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Ich konnte kaum ernst bleiben, als Daiki die Pizza entgegennahm – erst voller Protest, dann sofort sprachlos. Manchmal hatte er kindliche Züge, welche ich mit unter doch ganz bezaubernd fand. Aber das sollte ich den stolzen Breitschwert lieber nicht ins Gesicht sagen. Offenbar war Käse ein besseres Argument als jedes Wort. Mit funkelnden Augen und dem ungeschickten Versuch, nicht zu gierig zu wirken, setzte er sich hin und tat so, als wäre er Herr der Lage. Natürlich sah ich genau, wie sehr er i…
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Der Rotschopf schüttelte leicht abwesend den Kopf, als wäre es nur ein natürlicher Reflex ihrerseits. "Ich... ich war ja nicht allein. Und ich habe Vorkenntnisse. Wenn auch nur flüchtig. Die Siegel und Bannkreise in diesem Haus, die Eigenschaft, verschiedene Energieflüsse oder Schemen aus der Anderswelt wahrzunehmen... das Alles habe ich von meiner Großmutter gelernt." Ihre Stimme wurde mit jedem Satz leiser, bis sie schließlich fast verhallte. Die Erinnerung an ihre Großmutter traf sie wie ein …
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Aufräumen und Pizza backen lief eigentlich wie von selbst. Teilweise merkte ich den Grad meiner eigenen Erschöpfung gar nicht. Ich brauchte jedoch nicht nachschauen, wie es bei meiner göttlichen Waffe und den Vorhaben lief, den Tisch zu decken. Ich konnte an der Geräuschkulisse bereits erahnen, wie sich die Dinge entwickelten. Oh ihr Götter… was trieb er da nur schon wieder? Schranktüren die polterten, ein Aufschrei der durch die alten Mauern drang, als wäre ein Drache ausgebrochen oder eine Ano…
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Ich seufzte leise. "Autsch. So höre ich mich in deiner Fantasie also an?" Dabei würde ich diese Ausdrucksweise niemals... n-naja war ja nur ein schlechter Scherz. Vielleicht war es besser, es dabei zu belassen. Bei unseren Glück führte es nur für weitere Kommunikationsschwirigkeiten. Also besann ich mich auf das was ich konnte - kochen. Doch als ich mich um meine Pizza kümmerte hielt ich plötzlich inne. Hatte... hatte ich mich vielleicht verhört... oder...? Jedenfalls musste ich selig lächeln. J…
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Annalena Ich musste unwillkürlich schmunzeln, als Ian von "Mädchen" sprach, die nicht alleine herumlaufen sollten. Das mochte in anderen Gegenden wirklich so sein. Doch hier in Forks? Nein, nein, nein. "Ach so? Und du bist jetzt also nicht nur qualifizierter Star-Fußballspieler sondern auch mein persönlicher Bodyguard?" fragte ich und ließ dabei bewusst eine neckische Note in meiner Stimme mitschwingen, ehe ich belustigt grinste. "Muss ich mir jetzt Sorgen machen oder war es Glück, wir uns zufäl…
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Ich schmunzelte stumm. Da hatte ich mich wohl nicht konkret genug ausgedrückt. Noch immer gab es diese Augenblicke in welchen mir bewusst wurde, dass wir Beide manchmal auf etwas... anderen Weisen kommunizierten. Aber das war in Ordnung so. Es war nur normal, im Vergleich zu der Ewigkeit die ich mit meinen vorigen Ayakashi verbracht hatte. Jetzt in diesem Moment war ich einfach froh. Froh, darüber wie unerwartet offen Daiki sich auf einmal zeigte. So viel und vor allem so detailreich hatte er no…
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Annalena Noch immer streifte ich durch die Straßen während sich die Dämmerung weiter über Forks legte. Die Luft war kühl und roch nach feuchter Erde, morschem Holz und dem ersten Anflug von Herbst. Ein seltsamer Frieden lag über der Kleinstadt. Es fühlte sich an, als würde die Zeit hier einfach stillstehen. Jeder Atemzug war so langsam und bewusst, dass ich das Gefühl hatte, in einem Film zu sein, der in Zeitlupe abgespielt wurde. Immer und immer wieder. Die alten Häuser schienen Geschichten zu …
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Annalena Die Atmosphäre im Unterricht war weiterhin angespannt und irgendwie erdrückend. Ich hatte wirklich darauf gehofft, dass sich die Lage nach den ersten Stunden Mathe und Bio allmählich entspannen würde. Zumindest schien die Zeit in den letzten drei Kursen etwas schneller zu vergehen. Um der chaotischen Stimmung zu entkommen, entschied ich mich für meine liebste Ablenkung: Musik. Ein Song lief leise in meinem Kopfhörer, und ich versank in meinen Bildern und Gedanken. Mit meinem Cousin wied…
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Ich unterdrückte ein Seufzen. Ja natürlich... das hätte ich mir denken können. Dieses Breitschwert wollte und brauchte die Befehlsform. Aber... so war ich nun mal nicht. Mit meinen letzten Ayakashi hatte ich eine sehr vertraute Bindung auf Augenhöhe. So würde ich es gern auch halten. Kolerik und Dominanz passten nicht zu mir. Sicherlich tat der Waffentyp sein übriges, doch ich hoffte doch sehr, dass der Rest Gewohnheit war. Wenn Daiki also daran gewöhnt war, bestimmt gelenkt zu werden gewöhnte e…
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Es würde wohl noch eine ganze Weile dauern bis sich der Ayakashi verstand wie der Tempel komplizierte. Bis dahin musste ich wohl vermitteln. Auch wenn es sicherlich das ein oder andere Mal anstrengend wurde, entlockte mir dieser Gedanke einen leises Schmunzeln. Leise summend holte ich den angesetzten Teig hervor. Ich musste summen denn andernfalls drohte ich ebenfalls weg zu dösen. "Hm?" Aus meinen Gedanken gerissen blinzelte ich den Großen an. "Also... du musst nicht. Aber theoretisch wäre es v…
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Mit einen tiefen Atemzug zwang sich Maralda dazu ihren Fokus zu finden. Normalerweise hielt sie die vermeintlichen Atem- und Aufmerksamkeitsübungen ihrer Großmutter ziemlich unsinnig. Doch in ihrer momentanen Situation wurde der Junghexe schmerzlich bewusst, wie wichtig sie doch gewesen waren. Magie war fließend, wie der Atem oder das Blut welches durch ihren Körper strömte. Fokus und Bewusstheit machten sie greif-, nein gar....nutzbar. Für ihren besucher waren die zarten Anfänge wahrscheinlich …
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Es war schon faszinierend, dieses Gemäuer hatte schon Jahrtausende miterlebt und trotzdem fielen ihm immer neue Streiche ein. Jetzt wo ich eine neue göttliche Waffe hatte war es deutlich aktiver. Kichernd blickte ich zu Daiki herüber. "Ich weiß das es nicht den Anschein macht oder bei uns Götter... dieser Tempel hat echt einen Narren an dir gefressen." Wobei dieser große Brummbär hier wohl deutlich lieber seine Ruhe wollte. Für einen Augenblick ließ ich meinen Blick durch die Eingangshalle schwe…
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Ich konnte es noch immer nicht ganz glauben. Um wirklich feiern zu können fehlte mir auch schlichtweg die Energie. Es war schon toll überhaupt wieder so weit zu kommen keine Frage - doch ich wusste, dass diese Spielchen nichts mit einen echten Kampf zu tun hatten. Bis dahin war der Weg wohl noch weit. Sanft strich ich mir den Schweiß von meiner Stirn. Jetzt galt es wohl erst einmal die restlichen Dinge langsam angehen zu lassen. Heute war auch verdammt viel passiert. Dafür das meine Tage aus im …
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Ohhh, das war nicht gut. Das war gar nicht gut! Wenn dieser Herr... Dämon... Nager Maralda nicht die letzten Tage den letzten Nerv geraubt hatte, bedeutete es nur es gab noch mehr von Ihnen. Wesen von der anderen Seite welche sich aus welchen Gründen auch immer in die Geschehnisse dieser Welt einmischten. Auch wenn es nicht viel war was die junge Dame wusste, wobei das Meist davon von ihrer Großmutter stammte, hatte sie eine Sache doch relativ schnell verstanden. Zwischen der Welt der Blinden un…
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Ich entschied mich dazu einfach einmal ganz tief durch zu atmen statt etwas darauf zu sagen. Ehe ich drauf wartete, das aus den mürrischen Lulatsch wieder ein übergroßes Schwert wurde. Daiki hatte leicht reden. Doch er hatte recht, wenn es noch Menschen gäbe welche die Schwertkunst beherrschten wäre es deutlich leichter. Allerdings hatten vor einer ganzen Weise schon modernere Waffen die Lanzen und Schwerter abgelöst. Also mussten wir nehmen was wir kriegen konnten. In diesen Fall waren als als …
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352d38d113175509532bf9227255fa3ce0d1c6c5.gif~❀❁❀❁ ~ ━━━━━━»»•••««━━━━━━Madeline Es war überaus sonderbar, jede Bewegung, jeder Atemzug und sogar jeder Gedanke schien von quälender Anspannung erfüllt zu sein. Nichts war arg bedrohlich aber alles außer der jungen Frau und ihren Mitstreiter, wobei die Betonung wirklich mehr auf der Silbe 'Streit' lag, glänzte vor künstlicher Perfektion. Von den Ästen der Bäume und ihren samtgrünen Blattwerk bis hin zu den zarten Blumen und Gräsern. Von den Bergen u…
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Ich seufzte schwer. Das wäre ja auch zu schön gewesen. Es war manchmal so als würde er mich unbedingt falsch verstehen wollen. Es war ernüchternd aber merkwürdiger Weise hatte ich nicht einmal die Tendenz deshalb aufzugeben. "Jetzt schau nicht so." Schon klar. Der große Lulatsch war damit überfordert plötzlich die Entscheidungskraft zu haben. "Mir geht es gut." Besser als Daiki alle Male. Aber das hatte ich den göttlichen Breitschwert gewissermaßen auch zu verdanken. "Also können wir ...." ich s…
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Es war nur ein Zucken in einen Bruchteil, eine unglaublich merkwürdige Verzerrung. Da wurde aus den vermeintlichen Alexander Lane aus den schönen Spanienurlaub das Bild dieses Mannes. Wobei... Irgendetwas in Maralda sagte ihr, dass selbst dies nur eine angepasste Version seiner Selbst war. Diese Wesen sahen in der Regel niemals wirklich aus wie Menschen. Doch - bei ihrer letzten Begegnung mit einer solchen Kreatur hatte sie die Wahrheit einige Nächte den erholsamen Schlaf gekostet. Grund genug n…
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a7bd87d8da33e2db66c487fa2d99d4b6648620d7.webp ⏳I'am falling to the hourglass...⏳ Storyteller - Twisted Fairy Tales...In Saint Evermore, eine alten aber noch immer florierenden Stadt an der Küste Englands sollen sich schon so manch sagenhafte Ereignisse zugetragen haben. Eines davon schlummert tief in den Herzen des "Auracrest" Verlages, welches der Jura Student Sebastian Evans und die angehende Literaturwissenschaftlerin Madeline Grace unwilltenlich entdecken. Eigentlich fing alles doch so ganz …
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~❀❁❀❁ ~ ━━━━━»»•••««━━━━━ 352d38d113175509532bf9227255fa3ce0d1c6c5.gif "Es gibt so viele Bücher, dass es keinen Sinn hat, welche zu lesen, die einen langweilen." Madeline fe18917fbc0c09894e42b7cc415541ebecdaa190.jpg ❀Madeline "Maddy" Grace ist eine selbstbewusste und vor allem ehrgeizige 24 Jährige. Bevor sie wegen den Studium der Literaturwissenschaft vor drei einhalb Jahren nach Saint Evermore zog, lebte sie mit ihrer Mutter in einen kleinen Dörfchen am Meer. Da sich ihre Eltern trennten als s…