Suchergebnisse
Suchergebnisse 821-840 von insgesamt 1.000. Es gibt noch weitere Suchergebnisse, bitte verfeinern Sie Ihre Suche.
-
Diese kleine Lehrstunde über Gefühle hatte immens Eindruck bei dem jungen Halbphönix hinterlassen. Noch in der Nacht sah man die Spuren, als er seine flache Hand auf seine Brust legte und erschüttert war, wie stark Gefühle sein konnten. Nie hatte er sich so sehr mit dieser Thematik beschäftigt und es dämmerte ihm langsam so einiges. Sollten Götter wie seine Mutter oder Telandir es waren ähnlich starke Gefühle entwickeln oder sich gar von ihnen bestimmen lassen, dann war sich gar nicht auszumalen…
-
Was ist das, was du fühlst und ich nicht? Wie nennt man etwas, das sich dem eigenen Verständnis entzieht? Wie verhältst du dich, wenn nicht mehr geschützt bist? Wirst du jemand anders sein? Amartius unterbrach die Stille nicht, die seine Fragen aufgeworfen hatte. Vielmehr konzentrierte er sich auf das, was sie wie ein Band von seinen Fingern zu Zoras gesponnen hatte und ihm sekündlich einen anderen Geschmack auf die Zunge zauberte. Doch nicht eines davon fühlte sich gut an, nicht eines dieser Ge…
-
Ein vibrierender Raum war mehr als beeindruckend. Jaspers Augen wurden groß als er das dazugehörige Brüllen hörte und verfiel in ein angespanntes Schweigen. Sein Blick driftete zu der Falltür, von der er wusste, dass die magischen Wesen da unten hausen sollten. Auf der einen Seite wollte er sie zumindest einmal in seinem Leben sehen. Auf der anderen Seite gewann aktuell noch der Respekt, erst recht nach diesem eindrucksvollen Gebrüll. „Wie kann man vergessen, so was zu füttern? Seid ihr lebensmü…
-
Besseres Blut... Wie konnten Menschen über etwas urteilen, was bei ihnen allen gleich war? Oft genug hatte Amartius von Kassandra eingetrichtert bekommen, dass sich Menschen untereinander kaum unterschieden. In ihren Adern floss der gleiche rote Lebenssaft wie bei fast allen Lebewesen dieser Erde. Nur ihre Fähigkeiten unterschieden sich, und das war einer der Unterschiede zu den Göttern. Er wusste, dass Menschen leicht zerbrechlicher waren als Götter. Kürzer lebten und generell anders waren. Ein…
-
„Ganze 12 Clans allein in England? Ich bin erschüttert.“ Jasper konnte seinen Spaß nicht aus seiner Stimme fernhalten während er hinter dem Gnom her trottete und scheinbar endlich etwas gefunden hatte, das ihm Freude bereitete. „Also Deutschland gibt es. Vermutlich meinst du das.“ Ganz offensichtlich nahm er die Drohung des abgebrochenen Meters nicht wirklich ernst. Wie auch, immerhin kannte er keine Gnome und wusste nicht, ob sie überhaupt magisch begabt waren oder nur darin ihren Ursprung fand…
-
„Also mir ist ja beigebracht worden, dass man allen Leuten auf Augenhöhe begegnen soll“, antwortete Jasper sogar noch breiter grinsend während sich Ulysses scheinbar immer mehr aufregte. Noch nie hatte Jasper einen Gnom gesehen oder war generell in Kontakt mit magischen Dingen gekommen. „Wie, du bist adelig? Ich dachte, das sei ausgestorben. Wie kann das denn sein, dass einadeliger Gnom als – wie hast du das genannt? - Kammerdiener arbeitet? Das ist ja wohl völlig daneben.“ Jasper war sich nicht…
-
„Ich weiß, dass ich nichts dafür kann wie sich alles entwickelt hat. Niemand sucht sich sein Leben oder den Ort aus, wo man geboren wird. Ich bin dankbar dafür, dass ihr meine Eltern seid. Aber ob ich dankbar dafür bin, auf dieser Seite der Welt geboren worden zu sein, kann ich nicht sagen.“ Amartius hatte sich neben Zoras ins Gras und nahm sich ein bisschen von dem Proviant. Er konnte in der Anwesenheit von Faia, Omnar und Tysion noch immer den naiven Jungen spielen. Doch sobald sich eine Zweis…
-
„Ich bin... müde. Ungeduldig. Deine Mutter ist auf uns angewiesen, wir sollten schnell weiter.“ Bei diesem Satz hielt Amartius ein. Es kostete ihn ein wenig mehr Energie und Aufmerksamkeit, Zoras intensiver zu mustern als es jeder andere hier im Raum jemals hätte tun können. Ohne es zu wissen schienen die Ränder seiner Iren sanft zu glühen während er feststellen musste, dass er definitiv müde war. Erschöpft, vielleicht etwas ausgelaugt. Und als er noch tiefergehender horchte, hörte er tatsächlic…
-
Amartius stolzierte an Faias Seite regelrecht in das Gasthaus, wo sie sich zum Treffen verabredet hatten. Er konnte sein strahlendes Gesicht nicht einmal abschwächen als er fühlte, wie gereizt Zoras eigentlich war. Soweit er es beurteilen konnte war die Jagd erfolgreich gewesen. Allerdings schien ihn etwas zu betrüben, das der Junge nicht gänzlich nachvollziehen konnte. Sicher, sein eigener Bauch brummte auch, aber das bescherte ihm noch lange keine miese Laune. „Pfft, du hast dich bestimmt in m…
-
Was eigentlich eine leichte Unterhaltung hatte werden sollen wurde jäh in seinem Keime erstickt als eine Tür aufgestoßen wurde und zwei laute Stimmen herein polterten. Sowohl Embers als auch Jaspers Blick rasten sofort in die Richtung, aus der die Stimmen kamen. Jaspers Augen wurden groß, als der Gnom um die Ecke hüpfte und sich hinter einem Beistelltisch in Sicherheit brachte. Ember hingegen war eher mit dem Wortlaut überfordert und hoffte, dass sie sich einfach nur verhört hatte. Und dann kam …
-
Ehrlich gesagt war Amartius darüber erstaunt, dass Zoras doch entschied den restlichen Mitgliedern seiner Truppe zu offenbaren, dass die Feste in Asvoß voll war mit Göttern. Alles andere war jedoch nicht fair gewesen, zog man in Betracht, dass sie alle vorhatten die Feste zu kapern. Kassandra herauszuholen war das eigentliche Ziel, aber die Interessen der Einzelnen waren nicht außen vor zu lassen. Zu wissen, dass es keine einfachen Soldaten waren, die die Feste bewachten, ließ das Gefahrenlevel …
-
Wie erwartet war der Fall um Embers Briefmörder, wie man ihn nun in den Akten nannte, gelöst. Die Anklage war lupenrein gewesen und anhand seines Geständnisses musste es keine weiteren Aussagen von Oliver Brown geben. Es fehlte also nur noch das Gerichtsverfahren, in dem er höchstwahrscheinlich schuldig gesprochen und im Gefängnis eingebuchtet werden würde. Alles gut gelaufen, wenn man es nüchtern betrachtete. Danach hatte sich Ember wie aufgetragen mit dem Cunningham-Fall beschäftigt. Wie befür…
-
Amartius hatte zu selten mit Demataya Kontakt gehabt, um wirklich bestimmen zu können, wie ihr Tagesablauf war. Er wusste ja nicht einmal, wo sich ihre Kammer befand. Woher sollte er dann wissen, ob sie die Essenzen jemals ablegte? Vermutlich tat sie es – immerhin konnte man schlecht ständig mit so viel Schmuck behangen herumlaufen. Genauso wenig wusste er, ob es nationale Schätze oder gar eine Schatzkammer gab. Das alles waren materielle Dinge, in denen kein Wert lag, wenn man nach seiner Meinu…
-
Embers Blick blieb starr auf ihren Vorgesetzten gerichtet. Es gab ab diesem Zeitpunkt zwei Möglichkeiten. Entweder hatte Knight Ruairi erst beschatten lassen, nachdem diese Vorfälle geschehen waren und ein gewisses Misstrauen geweckt worden war oder er hatte es schon länger getan und niemanden etwas darüber verraten. Träfe Ersteres zu, widerspräche es direkt seinem Argument, eine potenzielle Gefahr von nationalem Level zu überwachen. Denn dann müsste er auch längst Siobhan beschatten lassen und …
-
Auf den ersten Hörer hin konnte Ember keinen triftigen Grund nennen, dass es speziell ein Angehöriger der Cunninghams sein musste, der sein Leben zu lassen hatte. Eher ging sie mit der Theorie, dass es schlichtweg ein Opfer sein musste, das Verbindung zu hohen Tieren der Politik hatte. Ein Mahnmal. Ein Zeichen. So wie vielleicht auch Tallburn ein Zeichen hätte sein können. Ein weiteres Mal begutachtete Ember das Tatortbild und das Gesicht des Jungen. Dass der Horror auf dem Gesicht der Leiche no…
-
Mit weniger geplagtem Blick folgte Ember Ruairis Bewegung, als sich dieser erhob und um den Tisch herum pirschte. Die Hand, die er ihr auf ihre Schulter legte, trug endlich wieder etwas mehr von der Nähe zwischen ihnen, die sie vorhin so rigoros unterbunden hatte. Sofort wurde ihre Mimik weich und deutlich wärmer als den gesamten Tag zuvor. „Tu mir den Gefallen und lass den Kerl ganz. Wenn er das wirklich war, dann will ich als Opfer meinem Peiniger wenigstens gegenüberstehen“, erwiderte sie mit…
-
Die Aura an das Unterbewusstsein binden.... Ja. Das konnte dieses widerliche kalte Gefühl erklären, das Ember überkam kaum hatte sie den Brief gelesen. Diese Welle an Andersartigkeit, die sich in jede Pore zu saugen schien und sich nicht mehr abschütteln ließ. Kein Wunder, dass August Schwierigkeiten damit gehabt hatte, ihr zu helfen. Wie sollte er etwas auflösen, das praktisch mit ihr verschmolzen war? Diese Erkenntnis sorgte allerdings dafür, dass sie Jasper unter einem anderen Licht nun wahrn…
-
Wie erwartet stattete Ruairi den Rogue mit dem vollkommen richtigen Namen aus. Die Kälte, die dabei seine Worte begleitete, war ihr selbstverständlich nicht entgangen und sie hätte vieles dafür gegeben zu wissen, was er sich dabei dachte. Warum er es als nötig erachtete, solch eine Betonung in seine Worte legen zu müssen. Sie hatte sich Hilfe suchen müssen und das sollte doch sogar er einsehen können. Natürlich machte er sich Vorwürfe. Er hatte ihr immerhin versichert, dass ihr in seiner Anwesen…
-
Diverse Dinge spielten sich in diesem Büro zeitgleich ab. Zum einen bemerkte Ember, wie sollte es auch anders sein, das brandneue Smartphone, das winzig in Ruairis Händen wirkte. Womöglich hatte er seine alte Nummer nicht übernommen und das war der Grund gewesen, warum sie ihn gestern nicht hatte erreichen können. Dann fiel ihr auf, dass sie wirklich schon wieder mit der Tür ins Haus gefallen war und sich nicht einmal danach erkundigt hatte, wie es ihm ergangen war. Egal, wie hinfällig und klein…
-
Eindringlich musterte Amartius seinen Vater. Selbstverständlich hatte er keine Vorstellung davon, wie Zoras früher ausgesehen haben mochte. Allerdings wusste er dafür sehr wohl, dass Aussehen allein nicht ausreichen würde, um einen Gott von seiner Spur abzubringen. „Telandir und Kassandra werden dich aus einiger Entfernung schon erahnen können. Wir sehen Lebenslichter und Auren, die einzigartig sind. Wenn du Telandir einmal gegenüber getreten bist, wird er sich an deine Aura erinnern“, merkte Am…