Suchergebnisse
Suchergebnisse 61-80 von insgesamt 1.000. Es gibt noch weitere Suchergebnisse, bitte verfeinern Sie Ihre Suche.
-
Wenn es eines gab, was Isaac mit absoluter Bestimmtheit wusste, dann dass es Kai nicht gut ging. Dafür musste er ihn nicht einmal kennen, dafür reichte die Art, wie Kais Blick über Isaacs Schulter ging und wie eingesunken seine Haltung war. Er hatte schon lange genug Zeit mit seinesgleichen verbracht, um diese Zeichen leicht zu erkennen. Er hat PTSD. Nein, hatte er nicht. Wahrscheinlich. Vielleicht schon. In jedem Fall war Isaac kein Psychologe, um sowas zu erkennen, und mehr noch: Er hatte viel…
-
"Keine Ahnung. Ist mir auch egal." Isaac wartete darauf, dass noch mehr kam. Eine Erklärung, wieso sein Vater plötzlich hier aufgetaucht war, wieso Kai Isaac noch nie etwas von ihm erzählt hatte, wieso er jetzt ganz anders war. Isaac sah dabei zu, wie die Flasche in Kais Hand wackelte, wie es ganz untypisch für ihn war. Aber es kam nichts. Keine weitere Erklärung. Kai hob das Tablett hoch, manövrierte sich hinter der Bar hervor und ging mit zielstrebigen Schritten an Isaac vorbei. Ohne ihn anzus…
-
Der Colonel stimmte zu und Jacks Gesicht leuchtete regelrecht. Er schien wie ausgewechselt, ein gänzlich anderer Mann, als er aufstand und auf dem Weg hinüber den Colonel mit seinen Diensten vollquatschte. Isaac erhaschte einen Blick auf die anderen, deren Gesichter teilweise Entsetzen und teilweise Freude ausdrückten, den Colonel zu sich zukommen zu sehen. Einer stand sogar auf und verabschiedete sich hastig, humpelte zur Bar, legte Kai einen passenden Geldschein auf den Tresen und verschwand d…
-
Unter dem indirekten Lob des Colones blähte Jack sich auf. Er genoss das Kompliment wie ein Verdurstender das Wasser. "Wenn Sie allerdings darauf bestehen, dann können Sie mir einen ausgeben." "Selbstverständlich, Sir!" Jack rutschte auf den Barhocker neben ihn, wie zwei dicke Kumpel. Jack und der Colonel. Wenn Isaac zuvor schon nichts hätte machen wollen, stand er jetzt umso schneller auf. Er kam an die Bar. "Verzeihung - Colonel, Sir." Die Augen des Mannes richteten sich auf Isaac und unter de…
-
Vater? Vater? Isaac konnte nur starren auf den Mann, der Kais Vater sein sollte. In seinem Inneren brodelten gemischte Gefühle, darunter Überraschung und Enttäuschung. Warum hatte Kai nie etwas von seinem Vater erzählt, der Colonel war? Kai hatte generell nichts über seinen Vater gesagt - er hatte seine Familie in Hawaii erwähnt und daher hatte Isaac angenommen, dass auch sein Vater da war. Warum hatte er es verschwiegen? Und warum war er plötzlich ganz anders drauf, wo sie doch ein normales Ges…
-
"Es ist der Wagen, Chester", sagte Owl. "Schau dir ihre Füße an. Tessa findet ihr Gleichgewicht nicht. Die Räder holpern zu sehr ihm Sand." Chester sah hin und musste erkennen, dass Owl recht hatte. Das war nichts neues mit dem Wagen. "Sie wird damit klarkommen, wenn sie sich daran gewöhnt hat." "Ich habe sie klettern sehen. Auf unbewegtem Untergrund hat sie diese Probleme nicht. Meine Güte, sie könnte ohne Probleme bis zum höchsten Punkt im Zelt klettern." Gar keine schlechte Idee. Chester rieb…
-
Kai kam mit einem bereits gefüllten Tablett herüber und Isaac lächelte ihm zu. "N'Abend, die Herrschaften." Er bekam ein allgemein gemurmeltes Abend zurück. Isaac erhielt sein dunkles Bier, das er dankend entgegen nahm, Jack bekam seinen üblichen Scotch. Kiera nahm sich eines der anderen Biere und auch der Rest ging schnell weg. "Wo ich dich grad da hab", sagte Kai an Isaac gewandt, "Ist es okay, wenn wir vor der Bücherei noch einen kurzen Schlenker machen? Dauert auch nicht lang, zwanzig Minute…
-
"Würdest du mir glauben, wenn ich dir erzähle, dass ich mal eine ziemlich stille, graue Maus war?" Isaac wäre vor Überraschung beinahe der Mund aufgeklappt. "Niemals!" Kai kicherte. "Doch, ist wahr. Irgendwo zwischen Grundschule und Pubertät habe ich alle Farbe und meinen Unsinn verloren und bin ganz langweilig geworden. Hab ewig gebraucht, mich an sowas wie Hüpfkästchen in der Öffentlichkeit zu trauen." Kai und langweilig? Ganz sicher nicht. In Isaacs Vorstellung war der Mann schon mit Farben u…
-
"SoLlTeSt Du DiCh NiChT wIe EiN eRwAcHsEnEr MaNn BeNeHmEn?", kam die prompte Antwort. Als hätte Kai schon ein dutzend Mal eine solche Frage beantwortet. "Was ist denn 'erwachsen', hm?" "Uhm..." Fairerweise wusste Isaac es nicht, jetzt, wo er darüber nachdachte. Einfach... anders als Kinder, vielleicht. Erwachsener eben. "Es gibt kein Gesetz, dass es dir verbietet, Hüpfkästchen zu spielen. Dir ein Happy Meal wegen dem kleinen Spielzeug zu bestellen. Nur weil du plötzlich volljährig bist, musst du…
-
"Das ist Steph. Sie wohnt oben im vierten Stock. Sie ist alleinerziehend und arbeitet zwei Jobs. Alles für die kleine Charlie. Und das Einzige, was sie wirklich glücklich macht, ist wenn Charlie fröhlich ist." Steph also. Es überraschte Isaac gar nicht, dass er Steph nicht kannte - er kannte hier niemanden, aber Kai, der war wohl schon gut herum gekommen. Das war auch gar nicht verwunderlich mit seiner offenen Art. Isaac konnte sich sehr lebhaft vorstellen, wie Steph und Charlie Kai über den Weg…
-
"Ich muss also nicht zum Marine-Training? Die können eher bei so einem Tempo mithalten." "Nein, musst du nicht", sagte Isaac und schnaubte. "Außer du möchtest." Daraufhin stieß Kai ihn leicht mit der Schulter an. "Das ist echt gut, weißt du? Solltest auf jeden Fall vor deiner Therapeutin damit angeben." "Oh ja, das werde ich. Und jedem, der zuhören will." Isaac grinste schon fast. Es war wirklich ein tolles Gefühl, so durch und durch normal zu sein. Wie würde sein Alltag nur aussehen, wenn er al…
-
Isaac ging mit einer Hitze in seine Wohnung, die nicht nur von der Sonne kam. Er wischte sich über die Stirn und stellte seine Tüte auf - der geputzten - Küchenzeile ab. Dann starrte er einen Moment darauf. Dass Kai ein schöner Mann war, war ihm schon früher aufgefallen. Direkt nach seinem Einzug, als er das erste Mal auf Kais Wohnung gegenüber aufmerksam geworden war, hatte er seine braune Lockenpracht entdeckt und sich gedacht: Wow. Was für Haare. Er hatte ihn auch leise bewundert, dafür, dass…
-
Kai gab einen kleinen Schrei von sich und hüpfte zur Seite. Isaac konnte einfach nicht anders, er lächelte. Bei dem Blick, den Kai im Anschluss zu ihm hochwarf, hätte er fast lachen können. In den hellen Augen lag eine Spur Vorwurf, gepaart mit Kais üblichem Frohsinn. "Ach was. Ich kenn da wen, der dem Hausbesitzer gut zureden kann. Und wenn nicht, dann ich hab ich da diesen Kumpel, bei dem ich bestimmt auf der Couch crashen kann." "Tust du das, ja? Das müssen ja zwei sehr gute Freunde sein. Du …
-
Isaac zuckte nur mit den Schultern. Dass er mit Francis nicht gut auskam, war kein sehr gut gehütetes Ereignis. Er hatte seine Schwester schon machen lassen, als sie ihn vorgestellt hatte, aber ganz zufrieden war er deswegen trotzdem nicht. Rachel konnte zwar machen, was auch immer sie wollte und auch mit wem, aber Rachel war nunmal seine Schwester und Francis war... naja, Francis. Kai würde es bestimmt verstehen, wenn er ihn einmal kennenlernen sollte. Wenn. Die kommende Woche stellte sich sowa…
-
"Detroit ist jetzt nicht so weit weg", sagte Kai ganz lässig. "Deine Eltern sind auf jeden Fall leichter zu besuchen als meine Familie." Isaac traute sich nicht, näher über diese Aussage nachzudenken. Seine Eltern besuchen? Kam nicht in Frage. Klar müsste er dafür nicht einen Tag lang im Flieger hocken, aber das war schließlich auch nicht, was ihn von einem Besuch abhielt. So gesehen waren sogar Kais Eltern leichter zu besuchen. Er gab nur ein vages "Hm" zurück. "Ich find's übrigens richtig gut …
-
Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Codren - - Gruppen RPGs
BeitragIrgendwie schon war eine sehr ungenaue Antwort für etwas, das Devon bisher bei jedem Drachen getan hatte. Was hatte es für eine Auswirkung, welchen Herzkristall der Drache hatte? Würde Devon ihn entsprechend nicht essen oder nur ein bisschen davon? Tava war sich nicht sicher, ob sie wirklich verstand, was Devon mit den Herzkristallen vorhatte. Von diesem irgendwie schon kamen neue Fragen auf, die sie noch nicht stellen wollte. Erst, wenn über diesen ganzen Besuch des Stammes ein bisschen Gras ge…
-
Unter mehr oder eher weniger großem Tatendrang stieg Tessa in den Wagen. Chester trat an den Rand der Manege zurück und stellte sicher, dass sich niemand sonst mehr im Sandkreis befand. Russell und Serena verschwanden wieder im Gang hinter dem Zelt. "Für die Nummer schuldest du mir was, Chester", grummelte Tessa in Chesters Richtung, lächelte aber. Chester grinste. Letzten Endes konnte sich ja doch niemand der Aufregung der Manege entziehen. "Einverstanden. Musik! Ich zähle ein!" Er hob beide Ar…
-
Lewis' Augen weiteten sich, als er den Ausblick seines Lebens genoss. Wo war sein Handy? Fuck! Hätte er doch lieber mal ein Bild von diesem Augenblick gemacht, wie Santiago am Joint zog. Das war sicher eine once-in-a-lifetime-Angelegenheit. Es bescherte ihm ein zutiefst berauschendes Gefühl. "Machen alles flauschig", sagte Santiago, die Stimme gedämpft vom angehaltenen Atem. Lewis grinste so breit, dass ihm davon beide Wangen wehtaten. "Und wie es das macht." Er nahm seinen Joint zurück, kam abe…
-
Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Codren - - Gruppen RPGs
Beitrag„Vielleicht, dass er fast von einer Nachtkatze gefressen worden ist und ich das Tier praktisch zerfetzt habe?“, vermutete Devon tonlos. Tava sog die Luft scharf ein; sie hatte gehört von den Nachtkatzen, von den Raubtieren der Dunkelheit, die man erst zu sehen bekam, wenn es bereits zu spät war. Sie schienen im Dschungel verbreitet zu sein, wo die Bäume dicht genug wuchsen, um das Mondlicht auszusperren. Was war dabei schlimmer, die Nachtkatze selbst oder der Anblick, wie Devon das Tier zerfetzt…
-
Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Codren - - Gruppen RPGs
BeitragDevon befahl Tava nicht, näher zu ihm zu rutschen oder das Feuer auszumachen. Wie sie gehofft hatte, blieb er genau dort, wo er war, und strich die graue Paste vorsichtig auf ihre Wange. Sie zuckte; jede Berührung auf ihren verbrannten Nervenenden schickte eine neue Welle aus Schmerzen über ihr Rückgrat. Ihre Augen füllten sich mit Tränen und doch sah sie nicht weg von Devon, der seinerseits die Zähne aufeinandergebissen hatte, sodass sein Kiefer prominent hervorstach. Das Feuer musste ihm wehtu…