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___ Kazuya ___ Unter jedem anderen Umstand wäre dieser Moment für Kazuya der Himmel auf Erden gewesen. Auch wenn sie beide nur Freunde waren und Kazuya wusste, dass er nicht mehr erwarten durfte, war es immer noch Fakt das Daiki sein Schwarm war und besagter Schwarm streichelte ihm gerade so liebevoll durch das Haar, dass sein Herz Freudensprünge veranstaltete. Leider war der Anlass gerade absolut miserabel und der Blonde konnte die Freude nicht so sehr genießen, wie er es normalerweise getan hä…
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___ Kazuya ___ Der Blonde hatte ja schon viele echt beschissene Tage in seinem Leben, aber das hier war ein wenig wie die Kirsche auf einem verdammt beschissenen Sahnetörtchen. Natsuo war die Sahne, wenn man eine bildliche Beschreibung wählen wollte. Ganz ehrlich war es zu viel verlangt, dass es einmal gut lief? Wenigstens ein bisschen? Erst dieses Drama mit Daiki und gerade als sie beide sich wieder gefunden hatten, ihre Freundschaft wieder etwas ´normaler´wurde und nicht mehr diese merkwürdige…
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___ Kazuya ___ Verdammte scheiße, das war das Ende. Am besten er verließ einfach die Stadt oder einfach direkt das Land, die Insel! Wie viel kostete ein Flug nach Europa? Wollte er da überhaupt hin? Australien, ja das klang doch gar nicht übel. Gott, er hätte diesen Bastard einfach erschlagen sollen. Er hätte sie einfach alle verprügeln sollen und dann würden sie denken, sie hätten sich das nur eingebildet. Okay, scheiß Plan. "Scheiße, scheiße, scheiße!", fluchend sprang Kazuya mit Leichtigkeit …
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___ Kazuya ___ Kazuya hasste Körperkontakt, er hasste es berührt zu werden und der pure Gedanke, dass dieser widerliche Scheißkerl gerade seine Finger an ihm hatte, verursachte ihm solch einen Brechreiz, dass er sich schwer beherrschen musste nicht vor versammelter Mannschaft seinen Mageninhalt zu entleeren. Nicht das er das nicht gekonnt hätte, aber es wäre schade um das liebevoll zubereitete Frühstück von Daiki. Das konnte und wollte er seinem Mitbewohner nicht antun. Kazuya hatte ihn am Morge…
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___ Kazuya ___ Natürlich stand dieser kleine Vorfall immer noch ein wenig zwischen Daiki und Kazuya, aber glücklicherweise wurden sie endlich wieder warm miteinander. Kazuya hatte sogar ein wenig das Gefühl, dass Daiki das ganze Thema für sich abgehakt hatte, was aber nicht zu seinem süßen Mitbewohner passen würde. Allerdings hatte er ja auch Ayaka in sich..... Gott was waren sie eigentlich für ein schizophrener Verein? Nein, Daiki hatte sicherlich nicht vergessen, dass der Blonde Gefühle für ih…
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___ Shin ___ Der Schwarzhaarige zuckte leicht mit den Schultern. Er konnte nicht mehr machen, als die Worte weiterzugeben, welche er von ihrem miefenden Freund erfahren hatte. Gelogen hatte er nicht, aber es war nicht auszuschließen, dass der Kerl ebenfalls belogen wurde. Schließlich verriet man seiner Schachfigur selten seine ganzen Pläne und der Typ hatte ohnehin keine andere Verwendung als den das er den Kopf für den eigentlichen Täter hinhielt. Eine altbekannte Technik. Man gibt jemanden die…
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___ Shin ___ In diesem kurzen Augenblick wirkte Taejin nicht wie der gefährliche Mafiaboss, welcher er eigentlich war. Gerade sah er aus wie ein kleiner Junge, welcher sich nie vorstellen konnte, dass es etwas wie Verrat auf dieser Welt gab. Die Bande der Familie Hwang mussten unglaublich eng sein, wenn man selbst in der Unterwelt nicht einmal im Traum daran dachte, dass sie hintergangen werden könnten aus den eigenen Reihen. Shin hatte sich neben den Koreaner auf den hölzernen Steg gesetzt und …
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___ Shin ___ Natürlich entging jemanden mit Luchsohren wie Shin dieses interessante Kompliment in Anbetracht der Situation in der sie sich befanden nicht, was für ein amüsiertes Grinsen seitens des Schwarzhaarigen sorgte. "Einen interessanten Kink hast du da mein Hübscher. Ich werde es mir merken." Shin widmete seine Aufmerksamkeit allerdings wieder seinem Spielgefährten vor sich, der sie beide anstarrte, als wären sie komplett verrückt geworden. Nun zugegeben russisch Roulette spielte man nicht…
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___ Shin ___ Nun was auch immer Taejin dem Typen auf Koreanisch an den Kopf geworfen hatte, es klang nicht nett. Nicht das es Shin interessieren würde, aber vielleicht sollte er ein paar Fluchwörter auf Koreanisch lernen, könnte interessant werden. Der düstere Typ, der nach wie vor nach Moschus stank, schien sich nicht einschüchtern zu lassen und hatte wohl schon damit abgeschlossen, dass Shin ihn einfach abknallen würde. Nun, da kannte er den Japaner schlecht. Nachdem Shin also den Segen seines…
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___ Shin ___ Shin konnte nicht anders als Taejin zu beobachten wie er durch das ganze Chaos lief, als wäre es ein Laufsteg und sich dann einfach in sein Bett warf. Die Müdigkeit überwog wohl eindeutig vor dem Drang seiner Wut Luft zu machen, schließlich hatte Shin inzwischen mehr als nur einmal mitbekommen wie eitel der Koreaner bezüglich seiner Kleidung war. Das hier Designerklamotten im Wert von viel zu viel Kohle überall verstreut herum lagen, wäre sicherlich unter anderen Umständen Grund gen…
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___ Shin ___ Es war ein lächerlich amateurhafter Anblick, der sich ihm hier bot. Jeder Einbrecher, der etwas auf sich hielt, hätte dafür gesorgt das man nicht merkt, dass man hier war und dieser Typ hatte gefühlt alles was man in dem Zimmer auch nur ansatzweise bewegen konnte durch den Raum geworfen. Das war so verdächtig, dass es Shin sauer aufstieß. Ihm gefiel das nicht, es war zu einfach. Der ganze Raum roch nach Moschus und es war nun nicht schwer zu erraten, wer hier im Zimmer nach etwas ge…
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___ Shin ___ Der Pudding war ein Gedicht und die erste richtige Mahlzeit, welche Shin hier eigentlich wirklich zu sich nahm. Die Vanille schmeckte man intensiv, die Konsistenz war geschmeidig und der Japaner? Ja, der war zufrieden. Der gute Geschmack lenkte auch ziemlich gut davon ab, dass Taejins Mutter ihn wahrscheinlich schon vom ersten Blick an gefressen hatte. Entweder lag es daran, dass er eben ein Ausstehender war und man vorsichtig sein muss oder aber es war ein anderes Problem und ihr p…
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___ Shin ___ Glücklicherweise war sein Arbeitgeber sehr kulant, aber Shin war unhöflich genug, dass er das Essen auch ohne dessen Erlaubnis hätte stehen lassen. Es war allerdings durchaus angenehmer, wenn ihn Taejin deswegen nicht hasste, verfluchte oder anderweitig zur Hölle schickte, schließlich hatte der Japaner schon genug Feinde und so schob Shin sehr erleichtert den fragwürdigen Teller mit Inhalt, den er lieber nicht weiter definieren wollte zur Seite. Seine Essensnachbarn gegenüber taten …
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___ Shin ___ Es hatte nur einen sehr kalten und eindringlichen Blick von Shin gebraucht, damit der Typ schwieg. Etwas das der junge Japaner sehr begrüßte, schließlich konnte er hier schlecht am Tisch mal eben einen der Vertrauten der Mutter aus dem Weg räumen, auch wenn er dafür sicherlich Beifall von Tae bekommen würde. Er bemerkte zwar noch ein Grummeln seitens des alten Sacks, was aber kaum hatte Shin auch nur den Kopf in seine Richtung geneigt, auch sofort verstummte. Der Koreaner neben ihm …
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___ Shin ___ Der junge Mann ließ seinen Blick unauffällig weiter durch den Raum gleiten. Die auffälligsten Personen, die gerade zu nach ´schau mich an, ich bin kriminell und böse´, waren meist unschuldig. Nun so fern man das in diesem Geschäft behaupten konnte. Leute auf die man sich meistens verließ, waren dann eher Kandidaten, die man im Auge behalten sollte. Shin hatte früh gelernt, dass ein freundliches Lächeln wie ein scharfes Messer sein konnte und ein böser Blick wie ein Handschlag. Es ka…
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___ Shin ___ "Er riecht danach und er hat Spuren von weißen Pulver an den Ärmeln seiner Jacketts, seine Augen sehen danach aus, als würde er konsumieren und er scheint es regelmäßig zu tun, aber nervös zu werden, weil er es jetzt nicht kann, seine Beine zittern", antwortete Shin ihm leise. Es war schließlich seine Aufgabe zu beobachten und darin war Shin ähnlich talentiert wie in seinem Hauptaufgabengebiet. Als hätte Taejin seine Gedanken gelesen, hatte er ihm im gleichen Atemzug auch die noch u…
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___ Shin ___ Shin hatte seine Skepsis gegenüber dem vorgesetzten Essen nicht unbedingt verborgen und war ziemlich dankbar für die Erklärung von Tae. Ehrlich gesagt erleichterte es ihn auch, dass er eigentlich etwas ziemlich Harmloses vor sich hatte und nichts was ihn plötzlich ansprang, auch wenn er die Kombination zwischen Meeresfrüchten und Pfannkuchen nicht ganz nachvollziehen konnte. Kimchi kannte er und konnte dem nie etwas abgewinnen, aber er hinterfragte die Küche anderer Länder nicht, sc…
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___ Shin ___ Shin hatte beim besten Willen keine Ahnung was er da gerade auf dem Teller hatte. Lebte es noch? Er konnte es nicht genau sagen und vielleicht wollte er das auch nicht unbedingt. Er bevorzugte sein Essen ja wie seine Feinde - nicht lebendig. Demnach war ihm dieses schlabbrige Ding doch ziemlich suspekt. Allerdings hatte der Schwarzhaarige in seiner Vergangenheit schon weitaus schlimmeres gegessen, um am Leben zu bleiben, also würde er auch dieses überteuerte Essen ohne Namen hinunte…
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___ Shin ___ Es wäre Shin deutlich lieber gewesen einen Plausch mit Taejins Bruder zu halten, seinetwegen auch irgendein überteuertes Abendessen mit diesem, aber hier an der Tafel voller Greise zu sitzen, empfand Shin alles andere als angenehm. Man konnte ihm zwar mit nichts wirklich Angst einjagen, änderte aber nichts an der Tatsache, dass es genug Dinge gab, bei dem er sich durchaus ziemlich unwohl fühlte. Dazu zählte ein Abendessen bei versammelter Hwang-Familie. Shin bereute es bereits jetzt…
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___ Shin ___ Die Mutter von Taejin war eine echte Erscheinung, eine andere Beschreibung würde ihr nicht unbedingt gerecht werden. Sie hatte etwas Erhabenes an sich, aber auch etwas sehr Kaltes, zumindest wenn es nicht ihre Familienmitglieder betraf. Nun vor der versammelten Mannschaft würde wahrscheinlich keine rührselige Wiedervereinigung stattfinden, zumal Asiaten ohnehin deutlich kühler waren, als ihr kriminellen Kollegen im Süden. Shin neigte lediglich leicht höflich den Kopf, als sie an ihm…