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  • the witch and the hunter [rambow x yumia]

    Rambow - - 2er RPGs

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    Die schwere Holztür war ins Schloss gefallen, und der feuchte Wind, den sie mit ins Innere gebracht hatte, verflüchtigte sich langsam in der schimmernden Hitze des Kaminfeuers. Ich lag noch immer in der leicht aufgerichteten Position, die mich so viel Kraft gekostet hatte, und fixierte die Gestalt am Vorbereitungstisch. Das Geräusch, mit dem die Beute auf der hölzernen Arbeitsplatte landete – ein dumpfes, schweres Klatschen von nassem Fell und totem Gewicht –, hallte vertraut in meinen Ohren wid…

  • the wolf and the lamb [rambow x yumia]

    Rambow - - 2er RPGs

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    Der Sonntag verging in einer seltsamen, fast schon traumartigen Schwerelosigkeit. Die Jahre der ständigen Anspannung, in denen mein Körper selbst im Schlaf auf jedes noch so kleine Geräusch konditioniert gewesen war, hatten spurlos von mir abgelassen. Ich schlief so tief, fest und traumlos wie noch nie in meinem gesamten Leben. Es war kurz vor zwölf Uhr mittags, als mich erst ein anhaltendes, einfühlsames Klingeln an der Haustür langsam aus dem Schlaf riss. Ich blinzelte verschlafen gegen das he…

  • the witch and the hunter [rambow x yumia]

    Rambow - - 2er RPGs

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    Ihr trockenes „Nach fünfzig Jahren sollte man das wohl meinen“ hing noch in der Luft, als sich meine Augenlider schwer wie Blei senkten. Der Schmerz, der mir beim Wechseln der Bandagen durch jede Faser gefahren war, glimmte nur noch als dumpfes, breites Glühen tief unter meiner Haut. Die Salbe leistete ganze Arbeit. Wo eben noch flüssiges Feuer gekocht hatte, breitete sich nun eine kühle, fast schwere Taubheit aus, die meinen geschundenen Körper Stück für Stück in die Kissen drückte. Ich spürte …

  • the wolf and the lamb [rambow x yumia]

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    Ein leises, tiefes Vibrieren riss mich aus dem Dämmerzustand, in den mich die Erschöpfung und die Schmerzmittel langsam zu gleiten versuchten. Das Display meines Handys leuchtete in der Dunkelheit meines Zimmers auf und warf einen sanften, bläulichen Schein an die Zimmerdecke. Ich tastete mit noch etwas trägen, verkrampften Fingern nach dem Gerät und hielt es mir vor das unversehrte Auge. Als ihr Name auf dem Bildschirm auftauchte, war es, als würde sich die Schlinge, die meinen Brustkorb den ga…

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    Rambow - - 2er RPGs

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    Das milde Knistern des Feuers war wieder zum dominierenden Geräusch in der kleinen Hütte geworden. Ich lag schweigend da, den Hinterkopf tief in das Kissen gebettet, und beobachtete die Rückseite ihrer Gestalt, während sie am Vorbereitungstisch saß und stumm ihre eigene Mahlzeit einnahm. Der Duft des verdampfenden Kräutertees mischte sich mit dem kühlen Zugwind, der kurz durch das Öffnen der Holztür hineingeströmt war. Ich spürte, wie das warme Essen in meinem Magen langsam seine Wirkung entfalt…

  • the wolf and the lamb [rambow x yumia]

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    Der Samstagabend senkte sich wie ein bleierner Schleier über die Stadt, während die kühle Septemberluft durch das leicht angekippte Fenster in mein altes, ruhiges Jugendzimmer strömte. Das Haus war still. Eine Stille, die sich zum ersten Mal seit Jahren nicht mehr bedrohlich anfühlte, sondern wie das allmähliche Ausatmen nach einem überstandenen Sturm. Keine schleichenden Schritte auf den knarrenden Dielenfluren, kein plötzliches Klirren von berstendem Glas, keine wutentbrannten, von Alkohol get…

  • the witch and the hunter [rambow x yumia]

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    Der Schmerz beim Schlucken war ein treuer Gefährte, der sich mit jeder Bewegung meines Kehlkopfs tief in meine Schultern und Brustmuskeln fraß. Dennoch leistete ich keinen Widerstand. Wenn mein Körper in den nächsten Tagen auch nur den Ansatz einer Chance haben wollte, sich aus diesem zerschundenen Zustand zu erheben, brauchte er Nährstoffe. Blei, Eisen und Stahl nützten einem Jäger wenig, wenn sein Fleisch vor Hunger auszehrte. Ich folgte stumm dem Rhythmus, den sie vorgegeben hatte. Jeder Löff…

  • the wolf and the lamb [rambow x yumia]

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    Ein tiefes, Erleichterung ausatmendes Lächeln stahl sich auf meine geplatzten Lippen, als sie mein besorgtes Ächzen nicht mit Panik, sondern mit einer unendlich sanften Einsicht beantwortete. Ihr Nicken, das sanfte Einpacken ihrer Schulsachen und vor allem das besorgte Angebot, mich bis nach Hause zu stützen, legten sich wie eine schützende Decke über meine völlig erschöpften Sinne. „Danke, Selene...“, flüsterte ich leise, während ich mich nur mit Mühe auf den Beinen halten konnte, als wir gemei…

  • the wolf and the lamb [rambow x yumia]

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    Ein langes, tiefes Ausatmen entwich meiner Brust, und das bedrückende Schweigen, das eben noch wie ein tonnenschwerer Stein über uns gehangen hatte, löste sich augenblicklich auf. Als dieses kleine, unsichere, aber unendlich kostbare „Uhm... Ja?“ aus ihren Lippen drang, war es, als würde die ganze Welt um mich herum für einen winzigen Moment die Luft anhalten. Jede Faser meines Körpers schien in diesem Sekundenbruchteil zu vibrieren. Meine Stimme wurde weich, und die harten, angespannten Züge me…

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    Das Knallen der Holztür, als sie hinaus in den Garten trat, hallte noch in meinen Ohren nach. Ich lag starr auf der Pritsche, den Kopf tief in das klamme Kissen gedrückt, und starrte an die holzverkleidete Decke, an der dichte Bündel aus getrocknetem Beifuß und Johanniskraut im schwachen Luftzug wiebelten. Ihre Worte hingen schwer im Raum. „Ich dulde es nicht, in meiner eigenen Hütte in Zweifel gezogen zu werden.“ Ich schloss für einen langen Augenblick die Augen und überließ meinen Körper der w…

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    Ihre Worte sickerten langsam in mein noch immer benebeltes Bewusstsein. „Habt keine Angst, ich bin ein Mensch.“ Eine bemerkenswert schnelle, fast schon zu glatte Rechtfertigung. Wer ungefragt betonte, ein Mensch zu sein, hatte meistens einen verdammt guten Grund, genau das verbergen zu wollen. Meine Jahre bei der Gilde hatten mich gelehrt, dass die gefährlichsten Bestien nicht diejenigen waren, die mit Fäulnis im Atem und bleichen Klauen aus den Schatten brachen. Die wahren Monstruositäten wusst…

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    Ein leises, geschocktes Lachen entwich meiner Brust, als ihre Antwort wie eine kalte Dusche über mich hineinbrach. Es war ein Lachen, das halb ungläubig, halb voller fassungsloser Zuneigung war. Ich hatte mir mein Herz aus dem Leib gerissen, hatte meine gesamte Rüstung vor ihren Füßen zertrümmert, war vor ihr rot angelaufen wie ein dummer Teenie beim ersten Schulfest und hatte ihr ein Geständnis gemacht, das mich absolut jede Beherrschung gekostet hatte. Und was war ihre allererste Sorge? Dass i…

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    Ein tiefes, warmes Ausatmen entwich meiner Brust, und dieses Mal lag kein unruhiges Beben mehr darin. Ich beobachtete sie vollkommen reglos. Ich sah, wie das sanfte Licht der Bibliothek über ihre Züge glitt, wie sie den Kopf leicht zur Seite neigte und mich mit einer Mischung aus Nachdenklichkeit und dieser unendlich ehrlichen Ruhe betrachtete. Ihre Worte – „Es ist schade, dass andere diese Seite von dir nicht sehen“ – hallten wie ein sanfter Nachklang in der kühlen Luft zwischen den hohen Büche…

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    Das erste, was sich mir einprägte, war nicht das Licht, sondern die klare, kühle Luft des Raumes und das smaragdgrüne Augenpaar, das mich schweigend musterte. Für einen Sekundenbruchteil verharrten meine Augen auf den ihren. Es war ein reflexartiges Einschätzen, das mir in Jahren der Gildenarbeit zur zweiten Natur geworden war: Keine Aggression. Kein verräterisches Zucken. Nur eine stille, beinahe ungläubige Neugier. Mein Kopf drehte sich langsam zur Seite, jede Bewegung begleitet vom dumpfen Po…

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    Der Wald schien in der aufziehenden Dämmerung nach verbranntem Harz und nasser Erde zu riechen. Ich schmeckte Blut auf meinen Lippen, warm und metallisch. Das Keuchen meiner eigenen Lunge klang in meinen Ohren wie das Mahlen von zwei Steinen. Es war kein gewöhnlicher Auftrag gewesen. Die Gerüchte im letzten Wirtshaus hatten von einer verirrten Wildsau gesprochen, vielleicht einem kranken Bären. Doch was aus dem dichten Farn hervorgebrochen war, besaß weder das sanfte Augenfunkeln eines Tieres no…

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    Rambow - - Vorstellung

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    23c192877594297e54e7d075d5bbab53adf76781.png Name: Leonard „Leo“ Vance Erscheinungsbild: Dunkelblonde Haare | grau-blaue Augen | 2,10 m | athletisch | Narbe am rechten Unterarm Alter: 32 Charakter: ruhig | pragmatisch | beschützerisch | prinzipientreu | beobachtend Fähigkeiten: * Erfahrener Schwert- und Nahkämpfer * Umgang mit Armbrust und Wurfmessern * Wissen über Monster und Fährtenlesen * Überlebenskunst in der Wildnis Vorgeschichte: Gehört seit Jahren einer Monsterjäger-Gilde an und zog als …

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    Ein leises, tiefes Ausatmen entwich meiner Brust, als ihre Stimme verhallte. Ich saß vollkommen reglos da, während jedes einzelne ihrer Worte langsam in mich einsickerte. Das kühle Schmerzmittel hielt die Peitsche der Rippenschmerzen auf Abstand, sodass da nur dieses dumpfe Pochen blieb – aber viel lauter als der körperliche Schmerz war das stumme Verlangen in mir, ihre Worte Stück für Stück aufzusaugen und ihr all das zurückzugeben, was sie so verbittert über sich selbst dachte. Ich neigte den …

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    Ein leises, tiefes Schmunzeln stahl sich auf meine geplatzten Lippen, als ich beobachtete, wie sie ihren Blick hastig abwandte, die Hände in ihren Schoß gleiten ließ und völlig unauffällig versuchte, ihre feuchten Handflächen am Stoff ihres Kleides abzuwischen. Das kurze, verunsicherte Räuspern und die zwei Töne zu hohe Stimme, als sie nach der Wasserflasche griff, entgingen mir nicht. Es war fast schon unerschütterlich niedlich, wie sehr diese kleinen, ehrlichen Worte sie aus der Fassung bringe…

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    Ein leises, tiefes Lächeln stahl sich auf meine geplatzten Lippen, als ich das sanfte Stirnrunzeln und die aufrichtige Besorgnis in ihren Zügen sah. Ihr aufmunterndes Lächeln, so vorsichtig und zart es auch war, wirkte heller auf mich als das trübe Licht, das durch die Bibliotheksfenster fiel. „Hast du überhaupt geschlafen?“ Ihre Frage schwebte zwischen uns, durchtränkt von dieser stillen, unaufdringlichen Fürsorge. Und in diesem Moment, während das schwere Dröhnen der Schmerzmittel meinen Kopf …

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    Ein sanftes, erschöpftes Nicken war meine erste Reaktion auf ihre Worte. Ich ließ den Kopf langsam sinken, während ein schwerer, aber merklich entlasteter Atemzug aus meiner Brust entwich. „Du hast vollkommen recht“, sagte ich heiser und sah sie aus meinem unversehrten Auge mit einer ungeschützten Ehrlichkeit an. „Ich will nicht nach Hause. Jeder einzelne Meter, den ich mich diesem Haus nähern muss, fühlt sich an wie ein Gang zum Schafott. Ich schiebe jede Minute hinaus, die ich hier bei dir sit…