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Ezra “Offenbar sind sie mit ihrer Leitung unzufrieden. Strenggenommen haben sie uns nicht mal offiziell geholfen. Richard hatte sich mit einem der Kollegen direkt in Verbindung gesetzt, statt die Leitung anzufragen. Ich bin mir nicht ganz sicher, wie aussagekräftig das alles ist, weil Richard ja bekanntlich tendenziell niemanden leiden kann, aber es wäre unfair, wenn unsere Kollegen den Job darüber verlieren würden, oder so. Eigentlich ist es nichts, was man vor Ort regeln muss. Wir können auch …
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Ezra In Andrews Zimmer war es deutlich ruhiger, als im Wartebereich. Zumindest konnte Ezra die ganzen Ärzte, die vor der Tür hin und her liefen, nicht mehr sehen und irgendwie ließ das das Zimmer seltsam sicher wirken. Ezra war von dem Bett runter gerutscht, als Andrew eingeschlafen war, um ihm mehr Platz zu geben und hatte sich stattdessen einen der beiden Plastikstühle im Zimmer ans Bett gezogen. Er war ein wenig unbequem, aber verglichen mit dem, was Andrew fühlen musste, konnte Ezra sich nic…
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Ezra Er sollte Andrew öfter high bekommen, oder betrunken, oder so. Irgendwie war das alles seltsam niedlich. Ezra konnte nicht anders, als zu lächeln. Sich in Andrew zu verlieben war das Beste, was ihm je passieren konnte. "Niko könnte dich nie hassen. Er hängt viel zu sehr an dir", versicherte er. "Aber dein Auge ist noch da. Du brauchst nur etwas Erholung." Hoffte er zumindest. Sie hätten ihm gesagt, wenn Andrew ein Auge fehlen würde, oder? Das war immerhin eine ziemlich große Sache. Er würde…
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Ezra "Danke, wir kommen vorerst zurecht, denke ich." Ezra schenkte der jungen Frau ein aufrichtiges Lächeln, bevor er kurz den Raum scannte um sicher zu gehen, dass sie wirklich zurecht kommen würden. Andrew schien langsam zu sich zu kommen, die Infusionen schienen zu funktionieren, eine Flasche Wasser stand auf dem schmalen Tisch neben dem Bett. Um die Übernachtung würde er sich Sorgen, sobald Andrew wieder einigermaßen auf der Höhe war. Eigentlich war es vollkommen selbstverständlich, dass Ezr…
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Ezra Valentin lachte kurz ein wenig auf, bevor er stockte. "Oh. Du meinst das ernst. Okay." Er stand auf und warf seinen leeren Pappbecher in den Mülleimer. "Kümmer dich erst um Caleb und dich selbst, bevor du wieder an die Arbeit denkst. Solltest du morgen auftauchen, kann ich dir die Zelle neben deiner Schwiegermutter anbieten." Valentin hob kurz die Hand zum Abschied, den er wohl durchziehen wollte, bevor Richard reagieren könnte. "Ich bin übers Handy erreichbar falls mich einer von euch brau…
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Ezra Im Krankenhaus herrschte ein geschäftiges Treiben. Der kleine Aufenthaltsraum, in dem sie saßen, war von dem meisten Trubel abgeschirmt, aber Ezra konnte die Ärzte und Pfleger sehen, die vor den Glasscheiben hin und her liefen. Er wusste nicht, wie lange sie schon hier saßen. Es kam ihm wie Tage vor, auch wenn es realistisch betrachtet wahrscheinlich nur ein paar Stunden gewesen waren. Keiner von ihnen sprach wirklich. Valentin saß am Fenster des Raumes und hielt den dritten Becher mit Kaff…
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Caleb Das war definitiv die falsche Formulierung gewesen. Caleb blieb vollkommen perplex stehen, als Andrew sich von ihm losriss und umdrehte. Er sah so aus, als ob er eigentlich gar nicht mehr in der Lage sein sollte, überhaupt alleine zu stehen, also was genau wollte er ausrichten? Andrews Chance, Ezra irgendwie alleine im Haus zu finden, lag praktisch bei null. Aber offenbar musste er sich darum keine Gedanken machen, weil Ezra stattdessen sie fand. “Andy!” Ezra huschte an Caleb vorbei, um se…
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Kit verlor sich vollkommen in der Bewegung und in dem Gefühl, Ari näher zu sein, als er es sich je erträumt hätte. Das hier war besser, als jeder Traum und jedes High, was er je gehabt hatte. Er konnte nicht genug von Aris Stöhnen bekommen, oder von den Fingern auf seiner Haut, die sich so furchtbar vertraut anfühlten. Kit zögerte seinen Höhepunkt so weit heraus, wie er konnte, bevor er vollkommen fertig, aber absolut zufrieden neben Ari auf das Bett fiel. Der beste Sex seines Lebens - mitten au…
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Caleb Andrew wäre keine sonderlich große Hilfe, aber das musste er hoffentlich auch nicht sein. Es würde ausreichen, wenn er es schaffen würde, sich irgendwie alleine fortzubewegen, sobald sie aus dem Raum raus waren. Zumindest hoffte Caleb verzweifelt, dass das ausreichen würde. Improvisation war nie seine Stärke gewesen und er musste komplett darauf vertrauen, dass seine geschwisterliche Gedankenübertragung mit Niamh funktionierte, was selten der Fall war. Er drückte Andrew den heilenden Stein…
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Ezra "Danke." Er wäre tot gewesen, wenn Richard nicht dazwischengegangen wäre. Irgendwie war es schräg, wie egal Ezra dieser Gedanke gerade war. Adrenalin und Panik trieben ihn weiter und ließen ihn nicht richtig nachdenken, was wahrscheinlich besser so war. Sein Herz schlug eh schon schneller, als es sollte - wahrscheinlich würde er direkt ohnmächtig werden, wenn er genau darüber nachdenken würde was passiert wäre, wenn der Typ mit der Pistole nicht eingefroren worden wäre. Jetzt gerade war es …
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Ezra Der Keller war größtenteils dunkel. Ab und an kam ein bisschen Licht durch die Türen links von ihnen, wo die Räume entweder schmale Fenster, oder eine durchgehende schwache Beleuchtung hatten. Ezras Augen brauchten einen Moment, um sich an das fahle Licht zu gewöhnen, während er seinen Blick auf den Gang hinter ihnen gerichtet hielt. Die Gänge waren relativ weit und ziemlich leer. Ab und an stand ein Regal an der Seite, zwischendurch mal ein Besen, aber insgesamt sah es irritierend aufgeräu…
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Ezra "Und wenn er der Papst höchstpersönlich wäre. Ich hasse es, Fehler in meiner Arbeit zu haben. Vor allem solche, bei denen ich alles nochmal von vorne aufrollen darf." Valentin sah eher genervt darüber aus, dass er zusätzliche Arbeit hatte, als darüber, dass er nicht gewusst hatte, dass Ezra noch lebte. Seiner Meinung nach war das definitiv kein Fehler, den er je ausbessern müsste. Ezra hatte absolut kein Problem damit, dass 'Felim' seit Jahren tot war, im Gegenteil, je weniger Leute von der…
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Ezra Irgendwie hatte Ezra das dumpfe Gefühl, dass Andrew darauf bestehen würde, MLO auch aus dem Krankenhaus heraus zu leiten, egal wie oft er ihm sagen würde, dass er sich einfach entspannen und erholen sollte. Was ein seltsam schöner Gedanke war. Wenn Andrew darauf bestehen würde, selbst im Krankenhaus weiterzuarbeiten musste es zumindest bedeuten, dass es ihm so schlimm nicht gehen konnte. Irgendwie wünschte er sich jetzt fast, dass nicht mal seine Eltern Andrew vom Workaholic-Lifestyle abhal…
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Ezra Das klang tatsächlich weniger nach Gossip und mehr nach einem großen Problem, dem sie sich irgendwann stellen mussten, wenn Andrew wieder sicher bei ihm war und sich ordentlich auskuriert hatte, was seltsamerweise ein Gedanke war, an dem Ezra sich festklammern konnte. Es war schräg, sich an To-Do's zu klammern - die Hausbesichtigung, Max' Einschulung, offenbar Problembewältigung in der Dubliner Abteilung, er würde das alles ganz normal mit Andrew abarbeiten, während sie sich von alle dem hi…
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Ezra "Ja, lass uns fahren", stimmte Ezra zu, teils, weil er mit jeder Sekunde nervöser wurde und selbst merkte, dass er vor dem nächsten Breakdown stand, teils, um das Gespräch einfach zu beenden. Richard war in der Hinsicht professioneller, als er. Er verstand, dass Richard und Andrew sich lange kannten und Richard nicht aus einem persönlichen Gefallen Ezra gegenüber half, aber er wusste nicht, was er getan hätte, wenn die Rollen vertauscht gewesen wären. Hätte er Caleb geholfen, Richard zu ret…
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Irgendwie fühlte sich das alles etwas klinischer an, als es sollte. Er zog das Kondom über und war fast ein bisschen überfordert, was er als nächstes tun sollte. Was, wenn es nicht genug Gleitgel gewesen war? Kit war in erster Linie bemüht, Ari glücklich zu machen und dachte wahrscheinlich viel zu viel nach, um es einfach selbst zu genießen. Aber ihm kam das alles unfassbar wichtig vor. Aries musste auf seine Kosten kommen, sonst- Kits Gedanken verschwammen zu einem netten Durcheinander, als er …
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Ezra "Jepp, immer noch der selbe." Ezra konnte nicht aufhören, auf das Foto zu starren. Er hatte die Beine hochgezogen, sein Kinn auf seine Knie gestützt und sah auf sein Handy, als würde sich das Problem durch anstarren von selbst lösen. Nach dem ganzen Hass, der sich in den letzten Stunden in ihm angestaut hatte, fühlte er sich gerade einfach seltsam leer. Ein furchtbar irrationaler Teil seines Kopfes wollte einfach nach Hause gehen, sich an Andrew kuscheln und das alles vergessen, was logisch…
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Caleb "Du musst an deinen Drohungen arbeiten. Gleich zwei mal ermordet zu werden klingt nach einem ziemlich soliden Lebensziel für mich." Caleb lächelte schwach. Er hatte weniger Sorge um sich selbst und mehr um Andrew, Ezra und vor allem Richard. Er zweifelte nicht an dem Können seines Freundes, aber am liebsten würde er einfach einen Koffer packen und mit ihm ans andere Ende der Welt fahren, bis sich das alles irgendwie von selbst gelöst hatte. Was unfair und verdammt unrealistisch war, aber e…
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So weit, so gut. Kit wusste theoretisch, was er machen musste, er hatte nur keine praktische Erfahrung, was ihm bis gerade irgendwie romantisch vorgekommen war, auch wenn er sich jetzt das Gegenteil wünschte. Wenn er vorher schon mal so mit jemandem geschlafen hätte, hätte er vielleicht wenigstens ein paar Anhaltspunkte gehabt, worauf er achten musste. Alles was er jetzt hatte waren Erzählungen von Freunden - ohne die wichtigen Details, natürlich - und Aris Reaktion, die bisher eher neutral ausf…
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Caleb "Bring mich dazu", beantwortete Caleb Richards Drohung eben so leise, bevor er sich wieder über sein Tablet neigte, bemüht, irgendeinen Schwachpunkt im Kamerasystem seiner Eltern zu finden. Seine kleine Einlage mit dem Stein schien zumindest halbwegs gefruchtet zu haben. Ezra schien sich mehr auf die Pläne zu konzentrieren, als auf Niamh, welche sich damit begnügte, einfach beleidigt auf die Tischplatte zu starren, während Richard weiterredete. "Valentin? War das der niedliche Deutsche aus…