du Agent? Agent für das FBI, CIA? Beauftragter des Militärs? .. Polizist?" Er brauchte nicht zu sprechen, sie wusste sofort was Sache war und es brachte sie beinahe um. "Du bist ein Bulle?!" entkam es ihr erstickend, jedes einzelne Wort brannte ihr in der Kehle. Sie konnte das alles nicht glauben, es konnte nicht wahr sein. Sie schaute umher und ihm dann wieder entgegen, nein, es war die Wahrheit und nichts als sie Wahrheit. "Oh mein gott" flüsterte sie kaum hörbar, ihre Augen geweitet und die eine Hand verdeckte unglaubwürdig ihren Mund
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    • Es wäre ihm sehr viel lieber gewesen seine Geschichte als schlechten Scherz anzusehen, aber das war es nicht. Nicht ein Wort davon. Und doch spielte er einen winzigen Moment damit es als solches abzutun. Liahs Reaktion war etwas dass er lieber vermieden hätte, aber es musste sein. Früher oder später hätte sie es erfahren. Entweder wenn er irgendwo tot in der Gosse lag oder zurück im Büro wenn der ganze Clan im Gefängnis saß - einschließlich ihrem Vater. Um ehrlich zu sein war überhaupt keine der drei Optionen angenehm. Für keinen von beiden. Er wünschte er hätte es ihr ersparen können aber die Option tatsächlich zu den Yakuza überzulaufen war einfach nicht existent für ihn. Das was er bereit war zu tun wäre mit ihr abzuhauen, alles einfach hinter sich zu lassen - aber in diesem Augenblick konnte er das nicht sagen. Sie kam kaum mit der Tatsache klar die er ihr soeben gestanden hatte. So wie es jetzt aussah vertraute sie ihm nicht und das war wie brennende Klingen in seinem Körper. Er wagte es nicht sie zu berühren zu verwirrt und aufgebracht war sie, zu viele Gefühle erfassten sie dass jedes weitere Wort sie zerbrechen konnten. Also schwieg er und ließ sie aussprechen was von vorne herein klar war.
      Plötzlich klang das Wort Polizist, Agent und Bulle mehr nach einer Beschimpfung. Etwas was unehrenhaft und schmutzig sei - und so fühlte er sich auch - dreckig. Wie konnte sie seine Welt nur dermaßen aus den Fugen reißen? Er wusste fast selbst nicht mehr wohin er eigentlich gehörte.
      "es tut mir leid." flüsterte er, ihr in die Augen sehend. Als ob eine Entschuldigung genügte für das was er ihr gerade angetan hatte.
      Aber mehr konnte er nicht sagen.
    • Noch einen schritt trat sie zurück, nicht einmal mehr ansehen konnte sie ihn, zu viel Angst hatte sie davor, dass ihre Augen ihn, nach dieser Information, anders betrachteten, als diese es vor wenigen Sekunden noch getan hatte. Ihre Hand lag immer noch ungläubig auf ihren Lippen, sie starrte gegen den Boden von Subarus Zimmer. Sie dachte nach, was sollte sie als nächstes sagen? Was sollte sie erwidern? aber ihr Gehirn brachte keinen einzigen klaren Gedanken mehr zu Stande. Keiner von beiden, weder er noch sie, konnten ungeschehen machen, was er ihr soeben erzählt hatte. Liah war verwirrter denn je, entsetzt und wusste nicht, wie sie mit solch etwas umgehen sollte. Sie liebte ihn, Subaru - wenn er denn überhaupt so hieß - und er liebte sie. Das tat er doch, oder? Sie betrachtete ihren gegenüber, auch er schien es bis eben vermieden zu haben ihr direkt in das Gesicht zu sehen. Wie sollte sie ihm irgendwann jemals etwas glauben, wenn er jedesmal mit etwas neuem kam, dass sie aus der Bahn Wurf. Sein falscher Name, seine falsche Geschichte, sein Doppelleben, dass alles war sicher nur der Anfang. Bereitete er sie mit diesen Steigerungen auf etwas noch größeres vor? Denn soweit reichte ihre Fantasie nicht mehr. Nichts konnte schlimmer sein, als dass, was er ihr gebeichtet hatte. Er war undercover hier, diese Spionage ging, soweit sie wusste, über Jahre hinweg. Was um alles in der Welt hatte er sich dabei gedacht ihr soetwas zu sagen? Was glaubte er denn, wie sie reagieren würde? Dachte er, Liah würde es ganz einfach akzeptieren und so tun als wäre nichts anders? Das könnte Sie nicht, immerhin wusste er schon, weiß Gott wie viel, über ihre Familie, ihr Zuhause. Würde er das alles zerstören, wenn er irgendwas das bekam, was er brauchte?
      "D-Du- ..Du- ..Du kannst auf keinen Fall hier bleiben. Nehm dir ein Zimmer" stammelte sie bestimmend und zeigte mit dem Finger auf ihm. Seine Entschuldigung ignorierte sie vollkommen, denn sie änderte rein gar nichts. "Nimm Eric als Vorwand, falls mein Vater fragt und- .." dann blinzelte sie ihn an, angestrengt nicht zu weinen, das war wirklich das letzte was sie gebrauchen konnte ".. -und geh" kam es, härter als geplant, über ihren Mund
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    • Zuerst dachte er sie würde ihm verzeihen und sich Sorgen machen. Dass sie versuchen wollte ihn aus der unmittelbaren Schusslinie zu nehmen. Doch ihre letzten Worte ließen sein Inneres zu Eis gefrieren. Eric als Vorwand nehmen um vom Anwesen runter zu kommen, war eine Sichere Lösung ihn los zu werden. Sie hatte also nicht vor direkt zu ihrem Vater zu rennen und aus unerfindlichen Gründen hätte er das sogar als Erlösung empfunden. Denn das was sie ihm damit sagte war weit aus schmerzhafter als der Tod. Er schwieg und wartete halb darauf, dass sie ihre Meinung ändern würde. Dass sie verstehen würde, warum er ihr das sagen musste. Dass er sie liebte. Dass er nichts anderes wollte, als dass sie ihn kannte.
      Aber was hatte er erwartet? Wie selbstgefällig war er, dass er von ihr erwartete wie ein naives Blondchen alles lächelnd anzunehmen als sei es nur die Beichte einen Becher kaputt gemacht zu haben. Es ging um ihre Familie, um das was sie war. Es war nur natürlich, dass sich ihre Gefühle zwangsläufig ändern würden.
      Sie wollte ihn nicht mehr sehen und das musste er respektieren. Erklärungen, Ausflüchte oder Entschuldigungen waren an dieser Stelle nicht angebracht. Er hatte alles Zerstört was zwischen ihnen war und das wurde ihm langsam mit voller härte bewusst.
      Subaru stand auf und ging einen Schritt auf sie zu - widerstand aber dem Drang sie zu berühren oder etwas zu sagen, es gab einfach nichts mehr was er sagen könnte. Daher fischte er die Schlüssel seines Wagens von der Komode und ging an ihr vorbei.
      Erst im Auto entwich ihm die Luft die er die ganze Zeit angehalten hatte und umfasste das Lenkrad mit aller Macht. Was zur Hölle hatte er nur getan?
      Ohne weiter darüber nachzudenken biss er sich auf die Lippe und startete den Motor. Wenn er nicht bald im Appartment ankam, würde er den Wagen wahrscheinlich zu Schrott fahren.
    • Sie sah ihm genau, das diesmal er der jenige war, der sich gewünscht hätte, sie würde nur scherzen. Ihr blieb doch nichts anderes übrig? Er konnte nicht mehr von ihr verlangen, als sie ihm gerade gab. Selbst das war viel zu viel. Sie würde in ihren eigenen vier Wänden, eine Lüge umher tragen müssen, die größer nicht hätte sein können. Wie sollte sie so ihrem Vater unter die Augen treten? Einen Verräter unter ihren Reihen - würde er davon erfahren, würden sie keinen Wimpernschlag damit vergeuden Subaru noch länger frei herum laufen zu lassen. Allein die Vorstellung daran ließ sie erschaudern. Sie würde den Mund halten müssen und konnte nur hoffen, dass in der nächsten Zeit nichts passieren würde. Vielleicht war die Idee, fürs erste auf Abstand zu gehen, doch nicht solch eine schlechte.
      Es war grausam, ja, es zerriss ihr beinahe das Herz, dass er stumm an ihr vorbei ging, aber eine andere Möglichkeit sah sie im Moment nicht. Das Schlucken viel ihr schwer, ein Kloß hatte sich in ihrem Hals gebildet, sofort dann, als er die Tür hinter sich geschlossen hatte. Wie hatte sich alles um sie herum nur so schnell verändern können? Von der einen, auf die andere Sekunde. Sie blieb noch einige Momente in dem Raum, verließ diesen dann, sie würde nicht weinen, nein.
      In ihrem Zimmer angekommen setzte sie sich auf ihr Bett, ihre Gesicht ohne jede Regung. Sie wusste nicht, was sie fühlen sollte. Trauer? Hass? Wut? Entsetzen - Enttäuschung? Alles wirkte gleichzeitig auf sie ein und eine Mischung aus allem ergab bei ihr keinerlei Gefühl. Ihr Körper fühlte sich geschwächt an. "Oh ..Gott" murmelte sie zu sich selbst. An dem Schrein, keine zwei tage war das her, hatte sie für sie beide gebetet und nun das. Es war noch schlimmer geworden, als es sowieso schon gewesen war.
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    • Abstand zu bekommen war einen Sache, herausgeworfen zu werden eine andere. Mit jeder Sekunde die verstrich hasste er sich nur noch mehr. Wie könnte er das jemals wieder gerade biegen?
      In seinem zweiten Apartment angekommen schloss er die Tür hinter sich, so als könnte er das Geschehene aussperren. Aber so einfach ließ es sich nicht lösen...

      Eric war in die Stadt gefahren und hatte sich den hübschesten Strauß zusammenstellen lassen welches der Blumenladen in Ueno zu bieten hatte. Außerdem war er noch davor noch im Reisebüro - persönlich! - und hatte eine Reise auf die Malediven gebucht. Ein kurzer Aufenthalt auf eine traumhafte Insel, wäre sicher die beste Entschuldigung für sein Verhalten von eben. Zugegeben, er war wirklich ausgerastet und hatte Liah fast schon komplett ausgeblendet. Wer wusste schon was er getan hätte, wäre sie nicht dazwischen gegangen. Es tat ihm wirklich leid, dass sie das mitansehen musste.
      Ohne weiter Zeit zu verschwenden fuhr er wieder zurück zum Anwesen und hoffte, dass sie wieder wach war. Bzw noch, denn es war bereits spät am Nachmittag.

      Er klopfte an ihrer Zimmertür als er sie nirgends sonst im Haus entdeckte und hielt den rießigen Strauß vor sich.
    • Liah atmete tief ein und wieder aus, denn ihr Herz schmerzte, es pochte immer wilder und verlor seinen Rhythmus. Lag es an der Tatsache, daß Subaru nun, nicht nur körperlich sondern auch Seelisch, weiter von ihr entfernt war, denn je. Sie fuhr sich durch das dunkle Haar, und dann über das Gesicht. Sie wollte ihr Zimmer abdunkeln und sich in ihrem riesigen Bett verkrümeln, nicht mehr heraus kommen, bis sich das Problem von selbst löste.
      Nicht einmal Ruhe wurde ihr in diesem Haushalt gegönnt, sie schnaubte genervt, egal wer es war, er sollte gleicht wieder gehen. Schnell verwandelte sich ihr mürrisches Gesicht jedoch in ein verwundertes. Eric stand mit einem riesigen Strauß der schönsten Blumen vor ihrem Gesicht. Ihr klappte der Mund leicht auf, damit hatte sie nun wirklich nicht gerechnet. Man sah ihr deutlich an, dass ihm seine Überraschung ziemlich gelungen war. "Die sind- .." sie nahm ihm dir Blumen ab, betrachtete sie für einen Moment noch sprachlos und blickte dann erst zu ihm auf " Sie sind wunderschön Eric, danke dir" sprach sie mit einem Lächeln. Ihre Lippen waren kurz davor gewesen Subarus Namen auszusprechen, allein der Gedanke an das eben geschehene, füllten ihre Lider nun endgültig mit Tränen. Er würde wohl denken, sie sei durch seine Geste so gerührt, aber Fakt war, das sie jetzt schon einfach nicht mehr ohne ihren geliebten konnte, aber das durfte er natürlich wissen. Sie lachte leise auf und wischte sich die Flüssigkeit von den Wangen "Entschuldige, ich weiß nicht, was mit mir los ist" log sie ihm direkt in das Gesicht, welches nicht das war, was sie vor sich haben wollte
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    • Eric hatte den Strauß nachdem sie aufgemacht hatte etwas zur Seite bewegt um sie ansehen zu können. Ihre Reaktion war wirklich das schönste was er je gesehen hatte. Ein breites Lächeln lag auf seinen Lippen und er freute sich wirklich sie glücklich gemacht zu haben. "Schön dass sie dir gefallen." sagte er lächelnd und konnte seine Augen nicht von ihr abwenden. Dass sie sogar Freudentränen vergoss freute ihn umso mehr. "Schon in Ordnung Liah." Er reichte ihr ein Taschentuch und war sich unsicher ob er ihr nicht besser die ganze Packung geben sollte. Das war nämlich noch nicht alles. "Liah, es tut mir leid was vorhin passiert ist, das kommt nicht wieder vor. Ich war einfach zu gestresst und hab die Nerven verloren." erklärte er mit Ehrlichkeit in der Stimme und zog die Tickets aus seinem Sakko. "Und ich denke du hattest in den letzten Tagen auch viel um die Ohren, da dachte ich, dass wir vielleicht eine Auszeit bräuchten." Wieder erschien ein warmes Lächeln und er überreichte ihr noch den zweiten Teil seines Geschenks. "Es ist nur für 5 Tage und wir kommen rechtzeitig um die Verlobung zu feiern." fügte er noch schnell hinzu. "Ich glaube das meiste ist sowieso schon unter Dach und Fach... und vielleicht möchtest du mit mir auf die Malediven?" je länger er sprach desto unsicherer wurde er ob es ihr der Gedanke gefiel Urlaub zu machen..
    • Sollte sie sich schlecht fühlen, weil sie den dunkelhaarigen im glauben ließ, dass er der Grund für ihre Tränen en war. Wahrscheinlich, denn seine Freude schien ehrlicher Natur. Wieso war sie Eric gegenüber noch mal so abgeneigt gewesen? Ach ja, weil sie in einen anderen Kerl verliebt war. Einer, der ihr seinen richtigen Namen verraten hatte, mit ihr eine Nacht verbracht hatte, ihre Unschuld hatte haben dürfen und zu allem übel, wie die Kirsche auf einem Sahnehäufchen, hier war um seine eigenen Leute zu verraten.
      Immer noch lächelte sie, es war ein verkrampftes und ihre Gesichtsmuskeln taten ihr weh, aber sie wusste nicht, wie sie anders hätte reagieren können. Die Blumen waren nicht sein einziges Geschenk gewesen, denn nachdem er ihr Taschentücher gegeben hatte, womit sie sich die Augen trocknen konnte - was ihr einfach nicht gelang, da diese nicht aufhören wollten zu Tränen - hielt er zwei Flugtickets vor ihre Nase. Auf diesem erkannte die eindeutig die Worte, des Zieles. Malediven. Eine unglaubliche Insel in mitten des Meeres, nahe Indien. Diese Reise würde bedeuten, dass sie beinahe eine Woche lang nicht hier wäre, nicht in seiner unmittelbaren Nähe, aber sie wusste auch nicht, ob sie das im Moment ertrug. Vielleicht war Erics Angebot ein gutes. Sie würde den Kopf frei bekommen und dann verstand sie Subarus Gründe womöglich besser, als sie es im Moment tat. Denn im Moment sah sie nur das negative, das passive, etwas was sie wütend machte.
      Ohne groß darüber nach zu denken, aus Angst, sie würde es sich doch anders überlegt erlegen, sagte sie mit einem grinsen im Gesicht und einem darauf folgenden gelacht: "Wann geht der Flieger?". Dies war ihre unverbindliche Einwilligung auf 5 Tage Urlaub mit Eric.
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    • Ein erleichtertes lachen erklang. Er war so froh, dass sie einwilligte und bemerkte erst jetzt dass er nicht damit gerechnet hatte. "Morgen." Sein Lächeln wurde einen deut breiter. "Ich dachte, je schneller Urlaub desto besser. So viel einzupacken ist sowieso nicht. Es gibt nur das Meer, den Strand und uns." Ein paar Bikinis würden im Grunde schon ausreichen. Alles andere gab es auf der Insel. Und er wäre nicht Eric wenn er nicht dafür sorgen konnte, dass es ihr gut ging. "Du brauchst dich um überhaupt nichts kümmern, Liebes." er küsste sie auf die Stirn. "Ich erledige alles." damit zückte er sein Handy und machte eine Geste die andeutete, dass dort alles drin sei was sie benötigen würden. "Wag es nicht dir den Kopf wegen dem Kofferpacken zu machen. Du hattest schon einen anstrengenden Tag. Ruh dich aus, ich seh dich dann zum Abendessen." Er ließ es sich nicht nehmen eine Träne von ihrer Wange zu wischen ehe er wieder ging.
      Es lief viel besser als er es sich erhofft hatte. Die Bindung zwischen ihnen schien stärker den je geworden zu sein. Wie konnte er da überhaupt auf einen Jun Kurosaki eifersüchtig gewesen sein? Liahs Herz gehörte doch schon längst ihm. Und eine Hochzeit würde nichts und niemand verhindern können - dafür würde er schon sorgen.
    • Er schien sich wirklich darüber zu freuen, dass sie zugesagt hatte und aus irgendeinem Grund, den sie nicht hinterfragen wollte, machte es ihr lächeln ein Stück ehrlicher, als es eigentlich war. Das Meer, den Strand und sie beide, nun, dass bereitete ihr dann doch etwas sorgen, denn sie wusste nicht, ob sie es beinahe eine Woche mit Eric aushalten konnte, oder eher wollte. Dennoch war es zu spät jetzt noch ihre Meinung zu ändern, theoretisch konnte sie sich krank stellen, sich irgendetwas ausdenken, weshalb sie nicht fliegen konnten, aber vielleicht tat es ihr ja doch gut - vielleicht, wurde es nur halb so schlimm und sie bekam die Möglichkeit sich wirklich zu entspannen.
      Sie erwiderte nichts, er schien sich schon selbst alles aufeinander gereimt zu haben, auch ohne das sie dafür ihre Stimme benutzen musste. "Bis heute Abend" verabschiedete sie sich und nickte leicht, ließ ihn tun, wonach er Lust hatte, aber für Liah fühlte sich diese liebevollen Gesten, wie nett sie auch gemeint waren, nach einem Hauch von nichts an.
      Subaru würde sich mächtig wundern, würde er morgen zu seinem Job antanzen und feststellen, dass die brünette nicht mehr da war, sondern weit weg und zwar mit Eric. Sollte sie ihn informieren? Sie ließ es lieber sein. Nachdem sie ihn rausgeschmissen hatte, konnte sie nach nur wenigen Stunden nicht wieder bei ihm melden. So verweichlicht war sie nicht, trotz ihrer liebe zu ihm.
      Sie legte sich für einen kurzen Moment auf ihr Bett und schloss die schweren Lider. Erst jetzt merkte sie, wie anstrengend die letzten Stunden und tage gewesen waren, Eric hatte recht gehabt, sie war wirklich erschöpft. Ein wenig Schlaf würde ihr gut tun, sie für einen kurzen Moment vergessen lassen was heute gewesen war und mit etwas Glück wachte sie auf und stellte fest, dass seine Beichte nur ein Albtraum gewesen war.
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    • (ich jumpe! Too much schleim Eric sonst xD)

      Liah war anscheinend noch sehr viel erschöpfter als er gedacht hatte. Sie verschlief das Abendessen, aber sich darüber Ärgern tat er nicht. Sie hatte ihm zugesagt morgen mit ihm zu den Malediven zu fliegen, nichts konnte ihm da die Laune verderben, noch nicht einmal ein paar Komplikationen was die Ladung seiner Exportfrachten anbelangte.
      Während Liah schlief versuchte er das Problem zu lösen, bzw lösen zu lassen und beschäftigte sich hauptsächlich damit alles für morgen zu organisieren. Er ließ ihr einen Haufen Badeanzüge und Bikinis kaufen, Handtücher bereit legen und sonst alles was Frauen so brauchten. Wofür hatte er sonst Angestellte, wenn nicht fürs arbeiten? Sie mussten zwar alles in ziemlich kurzer Zeit schaffen, aber dafür wurden sie ja bezahlt. Nachdem alles geregelt war konnte er selbst friedlich ins Bett fallen und sich auf die morgige Reise freuen.

      Eric war bereits früh wach und checkte nocheinmal alles durch, bevor er den Koch anwies Frühstück für Liah zu machen um ihr diesen ans Bett bringen zu lassen. Es war erst 8 Uhr, aber der Flieger würde um 12 abfliegen und sie mussten spätestens zwei Stunden vorher losfahren. Eric schrieb ihr noch einen Guten Morgen Gruß mit der Bitte das Kleid dass er ihr mit dem Frühstück bringen ließ anzuziehen und um 10 Uhr fertig zu sein.

      Subaru konnte die Nacht über nicht wirklich schlafen und da sein Boss nichts weiter gesagt hatte könnte er wie üblich ersteinmal bei einigen Problemclubs vorbeischauen und anschließend Bericht erstatten. Hauptsache er wäre bis Mittag auf dem Anwesen. Dann würde er wohl ein paar Sachen packen und vorläufig in die Wohnung in Shinjuku ziehen.... Ob er wirklich Eric als Vorwand nehmen sollte? Das würde er entscheiden wenn es soweit war. Jetzt würde er ersteinmal versuchen nicht an Liah zu denken und seiner Arbeit nachgehen. Hoffentlich gab es mehr Probleme um die er sich kümmern konnte um sie aus seinem Kopf zu sperren
    • Wie erschöpft sie eigentlich gewesen war, merkte sie erst am nächsten morgen. Das Geräusch der Tür hatte sie geweckt, sie blinzelte in das Sonnenlicht, welches durch ihr Fenster schien und erlaubte, der Bediensteten erst dann, ihr Zimmer zu betreten. Sie rieb sich die Augen, ihr wurde Frühstück ans Bett gebracht, was wohl auf Erics Mist gewachsen war und die beigelegte Karte bestätigte ihre Annahme. Die dunkelhaarige setzte sich auf, biss die Spitze eines Croissants ab und stand auf. Das Kleid hatte sie sofort entdeckt - Geschmack hatte er ja, das musste man ihm lassen. Sie stieg unter die dusche, wusch sich das Haar. Alles und jeder erinnerte sie an Subaru. Jedesmal verengte sich die Gegend ihres Herzens und ihr Magen war ganz flau, wie bei einer Prüfung. Frustriert kratze wie mit ihren Fingernägeln auf ihrer Kopfhaut herum, merkte erst, dass sie übertrieb, als es schon begann zu schmerzen. Fluchend trocknete sie sich ihren Körper ab, zog sich das sommerlich, perfekt passende, Kleidungsstück an und föhnen sich die Haare. Sie hatte eine große Handtasche mit dem, ihr wichtigsten zeug eingepackt, zog sich Sandfarbende Sandalen an, von denen sie gedacht hatte, das sie nie die Möglichkeit würde haben, sie zu tragen und ging durch den Flur, raus auf den Hof.
      "Und, gefällt es dir?" fragte sie frech, sie hatte sich eine etwas dickere Strickjacke übergezogen, was eigentlich nicht viel brachte, da ihre Beine entblößt waren. Sie lächelte und trat näher zu dem wartenden Eric "Danke für das Kleid - und die Blumen - und die Reise" zählte sie beinahe tadelnd auf, verzog dementsprechend das Gesicht
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