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___ Shin ___ Kit hasste den Kerl, ehrlich und von ganzem Herzen. Warum hatte Taejin all diese merkwürdigen Kerle an seiner Seite? Ein narzisstischer Barkeeper und ein arroganter Auftragskiller. Sein koreanischer Freund hatte eindeutig einen sehr fragwürdigen Geschmack. Würde Kit ihn nicht so sehr mögen, würde er tatsächlich ein wenig an dem Hwang zweifeln, aber leider mochte er Taejin ziemlich gern und aus dem Grund war es besser, wenn er die Sachen herausfand, die seine Familie wissen wollte, b…
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___ Shin ___ Kit vernahm die Schritte hinter sich mehr als nur deutlich, ebenso den fast nicht hörbaren Klang der Waffe, deren Sicherung gelöst wurde. Der Chinese war auf solche Geräusche geschult naja eher gedrillt worden, nicht gerade auf die sanfteste Weise, aber so war es nun einmal in der Erziehung der Taos. Seine Eltern waren nicht gerade für ihre liebevolle Natur bekannt. Während er aus dem Augenwinkel also beobachtete, wie der Berg vom Boden aufgekratzt und offenbar aus dem Club geworfen…
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___ Shin ___ Eigentlich hatte Kit nicht vor, mit irgendjemanden abgesehen von Taejin zu sprechen. Das ihm der Hellhaarige aufgrund seines Besuchsgrundes nicht wohlgesonnen war, konnte der Chinese nachvollziehen, stimmte ihn aber - natürlich würde er das niemals zugeben - traurig. Er mochte Taejin schon immer und gerade deshalb wollte er auch diesen Auftrag übernehmen, denn im Gegensatz zu den anderen Mitgliedern seiner Familie hatte er nicht vor ihm eins auszuwischen oder voreingenommen zu hande…
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___ Shin ___ Shin hatte eine extrem gute Intuition, was wohl auch der Grund war, weshalb er tatsächlich während seiner schweren Missionen nie verletzt wurde und dies traf auch auf seine Menschenkenntnis zu. In der Regel erkannte er ziemlich schnell, wenn jemand etwas verbarg. Bei Kaoru hatte Shin ein gutes Gefühl. Der Kerl wirkte loyal und aufrichtig, sofern man das von jemanden in diesen Kreisen erwarten konnte. Für Mafiaverhältnisse aufrichtig würde es wohl gut ausdrücken. Shin hatte seinem Au…
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___ Shin ___ Shin wusste, dass er bei dem Koreaner deutlich mehr Freiheiten hatten als die meisten. Taejin mochte zwar ein Playboy sein und einem hübschen Hintern nicht nein sagen, aber sicherlich ließ er nicht einfach so mit sich spielen oder sich beiläufig anfassen. Der Japaner hatte das Privileg trotz ihrer Arbeitsbeziehung seine Hände auf die Hüften des Hellhaarigen zu legen, ihn zu necken oder den ein oder anderen zweideutigen Satz fallen zu lassen. Ganz ohne das er ganz mafialike mal eben …
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___ Shin ___ Es tat Shin fast ein wenig Leid, dass er Kaoru einfach so verscheucht hatte. Er mochte den Kerl irgendwie. Der Dunkelhaarige besaß dieses seltene Talent zu wissen, wann es angebracht war, sich zurückzuhalten und wann nicht. Eine Eigenschaft, die den meisten Menschen nicht eigen war und Shin schätzte Taktgefühl sehr. Als Auftragsmörder zwar eine etwas merkwürdige Vorliebe, aber er besaß auch noch so etwas wie ein Privatleben und einen Charakter außerhalb seiner Arbeit. Shin war zwar …
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___ Shin ___ Die Musik des Illusion war ziemlich breit gefächert. Von japanischen Visual-Kei bis koreanischen K-Pop fand man hier praktisch alles was das Herz begehrte, je nach Klientel angepasst, versteht sich. Offenbar machte man sich extreme Gedanken, wie man den Abend gestaltete und welche Gäste man erwartete und passte demnach sowohl die Musik als auch alles andere an. Hier konnte man eindeutig von einem hochkarätigen Club sprechen und Shin war sich sicher, dass die anderen Clubs von Taejin…
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___ Shin ___ hDer Kerl unter ihm krächzte ein wenig verzweifelt vor sich hin, während Shin geduldig auf sein Handy blickte und auf eine Antwort seines Auftraggebers wartete. Nun er hatte Zeit und der Kerl unter ihm hatte ja nicht gerade die Möglichkeit wegzulaufen, wenn er mit einem Schuh am Kehlkopf auf den dreckigen Boden fixiert wurde. Er sollte also nicht so tun, als hätte er noch etwas vor. Als dann sein Handy in der Hand vibrierte, las er in aller Ruhe die Zeilen von Taejin. Der hübsche Ko…
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___ Shin ___ Mit einem eiskalten Blick, aber einem Grinsen auf dem Gesicht betrachtete er den Kerl, dem er gerade mit dem Schuh gegen den Kehlkopf drückte und ihm seine Waffe entgegen hielt. "Ganz schön mutig vor dem Waffenlager einer Mafiafamilie herum zu schleichen. Entweder bist du verdammt mutig oder verdammt dumm." murmelte Shin und zückte mit der freien Hand sein Handy. Nun da er ihm gerade den Hals abschnürte, würde er wohl keine Antwort bekommen. Nicht, dass er ihn nicht einfach hätte be…
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___ Haru ___ Er hatte zwar damit gerechnet, dass sich der arme Naoya erschreckte, aber dass er förmlich wie ein Häschen aufsprang und fast den Schlüssel fallen ließ, das war eine bessere Szene als er es sich vorgestellt hatte. Nun sie beide hatten schließlich immer noch ihre neckende Art behalten, ganz gleich welch interessantes Verhältnis sie im Augenblick auch hatten. Wenn sich Haruka und Naoya nicht gegenseitig ärgern, wären sie einfach nicht sie selbst. Sowohl Amari als auch der Velvet brach…
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___ Haru ___ Der Abend verlief relativ ruhig. Naoya und er hatten noch eine ganze Weile zusammen gesessen, während hinter Ihnen Talay in die Tasten haute und nur hin und wieder durch ein Räuspern zeigte, dass er noch ein menschliches Wesen war. Es war beängstigend, aber es sprach auch für ihn und der Typ war ihm, wenn er die Klappe hielt, deutlich sympathischer. Der Velvet war ehrlich gesagt ziemlich beeindruckt, dass eine solche Quasselstrippe so ruhig sein konnte. Wahrscheinlich gab es bei ihm…
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___ Haru ___ "Das habe ich ohnehin vor", bestätigte Haruka die Aussage seines heimlichen Bettgefährten und klappte seinen Pizzakarton mit den restlichen Stücken zu. Die würde er heute Abend noch essen, gerade aber war er bedient. Sorgfältig hatte er die Schachtel verschlossen, achtete darauf, keinen unnötigen Dreck zu machen und griff dann zu den bestellten Getränken. Zwar hatte Haru hier in seinem Quartier eine Bar mit allem Möglichen, aber ihm war das ein oder andere Getränk ausgegangen und we…
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___ Haru ___ Wenn auch unbewusst haftete sein Blick ein wenig an dem Venom, als dieser wieder da war und Haruka hätte es selbst nicht für möglich gehalten, dass er einmal in der Position war, dass er sich über die Anwesenheit seines Rivalen freute. Ja, es machte Spaß, dass sie sich gegenseitig zur Weißglut brachten, sich neckten und dafür sorgten, dass der andere in irgendeinen Schlamassel geriet, aber von vermissen war nie die Rede gewesen. Der Velvet wollte es sich ungern eingestehen, aber er …
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___ Haru ___ Aus den Augenwinkeln beobachtete der Velvet aufmerksam ihren mehr oder weniger Neuzugang und seufzte innerlich. Er hoffte inständig, dass er das nicht bereute. Sein Blick wanderte zu der Pizza in seinen Händen, ehe er die Stirn runzelte. So sehr er Pizza auch liebte, er hasste den Dreck, der sie an seinen Fingern verursachte. Haru hatte sich also direkt die weißen Servietten, die mitgeliefert wurden, geschnappt und wischte sich das Fett von den Fingern. Wenn ihm der Sack die fettige…
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___ Haru ___ Da Talay nun erneut verkündete, dass er sich der Gefahr bewusst war, war für Haru das Thema erledigt. Er würde nicht noch einmal nachfragen und würde auch kein Gejammer hinterher dulden. Natürlich würde er auf ihn aufpassen, denn ganz gleich wie sehr ihm der Typ auf den Sack ging, wollte er nicht, dass ihm für seine Hilfe etwas passierte. Allerdings war Haruka auch kein Babysitter und ihm war ihr ITler auch wie vor nicht geheuer. "Mir egal wann und wo du arbeitest, aber glaub nicht,…
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___ Haru ___ Amüsiert hatte Haruka das Szenario zwischen den beiden beobachtet. Talay glaubte wohl jedem ein Wort entlocken zu können, aber bei dem Typen würde er sprichwörtlich auf Granit beißen. Sein Lieblingspizzabote hatte wieder so desinteressiert ausgehen wie eh und je. Soweit er wusste, belieferte der Kerl auch die Venoms und auch Leute von der Mafia. Die mussten schließlich auch essen und sicherlich würde sich auch niemand anderes außer ihm trauen, diese zu beliefern. Jedenfalls war er g…
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___ Haru ___ Es war furchtbar deprimierend, dass dieser Hacker nicht einmal mit einem Augenblinzeln, all die Nächte Arbeit geschafft hatte, die Naoya und ihm Augenringe so groß wie Mondkrater beschert hatte. Hätte das der Venom gesehen, er hätte sicherlich geweint. Na ja innerlich eben, so wie es Haruka auch tat. Es war ärgerlich, allerdings hätten sie ja auch sonst keine Hilfe gebraucht und die Tatsache, dass dieser Spinner tatsächlich einen wichtigen Hinweis gefunden hatte, zauberte dem Velvet…
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___ Haru ___ "Du wirst dir wünschen, es wäre die Pizza", brummte Haru sarkastisch und war doch ganz erleichtert, dass ihn Naoya von dem Typen wegholte. Dieser Talay war ihm suspekt und würden sie ihn nicht brauchen, hätte der Anführer der Velvet ihn schon längst einige Köpfe kürzer gemacht. Es war zum verrückt werden! Immer noch ein wenig eingeschnappt war er dem Dunkelhaarigen gefolgt und aus dem Blickwinkel des neugierigen ITler geflüchtet, was der Venom nutzte um ihn zu küssen. Haru hatte auf…
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___ Haru ___ Während Naoya wohl versuchte, die Hieroglyphen zu entziffern, die man auf dem Bildschirm von Talay erkennen konnte, hatte es der Velvet bereits ausgegeben. Er hatte von dem Zeug keinen Schimmer und wenn es so wäre, wäre dieser Vogel wohl kaum hier. Während Talay also auf die arme Tastatur einhämmerte und sich der Velvet fragte, wie viel das Ding wohl aushielt, bestellte er nebenher per App Pizzen für sie. Er kannte Naoya, selbst wenn dieser kurz nach Hause fahren würde, würde es ihm…
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___ Haru ___ Ehrlich gesagt war dem Velvet die ganze Angelegenheit immer noch nicht ganz geheuer. Er traute diesem Talay nicht, ganz und gar nicht. Allerdings war es nun einmal amtlich, dass es niemanden in beiden Gangs gab, der Ahnung von Technik hatte. Haru hatte eine technische Begabung für Autos, aber sicherlich nicht für zu groß geratene Taschenrechner. Sein Handy war tatsächlich das höchste der Gefühle für ihn und da schien es den anderen ähnlich zu gehen. Haru hatte sich mit Naoya geeinig…