Suchergebnisse
Suchergebnisse 181-200 von insgesamt 422.
-
Eben noch hatte der junge Drache dem Fremden das Amulett drohend vor der Nase herumgewedelt, da tauchten plötzlich Xyla und Anarxia aus den Schatten des Waldes auf. Sofort atmete Ryuki erleichtert auf, als er die Hexe und den Mantel sah, und konnte nicht anders, als stolz zu lächeln, als er das Lob von Xyla (und vor allem auch Anarxia) hörte. Doch dann richtete sich seine Aufmerksamkeit wieder auf den Fremden, und er verzog leicht das Gesicht. Glaubte dieser seltsame Mann gerade wirklich, er sei…
-
Aber Ryuki dachte gar nicht erst daran, das Licht wieder herunterzunehmen. Nicht wenn so eine scheußliche Gestalt vor ihm stand! „Ich denk' gar nicht erst daran!“, fauchte er zurück und hielt das Licht noch etwas höher in die Luft, während er auch seine noch recht kleinen Reißzähne zeigte. Noch immer konnte er es selbst nicht ganz fassen, dass er es endlich geschafft hatte, den Kristall zum Leuchten zu bringen. Aber er hatte keine Zeit, darüber nachzudenken. Er musste sich auf das Hier und Jetzt…
-
Ryuki erstarrte, als sich dann plötzlich eine eiskalte Hand auf seine Schulter legte. Erschrocken ließ er den Korb fallen und umfasste dafür das Amulett nur noch fester. Für einen Moment glaubte er, sein Herz würde aussetzen oder er würde jede Sekunde vor Angst ohnmächtig werden. Aber dann übernahmen seine Instinkte. Die nächsten Sekunden waren wie ein verwirrender Traum. Sein Körper reagierte, bevor er selbst überhaupt richtig darüber nachdachte. Mit erhobenem Amulett drehte er sich um und reck…
-
Zwei ganze Wochen waren mittlerweile vergangen, und Ryuki hatte sich sichtlich gut bei Xyla – und natürlich dem großen Anarxia – eingelebt. An seinem zuvor noch abgemagerten Körper war endlich wieder etwas Fleisch dran, und auch der Junge selbst war nicht mehr so eingeschüchtert und verschreckt. Auch sein Zimmer hatte der Junge in den letzten Tagen ein wenig mehr erkundet und festgestellt, dass es noch viel größer war, als er ursprünglich vermutet hatte! An jenem Tag begab sich der junge Drache …
-
Elijah Ich hatte nicht bemerkt, dass Lysanders Lächeln einfror, nachdem ich nach Henry gefragt hatte. Denn bereits einen Moment später, blickte eben dieser in das Zimmer. Unweigerlich begann ich zu Lächeln und richtete mich wieder ein wenig mehr in meinen Krankenbett auf. "Nein, nein, ist schon in Ordnung. Komm nur herein.", sagte ich und schenkte ihm jenes warmes Lächeln, dass ich so oft auf meinen Lippen trug. Einen Moment blickte ich nun schweigend zwischen Henry und Lysander umher, bevor ich…
-
Wie gefesselt lauschte Ryuki den Worten der Hexe. Schattengestalten, auch Wesen der Nacht genannt, waren nun wirklich keine Wesen, auf die der junge Drache unbedingt treffen wollte. Bei dem Gedanken, mit Haut und Haar einfach so verschlungen zu werden, lief ihm ein eiskalter Schauer über den Rücken (auch wenn er zum aktuellen Zeitpunkt die Dorfbewohner wahrscheinlich noch immer mehr fürchtete). Als Xyla nach einer gefühlten halben Ewigkeit wieder zurück in die Küche kam, hob Yuki wieder den Kopf…
-
Elijah Ein schwaches Seufzen entwich meinen Lippen, als ich realisierte, dass ich wohl doch noch nicht so schnell aus dem Krankenhaus kommen würde, wie ich es selbst gerne gehabt hätte. Und erst recht nicht wieder direkt mit dem Basketballtraining weitermachen konnte. So würden wir die Season bestimmt verlieren!... und das auch noch im Abschlussjahr... wirklich großartig. „Versprochen... danke, Doktor.“, gab ich dann schließlich mit einem resignierten Seufzen nach und ließ mich wieder bequem in …
-
Collin Niemand hatte wohl damit gerechnet, dass sich jemals irgendjemand gegen Aurora aussprechen würde. Am wenigsten vermutlich Aurora selbst. Denn niemand wollte sich mit ihm anlegen und es riskieren, auf seiner schwarzen Liste zu stehen... auf welche sich Leon nun geradewegs katapultiert hatte. Die gesamte Klasse schien einen Moment ihren Atem anzuhalten und gespannt zwischen Aurora und Leon hin und her zu blicken. Aurora hatte für einen Moment seine Augen geweitet, doch sein perfektes und un…
-
Ryuki hörte Xyla erstaunt zu, als sie ihm erklärte, das der Mantel am Morgen ganz schön mürrisch sein konnte. „Nur am Morgen?“, fragte der junge Drachenwandler, ohne eine Hand vor den Mund zu nehmen. Wenn er sich an den gestrigen Tag zurückerinnerte, war der große Anarxia eigentlich dauerhaft mürrisch. Das war – so vermutete es der junge Drache – wohl nicht wirklich von der Tageszeit abhängig... Als dann das Frühstück servierbereit auf dem Tisch stand, knurrte sogleich wieder der Magen des Junge…
-
Etwas erstaunt beobachtete der junge Drachenwandler, wie Xyla tatsächlich ihre eigenen Hände dazu verwendete, auch die zweite Rübe aus der Erde zu graben. Nachdem sie gestern ihre Schattenhände dazu verwendet hatte, das komplette Abendessen zuzubereiten sowie die Menschen aus dem Dorf aus ihrem Wald zu vertreiben, war dies hier dann doch schon ein außergewöhnliches Bild. Als sich Yuki wieder an die Frage der Hexe erinnerte, schüttelte er kurz den Kopf, um sich wieder auf das Hier und Jetzt zu ko…
-
Ein sachtes Gähnen entwich den Lippen des jungen Drachenwandlers, als er langsam aus seinem tiefen Schlaf erwachte. Die Sonne schien mit sanften Sonnenstrahlen auf die Lichtung und genau auf das Nest des Jungen, in welchem er noch einen ganzen Moment eingekuschelt liegen blieb. In den Bäumen zwitscherten die Vögel ein Lied, als wollten sie Ryuki einen „Guten Morgen“ wünschen. Obwohl sich Yuki selbst noch immer nicht sicher war, ob es sich in den Bäumen um echte Vögel oder nur um eine Illusion de…
-
Als der nächste Tag anbrach, öffnete Milo langsam seine Augen, nur um die verschwommenen Deckenlampen seines Krankenzimmers zu erblicken. Er war im Krankenhaus? - was ist passiert? Verwirrt richtete er sich etwas auf und lies seinen Blick umher wandern. Erst dann erinnerte er sich ganz dunkel an den gestrigen Tag: Er ist von zu Hause abgehauen und zum Training geflüchtet... beim Aufwärmen ist er zusammengebrochen und für einen kurzen Moment wieder - in genau diesem Zimmer - aufgewacht. Archie un…
-
Riley-Evelyn Potter Die junge Hexe reckte stolz ihre Nase in die Luft, als sie die Reaktionen der beiden sah, als sie erfuhren, wer ihre Onkel waren. „Jep!“, antwortete sie mit einem fetten Grinsen und deutete dann mit einer Geste ihres Zeigefingers auf ihr karottenrotes Haar. „Die Haare beweisen es. Und glaubt mir, wenn ich euch sage: Ich werde diese Macht – unbegrenzten Zugriff auf Scherzartikel – nutzen. Selbst diesem komischen Poltergeist, der in Hogwarts die Schüler schikanieren soll, wird …
-
Archie seufzte leise, als Rey ihm bestätigte, dass er es tatsächlich alles mit angehört hatte. Sicherheitshalber blickte der Student nochmal in die Richtung, in der der Chefarzt verschwunden war. Nur um sicher zu gehen, dass er nicht doch nochmal wie aus dem Nichts hinter ihm auftaucht. "Das kannst du wohl laut sagen...", antwortete er schließlich und strich sich mit seiner freien Hand durch sein hellblondes Haar. "Und ja, mir geht es gut. Aber vielleicht sollten wir...das Thema nicht weiterführ…
-
Archie antwortete nicht sofort, sondern starrte Dr. Laurent mit weit aufgerissenen Augen an. Sein Herz schlug so schnell, dass er schon befürchtete, Rey könnte es durchs Telefon hören – oder, noch schlimmer, Dr. Laurent selbst. „Also, Mr. Miller?“, fragte der Chefarzt erneut, verschränkte die Arme vor der Brust und zog eine Augenbraue hoch. „Über was haben Sie gerade gesprochen?“ Archie war sich sicher, dass Dr. Laurent genau wusste, worum es ging. Einschüchtert von der Präsenz seines Gegenübers…
-
Archie konnte nicht anders, als verlegen vor sich hin zu lächeln, als Rey so positiv auf seine Oma reagierte. Das bedeutete ihm mehr, als er jemals zugeben würde – oder als ihm selbst überhaupt bewusst war. „Wahrscheinlich wird sie dich für den Teufel höchstpersönlich halten.“, antwortete Archie etwas leichtherziger, mit einem sanften Lachen in der Stimme. „Aber meine Oma ist nicht gläubig. Sie hat selbst den ganzen Rücken voller Tattoos. "Aus meiner wilden Jugend" – sagt sie immer.“ sagte er un…
-
Archie seufzte erleichtert, als Rey ihm versprach, den bissigen Kommentar über Milos Vater für sich zu behalten. „Danke, Rey.“, sagte er leise, und ein sachtes Lächeln huschte über seine Lippen. „Und… nun, das Verhältnis zwischen Milo und seinen Eltern würde ich als… schwierig bezeichnen.“, begann er vorsichtig. „Weißt du, ich lebe ja bei meiner Oma – das hab ich dir bestimmt schon mal erzählt, oder?… Und meine Oma ist total verrückt. Wirklich. Sie redet mit Menschen, die nicht da sind – und das…
-
Schweigend hörte Archie Rey zu und nickte leicht – auch wenn der andere das natürlich nicht sehen konnte. „Ja… zusammengebrochen…“, wiederholte der Student leise. Er lauschte weiter, nickte erneut – unbewusst. „Ja, du hast recht… ich denke, dass er morgen Abend bestimmt schon wieder das Krankenhaus verlassen kann. Es kommt wohl darauf an, was sein Vater sagt…“, begann Archie, hielt dann aber inne, als ihm klar wurde, dass Rey den Zusammenhang gar nicht kennen konnte. „Sein Vater ist hier der Che…
-
Elijah "Jemand sehr wichtiges in meinem Leben...", wiederholte ich leise die Worte des Arztes. Meine Stimme war nur ein nachdenkliches Murmeln. Kaum mehr als ein Flüstern. Henry hatte mir bereits gesagt, dass wir Freunde sind... aber das er am Tag meines Unfalls noch sehr lange hier im Krankenhaus geblieben ist, obwohl er am nächsten Tag wieder zur Schule musste, bestätigte mir erneut, was für ein guter Freund er sein musste. "Ich verstehe...", sagte ich dann etwas lauter, sodass auch der Arzt m…
-
Elijah Ich blickte Henry hinterher, als er das Krankenzimmer verließ, und blinzelte leicht verwirrt. Warum war er denn nicht einfach geblieben? Bevor ich weiter darüber nachdenken konnte, ergriff der Chefarzt schon wieder das Wort. Ich nickte langsam, als er erklärte, mich gerne untersuchen zu wollen, und versuchte dann, mich auf die mir gestellte Frage zu konzentrieren. „Nein… ich bin mir nicht sicher. Henry hat mir erzählt, dass ich ihn nach Hause gefahren habe… aber, nein…“, sagte ich langsam…