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Die Tage vergingen in einer Ruhe, die sich beinahe unmerklich über die kleine Hütte gelegt hatte. Was anfangs fremd und ungewohnt gewesen war, hatte sich mit der Zeit in eine feste Ordnung gefügt. Mein Alltag hatte sich, wenn ich ehrlich war, kaum verändert. Ich stand am Morgen auf, kümmerte mich um das Feuer, bereitete Essen zu, holte Wasser, versorgte meinen Garten und ging den vielen kleinen Arbeiten nach, die sich niemals von selbst erledigten. Der Jäger hatte lediglich seinen Platz darin ge…
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Ich blieb noch eine Weile im Garten, nachdem ich das erste Beet von Unkraut befreit und die Erde um die jungen Pflanzen gelockert hatte. Die Arbeit ging mir leichter von der Hand als vieles andere. Hier draußen wusste ich, was zu tun war. Die Pflanzen verlangten nicht nach Erklärungen, stellten keine Fragen und zweifelten auch nicht an dem, was ich tat. Entweder gediehen sie unter meinen Händen oder sie taten es nicht. Es war eine einfache Ordnung, die ich der Gesellschaft der Menschen oft vorzo…
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Ich betrachtete ihn schweigend, während er sich mit sichtlicher Mühe aufrichtete und nach der Schüssel griff. Ein wenig Argwohn regte sich in mir, als ich sah, wie er seinen Körper gegen den Schmerz zwang. Ich verstand es nicht. Weshalb musste er mir beweisen, dass er allein essen konnte? Es wäre doch viel einfacher gewesen, wenn er mich hätte gewähren lassen und seine Kräfte für das gespart hätte, was sein Körper tatsächlich benötigte, nämlich Ruhe und Zeit. Doch ich unterbrach ihn nicht. Wenn …
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Ich konzentrierte mich wieder auf den Biologieunterricht und versuchte, meine Gedanken bei dem zu behalten, was der Lehrer vorne erklärte. Es fiel mir ohnehin schwer genug, nach dem vergangenen Tag wieder in meinen gewohnten Schulalltag zurückzufinden. Während ich mir einige Notizen machte, vibrierte plötzlich mein Handy in meiner Tasche. Ich bemerkte es sofort, doch ich rührte mich nicht. Der Lehrer stand nicht weit von meinem Platz entfernt und ich hatte keine Lust, dass er bemerkte, wie ich w…
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Mit einem schweren Atemzug zog ich die nasse Jacke von meinen Schultern. Der Stoff hatte sich mit Wasser vollgesogen und fühlte sich unangenehm schwer an, als ich ihn von mir streifte. Noch immer stand ich einen Augenblick reglos in der Mitte der Hütte, während mir einzelne Tropfen von den Haaren über den Nacken liefen und auf den Boden fielen. Die Kälte hatte sich inzwischen bis tief in meine Glieder geschlichen, und ich verspürte wenig Freude bei dem Gedanken, noch länger in diesen durchnässte…
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Ich wartete noch einen Moment, nachdem Alex sich langsam von der Couch erhoben hatte. Er sah müde aus. Nicht auf die gewöhnliche Art, wie jemand nach einem langen Tag müde war. Seine Bewegungen waren schwerfällig, und selbst der Weg zur Treppe schien ihn mehr Kraft zu kosten, als er vermutlich zugeben wollte. Ich beobachtete, wie er sich vorsichtig am Geländer festhielt und Stufe für Stufe nach oben ging. Ein Teil von mir wollte ihm hinterhergehen. Nur um sicherzugehen, dass er tatsächlich in se…
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Ich sagte zunächst nichts. Alex’ Worte blieben zwischen uns hängen, sanft und gleichzeitig viel zu schwer, um sie einfach mit einem Lächeln oder einer beiläufigen Bemerkung abzutun. Während er sprach, hatte ich den Blick auf den geöffneten Pizzakarton gerichtet, doch längst nahm ich nicht mehr wahr, welche Stücke noch darin lagen oder wie viel ich bereits gegessen hatte. Er gab mir zu viel Bedeutung. Zumindest fühlte es sich so an. Immer wieder stellte er mich auf ein Podest, sprach davon, dass …
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love.exe [HL/M gesucht]
Yumia - - 2er RPG Ideen
Beitraglove.exe 536abe6be6c8fa3cdae262284af0ea8aeda4d4b1.png “I’ll become whatever you need, until you can’t live without me.” _-_-_-_-_-_-_-_-_ Genre: Romanze, Drama Gesucht: Y (männlich) Weiteres: es ist relativ offen gehalten, wir können besprechen, ob Y und X sich sogar schon kennen oder ähnliches. _-_-_-_-_-_-_-_-_ Wir kennen die vielen Apps, die ihren Nutzern die Möglichkeit geben, mit Bots eigene Geschichten und Romanzen zu erleben. Sie sind beliebt und bieten eine große Auswahl an Charakteren. …
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Das leise Wort erreichte mich trotz des Knisterns des Feuers. Für einen kurzen Augenblick hielt ich inne, den Löffel noch zwischen meinen Fingern, während mein Blick auf die Schüssel vor mir gerichtet blieb. Ich hatte nicht erwartet, dass er sich noch einmal zu Wort melden würde, nachdem die Müdigkeit ihn bereits so sichtbar eingeholt hatte. Doch sein Dank war kaum mehr als ein Flüstern gewesen und dennoch lag etwas darin, das sich nicht wie die leeren Höflichkeiten anhörte, die man bisweilen au…
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Ich wusste nicht, was ich auf seine Worte antworten sollte. Eigentlich hätte ich etwas sagen müssen. Irgendetwas. Ein einfaches „Danke“ vielleicht. Oder ich hätte ihm erklären können, dass er die Dinge viel zu groß sah. Dass ich nichts Besonderes getan hatte. Dass ich ihm keine Pizza gebracht hatte, keine Beamten organisiert und auch nicht sein Leben verändert hatte. Und trotzdem blieb mir alles im Hals stecken. Ich saß einfach nur neben ihm auf dem Boden und starrte auf den geöffneten Pizzakart…
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Seine Worte ließen mich für einen kurzen Augenblick innehalten, auch wenn ich dies nach außen hin kaum erkennen ließ. Ich hatte seinen Rat vom Nachmittag keineswegs ausgeschlagen. Im Gegenteil. Er hatte mir gezeigt, dass ich das Messer bisher mit mehr Kraft geführt hatte, als es nötig gewesen war, und die Arbeit war mir danach deutlich leichter von der Hand gegangen. Es wäre töricht gewesen, hilfreiche Worte allein deshalb von mir zu weisen, weil sie aus dem Mund eines Jägers kamen. Ich mochte v…
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Ein leichtes Kopfschütteln war alles, was ich auf sein „Jawoll, Chefin“ zustande brachte. Dennoch konnte ich mir ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen. Es war schwer, bei seiner Art vollkommen ernst zu bleiben. Vor allem, wenn er mich mit diesem Ausdruck ansah, als würde es ihm tatsächlich gefallen, dass ausgerechnet ich ihm sagte, was er tun durfte und was nicht. „Dann halt dich auch daran“, murmelte ich und hob warnend einen Finger in seine Richtung. Ich ließ meinen Blick demonstrativ über s…
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Ich las weiter, während die Zeit außerhalb der kleinen Hütte still und unbemerkt verstrich. Meine Augen wanderten über die vertrauten Zeilen, blieben bei sorgfältig gezeichneten Blüten und Blättern hängen und folgten den Beschreibungen, die ich längst schon beinahe auswendig kannte. Dennoch war es etwas anderes, die Worte erneut vor sich zu sehen, als sie nur aus der Erinnerung hervorzurufen. Manche Einzelheiten waren mit den Jahren verblasst, kleine Hinweise über die beste Zeit zum Sammeln oder…
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Ich nahm die Sachen entgegen und sah kurz auf das, was Alex mir in die Hände gedrückt hatte. Zwei frische Mikrofasertücher, einen Eimer mit warmem Seifenwasser und Müllsäcke. Anschließend wanderte mein Blick durch das Wohnzimmer und über die Dinge, die noch immer dort verstreut lagen. Es gab tatsächlich noch einiges zu tun. Prospekte und Zeitungen lagen auf einigen Flächen herum, leere Kartons standen in einer Ecke und auf dem Boden befanden sich noch einzelne Flaschen und andere Überreste, die …
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Ich konnte nur stumm lachen, als er mir erklärte, weshalb er sich so verhielt und bereits so viele Pläne schmiedete. Ich hatte vollkommenes Verständnis dafür. Womöglich hätte ich nicht viel anders gehandelt, wenn ich an seiner Stelle gewesen wäre. Nach all den Jahren, in denen ihm so vieles genommen worden war, wollte er vermutlich jede einzelne Möglichkeit ergreifen, die sich ihm nun bot. Endlich selbst entscheiden. Endlich planen, ohne dass ihm jemand sagte, was er tun oder lassen sollte. Und …
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Ich ließ mich von seinen Worten nicht weiter beirren, auch wenn die Stille, die nach ihnen eingekehrt war, nun eine andere Schwere besaß als zuvor. Leonard hatte sich von mir abgewandt und sein Gesicht dem Kissen zugewendet, als wolle er sich gänzlich aus der Welt zurückziehen. Doch ich schenkte dem zunächst keine weitere Beachtung. Immerhin hatte ich noch genug Arbeit vor mir, und der Hase würde sich gewiss nicht von selbst häuten. Also wandte ich mich wieder dem Tier auf dem Tisch zu und setzt…
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Alex' Worte beruhigten mich, als er mir versicherte, dass die Blumen nicht zu kitschig waren. Die leichte Nervosität, die ich deswegen verspürt hatte, löste sich langsam aus meiner Brust. Und eigentlich waren die Blumen hier auch dringend nötig. Sie waren das Einzige, das heil und unberührt wirkte und überhaupt irgendeine Wärme ausstrahlte. Es war traurig und gleichzeitig schön. Traurig, dass ein paar Blumen bereits einen so großen Unterschied in diesem Haus machten, doch schön, dass sie genau d…
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Das leise Geräusch seiner Stimme ließ meine Hand innehalten. Für einen Augenblick stand ich reglos vor dem Tisch, das Häutemesser noch immer fest in meiner Hand. Mein Blick ruhte auf dem Hasen vor mir, dessen Fell sich an einigen Stellen bereits vom Fleisch gelöst hatte, während ich versuchte, die Worte des Jägers einzuordnen. Ich hatte bemerkt, dass Leonard mir zusah. Das war schwerlich zu übersehen gewesen. Doch dass er sich ausgerechnet für meine Arbeit interessierte, hatte ich nicht erwartet…
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Mein Erscheinen hatte ihn wohl ebenso überrascht, wie mich seine Erscheinung für einen kurzen Moment innehalten ließ. Er hatte die Haustür mit seiner Schulter aufgestoßen und trug zwei schwere Mülltüten in den Händen. Es war nicht schwer zu erraten, was er gerade getan hatte. Offensichtlich war er dabei, das Haus aufzuräumen. Unwillkürlich machte ich mir Sorgen. Gestern hatte er alles andere als einen gesunden und stabilen Eindruck gemacht. Sein Körper war erschöpft gewesen, seine Bewegungen vor…
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Ich wusste nicht, wovon ich geträumt hatte, doch als ich schließlich langsam aus dem Schlaf glitt, fühlten sich meine Augen schwer an. Mein ganzer Körper war träge, als hätte ich kaum drei Stunden geschlafen. Selbst meine Gliedmaßen fühlten sich ungewöhnlich schwer an, und meine Hand wollte sich kaum bewegen, als ich nach meinem Handy greifen wollte, um auf die Uhrzeit zu schauen. Also schloss ich für einen Moment wieder die Augen, nur um mich kurz zu sammeln. Ungeahnt schlief ich erneut ein. Al…