Suchergebnisse
Suchergebnisse 481-500 von insgesamt 1.000. Es gibt noch weitere Suchergebnisse, bitte verfeinern Sie Ihre Suche.
-
Cal knurrte wieder, leise diesmal, fast nur ein Vibrieren in seiner Kehle. Seine Selbstkontrolle war praktisch nicht mehr existent. Sie hing nur noch wie ein dünner Faden über einem Abgrund, und jedes Wort von ihr sägte daran. Mit einem letzten Schritt verringerte er die ohnehin kaum vorhandene Distanz zwischen ihnen. Ihre Körper berührten sich beinahe, seine Wärme gegen ihre Kälte. Sein Blick brannte sich in ihren, tief und schwarz, die Augen eines Wolfes. "Scheiße, Ilya," murmelte er, rau und …
-
Cal knurrte leise, kaum hörbar, aber tief aus der Brust. Er ballte die Hände, ließ sie dann wieder sinken, als wäre jede Bewegung zu viel. "Verdammt, Ilya," murmelte er heiser, drehte sich halb weg und fuhr sich mit einer zitternden Hand durch die Haare. Seine Finger verfingen sich kurz in dem Haargummi, lösten es. Die dunklen Strähnen fielen ihm ins Gesicht, schirmten ihn ab, aber es reichte nicht. Er fing an, sich zu bewegen. Langsam zuerst, dann schneller. Die Bewegungen eines Raubtiers, das …
-
Fire and Feather [Pumi & Eari]
BeitragAarin verdrehte die Augen – nicht dramatisch, aber deutlich genug, dass selbst der gedankenloseste Dämon es mitbekommen hätte. "Alkohol ist nicht das Problem," sagte Aarin mit einer Stimme, die sich um Ruhe bemühte, dabei aber nur resigniertes Genervtsein erreichte. "Es ist das, was daraus entsteht. Die Dinge, die gesagt oder getan werden, weil Hemmungen verschwinden. Weil Entscheidungen nicht mehr mit klarem Verstand getroffen werden. Weil," er machte eine vage Geste in die Luft, als könne er d…
-
Cal stöhnte leise in den Kuss, als Ilya sich ihn wieder nahm – und diesmal war es nicht nur hitzig, sondern fordernd, gierig. Ihre Fangzähne ritzten seine Lippe, und statt Schmerz kam Lust. Eine geradezu perverse Reaktion. Er sollte zurückweichen, sich von ihr lösen, aber stattdessen vertiefte er den Kuss, ließ seine Zunge gegen ihre gleiten, als wolle er gegen sie kämpfen. Als müsste er beweisen, dass er die Kontrolle hatte, obwohl er sie längst verloren hatte. Sein Herz schlug wie wild in sein…
-
Cal wurde schwindelig. Es war wie ein sanftes Taumeln, ein Nachgeben in einen Zustand, der sich anfühlte wie halber Schlaf und ganze Hitze. Vielleicht war es der Blutverlust. Vielleicht war es der Rausch, der sich in ihm ausbreitete, je länger Ilya an ihm trank. Oder vielleicht war es einfach sie. Er spürte ihren Körper an seinem, spürte ihre Lippen, ihre Zähne, das Ziehen an seinem Hals. Ihre Finger in seinem Haar. Und plötzlich bemerkte er etwas, das er bisher erfolgreich ignoriert hatte: wie …
-
Cal war überrascht. Nicht etwa, weil Ilya ihm so nahe kam – das hatte er erwartet. Auch nicht, weil sie geradewegs an seinen Hals wollte – das hatte er sogar vorgeschlagen. Aber dass sie nicht wusste, was sie tat? Das saß. Eine reinblütige Vampirin und sie hatte keine Ahnung, wie man richtig trank? Er wollte gerade etwas sagen, eine halb spöttische Bemerkung vielleicht, aber da hatte sie ihn auch schon zu sich gezogen. Zwei winzige Punkte, kalt wie Eis, dann ein Stechen. Wie Nadelspitzen, die ge…
-
Fire and Feather [Pumi & Eari]
Beitrag"Mut, der aus einer Flasche kommt, ist kein Mut, sondern eine Illusion davon. Kyle hat sich überwunden. Aus sich selbst heraus. Ohne deine... Ratschläge, ohne irgendeinen vergorenen Mutmacher. Er hat sich entschieden, seiner Nervosität ins Gesicht zu blicken. Das ist eine Tugend, Dämon. Eine echte. Keine, die in Eiswürfeln und Sirup serviert wird." Als der Dämon dann jedoch das alte Gleichnis vom Wasser und dem Wein auspackte, da rutschte Aarins Miene ab. Eine Falte legte sich über seine Stirn, …
-
Fire and Feather [Pumi & Eari]
Beitrag"Nicht gut getroffen? Oder einfach nicht dein Typ?" "Hervorragend getroffen. Nur leider der falschen Anleitung gefolgt." Mehr würde Aarin nicht preisgeben. Wenn selbst Dämonen nicht wussten, dass die Beschreibungen falsch waren, könnte das noch nützlich sein. Wenn auch nur, um Camael noch eine Woche zum Schmollen zu bringen, sobald Aarin wieder nach Hause gehen konnte. Würde mir Gabriel den Hals umdrehen wenn ich mich an seinem Aussehen bediene? Du könntest ihn mir beschreiben." Gabriel würde wo…
-
"Warte, du warst beim letzten Mal nicht vorsichtig?" Wie fühlte es sich dann an, wenn sie vorsichtig war? Würde er überhaupt etwas spüren? Er angelte nach Ilyas Hand und legte sie auf das Ende des Verbands, den er sich gerade um seinen linken Arm gewickelt hatte. Auf die Art hatte er die andere Hand frei, um nach ein bisschen Tape zu angeln, mit dem er das ganze befestigen konnte. "Wenn vorhin unvorsichtig war, dann kannst du gern wieder unvorsichtig sein. Hab das kaum gespürt. Du hast ein paar …
-
Mit einer Hand fing Cal den Verbandskasten auf, die andere steckte noch mitsamt Handtuch in seinen Haaren. "Ob ich was trinken will? Ich dachte, das ist dein Ding?" Er folgte Ilya in die Küche und stellte den kleinen Kasten auf der Marmorplatte der Kücheninsel ab. Er setzte sich und legte das Handtuch beiseite. Wofür brauchten Vampire denn bitte Verbandskästen? Aber na gut, passte ihm ja eigentlich gut in den Kram. "Wasser, wenn du hast. Ich bin da pflegeleicht." Er suchte sich raus, was er brau…
-
Fire and Feather [Pumi & Eari]
BeitragAarin durchfuhr ein Ruck wie ein greller Blitz am wolkenlosen Himmel, als sich jemand einfach so neben ihm niederließ. Im ersten Moment glaubte er, es mit einem unhöflichen Menschen zu tun zu haben. Aber dann spürte er die unverkennbare Präsenz eines Dämons, die er selbst hinter der schleierhaften Tarnung erkennen konnte. Schwefel und Spott. Arroganz in Menschengestalt. Levi. Aarin riss den Blick von Kyle los – gerade hatte sich dieser mit einer fast rührenden Aufrichtigkeit wieder seinem Date z…
-
Cal schloss die Badezimmertür hinter sich – und blieb stehen. Es war, als wäre er in ein Hochglanzmagazin gefallen. Marmorplatten in hellem Grau zogen sich über Boden und Wände, unterbrochen von schwarzem Stein, der in matt gebürstetem Finish fast zu glimmen schien. Über dem Waschbecken hing ein riesiger Spiegel, rahmenlos, als wäre er direkt aus der Wand gewachsen. Die Armaturen glänzten wie frisch geschmiedetes Silber, und die Dusche... war keine Dusche, sondern ein verdammtes Regenwald-Erlebn…
-
Das Röhren der Kaffeemaschine schnitt sich durch die dichte Watte seines Schlafes wie ein schiefer Ton, und irgendwo in den tieferen Schichten seines Bewusstseins zuckte ein Alarm. Santi öffnete halb die Augen. Der Übergang war nicht sanft – nicht für jemanden wie ihn. Zu viele Jahre mit zu vielen potenziellen Bedrohungen. Noch halb zwischen Schlafen und Wachen spannte sich sein Körper kurz an, als ob etwas nicht stimmen könnte. Geräusche, fremde Bewegungen, Gerüche – sein Inneres tastete nach M…
-
Okay, die Sache mit dem Essen verwirrte Calder jetzt ungemein. Ilya schien sich fast zu übergeben, nur weil ihm ein Teller mit Essen vorgesetzt wurde. Er bemühte sich, so schnell zu essen, wie er nur konnte, ohne sich selbst übergeben zu müssen. Kein Grund, das hier weiter hinauszuzögern. Das Essen war gut, aber es waren eben nicht Tante Coras Waffeln. Er stapelte leeren Teller um leeren Teller, bis sie alle einen kleinen Turm am Tischende gebildet hatten. Er fühlte sich gleich viel besser - und…
-
Cal bedankte sich bei der Kellnerin, als sie die ersten drei Teller vor ihm abstellte. Ihm lief das Wasser im Mund zusammen. Er zählte kurz ab, womit er anfangen sollte, dann schob er sich eine halbe Waffel auf einmal in den Mund. Um seinen Magen zu beruhigen. Dann beschäftigte er sich damit, die Beeren über den Waffeln zu verteilen. "Das mit dem Silber ist Schwachsinn," meinte er mit vollem Mund. "Wir können Silberallergien haben wie Menschen, aber das ist nur eine Allergie, kein sicherer Weg u…
-
Natürlich konnte man mit Vampiren nicht einfach so ein Frühstück essen. Anstelle des freundlichen kleinen Cafés mit Außenbereich, das Calder gewöhnt war, anstelle des billigen Ladens mit klebrigen Tischen und überarbeiteten Kellnern, den Cal erwartet hatte, führte Ilya ihn in ein schickie-mickie Café. Das Ding wurde so offensichtlich von Vampiren betrieben wie Wasser nass war. Alles war ein bisschen zu dick aufgetragen für Cals Geschmack. Es war hübsch, klar, aber das hier war einfach nicht Cals…
-
Fire and Feather [Pumi & Eari]
BeitragKyle's Date verlief gut. Nicht im Sinne von herausragend, viel eher im Sinne von solide. Einmal mehr bewies Kyle, dass er der Durchschnitt in Person war. Sein Date erhob sich schließlich, mit einem charmanten Satz und einem Blick, der für später etwas versprach. Sie verschwand in Richtung der Toiletten. Nasepudern, so hatte Gabriel das genannt, hatte aber seltsam mit den Augenbrauen gewackelt. Aarin wusste nicht, was das heißen sollte. Etwas veränderte sich in Kyle, sobald sein Date verschwunden…
-
"Je mehr Kalorien, desto besser," kommentierte Cal schlicht. Dann nannte Ilya die Uhrzeit und seine Augen begannen geradezu zu leuchten. Es war Zeit für Frühstück! "Ich glaub, ich hab Bock auf Waffeln," sinnierte er, obwohl er sich schon längst entschieden hatte. "Protein-Waffeln wären richtig gut. Und Obst! Irgendeinen Beerenmix, oder sowas... Ich lass mich aber auch auf Eier und Bacon runterhandeln, ich bin ja gar nicht so. Bin mir aber ziemlich sicher, dass ich den Blutzucker gebrauchen kann,…
-
Santi nahm das Glas, das Lewis ihm hinhielt, mit beiden Händen entgegen, als wäre es etwas Kostbares. Er sagte nichts – seine Kehle fühlte sich noch immer eng an, als würde ein Rest der Erinnerung dort hocken, wie ein Knoten, der sich nicht ganz lösen ließ. Doch er trank. Langsam zuerst, dann in tiefen Zügen, das Wasser war kalt und klar und real, und es half. Er spürte, wie Lewis ihn beobachtete, und obwohl ihm alles in den Gliedern wehtat – nicht körperlich, sondern von innen her –, fühlte er …
-
Innerlich seufzte Cal. Jetzt musste er sich wohl doch noch einmal verwandeln. Es war ja eigentlich nur eine Frage der Zeit gewesen. Jeder, der ihn morgen früh weckte, würde in die Schuhe gepinkelt bekommen. Er setzte sich ein weiteres Mal hin und begann seine Verwandlung in seine humanoide Form. Ein paar Sekunden später hockte er nackt vor Ilya und ließ sich von ihr seine Klamotten reichen. Hosen, Schuhe, das T-Shirt zog er sich auf dem Weg nach draußen an. Seine Ellenbogen taten weh, dank der S…