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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Dass etwas meine Schuld sein könnte bin ich schon gewohnt, aber seien wir uns ehrlich - ich werde mich wohl nie daran gewöhnen, dass sich die Vergangenheit nicht ändern lässt, oder dass ich mit der Schuld leben muss.", gestand er zähneknirschend, obwohl er sich eigentlich nichts davon anmerken lassen wollte. Rikiya war nun einmal noch immer derjenige, der sein Volk in den Tod senden musste, damit sie nicht auf einmal in tausende Stücke zerfleischt wurden. Was machte er eigentlich, außer die Bür…
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"I still don't want to let you go.", Ronan responded with a pout of his own, sounding both vapid and idiotic. No matter what he did or wanted, he seemingly always circled back to the same kind of behavior that plagued him day after day, week after week, month after month. Were he too possessive, he'd perhaps eventually lessen his grip on the reins he wanted to have on Caelan, but that wasn't it. "I know, but it won't always be all sunshine and rainbows either." Puppies didn't stay puppies foreve…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Mehr als Leuten Befehle zu geben, ihnen gut beizupflichten oder so zu tun, als hätte ich teilweise eine Ahnung worüber ich entscheide - in den meisten Fällen tue ich das - mache ich auch nicht. Natürlich wirst du jetzt wieder behaupten, ich verkaufe mich nicht gut oder nehme mich selbst nicht ernst.", warf er das Argument aus dem Zelteingang, bevor es überhaupt erst zum Tragen käme. War er ehrlich, dann war er vermutlich nicht gerade der ansehnlichste König aller Zeiten - er versuchte sein best…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Heimkehrst? Caelan, ich bitte dich, du tust so, als ob es schwer wäre, König zu sein.", belächelte er die krummen Ideen dieses Mannes, der so viel wusste wie sonst kaum einer und sich doch so verhielt, als wäre er im Sinne der thrianischen Welt nicht mehr als ein kleiner Stein, den man erst ins Rollen bringen musste, bevor er sich merken konnte, wie es in diesem Leben eigentlich ablief. "Erzählst du mir dann von deinen Abenteuern und Tugenden?" Die Dinge, die Rikiya versäumt hatte, weil er in e…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragIn einem anderen Leben? Rikiya glaubte Caelan - die letzten Jahrzehnte hatten sich so angefühlt, als hätten sie wahrhaft auf einem anderen Planeten stattgefunden, egal wie er es drehen oder wenden würde. "Jetzt wo du es sagst ... aber wir haben noch so viel Zeit bis dahin, das lässt sich bestimmt alles lösen.", erklärte er sich schließlich. Nicht, dass er wirklich glaubte sie hätten alle Zeit der Welt, aber ehrlich gesagt reichte es wohl, wenn sie genug hatten, um sich einander zu erklären und i…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Ich könnte dasselbe behaupten, aber ich glaube dann werden wir heute auch nicht mehr fertig." Beinahe schien es so als würden sie beider lieber einander Komplimente zuschieben wie die vielen Briefe, die Ronan schon jahrzehntelang an Caelan senden wollte, nur um dann zu realisieren, dass er weder einen Absender noch einen Empfänger erreichen würde, wenn er sie wirklich einfach auf gutes Glück hin über die Grenze warf? "Umso mehr Gründe uns nicht mehr zu trennen.", scherzte Rikiya obgleich der Ta…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Vielleicht ein wenig, aber wenn ich jetzt behaupten würde, ich würde deine Beweggründe nicht verstehen, dann würde ich uns beide anlügen. Manche Wesenszüge verändern sich nie, aber für mich ist das in Ordnung.", pflichtete er der Erklärung schließlich bei. Mehr, als sich mit Caelan ein schönes Leben zu machen hatte er nie gewollt. Dass der liebenswerte, abenteuerliche Mann aber gleichzeitig impulsiv und aggressiv sein konnte, das hatte er ihm auch nie vorenthalten - Ronan glaubte nicht, dass es…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragDas Blaue vom Himmel konnte Caelan ihm als Trunk in seine Tasse eingießen und Ronan würde ihm jedes einzelne Wort glauben, welches durch seine Lippen hervorsäuselte wie ein Bach aus einem Berg in Fhaergus und dem ewigen Eis der Bergspitzen entsprang. Lieblich war kein Klang dieser Welt mehr, als wäre sie abgestumpft, obwohl Ronan in seiner Existenz nach dem Tod all jenes bekam, das er in seinem irdischen Dasein nie haben wollte - seine Familie, seine Freiheit und seine Zukunft. "Und mit meinem V…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Wenn ich sagen würde, dass du dich auch verändert hast, dann meine ich das nicht mit Argwohn - aber Adrestia hat dich verändert. Durchgekaut und ausgespuckt. Du bist im Kern noch immer dieselbe Person, aber allein in deinem Gesicht kann ich sehen, dass deine Freude nicht mehr dieselbe ist, als hätten wir getauscht." Caelan hatte immer amüsant darüber berichtet, was er in seinem Leben nicht alles vorhatte, oder welche Ziele er sich steckte. Wohin er wollte, womit er seine Freizeit verbrachte. Ro…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragCaelan jemals wieder dorthin zurückzuschicken, wo er ihn eigentlich her hatte, das würde Ronan nie in den Sinn kommen - wenn sein gesamtes Volk sich gegen ihn stellen wollte, dann würde er es akzeptieren, aber auch nur, weil er wusste, dass er in seinem Leben nichts mehr wollte, als von diesem Mann zu wissen, ob er sein Leben ausgekostet hatte. Zu glauben, sie beide könnten für immer in diesem Zustand bleiben und darauf warten, dass sich in ihrem Leben etwas veränderte, war wohl auch die einzige…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragSchon immer waren sie beide stur gewesen, so sehr, dass es einen von ihnen brauchte der nach gefühlten tausend Minuten einlenkte und sich dem anderen endlich ergab. Es war wirklich nicht weiter wichtig, wer von ihnen es schließlich war, insofern es einer war - Ronan hatte sich immer damit gerühmt, Caelan zumindest verbal in die müden Knie zwingen zu können und seinen Sturschädel durchzusetzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass er sich wiederum jetzt auch noch so durchsetzen würde, sank immer wieder a…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragRikiya hatte nicht genug Hände, um all seine Probleme und Fehler in seinem Leben über die letzten Jahrzehnte aufzuzählen - er hatte nicht genug Selbstvertrauen, würde er sich einreden, dass er nichts davon bereute. Natürlich war ihm klar, dass er in seinem Leben einiges falsch gemacht hatte. Offensichtlich war die Idee, er war von allen guten Geistern verlassen, keine Falsche. Ehrlich gesagt wollte er nicht einmal glauben, dass er in seinem Leben nichts richtig gemacht hatte; es würde sich erst …
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Das verlange ich nicht von dir, es wäre idiotisch, täte ich das und würde dir deine Gefühle auch noch absprechen.", entgegnete er Caelan. Sie waren wahrhaft dabei, sich in immer wieder gleichziehenden Kreisen zu bewegen, eine abwärts gerichtete Spirale zu nehmen und irgendwann am Grund des bodenlosen Fasses anzukommen, das sie vor einer Stunde oder mehr - vielleicht weniger - aufgerissen hatten. Die Wahrnehmung, Caelan könnte in seinem Leben nichts falschgemacht haben, war nun einmal falsch. "W…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragNahm er sich zu viel heraus, oder ging er mit Caelan zu harsch um? Rikiya konnte nicht behaupten, dass er ein Mitspracherecht hatte, oder sich ein Urteil auferlegen durfte, weil es seinen Kindern - vergleichsweise - eigentlich gut gegangen war, bis auf eben jene Lappalie, die sie bis ans Ende ihrer Tage begleiten wollte. Dieser vermaledeite Krieg. "Das spreche ich ihnen gar nicht aber, aber nur sie zu loben und dir selbst nicht auch ein paar Lorbeeren in die Krone zu stecken steht dir nicht und …
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Das kann ich dir nicht ab- oder ausreden.", erwiderte er mit einem schweren Seufzer. Ronan hatte seinen Unmut nie offenkundig anderen vorgetragen, kam es dennoch dazu, so biss er sich spätestens an Caelan die spitzen Zähne aus, die ihm immer schon mehr schlecht als recht gewesen waren. Darragh hätte es früher erahnen können, die Unkenntlichkeit seiner Züge im gleichgültigen Blick seines geglaubten Sohnes, den Unmut, der ihm immer wieder auf den gehässig klingenden Lippen lag und doch zog es sic…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Ich hatte keinen Spaß daran, Darraghs Hampelmann zu sein und meiner Mutter die Arbeit abzunehmen - manchmal wollte ich so wie du sein, frei und ungeschoren davonkommen, mich nicht mit der Zukunft eines Landes beschäftigen, dass die Hälfte meiner Existenz hasst." Mittlerweile war es wohl die gesamte Existenz seiner selbst. Ronan von Alster war den langen, krummen Weg in den Tod gestolpert und als seine blutige, unterkühlte Leiche einen Schritt über die Schwelle der beiden Länder trat, so wart es…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Du redest dir nur wieder selbst irgendwelchen Stuss ein - vielleicht wolltest du das nie, so hast du dich auch nie angehört, aber dir selbst Unrecht zu tun und dich schlecht zu reden stand dir noch nie." Rikiya konnte sich noch an damals erinnern, als all die hochgestochenen, unzufriedenen Wortlaute aus Allards Mund über Caelan schimpften, ihn wissen ließen, dass er nichts weiter war, als eine Enttäuschung für seinen Vater und doch war es Caelan, an dem die Worte abzuprallen schienen wie an ein…
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“Is it so wrong of me to worry about you? Sometimes I wish I could lock you up and put you somewhere I have an eye on your shenanigans, but that’d be too cruel. You should be able to do what you want.”, he finally relented, figuring it wasn’t worth all the energy he put into it. Ronan was a worrywart, he knew that himself. “You promise? Will you put up with all my wrinkliness and grumpiness if I put up with yours as well?” It was more of a joking ask, interspersed between their otherwise unlovin…
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"That's what they all say. Isn't a place you're familiar one the most dangerous one, especially because you stop being cautious and start being cocky at some point?", Ronan asked of Caelan, as if he was owed any sort of agency in that regard. Maybe he was. Maybe he wasn't. Perhaps he worried just a little too much and they didn't fool around enough to keep his mind off of those things. "And you're cockier than anyone I know, too. Brash, even. It doesn't matter if I get wrinkly if you're not arou…
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“I don’t think I can’t not worry about you and your recklessness. Not that it’ll change just because I worry for you.”, he sighed in admittance. Be it as it may, Caelan was like a wild horse - horrible to get ahold of at times, even harder to tame and even then, it never meant that everything would work out just fine. “N-no?” Embarrassing. He was supposed to be the attentive and smart one, instead he’d been distracted by anything but nature’s beauty out here. White caked onto white, a never-endi…