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  • [2er RPG] Vessels [Asuna & Winterhauch]

    Winterhauch - - RPGs

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    Ein winziger Muskel um den Augenwinkel des Seekers zuckte. Das zwar verheilte, aber dennoch schmerzende Bein, ließ sich unter den wachsamen Augen der alten Seele nicht verstecken. Der Babylonier hatte den geteilten Knochen zwar in seine alte Position zurückgeführt, aber unter dem metallischen Silber, das seine Haut wie ein Netz durchzog, war der Knochen immer noch gebrochen. Prüfend und um vermutlich die Aussage von Anifuris zu widerlegen, legte er sein Gewicht auf das besagte Bein. Binnen Sekun…

  • [2er RPG] Vessels [Asuna & Winterhauch]

    Winterhauch - - RPGs

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    "Ehrlicherweise ist Hellgate auch nicht mein Favorit unter den Ausflugszielen.", antwortete Cain mit undurchsichtiger Miene. Selbst in seinem aktuellen Zustand wäre er für die unberechenbaren und teils wahnsinnigen Insassen der unterirdischen Basis ein gefundenes Fressen. Der Mangel eines essentiellen Bruchstückes seiner Persönlichkeit schützte ihn nicht vor seinen eigenen Fähigkeiten, die überaus empfänglich für alles waren, das laut genug schrie. Der ruckartige Stimmungswechsel brachte den See…

  • Das Gefühl der verschmolzenen Auren war überwältigend. Die zarten Lichtfäden suchten eigene Pfade auf der erhitzten Haut und krochen wie glühendes Efeu die Arme herauf. Unzählige lichtartige Adern, die Violas Haut von innen heraus zum Leuchten brachten und bereits nach wenigen Sekunden über ihre Schultern wanderten und sich von der seichten Kuhle zwischen den Schlüsselbeinen in alle Himmelrichtungen austreckten. Ein Phänomen, das in der einsamen Hütte im Wald von Schicht um Schicht aus Winterkle…

  • Für den Bruchteil eines Augenblickes zweifelte Viola an der Richtigkeit dieser Entscheidung. Die begehrte Wärme verschwand von ihrem Leib und mit ihr die geschickten Finger, die ihren Unterlieb und ihr glühendes Zentrum pochend zurückließen. Die erfüllende Welle der Lust, die sich wie ein Sturm aufgebaut hatte, verebbte zu einem sehnsüchtigen Zucken endlich Erfüllung zu finden. Die kurze Unterbrechung schenkte Viola die notwendige Atempause und eine Möglichkeit das davon fliegende Herz zu beruhi…

  • Ein schalkhaftes Funkeln erfüllte den Blick beim Anblick der süßen Qual in den Gesichtszügen des Elfen. Dabei stand es völlig außer Frage, ob sie ihm Vergnügen bereitete. Der Blick Andvaris und jedes noch so winzige Zucken sagte ihr alles, was sie wissen musste. Anfängliche Unsicherheiten hatten sich in forsche Neugierde verwandelt, die die Frage nach dem Richtg und Falsch aushebelte. Viola ließ ihren Gefährten nicht eine Sekunde aus den Augen und fühlte ein lustvolles Prickeln, das die Wirbelsä…

  • Die vertraute und willkommene Schwere drückte den zierlichen Leib der Frau auf prickelnde Art in die alte Matratze. Es waren keine Fesseln von Nöten, um Viola an Ort und Stelle zu halten. Als verschwende sie auch nur einen klitzekleinen Gedanken daran, ernsthaft das Bett und die verlockende Wärme zu verlassen. Unter den gierigen Berührungen, die über die Wölbungen ihrer Brüste und die zuckenden Muskeln ihres Bauches glitten, drückte Viola genüsslich den Rücken durch um sich den Liebkosungen entg…

  • Die Unbeschwertheit war ein glücklicher Segen. Das vergnügte Lachen füllte den Raum vollständig aus und hinterließ ein Gefühl zufriedener Wärme tief in der Brust der Heilerin. Winzige, gestohlene Augenblicke puren Glücks, die sie hütete wie einen kostbaren Schatz. Dabei wog kein Gold und Geschmeide das amüsierte Funkeln in den goldschimmernden Augen auf. Viola bemühte sich empört aufzusehen, hielt die Miene aber nicht lange, ehe sie selbst von einem Lachen durchgeschüttelt wurde. Andvari bewies …

  • Ohne jegliches Zögern schoben sich vertraute Hände unter den Stoff und fuhren die geschwungenen Konturen ihres Körpers nach. Ein Seufzen entfloh ihrer Kehle, das sogleich von ungeduldigen Lippen förmlich verschluckt wurde. Viola bemühte sich im Durcheinander aus Armen und Beinen sich nicht gleich in den fallenden Kleidungsstücken zu verheddern. Über ihre Lippen erklang ein erheitertes Kichern angesichts der antreibenden Ungeduld. Die junge Frau war noch nicht gänzlich aus den Ärmeln geschlüpft, …

  • Die forschende Aura sickerte durch die Haut, wie Regen auf durstiger Erde. Und stieß auf einen unerwarteten Widerstand. Viola zog verwundert die Stirn in seichte Falten, da schlangen sich bereits zwei Arme fest um ihren Leib. Wie ein überdehnter, dünner Weidenzweig schnappten die ausgestreckten Verästelungen der Aura zurück zu Ursprung ihrer Kräfte. Die Finger auf Andvaris Brust zuckten kurz, ehe Viola die Handfläche gänzlich gegen den starken Muskel drückte. Es war kein wirklich ernst zunehmend…

  • "Einen Verdacht?", flüsterte Viola und unterbrach die zarten Berührungen. Fassungslos starrte die Heilerin auf die unversehrte Haut über der ihre Fingerspitzen schwebten und beobachtete das gleichmäßige Heben und Senken unter jedem Atemzug. Die natürliche Bewegung schenkte ihren galloppiernden Gedanken ein wenig Ruhe und dennoch schlug die anfängliche Faszination in Verärgerung um. Ein ungläubiger und missmutiger Laut erklang von der jungen Frau. Der Blick löste sich von der vernarbten Brust und…

  • Viola senkte den Blick auf die verschlungenen Hände und lächelte. Unter den Fingerspitzen fühlte die Heilerin die hauchfeinen, weißlichen Narben auf den erhabenen Knöcheln, die selbst in gutem Licht kaum zu erkennen waren. Spuren einer gründlichen und harten Ausbildung im Kampf und der Unterweisung sein magisches Erbe zu kontrollieren. Das erste Mal waren ihr die Narben in dem verträumten Haus am See aufgefallen. Die Linien waren ihren eigenen so ähnlich, obwohl diese von dornigen und widerspens…

  • Für ungeübte Ohren bewegte sich der Elf völlig lautlos durch das von Flammenschein beleuchtete Zimmer. Obwohl Viola die katzengleichen Schritte auf den spröden Holzdielen nicht hören konnte, spürte sie jedoch instinktiv seine Nähe. Bevor die Lippen ihre Haut zart berührten und sich die vertrauten Konturen seines Körpers sich sachte in ihren Rücken schmiegten, durchströmte Viola eine wohlige Wärme. Ein Lächeln blieb hinter einem Vorhang aus rebellischen, roten Strähnen verborgen da sie den Kopf l…

  • Verstohlen blickte Viola über die Schulter in den gut besuchten Schankraum. Tilda, die alle Hände voll zu tun hatte, um die durstige und hungrige Kundschaft zu versorgen, eilte zwischen den überfüllten Tischen geschäftig hin und her. Den überraschenden und erneuten Wintereinbruch, mit dem keiner gerechnet hatte, nahmen die bunt durcheinander gewürfelten Bewohner der Handelsstadt wohl zum Anlass für gemütliche Geselligkeit. Einen Abend die drohende Gefahr in die Kälte zu verbannen, konnte keinen …

  • Möglicherweise hätte sich der gesüßte Tee über die knarzenden Holzdielen verteilt, hätte Viola nicht instinktiv die Finger fester um den warmen Tonbecher geschlossen. Vor Schreck wäre ihr das Gefäß fast aus der Hand geglitten. Mit einer Mischung aus Überraschung und Belustigung schielte sie aus dem Augenwinkel zu Andvari, während die Dampfende Flüssigkeit noch bedrohlich im Becher hin und her schwappte. Die Vorstellung Andvari mit einem solchen Mundwerk unter feingekleideten Edelleuten zu sehen,…

  • Hinter dem Elfenprinzen erklang ein belustigtes Kichern. Viola verbarg das schelmische Grinsen mit wenig ernsthafter Mühe hinter ihren Fingern und beobachtete amüsiert den Austausch zwischen Andvari und Tilda. Die Schankdame musste den Kopf weit in den Nacken legen, um überhaupt in sein Gesicht sehen zu können. Das aufgebrachte Zucken um ihre Augenwinkel und der mahnend erhobene Zeigefinger, erinnerten Viola nur noch mehr an ihre eigene Mutter. Andvari brachte es sogar fertig beschämt auszusehen…

  • Mit Dankbarkeit nickte Viola und nahm das zum Fladen geformte Brot entgegen. Erst in diesem Augenblick bemerkte die junge Frau, wie hungrig sie eigentlich war und folgte Andvari in die eisige Winternacht hinaus. Das verschrobene, modrige Haus und die darin bedrückende Aura ließ sie zurück. Verwaiste Spure und Mahnmale des Krieges ließen sie stets mit einem betrübten Gefühl zurück. Im Grunde war die Hütte nicht anders zu betrachten, als das Elternhaus der Heilerin. Ein lebloses Gerippe mit seiner…

  • Ein Ungleichgewicht im magischen Gefüge der Welt klang in den Ohren der Heilerin mehr als beunruhigend. Die Vorstellung, dass Faolan oder Lysanthir viel schneller eintrafen als vermutet, jagte einen eiskalten Schauer über den Rücken. Violas eigene Aura war nicht sensibel genug um derlei Veränderungen zu spüren. Das musste sie auch nicht. Es reichte vollkommen aus, dass eine solche Machtverschiebung Andvari und seinen langjährigen Schwertbruder in Besorgnis versetzte. Trotzdem verlor die Heilerin…

  • Hinter dem getrübten Fensterglas erstreckte sich nichts als nächtliche Dunkelheit. Es mochten wenige Stunden vergangen sein und als sich Violas Augen flatternd wie die zerbrechlichen Schwingen eines Falters öffneten, war die Nacht noch immer präsent. Das Erwachen kündigte sich schleichend an durch ein sanftes Stocken des Atems uns dem unwillkürlichen Zucken des Körpers nah an Andvaris Brust. Der Boden unter ihnen war kühl uns staubig, doch das Feuer warm und der vertraute Körper des Elfen an ihr…

  • [2er RPG] Vessels [Asuna & Winterhauch]

    Winterhauch - - RPGs

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    Tatsächlich zeigte sich kaum eine nennenswerte Regung im Gesicht des Seekers. Die Mimik wirkte beinahe wie in Stein gemeißelt, während das Grinsen auf seinen Lippen langsam verblasste und sich ein nachdenklicher Gesichtsausdruck heraus kristallisierte. Ein grübelndes Brummen erklang tief in seiner Kehle, als sich Cain mit dem Zeigefinger an die Unterlippe tippte. Anifuris beschrieb die Gegend mit erstaunlicher Präzision, dass sich das Bild einer malerischen Berglandschaft vor seinem inneren Auge…

  • Zu oft in den vergangenen Tagen hatte Viola geglaubt, beim mysteriösen Klang der geflüsterten Stimmen den Verstand verloren zu haben. Fremde Stimmen zu hören, die niemand anderes wahrnahm, war ein beunruhigendes Zeichen. Mit der Zeit empfand die Heilerin das Flüstern beinahe als tröstlich und weniger gefährlich. Keine Silbe, ob glasklar formuliert oder untergegangen wie im sanften Rascheln der Baumwipfel, fühlte sich wie eine Bedrohung an. "In Telerin konnte ich das Flüstern zum ersten Mal hören…