PD
Mittwoch, 7:00 Uhr
Es war selbst für Ruairi MacAllister merkwürdig, einmal ausgeschlafen zu sein.
Beinahe erfrischend, wenn man es genau nahm, betrat der Zauberer fröhlich pfeifend die Dienststelle und wurde von Piper direkt abgefangen um die neuesten Entwicklungen in einem Erpresserfall in Kensington zu erfahren. Offenbar waren auch hier die Kollegen beinahe unmittelbar in medias res gegangen und hatten recht schnell Erfolg gehabt. Merkwürdig war nur der Reim, den der Festgesetzte Täter immer wieder vor sich hersagte...
"Bei Neun und Drei, ist der Nächste an der Reih'", flüsterte Ruairi noch immer vor sich her, als er sein Büro betrat und zu seinem Erstaunen bereits Licht in Embers Büro entdeckte.
Grinsend fischte er in seinem Büro in seiner Jackentasche und förderte ein brandneues Smartphone zutage. Es war schwarz mit einem merkwürdigen orangenen Einband, den er sich hatte aufschwatzen lassen, aber besser als gar nichts. Grinsend wandte er sich gerade um, als Ember bereits ihren Kopf hinein steckte.
Ein breites Grinsen erhellte das finstere Gesicht des Ermittlers, während er sich umdrehte und die Arme locker lässig vor der Brust verschränkte. Das schwarze T-Shirt wirkte beinahe zu kurz, während er sich zurücklehnte und Ember ansah.
"Hi!", begrüßte er sie und räusperte sich. "Danke gut und wie gehts dir, Captain Eilig? Schau mal!"
Erleichtert hielt er sein neues Telefon hinauf, das mit einem kurzen "pling" den Dienst aufnahm und einen kitschigen Hintergrund mit Rosen und Sonnenaufgängen zeigte.
"Willst du meine erste Nummer sein?", fragte er und prustete daraufhin beinahe vor Lachen los. "Sorry, ich habe das lange nicht gemacht. Also um eine Nummer gebeten...Egal, zurück zum Thema: Ein Durchbruch also? Ist das der Grund, weshalb du aussiehst wie ein Zo-"
Erst danach begriff er was sie ihm eigentlich hatte sagen wollen. Beziehungsweise versuchte, es elegant zu umschiffen. Eisern richtete er seinen glühenden Blick auf den Brief, dessen Handschrift er kaum entziffern konnte. Also hatte sie ihn aufgemacht. Natürlich hatte sie das. Mit wem sprach er hier eigentlich? Als würde Ember Sallow einen Brief der eine mögliche GEfahr darstellte, einfach liegen lassen und die Fachleute rufen.
Seufzend fuhr er sich mit der Hand durch das Gesicht und atmete durch. Sein Gesicht hatte die Farbe gewechselt und schwer seufzte er nochmals, ehe er sich in Bewegung setzte und ihr näher kam.
"Ich bin ein Idiot", sagte er ruhig und erreichte Ember schlussendlich. "Geht es dir gut? Fehlt dir etwas? Was...Was hat der Brief getan? Und jetzt sag nichts "nichts"! Ich sehe dir an, dass etwas nicht stimmt."
Man musste kein Hellseher sein. Ihre Haut war blass, die Augen lagen im Schatten. Offenkundig hatte sie nicht geschlafen.
"Ich könnte mich in den Arsch beißen, dass ich mein Telefon nicht gestern erneuert hatte!"; zischte Ruairi und blickte zum Brief in ihren Händen. "Du kriegst alles was du brauchst. Sag mir wen und wann und sie sind da. Aber nur, wenn du diesmal vorsichtig bist!"
Sorgsam sah er ihr ins GEsicht und fuhr ihr mit dem Finger über das weiche Kinn.
"Bitte", flüsterte er halb lächelnd.
Mittwoch, 7:00 Uhr
Es war selbst für Ruairi MacAllister merkwürdig, einmal ausgeschlafen zu sein.
Beinahe erfrischend, wenn man es genau nahm, betrat der Zauberer fröhlich pfeifend die Dienststelle und wurde von Piper direkt abgefangen um die neuesten Entwicklungen in einem Erpresserfall in Kensington zu erfahren. Offenbar waren auch hier die Kollegen beinahe unmittelbar in medias res gegangen und hatten recht schnell Erfolg gehabt. Merkwürdig war nur der Reim, den der Festgesetzte Täter immer wieder vor sich hersagte...
"Bei Neun und Drei, ist der Nächste an der Reih'", flüsterte Ruairi noch immer vor sich her, als er sein Büro betrat und zu seinem Erstaunen bereits Licht in Embers Büro entdeckte.
Grinsend fischte er in seinem Büro in seiner Jackentasche und förderte ein brandneues Smartphone zutage. Es war schwarz mit einem merkwürdigen orangenen Einband, den er sich hatte aufschwatzen lassen, aber besser als gar nichts. Grinsend wandte er sich gerade um, als Ember bereits ihren Kopf hinein steckte.
Ein breites Grinsen erhellte das finstere Gesicht des Ermittlers, während er sich umdrehte und die Arme locker lässig vor der Brust verschränkte. Das schwarze T-Shirt wirkte beinahe zu kurz, während er sich zurücklehnte und Ember ansah.
"Hi!", begrüßte er sie und räusperte sich. "Danke gut und wie gehts dir, Captain Eilig? Schau mal!"
Erleichtert hielt er sein neues Telefon hinauf, das mit einem kurzen "pling" den Dienst aufnahm und einen kitschigen Hintergrund mit Rosen und Sonnenaufgängen zeigte.
"Willst du meine erste Nummer sein?", fragte er und prustete daraufhin beinahe vor Lachen los. "Sorry, ich habe das lange nicht gemacht. Also um eine Nummer gebeten...Egal, zurück zum Thema: Ein Durchbruch also? Ist das der Grund, weshalb du aussiehst wie ein Zo-"
Erst danach begriff er was sie ihm eigentlich hatte sagen wollen. Beziehungsweise versuchte, es elegant zu umschiffen. Eisern richtete er seinen glühenden Blick auf den Brief, dessen Handschrift er kaum entziffern konnte. Also hatte sie ihn aufgemacht. Natürlich hatte sie das. Mit wem sprach er hier eigentlich? Als würde Ember Sallow einen Brief der eine mögliche GEfahr darstellte, einfach liegen lassen und die Fachleute rufen.
Seufzend fuhr er sich mit der Hand durch das Gesicht und atmete durch. Sein Gesicht hatte die Farbe gewechselt und schwer seufzte er nochmals, ehe er sich in Bewegung setzte und ihr näher kam.
"Ich bin ein Idiot", sagte er ruhig und erreichte Ember schlussendlich. "Geht es dir gut? Fehlt dir etwas? Was...Was hat der Brief getan? Und jetzt sag nichts "nichts"! Ich sehe dir an, dass etwas nicht stimmt."
Man musste kein Hellseher sein. Ihre Haut war blass, die Augen lagen im Schatten. Offenkundig hatte sie nicht geschlafen.
"Ich könnte mich in den Arsch beißen, dass ich mein Telefon nicht gestern erneuert hatte!"; zischte Ruairi und blickte zum Brief in ihren Händen. "Du kriegst alles was du brauchst. Sag mir wen und wann und sie sind da. Aber nur, wenn du diesmal vorsichtig bist!"
Sorgsam sah er ihr ins GEsicht und fuhr ihr mit dem Finger über das weiche Kinn.
"Bitte", flüsterte er halb lächelnd.
The more that I reach out for heaven
The more you drag me to hell
