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Die Kutsche war unbequem und dann wurde er auch noch aus seinem Schlaf gerissen, kaum dass sie angekommen waren. Normalerweise steckte Vincent sowas einfach weg, aber nicht heute. Heute ging ihm all das unsagbar auf die Nerven und seine Stimmung war im Keller, als Thomas ihn am Abend weckte. Er wollte nichts weiter, als sich in die Decke einwickeln und es sich nachher vielleicht mit einem Buch vor dem Kamin gemütlich machen. Aber nein, er musste zum Abendessen antanzen und sich ganz brav wie ein…
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Vincent half Nora so viel, wie sie ihn ließ, als es darum ging, einmal mehr den Haushalt zusammenzupacken. Mit Esther und Simon zusammen ging alles relativ schnell vonstatten, und es dauerte nicht lange, da war bereits alles sortiert: Extra Gepäck für Darcy, damit sie nicht die ganze Reise lang in dem gleichen geliehenen Kleid verbringen musste, Gepäck für Thomas und Vincent, und Gepäck für Nora. Die Haushälterin hatte erwähnt, dass Thomas Darcy angeboten hatte, in unterschiedlichen Kutschen zu …
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"Thomas... Ich bin mir ziemlich sicher, dass Stephen Jagd auf mich machen wird, sobald er Bescheid weiß. Wenn jemand zu Schaden kommt, dann er, denn ich werde mich nicht jagen lassen. Ich habe zwei Jahrhunderte damit verbracht, wegzurennen und mich zu verstecken. Und das vor einem viel mächtigeren Mann." Vincent seufzte, empfing den Kuss seines Liebsten aber ohne zu murren. Er schenkte Thomas sogar ein kleines Lächeln. Keine Geheimnisse mehr, erinnerte er sich selbst. "Mir brennt die Kehle," ges…
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Vincent knurrte leise, als die Herzschläge aller Menschen im Haus ein bisschen lauter wurden, kaum nahm Thomas ihm sein Kissen weg. Dann stutzte er. Er hatte Darcys Anwesenheit vollkommen vergessen. Er war die letzte Woche mit anderen Dingen beschäftigt gewesen, als sich auch noch darum Gedanken zu machen. Er schlug die Augen auf und schielte zu Thomas hinauf. "Sie scheint es ja gut aufgenommen zu haben, wenn sie dich Chaperone spielen lässt." Etwas umständlich, da Thomas halb auf ihm lag, rollt…
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Die Wärme an Vincent's Rücken war angenehm, die Stimme, die dazu gehörte, Balsam für seine Ohren. Beides half nicht ein Stück gegen das trockene Brennen in seiner Kehle und seinen Eingeweiden. Er rollte sich auf die Seite, mit dem Rücken zu Thomas, und zog murrend die Beine an in der Hoffnung, dass es helfen würde - tat es nicht. Und so angenehm Thomas' Stimme auch war, sie wurde von dem dröhnenden Hämmern mehrerer Herzschläge übertönt. Es war so laut, dass sich Vincent das Kissen über die Ohren…
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Vincent kuschelte sich an seinen Liebsten, ließ sich von Thomas' Wärme einlullen. Nur damit ihm diese gleich wieder genommen wurde, als Thomas sich ein wenig von ihm entfernte, um ihn anzusehen. Die Ernsthaftigkeit im Blick des anderen Mannes brachte ihn zum lächeln und er legte Thomas eine Hand an die Wange. "Aber das ist doch selbstverständlich," erwiderte er. "Ich werde immer für dich da sein, wenn du mich brauchst." Und ich werde jeden vernichten, der dir wehtut, knurrte das Monster in Vince…
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Vincent lächelte sanft und schnurrte ob der Worte seines Liebsten. Sicher, das könnte schlicht das Blut sein, das da aus Thomas sprach, aber irgendetwas verriet Vincent, dass das nicht der Fall war. Dass Thomas' Gedanken auch sonst nicht anders waren. Er führte die Hand, die er in seiner hielt, an seine Lippen und küsste Thomas' Knöchel sanft. "Ich könnte mich glatt daran gewöhnen, solche Komplimente von dir zu bekommen," meinte er. "Aber einen hoffnungslosen Romantiker darfst du mich jetzt nich…
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"Du klingst, als seist du mein Vater. Wenn er denn in der Moderne geboren worden wäre. Und ein moderner Freidenker gewesen wäre. Eigentlich klingst du gar nicht wie mein Vater." Vincent grinste, dann folgte er dem Befehl seines Liebsten. Er musste ein bisschen lachen ob der Kombination von Essen und Liebkosung. Während er auf dem Bissen herumkaute und sich dann auch endlich vollständig seinem Apfel widmete, um sein pochendes Zahnfleisch zu beruhigen, beobachtete er, wie Thomas einmal mehr in die…
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"In meiner Sammlung wird immer Platz sein, solange die Menschheit auch weiterhin Bücher schreibt und druckt," versicherte Vincent. Aber auch das war in den letzten Jahrzehnten eher ein Hobby und ein Mittel zum Zweck gewesen, niemals ein wirkliches Ziel. Sicher, hier und da hatte sich Vincent in die Beschaffung eines speziellen Exemplars verbissen, aber das waren kurzlebige Ziele, die schnell und einfach zu erreichen waren, bedachte man einmal seine Mittel und die ihm zur Verfügung stehende Zeit.…
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Vincent rollte seinen Apfel zwischen seiner Handfläche und der Armlehne seines Sessels hin und her, während er über seine Antwort nachdachte. Zwar hatte er in den letzten Nächten theoretisch genug Zeit zum Nachdenken gehabt, aber mit dieser speziellen Frage hatte er sich nicht wirklich beschäftigt. Seine Aufmerksamkeit hatte einzig und allein auf Thomas gelegen. Auf Thomas und auf seiner neuerlichen Wahrnehmung der Welt, verstärkt durch dessen Blut. "Es ist weniger, dass ich frei bin," sagte er …
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"Wenn du es wirklich gewollt hättest, hätte ich aufgehört," versicherte Vincent ohne zu zögern, ohne zu zweifeln. "Ich gebe zu, ich habe mich gehen lassen. Habe meine... animalischere... Seite ein bisschen gehen lassen. Aber ich würde dir niemals etwas antun, Thomas. Niemals." Er verstand Thomas' Sorge, verstand sie sogar sehr gut. Aber so sehr Vincent dieser Tage auch an sich selbst zweifelte, so wusste er doch mit Gewissheit, dass er diese eine Grenze nicht überschreiten würde. Nicht, wenn es …
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In Vincents Inneren begannen zwei Seiten, miteinander zu kämpfen. Die eine war stolz darauf, wie sehr Thomas' Beine zitterten, wie sehr er auf seinem Weg zum Badezimmer schwankte. Die andere wollte ihm sofort zur Hilfe eilen, wollte ihn tragen und sich um ihn sorgen. Der Kampf beider Seiten dauerte zu lange und bevor er sich für eine von beiden entscheiden konnte, saß Thomas bereits in der Wanne. Also schlenderte Vincent ihm hinterher und ließ sich neben der Wanne auf den Boden sinken. Er lehnte…
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Es fühlte sich an, als verginge eine zweite Ewigkeit, bevor sich Vincent ein wenig hochstemmte und sich dann neben Thomas in die Laken warf. Seine Muskeln beschwerten sich auf die bestmögliche Weise, was ihm ein verträumtes Lächeln entlockte. Auf solche Weise Besitz von Thomas ergriffen zu haben, erfüllte ihn mit einem Stolz, den er kaum kannte. Dieser Mann war vollends sein, mit Haut und Haaren. Vincent fühlte sich wie ein Drache, der einen großen Schatz sein eigen nennen konnte. Aber ein Drach…
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Zwischen Vincent und dem Monster in seinem Inneren gab es kaum noch einen Unterschied. Wann immer Thomas ihn zum Keuchen brachte, schwang ein Knurren darin mit. Wann immer Thomas ihn zum Stöhnen brachte, vibrierte seine gesamte Brust von dem kehligen Ton. Als Thomas ihn küsste, eroberte er sofort dessen Mund mit seiner Zunge, und als sich der Mann zurückzog, wollte er ihm nachsetzen, doch Thomas hielt ihn auf eine Art und Weise fest, die es ihm unmöglich machte. Der Mann hatte wirklich vor, ihm …
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Vincent gab sich beste Mühe mit seiner Imitation einer Salzsäule. Er gab Thomas so viel Zeit und Raum wie dieser brauchte, um zu sich und zu seiner Antwort zu finden. Eine Antwort, die Vincent vorhatte, zu respektieren. Das hier war nicht nur ein Spiel mit dem Feuer für ihn, es war auch eines für Thomas, auch wenn der Mann es nicht wahrhaben wollte - oder konnte. Auch wenn Thomas nur drei kurze Worte herausbekam, so verstand Vincent doch. Noch immer regte er sich kaum, ließ Thomas das Tempo best…
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Vincent vergaß relativ schnell, dass das hier eigentlich eine anregende Aufführung seines Liebsten hätte sein sollen. Stattdessen verwandelte sich diese Darbietung in kürzester Zeit in absolute Folter. Zu sehen, wie Thomas seine eigene Lust steigerte und das nur, um Vincent zu gefallen, verfehlte seinen Effekt zwar nicht, aber es rief Vincent auch einmal mehr ins Gedächtnis, dass diese ganze Situation hier nur zum Teil echt war. Genau deswegen hatte er sich ja überhaupt erst zurückgezogen. Vince…
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Vincent schloss die Augen und ließ den Kopf in die Kissen sinken, als Thomas seinem Wunsch nachkam. Eine kleine Weile ließ er sich bloß von den Empfindungen durchspülen, die Thomas ihn erleben ließ, doch dann wollte er mehr. Er schob seine Hand über seinen eigenen Körper hinunter und in Thomas' Haare, folgte seiner eigenen Hand mit seinem Blick, bis er auf den aus Thomas wundervollen Augen traf. Er verlor sich darin. Mit der nächsten Welle der Lust, mit dem nächsten Stöhnen, dass Thomas ihm entl…
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Noch wusste Vincent nicht, was er davon halten sollte, dass Thomas alles so wörtlich nahm, was er sagte. Er hoffte, dass sich das in den kommenden Tagen ein wenig fangen würde und Thomas nicht einfach nur ein liebestoller Hund war, der darauf wartete, einen Befehl von seinem Herrn zu bekommen. Nora benahm sich ja auch nicht so, als habe sie einen so simpel gestrickten Geist. Vielleicht war das ja nur der erste Rausch in Kombination mit den Gefühlen, die Thomas schon vorher für ihn empfunden hatt…
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NaNoWriMo 2023
Beitrag06ec327e07d465481cbd9f5215fc968b0575e683.png (overall progress) 53f47383371143faf2f758c3d39e0038dff7048a.png (daily wordcount) Another chapter opens NaNoWriMo ist zu Ende. Alle mal Hände hoch; wer ist noch am Leben? Ich bin es noch und mein Hirn will mit keine Pause lassen: ich arbeite bereits am Fundament für ein neues Projekt (mind you: Projekt, nicht Buch in meinem mehrteiligen NaNoWriMo 2023 Projekt...). The grind never stops, I guess. Nun beginnt die wundervoll stressfreie Phase der Festlic…
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NaNoWriMo 2023
BeitragGay Math! * DATE * TARGET * ACTUAL * ARC BONUS * 20.11. * 3.3333 * 34.665 * 2.742 * 21.11. * 35.000 * 37.134 * 1.489 * 22.11. * 36.667 * 37.135 * 807 * 23.11. * 38.333 * 39.224 * -- * 24.11. * 40.000 * 40.497 * -- * 25.11. * 41.667 * 41.973 * 1.692 * 26.11. * 43.333 * 43.827 * 626 With a howlin’ storm and a ragin’ fire Can you see the struggle? Diese Woche war wirklich ein absoluter Krampf in Sachen NaNoWriMo dank einer massiven Migräne, die mir sämtliches Leben ausgesaugt hat - und nicht auf di…