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___ Haru ___ Er war froh, dass er hier war. Haru musste zugeben, dass die Abende ohne Naoya verflucht einsam waren. Nicht alleine, er hatte schließlich wundervolle Freunde, aber einsam. Natürlich besaß er ein schickes Apartment und konnte sich nicht beklagen was seine Finanzen angingen, aber in Wahrheit war er einsam. Er liebte seine Velvets abgöttisch, aber Haru war noch nie der Typ gewesen, der anderen von seinen Sorgen berichtete, nicht einmal Keisuke. Als er jünger war hatte er sich Hiroto a…
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___ Haru ___ Das Problem an der Sache war, dass Naoya Recht hatte mit seiner Aussage. Er hätte nichts anderes getan, wäre es der Venom der etwas von ihm trug, was der Velvetgang entsprach, aber das sprach der Dunkelhaarige nicht aus. Stattdessen blickte er ihn finster an. "Wenn dieses Foto jemals jemand sieht, bring ich dich um." Warum er ihm nicht sagte, dass er es sofort löschen sollte, wusste Haruka allerdings selbst nicht so ganz. Vielleicht weil eine kleine Stimme in ihm selbst ein Foto des…
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___ Haru ___ Nachdem Haru zunächst einmal in das falsche Zimmer gelaufen war und von einem Besen in der Abstellkammer begrüßt wurde, hatte er das Badezimmer gefunden. Es war klein, aber liebevoll eingerichtet und es gab kuschelige Handtücher in allen möglichen Farben. Als der Velvet die Tür hinter sich abschloss, hob er noch einmal das Shirt vor sich. Hätte ihm Naoya vor ein paar Wochen dieses Oberteil gegeben, hätte er es ihm wahrscheinlich kurzerhand fluchend ins Gesicht gepfeffert, aber zwisc…
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___ Haru ___ Sie beide waren sich unglaublich ähnlich was ihre Stichelleien anging und allgemein ihrer Art und Weise wie sie mit ihrer interessanten aktuellen Liebschaft umgehen. Trotz all ihrer untypisch für sie selbst romantischen Momente, konnten sie sich nicht nehmen lassen einander immer wieder zu ärgern. Man musste dazu sagen, dass der Biss dahinter nachgelassen hatte. Zu Beginn waren ihrer Streitereien ziemlich ernst gewesen und wer den anderen mehr beleidigen konnte hatte gewonnen, inzwi…
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___ Haru ___ Wann hat es eigentlich angefangen, dass sich die Nähe zu seinem Lieblingsrivalen so angenehm und vertraut anfühlt? Was zuerst nur Spaß war, war zu etwas anderem geworden, etwas intimen und schwer zu beschreibenden. Leider war Haruka auch an dem Punkt angelangt, dass er nicht wollte das Naoya neben ihm noch jemand anderen hatte. Was auch immer das hier war, er wollte nicht teilen und die Vorstellung der Venom hatte Spaß mit irgendeiner Ziege mit zu großen Silikonbrüsten verschaffte i…
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___ Haru ___ Er war erleichtert, als er Naoya so lachen hörte und wie so oft stellte er fest, dass er das Lachen des anderen mochte. Nun, solange er ihn nicht auslachte versteht sich. Da sie sich aber trotz ihrer Sympathie für einander dennoch gegenseitig zur Weißglut brachten, war das oft nicht ausgeschlossen und dann wünschte er sich, dem anderen für das Lachen im Hals stecken bleiben. Jetzt aber, war es das schönste Geräusch der Welt für ihn, neben diversen zweideutigen Lauten und dem Schurre…
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___ Haru ___ Im Schneidersitz saß er weiterhin neben dem Venom und hätte ehrlich gesagt nicht erwartet, dass ihm Naoya tatsächlich von seiner Mutter erzählte. Haruka stufte dies als weiteren großen Vertrauensbeweis ein und fühlte sich ungemein geschmeichelt. Wahrscheinlich hätte sein Gegenüber im Traum nicht daran gedacht, dass er jemals seinem Rivalen sein Herz ausschütten würde und hier saß er und wurde eingeweiht. Er war sogar in den eigenen privaten Wänden des anderen, lernte dessen Familie …
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___ Haru ___ Er hatte vorsichtig und fast ein wenig ehrfürchtig über den dunklen Bilderrahmen gestrichen, welcher den Vater von Naoya abbildete, dem er unfassbar ähnlich sah. Wenn er genauer hinsah, sahen alle Kinder dem Vater ziemlich ähnlich. Dem sanften und freundlichen Gesichtsausdruck zur Folge, war der Mann darauf sicherlich sehr stolz. Es wurmte den Velvet das er erneut dieses widerliche Gefühl des Neids empfand, dass er versuchte hinunterzuschlucken. Es war ein ekliges und ungerechtes Ge…
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___ Haru ___ Der Velvet konnte es gar nicht erwarten endlich das Zimmer von Naoya zu sehen. In dieser Hinsicht war der Anführer der Venoms nämlich nicht viel anders als Haruka. Sie beide nahmen in der Regel niemanden mit zu sich und demnach war das ein gewaltiger Schritt in die Privatsphäre des anderen. Die eigenen vier Wände verraten immerhin so viel und das Naoya ihm nun gestattete auch noch in die Nähe der ganzen Familie zu kommen war unglaublich. Haruka hätte niemals damit gerechnet, dass ih…
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___ Haru ___ Bevor Harukas armes Herz sich weiter nicht entscheiden konnte, ob es nun einfach wie verrückt schlug oder seinem Magen mitteilte jetzt bescheuert umher zu flattern um ihn abzulösen, war er doch ganz dankbar das sie wieder auf ihre alte Schiene zurückgekehrt waren. Ja, er würde die Nacht bei Naoya verbringen und der Velvet wusste ganz tief im Inneren, dass er über die Frage irgendwie dankbar war, aber gerade war er doch erleichtert, dass ihn Naoya schon wieder begann zu necken, kaum …
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___ Haru ___ Warum konnte er sich gerade einfach nicht beruhigen? Ja, er war mit Naoya eindeutig intimer geworden als er es jemals geplant hatte und ihre Beziehung ging schon lange über einfachen Sex hinaus, aber musste sein Herz ein solcher Verräter sein? Wieso hatte er das Gefühl sein Organ musste gerade jeglichem Presslufthammer der Welt Konkurrenz machen, als es so gegen seinen armen Brustkorb hämmerte und das alles nur weil ihn Naoya so ansah? Der Venom hatte ihn in seine Welt gelassen und …
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___ Haru ___ Haruka war da in eine ziemlich intime Familienszene hereingeplatzt mit seinem Besuch und er wusste auch, dass ihn das eigentlich nichts anging. Dennoch konnte der Velvet es nicht vermeiden selbst ein wenig unruhig in der Küche das Geschirr abzuspülen und seine Gedanken zu den beiden Geschwistern im Wohnzimmer wandern zu lassen. Wann war es eigentlich so weit gekommen, dass Haruka sich wünschte mehr vom Leben seines Lieblingsrivalen wissen zu wollen? Eigentlich wäre es vernünftig jet…
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___ Haru ___ Amari hatte sich glücklicherweise schnell überreden lassen und gemeinsam mit den beiden Geschwistern hatte sich Haru in die Küche begeben. Ihn störte es nicht, als Gast den Abwasch zu machen, warum auch? Er und Naoya machten diesen meistens gemeinsam, wenn Naoya für sie bei ihm kochte und der Velvet erinnerte sich noch sehr gut an die Schaumschlacht der beiden, was mit durch genässten Klamotten endete, die nicht sehr lange an ihren Körpern verweilt waren. Eine schöne Erinnerung, wes…
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___ Haru ___ Das mit der Schürze war nach wie vor ein Jammer, denn der Velvet stellte sich in der Tat vor wie Naoya wohl damit aussah und befand es als ausgesprochen niedlich. Inzwischen schockierten ihn diese Gedankengänge nicht einmal mehr und er hatte sich damit abgefunden, dass er den Kerl leider etwas zu sehr mochte, was ihrer Rivalität einen kleinen Knick verpasste. Allerdings konnte er mit diesem Knick weitestgehend gut leben, er fragte sich nur wie lang diese Art ihrer besonderen ´Bezieh…
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___ Haru ___ Ob Haruka wohl öfter zu Besuch kommen konnte? Allerdings wollte Naoya sicherlich vermeiden, dass sein Vater ihn auch noch kennenlernte. Konnte er ihm nicht verdenken. Wer wusste schon wie Väter reagieren würden, wenn ihr Sohn einen anderen Mann auf dem Sofa abknutscht. Nicht alle Leute sahen tolerant bei etwas zu, dass in ihren Augen als ´falsch 'abgestempelt wurde. Nun Haruka wollte dem Vater seines Lieblingsrivalen nichts unterstellen, aber bei seinem eigenen Vater war das immerhi…
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___ Haru ___ Irgendwie war es ein schönes Gefühl, dass er immer mehr die Familie des Venoms kennenlernte. Naoya und er kannten sich zwar schon ziemlich lange, aber waren nie auf einer Ebene gewesen jemals zu privat miteinander zu werden. Ehrlich gesagt hatte sich Haru in letzter Zeit tatsächlich gefragt, ob diese gegenseitige Lust einander vielleicht schon früher bestanden hatte, nur durch ihre hasserfüllte Rivalität gekonnt unterdrückt wurde. Alkohol hin oder her, sich gegenseitig so schnell an…
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___ Haru ___ Er konnte die Erleichterung verstehen, die Naoya überkam. Natürlich waren irgendwelche dahergelaufenen Idioten keine sonderlich berauschende Alternative, aber immer noch besser als Virus. Diese Miststücke mit ihrem Haufen Verrückter waren unberechenbar und inzwischen war der Velvet an einem Punkt angekommen, an denen er ihnen alles und damit meinte er alles zutraute. Sie hatten schließlich mehr als nur einmal die Grenze überschritten. Was sie Honoka angetan hatten war der Gipfel gew…
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___ Haru ___ Haruka atmete hörbar aus und blickte Naoya ein wenig vorwurfsvoll an. "Ich, verletzt worden, ich bitte dich. Das ist nichts." entgegnete er ihm noch einmal sehr betonend, dass es ihm gut ging. Mal ehrlich, er war mit voller Wucht in einem Straßenrennen gegen einen Baum gekracht - der Schmerz sein armes Auto geschrottet zu haben saß immer noch tief - das hier war nun wirklich nicht der Rede wert. Allerdings wollte er dieses Ereignis nicht nochmal aufrollen. Das war tatsächlich das er…
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___ Haru ___ Haruka nahm sich fest vor, bevor er diese Wohnung verließ unbedingt dieses Standbild auf der Kommode im Wohnzimmer genauer unter die Lupe zu nehmen. Er erkannte Naoya mehr als nur deutlich, aber er wollte den kleinen kindlichen Venom gern genauer betrachten. Der Dunkelhaarige sah ziemlich niedlich aus mit den großen Augen und den wuscheligen Haaren. Der Velvet besah sich nun seinen Gegenüber genauer. Wann war aus so einem niedlichen Kind ein solch attraktiver Mann geworden? Natürlic…
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___ Haru ___ Ob sich so Naoyas Familie fühlen musste oder seine Gang? Diese liebenswerte Seite an dem Venom war irgendwie ...nett und das meinte er nicht in dieser Form von ´nett 'wie man etwas negativ bezeichnete, sondern wirklich nett. Natürlich waren sich Naoya und er in einer gewissen Hinsicht deutlich näher gekommen als sie es jemals vermutet hätten, aber bislang hatte sich irgendeine Form von Zärtlichkeit meistens in den Bettlaken abgespielt, auch wenn der Velvet stolz behaupten konnte, da…