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Überrascht sah ich auf. So schnell hatte ich nicht damit gerechnet angesprochen zu werden. Ich schluckte gerade mein Bissen herunter da beugte sich Daiki nach vorne. "Ähm....ja?" Als seine Hand für einige Sekunden auf meiner Stirn ruhte, begann ich mich zu fragen ob ich halluzinierte. Unsicher was Das hier sollte, versuchte ich seinen Blick zu deuten und verdank einmal mehr in den Blau seiner Augen. Klüger wurde ich dadurch nur leider nicht. "Warum sollte es mir denn nicht- Oh!" Eilig sprang ich…
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Was war das für ein Gefühl? Dieses aufgeregte Kribbeln in meiner Brust, belebenden und elekrisierend. Noch dazu ließ es mich immer wieder grinsen. Es trieb mich an bei jeden Schritt. War das... Vorfreude? Ich hatte es schon fast vergessen. Ich hatte es vielleicht schon erwähnt, aber ich liebte es für andere sowie mich zu kochen und mit ihnen zu essen. Als ich gerade die Angebeteten Würstschen in Form schnitt horschte ich auf. War Daiki wach? Bald drauf bekam ich die Antwort. "Guten Morgen." Schm…
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Ich wollte schon fluchen da fand ich die richtige Tür. Genervt und müde begann ich mich für den Tag fertig zu machen. Nach den Duschen trottete ich zurück in mein Zimmer um mich umzuziehen. Während ich mich so durch meinen Kleiderschrank wühlte begann ich mich zu fragen ob Daiki überhaupt etwas Frisches zum anziehen hatte. Ich war ihn ja auf dieser Wiese vor Client begegnet, sein Gott war ja wer weiß wie lange nicht mehr da und davor war er nach eigenen Aussagen allein auf der Straße.... Großart…
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Schmuzelnd schüttelte ich mit meinen Kopf ehe ich mich auf den Weg in mein Zimmer machte. Dann machte ich halt das Zeug was wir heute gefrühstückt hatten. Mit jeden Schritt wurde ich langsam bis ich an der Stelle von meinen Zusammenbruch stehen blieb. Eine Minute sah ich auf die nun geschlossene Tür, dann aus den Fenster in Richtung Haselnussstrauch. Zum Schluss blickte ich nochmal zurück, ehe ich seufzend auf den Dachboden kroch wo mein Zimmer eigentlich war. Mit Daikis 'Dorunhung' im Ohr ließ …
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"Hah!" Ich musste breit grinsen als meine Hand gleich von seiner gestoppt wurde. "So so, vorhin noch Angst vor einer Umarmung und jetzt hälst du schon freiwillig mit mir Händchen?" Ich musste leise kichern. Ich hatte das ja eh nur angetäuscht. "Ist ja gut, ich merk es mir." Mit meiner 'freien' Hand wunk ich ab. "Kommt nicht wieder vor." So schnell zumindest nicht. Es war immer gut zu wissen mit was ich den Lulatsch aufziehen konnte wenn es drauf an kam. Eine Weile stand ich da und blickte zu Dai…
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Da stand ich nun sah in das frisch gebuddelte Loch unter den Haselnussstrauch. Immer wenn ich daran dachte, dass dieses Loch unter den Haselnussstrauch Serafins letzte Ruhestätte sein sollte wurde mir ganz anders. Ich bekam nur schlecht Luft, mein Kopf dröhnte und mir war schwindelig. Es war erdrückend. Das Schlimmste war aber, das Daiki alles buchstäblich Haut nah mit bekam. Die Verbindung zwischen Ayakashi und Gottheit war heilig und sie war mächtig. Dennoch war es mir irgendwie unangenehm wie…
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Auf den Weg in ihre Wohnung versuchte sich die Studentin an den einzigen Gedanken zu klammern der stark genug war, das immer mächtiger werdende Rufen und das Beben der Magie zu verdrängen – Alexander Lane. Rachels Warnung dröhnte noch in ihren Ohren dennoch vermochte der bloße Gedanke an den jungen Mann Maraldas Herz schneller schlagen zu lassen und etwas Erleichterung zu schaffen. Rachel war eine gute Freundin, ihr Rat teuer, geschätzt und wichtig. Aber sie kannte Alex nicht. Sie wusste nicht w…
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Amarantos Thronos [NimChiyo]
BeitragDafür dass Albatros und Chloranthia schon seit gefühlen Jahrhunderten mit einander stritten, schienen die Länder sich in einigen wesentlichen Dingen erschreckend ähnlich zu sein. Dieser neue geforderte und erzwungene Frieden war noch immer eine wahre Herausforderung. Sollte es da nicht wenig möglich sein, dass die beiden Königskinder mit guten Beispiel voran schritten? Immerhin entsprang und fußte er ja auf den Erfolg dieser arrangierten Ehe. Wenn sie bis jetzt keinen Druck auf ihren schmalen Sc…
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W-Was war denn mit den Lulatsch passiert? So viel Einfühlungsvermögen hätte ich ihn gar nicht zugetraut. Hoffentlich konnte ich ihn das irgendwann zurück geben. Irgendwie... auch wenn ich bezweifel dass Daiki jemals so hoch emotionale Krisen durchleben musste. Ich blinzelte noch einen Moment unglaublich vor mich hin ehe ich kopfschüttelnd von der Bank aufsprang. "J-ja. Ich komme." Ein letztes Mal strich ich mir die Tränen von den Wangen. Vorsichtig nahm ich die Taschenuhr und das Buch. Die Tasch…
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Warum konnte ich nicht einfach innerlich eiskalt sein? Warum konnte ich nicht einfach weiter gehen? Es mir egal sein? So das ich die Sachen einfach alle in den Keller verfrachten konnte und gut ist?! Stattdessen lag ich hier und trauerte als wäre Serafin gerade für mich gestorben. Als wäre ich wieder allein. Allein in diesen Haus, allein in dieser Welt und allein mit der Unendlichkeit meiner Existenz. Ich versuchte nach Luft zu ringen und erstickte bei den Versuch immer wieder fast. Ich wollte A…
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Ich schluckte schwer. "Nein das nicht. Aber so ähnlich." Murmelte ich trocken. "Du kannst dir ja schon mal einen Spaten wünschen wenn du nicht mit deiner Klinge oder den bloßen Händen graben willst. Ich komm gleich nach. Wir treffen uns draußen auf der Veranda." Mit diesen Worten lief ich zunächst mit bestimmten Schritten die Treppe hinauf. Allerdings wurde es von Stufe zu Stufe schwerer. "Mist..." Ich begann zu zittern und meine Beine wurden so weich wie Pudding. Das nahm mich noch viel zu sehr…
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Amarantos Thronos [NimChiyo]
BeitragAh! Ja! Da war es. Jetzt war der Augenblick. Endlich erkannte Ariadne in ihren Gegenüber wieder lebendige Regungen. Nicht so eingefroren und zwischen der Last der Gegenwart und den Fängen der Vergangenheit versunken. Seelenruhig begann die junge Dame sich die Haarnadel aus ihren Haaren zu ziehen. Wie Wasser was aus einer Quelle entsprang glitten die roten Strähnen wie die Springflut über ihre Schultern, die lediglich Brust und den zarten Rücken, welche Ariadne bein Aufrichten durchdrückte, was i…
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Amarantos Thronos [NimChiyo]
BeitragWas für ein hektischen Treiben, was für ein hastiges Gewusel. Beinah kopflos wirbelten mehrere Frauen um die völlig überrumpelte Rothaarige herum. Ariadne verstand diese Bemühungen nicht so recht, immerhin hatte sie sich bereits angezogen und zumindest für den Morgen hergerichtet. Nun waren die fremden Damen jedoch nur all zu bemüht diese andersartige Prinzessin so weit es ging an die vorherrschenden Standards anzupassen. Kein Detail wurde den Zufall überlassen. Die Stoffe der albathosischen Gew…
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Klar, dieser Panorama-Prinz musste ja immer einen drauf setzen. Warum hab ich das nicht einfach nur überhört? Aber kurz darauf bekam ich dann doch etwas Genugtuung. Ein leises Kichern konnte ich mir auf diese viel zu panische Reaktion nicht verkneifen. "Schon gut, ich weiß doch. Das war nur Spaß. Ich hatte nie vor dich ernsthaft zu umarmen." Oder mich sonst einfach zu nähren. Zumindest... nicht ungefragt. Für den Bruchteil einer Sekunde flammte in mir die Erinnerung an heute morgen auf. Der Auge…
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Oh man.... die ganze Zeit war ich so bemüht gewesen diese Situation irgendwie so angenehm wie möglich für diesen Ayakashi zu machen. Immerhin hatte ich Daiki mit den vorläufigen Pakt einfach dazu gezwungen weiter zu leben. Und auch von dieser Wiese weg zu kommen. Doch schlussendlich endete es immer bei einer Wand aus dreckigen Humor oder unterdrückten Aggressionen. Zunächst blinzelte ich nur irritiert. Ich hätte nicht erwartet, dass tatsächlich ein Tischgespräch entstehen würde. Auch wenn es so …
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Na bitte. Das war doch viel besser. Erleichtert nahm ich unsere Teller und begab mich zum Esstisch, wo ich Daiki seinen Teller vor die Nase stellte. "Keine Sorge, das ist die Faszination des Neuen. In ein paar Tagen wirst du wohl ignoriert. Genau genommen ist es ja auch nur ein ehemaliger Tempel mit der Ansammlung der Echos der Vergangenheit. Kein Lebewesen mit eigenen Bewusstsein oder so." Mit diesen Worten fischte ich mit meinen Stäbchen nach einen Strang Nudeln und steckte sie mir in den Mund…
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Also wusch ich alle Zutaten, schnippelte das Gemüse, brut die Gewürze an um dann das Fleisch darin einzulegen und begann damit eine Soße anzusetzen. Die Nudeln kochte ich zum Schluss damit sie noch den gewissen Biss behielten. Dabei hätte ich mir zwei Mal fast in die Finger geschnitten, da meine Gedanken zwischen den zwei Ayakashis irgendwie verloren waren. .....Verdammt .... Philomena, reiß dich zusammen!! Irgendwann als ich gerade dabei war die Soße zu reduzieren kam Daiki auch wieder rein. Ma…
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Ich holte tief Luft und - seufzte schwer. "Langsam glaube ich wirklich, dass du mich machmal wirklich falsch verstehen willst. Das habe ich doch schon wieder gar nicht gesagt. Nicht mal gemeint. Wenn du hier eine Weile wohnst, verstehst du schon." Der Tempel sah nicht ohne Grund aus wie eine Villa, er hatte gelernt sich anzupassen. Nicht nur äußerlich und da er sich im Laufe der Zeit auf so viele Bewohner eingestimmt hatte - hatte er eine ganz eigene Persönlichkeit bekommen. Nun passten leider n…
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Ich kam ins Grübeln, aber bis in dem Augenblick indem ich den Pakt geschlossen hatte, hatte ich mich ihn doch nie aufgedrängt. Oder? Ich glaubte nicht. Wegen dieser Aussage war ich nur noch glücklicher nicht eingeschlafen zu sein. Das hätte wohlmöglich nur in Missverständnissen und Geschrei geendet. Aber das passte auffallend gut ins Bild. Daiki war halt einfach ein einsamer Wolf. Eine ganze Weile schon stand ich vor der Türschwelle. Still aber angespannt glitt mein Blick über das innere der Vil…
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Verdammt! Ich drehte mich rum und begann etwas nervös einige Gräser aus der Erde zu rupfen. Ich hatte es doch gerade erst geschafft meine eigene Unsicherheit und mein schlechtes Gewissen an den Rande meines Bewusstseins zu verdrängen! Doch gerade eben als seine Finger über seinen Hals, schlimmer dieses Zeichen strichen da war es wie ein Stich der durch mein Herz schoss. Ich hatte Daiki helfen wollen, wollte nicht das er sterben würde aber.... ich hatte ihn nicht einmal ernsthaft gefragt. Bis jet…