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Diese Handschellen waren nun wirklich im Weg. Vincent wollte nach dem Glas greifen, als Thomas es ihm hinhielt, doch dann erinnerte er sich an die Regeln, die der Mann aufgestellt hatte. Also ließ er die Hände wieder in seinen Schoß sinken. Mit großen, gierigen Schlucken verleibte sich Vincent das Schweineblut ein. Es schmeckte scheußlich, aber das war ihm egal. Er wollte es einfach nur haben. Er wollte den verlorenen Tropfen haben, der da an Thomas' Finger klebte... "Simon? Ach ja, der ist ja m…
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"Dreizehn Tage..?" Kein Wunder, dass er so hungrig war. Zwei Wochen hatte er nichts zu sich genommen? Wirklich? Wie hatte er das überhaupt überlebt? Vincent zuckte leicht, als Thomas die Hand von seiner Wange nahm und die kühle Luft des Kellers wieder auf seine Wange traf und einen kleinen Schock durch seinen ganzen Körper sandte. Er wollte die Wärme zurück, sofort. Thomas' Plan klang also ziemlich gut in seinen Ohren. Vincent nickte und faltete brav seine gefesselten Hände in seinem Schoß. Er w…
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Die warme Hand an seiner Wange fühlte sich seltsam an. Sie war warm, ja, aber dort, wo sie seine Haut berührte, da Kribbelte Vincents Haut auf eine Art, die er nicht richtig zuordnen konnte. Genauso wenig konnte er sagen, warum das so war. Es war nicht unangenehm, es war nur... fremd. "Das wäre die Gelegenheit," raunte Vlad ihm zu, der neben ihm in die Hocke ging und Thomas Arm ansah als sei dieser ein saftiges Steak. "Du musst nur den Kopf ein bisschen drehen und zubeißen." "London... das hatte…
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Vlad lachte leise. Er stand hinter Thomas an der Wand, die Arme vor der Brust verschränkt. “Schweineblut also? Ist es das, was du willst? Schwach sein? Das Schoßhündchen für diesen Menschen spielen? Du bist besser als das, Steaua mea.” Vincents Blick huschte von dem Blut zu ihm und dann gleich wieder zurück zu dem Blut, auch wenn er das Glas nicht richtig sehen konnte. Er musste es auch gar nicht sehen; er konnte es deutlich genug riechen. Und er wollte es haben, vollkommen egal, was Vlad versuc…
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Vincent war wie gerädert, als ihn sein Bewusstsein wieder erreichte. Es fühlte sich an, als hätte er überhaupt nicht geschlafen. Doch das war irrelevant, zumindest für den Augenblick. Stattdessen lächelte er schwach, als er die Bandagen an seiner Hand erblickte. Thomas kümmerte sich wirklich um ihn. Er war tatsächlich hier. Er hatte sich diesen Brief nicht nur vorgestellt. ”Ich will gar nicht wissen, was der noch so alles mit dir angestellt hat,” kommentierte Vlad, der vor dem Sofa hockte. “Wer …
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Süße Nichtigkeiten holten Vincent aus seinem tiefen Schlaf. Der Geruch von Zimt lag in der Luft. Der Duft zauberte ein Lächeln auf sein Gesicht, lange bevor er dir Kraft fand, die Augen zu öffnen. Thomas war zu ihm zurückgekehrt, so wie er es jeden Abend tat. Nach nur wenigen Stunden der Bewusstlosigkeit vermisste Vincent ihn schon. Nur ihm zu Liebe zwang sich Vincent dazu, die Augen aufzuschlagen. ”Guten Abend, Steaua mea.” Vlad stand über ihn gebäugt, ein breites Grinsen im Gesicht, das seine …
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Ich muss mich entschuldigen. Mein Auftreten war alles andere als angebracht. Bereue ich, dich so überfallen zu haben? Nein. Ich meinte jedes einzelne meiner Worte. Du bist ein Raubtier, Thomas. Genauso wie ich eines bin. Ich brauche nur die Beute, aber du… du brauchst die Jagd. Das ist mir klar geworden, als du dich so zurückgezogen hast. Aber ich entschuldige mich aufrichtig bei dir für mein Verhalten. Anstatt ein offenes Gespräch zu suchen, habe ich dich lieber vor vollendete Tatsachen gestell…
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Der Vampir stürzte sich mit vollem Gewicht aus dem Baum, landete so hart auf dem Reh, dass dem Tier die Beine brachen. Einen Moment später gruben sich lange, spitze Zähne tief in das muskulöse Fleisch am Hals des Tieres. Der Vampir inhalierte das Blut geradezu. Er trank so schnell in so großen Zügen, dass er den Geschmack kaum wahrnahm. Denn darum ging es auch gar nicht.Die Versuche des Rehs, sich aus seinem Griff zu befreien, wurden schwächer und schwächer. Der Vampir konnte spüren, wie das kle…
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Wie konnte ihn ein Mann - ein einzelner Mann! - so sehr zur Weißglut bringen?! Vincent drückte seine Fäuste gegen die Tischplatte und lehnte sich etwas vor. Das Monster in seinem Inneren - hungrig, wütend, einen Jäger sehend - knurrte und bereitete sich darauf vor, über den Tisch zu springen und diesem Menschlein die Kehle rauszureißen, wie dieser es gerade offen von ihm verlangt hatte. "Ich will dich nicht loswerden, Thomas. Aber wenn du nicht bald etwas tust, dann werden wir uns verlieren. Ver…
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Als Vincent ein paar Tage nach seinem großen Geschenk an Thomas erwachte, war er schneller aus dem Bett als jemals in seinem langen Leben zuvor. Der Grund: Er konnte Thomas' Gesicht in voller Schärfe sehen! Er sprang auf, schlang seine Arme um Thomas und wirbelte ihn herum wie ein kleines Kind, bevor er ihn wieder auf den Füßen absetzte und enthusiastisch küsste - immerhin war es Thomas' Blut, das er letzte Nacht erst konsumiert hatte, das dieses Wunder überhaupt erst möglich machte. "Du!" rief …
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Auf ewig Bücher anstarren in dem Büro des Mannes, der ihn getötet hatte... Vincent fand, das war ein sehr treffendes Schicksal für Vlads Überreste. Ihm gefiel der Symbolismus darin. Vincent schmunzelte über die Erklärungen des anderen. Es war schon ein bisschen her, dass Thomas sich so in etwas verloren hatte. Sicher, er arbeitete im Ort als Arzt und ging damit seinem Beruf nach, aber er hatte sich von allen Themen der Wissenschaft entfernt, seit er sein Leben als Jäger aufgegeben hatte. Irgendw…
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Vincent beobachtete, wie Thomas sich umsah wie ein Kind am Weihnachtstag. Er lächelte ob der offensichtlichen Freude seines Partners. Schließlich folgte er ihm hinein und ließ sich auf eines der Sofas sinken, überschlug die Beine und griff sich das kleine Zierkissen in seinem Rücken, um es auf seinen Schoß zu legen. Es war gelb, aber nur auf einer Seite, weil er Stoff nicht für mehr gereicht hatte. Nora hatte es selbst genäht und genau darauf geachtet, den letzten Rest von Beth's Vorhängen nicht…
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"Silber aus meiner Flanke heraus zu brennen und mir damit das Leben zu retten war dir also nicht genug?" gab Vincent halb im Scherz, aber auch halb ernst gemeint zurück. "Soweit ich weiß ist das noch nie auf solche Weise vorgekommen. Du bist also sehr wohl mein Arzt. Und um diese unsäglichen Verbrennungen hast du dich auch gekümmert." Auch Vincent ging nun dazu über, zu essen, anstatt Thomas mit weiteren seiner Heldentaten zu konfrontieren. Die ganze Zeit über lächelte er vor sich hin. Vielleich…
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"Nichts getan? Thomas, du hast mir dein Blut freiwillig gegeben. Das ist das größte Geschenk, das du mir hättest machen können!" Vincent atmete tief durch, bevor er zu aufbrausend wurde. Thomas verstand ja gar nicht, wie viel seine Taten bedeuteten. "Ich habe dir doch schon gesagt, dass manche Dinge für Vampire eine ganz andere Bedeutung haben. Die Bisse, das Leben von Menschen. Blut. Blut ist die höchste Währung, und freiwillig gegeben ist es unbezahlbar. Wir können Menschen mit unseren kleinen…
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Ein wohliges Brummen entwich Vincents Kehle, als Thomas ihn auf spielerische Weise biss. Dieser Mann wusste wirklich, wie er ihn um den Finger wickeln konnte. Vincent verwandelte sich in warme Butter, während Thomas' Finger seinen Oberkörper erkundeten. Grinsend stahl er sich noch einen Kuss, bevor er aus dem Bett kletterte. Allerdings zog er sich kein Hemd an. Stattdessen schlüpfte er in seine Abendrobe - schloss sie aber auch ganz brav. Der einzige Kompromiss, den er Thomas anbieten würde. "Es…
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Vincent ließ sich nur zu gern in Thomas' Arme und unter die Decke ziehen. Er schmiegte sich an den Mann, genauso wie sich dieser an ihn kuschelte. Er ließ es zu, dass Thomas noch einmal einnickte - je ausgeruhter er seinen Tag beging, desto eher würde er ihm des Nachts Gesellschaft leisten. Vincent gab ihm eine Viertelstunde, bevor er ihn erneut weckte. Dieses Mal scheuchte er Thomas geradezu aus dem Bett, so gern er ihn auch genau dort behalten hätte. "Beides," antwortete Vincent und nestelte a…
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Vincents Blick klebte förmlich an Thomas' Lippen, als dieser sich daran machte, seine Finger zu säubern. Er konnte sich nicht zurückhalten und leckte sich selbst über die Lippen. Er wollte diese Zunge, die da über seine Finger huschte, noch an ganz anderen Stellen spüren. Vincent empfing Thomas nur zu gern zwischen seinen Beinen und lächelte, als er seine Arme um den anderen schlang. Vincent hatte ein weiteres seiner Kissen auf dem Gewissen. Irgendwann während ihres wilden Liebesspiels hatte er …
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Ich hatte Recht mit Library of the Unwritten. War ein großer Fan des Ganzen, möchte gern selbst ein Bibliothekar in der Hölle werden (und bei der Menge an nicht beendeten Projekten, die ich so rumliegen habe, ist das durchaus eine Möglichkeit....). 4/5★, can only recommend. 4a6a12258a9782d8fa3271411de2df1c68753045.jpg Aktuell lese ich Gods of Jade and Shadow von Silvia Moreno-Garcia, ich bin ungefähr zur Hälfte durch und... welp, ich hab keine wirkliche Meinung dazu. Warum? Weil das Buch einfach…
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Mit einem gierigen Knurren erhöhte Vincent ein letztes Mal das Tempo seiner Stöße. Zeitgleich schloss er eine Hand um Thomas' Geschlecht, passte den Rhythmus seiner Hand dem seiner Hüften an. Er selbst würde sich jeden Augenblick in diesem Mann verlieren. Jede von Vincents Bewegungen trieb ihn weiter auf diese zuckersüße Klippe zu. Und dann war sie da. Vincent freie Hand packte das Kopfteil seines Bettes, seine Fingerspitzen bohrten sich mit einem leisen Knarzen ein paar Millimeter in das Holz. …
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Ein Grollen rollte durch Vincent hindurch und er presste seine Lippen erneut auf Thomas' Brust. Er schob eine seiner Hände zwischen Thomas' Beine, stoppte nicht lange und drückte seinen ersten Finger in ihn hinein. Woher Vincent die Selbstkontrolle dafür nahm, auf diese Weise auf sie beide aufzupassen, wusste er nicht. Aber irgendwie schaffte er es, sich nicht sofort in Thomas zu versenken. Vincent nahm sich gerade so viel Zeit, wie nötig war, um Thomas auf sich vorzubereiten, bevor er sich über…