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___ Hayato ___ Chanyeol wirkte langsam zu benebelt um den Hotelerben einzuschenken, weshalb nun Hayato die Aufgabe selbst übernahm und sich einschenkte. Nicht das er dies nicht selbst tun wollte, aber irgendwie war das wohl so ein Koreading, das er nicht verstand und Chanyeol hatte ihm immer einschenken wollen. Nun, er wollte die Freude dem Jüngeren lassen. Jetzt aber kam außer ein paar biestigen Kommentaren und hin und wieder einem fassungslosen Blick nichts mehr von dem Jüngsten der Runde. Sei…
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___ Hayato ___ Glücklicherweise war Hayato niemand der sich von solchen Aussagen beindrucken ließ. Wenn er Taejin Vorträge halten wollte, dann tat er es auch. Das hatte er in all den Jahren Freundschaft schon immer getan und damit würde er auch nicht aufhören, schließlich liebte er diesen Kerl und der Koreaner wusste, dass Hayato es immer gut mit ihm meinte. Hayato war schon immer etwas wie das Gewissen des Koreaners, der ihm dumme Dinge ausredete oder zum Nachdenken brachte. Meistens hörte der …
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___ Hayato ___ Der Hotelerbe und Chanyeol waren schon immer eine sehr gefährliche Kombination. Vor allem wenn es um Taejin ging. Es gab sogar mal eine Zeit, da hatte der Koreaner ihnen beiden verboten gemeinsam mit ihm etwas zu unternehmen, sondern immer nur getrennt. Da Chanyeol für Hayato aber wie ein kleiner Bruder war und er ihn quasi hatte Aufwachsen sehen, hatte er dieses Verbot nie ernst genommen und den Kleineren weiter mit geschliffen. Taejin hatte sich irgendwann damit abgefunden. Am h…
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___ Hayato ___ Ein wenig tat ihm der Kellner ja schon Leid. Dieser sah so verzweifelt aus, als er die Bestellung seiner jungen Gäste aufnahm, dass Hayato sich fast schon überlegte, nicht doch irgendeinen überteuerten Snack dazu zu bestellen. Nun vielleicht später, nach Alkohol bekam er immer schrecklichen Hunger, aber im Augenblick diente der Alkohol eher ihrer kindischen Interpretation der Wiedervereinigung. Ganz gleich wie seriös sie beide waren und wie perfekt sie ihre Arbeit verrichteten, be…
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___ Hayato ___ So einen Blick hatte Hayato bei seinem besten Freund noch nie gesehen und er kannte schließlich Seiten an dem Koreaner die keiner kannte, nicht einmal dessen geliebte Familie. Der Ausdruck in den Augen des Hellhaarigen als dieser Shin nachblickte war ziemlich eindeutig. Er schien ihn tatsächlich irgendwie zu mögen. Hayato war sich nicht sicher, ob es über sexuellem Interesse hinausging, da dies bei Taejin praktisch nie der Fall war und sich Hayato nicht erinnern konnte, das sein b…
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___ Hayato ___ Natürlich hatte Hayato all das noch nicht so einfach verdaut, aber die Tatsache das es nun einmal um seinen besten Freund ging und es nichts an ihrer Beziehung zueinander änderte, machte es einfacher zu akzeptieren. Allein wie sie immer noch miteinander umgingen, zeigte das Alles beim Alten war. Das Taejin nun so demonstrativ nach seiner Waffe griff um dem Hotelerben zu zeigen, dass er gut auf sich aufpassen konnte, stieß bei Hayato demnach nicht auf sonderlich viel Reaktion. Zumi…
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___ Hayato ___ Der Hotelerbe versuchte das eben gesagte zu verarbeiten und lauschte still den Worten des jungen Mannes mit den pechschwarzen Haaren, während er Chanyeol durch das weiche Haar wuschelte, fast als diente es ihm als Beruhigung. Okay zugegeben, das tat es wirklich. Er hatte seine geliebte Sherazade nicht bei sich, deren weiches Fell eine fast therapeutische Wirkung auf ihn hatte. Also musste er sich anderweitig ablenken und auch Chanyeol hatte etwas an sich, das Hayato ein wenig an d…
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___ Hayato ___ Lange konnte sich der Blauhaarige nicht an der Anwesenheit seines praktisch eigenen kleinen Bruders erfreuen, welcher ihn mit so funkelnden Augen anblickte, dass der Hotelerbe fast schon schwach wurde und Chanyeol am Liebsten alles gekauft hätte, was er sich nur wünschte. Nun unabhängig davon, dass die Familie Hwang in Sachen Reichtum garantiert nicht den Sakurais hinterher hing. Shin hatte sich die Ehre gegeben und war mit so einer Leichtigkeit in den Raum getreten, das Hayato ni…
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___ Hayato ___ "Du meinst den Täter hinter..." Hayato wagte es kaum zu der starken Hwangfrau im Krankenbett zu blicken. Nicht weil es sich bei Mama Hwang wohl um eine der gefährlichsten Frauen im Untergrund handelte, sondern weil es tatsächlich jemand geschafft hatte, diese Frau zu verletzen. Mama Hwang war für Hayato immer so etwas wie eine uneinnehmbare Festung gewesen. Jemand den man nicht erschüttern oder aus der Ruhe bringen konnte. Trotz ihres strengen Gesichtsausdruck war sie ihm gegenübe…
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___ Hayato ___ Anhand des kreativen Mimikspiels erkannte Hayato, dass er gewonnen hatte. Der Koreaner mochte zwar sehr talentiert im Überzeugen sein, aber das war der junge Hotelerbe nun einmal auch und er wusste ganz genau, welche Knöpfe er bei Taejin drücken musste. Dazu kannte er den Hellhaarigen einfach zu gut und ganz gleich welche kriminelle Rolle sein bester Freund in der Unterwelt auch einnahm, niemand kannte den Koreaner besser als er und Taejin wäre der letzte Mensch der ihm je Angst m…
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___ Hayato ___ Taejin wusste, dass Hayato genauso stur war wie der Koreaner und er keine halbherzigen oder gelogenen Antworten duldete. In Anbetracht der Position des Hellhaarigen, von der Hayato nun ganz offiziell wusste, könnte ihn der andere auch einfach zwingen, aber der Hotelerbe kannte Taejin. Er kannte ihn besser als jeder andere und ganz gleich wie gefährlich dieser Mann auch war, für ihn war er einfach Taejin. Seine kleine Heulsuse, auch wenn der Koreaner diese Rolle schon lange nicht m…
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___ Hayato ___ Hayato hatte Fragen, verflucht viele Fragen und er wusste ehrlich gesagt nicht, welche er zuerst stellen sollte. In seinem Kopf kreisten so viele Denkansätze, die aber nach all der Information wie weggeblasen schienen. Taejin war sein bester Freund und das würde er auch immer bleiben. Er kannte den echten Taejin, den Taejin den niemand in dieser Welt kannte. Wie oft hatte der Koreaner weinend in seinen Armen gelegen, wenn mal wieder etwas schief gelaufen war? Hayato kannte diese S…
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___ Hayato ___ Der Japaner hielt die Hand der mächtigen Hwang-Frau, die für Hayato immer das Ebenbild von Stärke gewesen war in seiner und strich ihr sanft mit dem Daumen über den Handrücken. Ihre Hand fühlte sich kalt an und im Augenblick war nichts von der Dame übrig, die ihn und Taejin wenn sie Ärger gemacht hatten mit dem Hausschuh hinterher rannte. Gerade wirkte sie so verletzlich, so gebrechlich, dass es dem Hotelerben förmlich das Herz brach. Hayato wusste, dass Reichtum eine Menge Proble…
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___ Hayato ___ Hayato würde sich nicht unbedingt als einen ungeduldigen Menschen bezeichnen. Nun, er hatte zwar nicht die Gelassenheit dieses Kerls auf der Rückbank, aber in der Regel konnte der Geschäftsmann seinen Gemütszustand ziemlich gut im Zaum halten. Gerade aber musste er gestehen, dass er wie auf heißen Kohlens saß. Taejin wollte ihm nicht weiter erläutern, was es genau mit dem Zustand seiner Mutter auf sich hatte. Allerdings war sein bester Freund auch mehr der Mann der Tat und so wie …
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___ Hayato ___ Hayato und Taejin hatten schon immer eine besondere Art von Beziehung. Sie kannten einander und sie wussten genau, wann der andere in Schwierigkeiten steckte oder sie sich brauchten. Das der Koreaner sich nicht gemeldet hatte, war untypisch für ihn und darum war es nicht verwunderlich, dass bei Hayato sämtliche Alarmglocken läuteten und er ganz genau wusste, wo er sein zu sein hatte. Natürlich war der Hotelerbe nicht dumm. Er hatte früh bemerkt, dass mit dem Geschäft seines Freund…
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___ Shin ___ Der Dunkelhaarige blickte von seinem Buch auf und antwortete seinem Auftraggeber, welcher ihm auf japanisch noch einmal wiederholt hatte, dass er ihm folgend sollte, auf koreanisch. Dem Blick nach zu urteilen, hatte er aber etwas komplett falsches gesagt. Skeptisch hob er eine Augenbraue und blickte nochmal in das Buch, stellte fest, dass er seinen Boss gerade Kamelkopf genannt hatte und seufzte leicht. Koreanisch war eine verdammt merkwürdige Sprache und warum um alles in der Welt,…
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___ Shin ___ Die letzten Tage waren angespannt gewesen, was in Anbetracht der Situation verständlich war und auch Shin in höchste Alarmbereitschaft versetzte. Ihm war das Bild seines weinenden Auftraggebers immer noch so lebhaft vor Augen, dass er sich fragte, weshalb ihn das so beschäftigte. Taejin war nicht der erste Untergrundboss der vor ihm weinte, auch wenn normalerweise der Auftragsmörder Schuld für die Tränen war. Das er jetzt allerdings in der Position des Trösters war, ja vielleicht wa…
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___ Hayato ___ Viele große Worte würden zutreffen, wenn man Hayato beschreiben müsste, eines war ihm aber ausgesprochen wichtig: Loyalität. Als Mann der Tat war der Hotelerbe niemand der Kompromisse einging, wenn diese in seinem Nachteil waren und wenn er etwas wollte, dann holte er sich das auch. Sei es im Beruf, in der Liebe oder in der Freundschaft. Nun wenn man ehrlich sein wollte, war es ja Jun der ihn um den Finger gewickelt hatte, aber das war ein anderes Kapitel und sollte nicht das unte…
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___ Haru ___ Natürlich sollte Haruka seinen heimlichen Liebhaber nicht so necken, vor allem nicht in dessen eigenen vier Wänden und wenn er das nicht vor seinen Geschwistern wollte. Der Velvet verstand das, aber er wollte all diese Emotionen aus dem anderen herauskitzeln. Er wollte wissen, welche Reaktionen er in Naoya auslösen konnte. Haruka wollte von ihm begehrt werden und er würde höchstwahrscheinlich jeden anderen erschlagen, den Naoya neben ihm attraktiv fand. Scheiße war er etwa so eine e…
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___ Haru ___ Es war ein Triumph für Haruka, dass Naoya so sehr auf ihn reagierte. Es freute ihn mehr als es sollte, dass er eine solche Wirkung auf den anderen hatten und das er ihn sogar verführen und schwach machen konnte. Nicht weil es um Genugtuung ging, das war vielleicht am Anfang so, inzwischen wollte der Velvet von dem anderen begehrt werden und er wollte nicht der einzige sein, der glaubte bei dem jeweils anderen schwach zu werden. Er dachte so oft an Naoya, dass es ihn förmlich rasend …