Suchergebnisse
Suchergebnisse 181-200 von insgesamt 436.
-
Ich schluckte schwer. "Sag so was nicht", erwiderte ich leise. Ich rutschte ein winziges Stück näher, gerade so viel, dass ich nicht mehr wie eine Fremde im Raum wirkte. "Dass ich mir Sorgen mache, gehört wohl dazu, wenn man... wenn man zusammenlebt. Das lässt sich nicht einfach abstellen, Daiki." Puh, gerade noch gerettet. Hoffentlich hinterfragt er das jetzt einfach nicht... Um es schlussendlich nicht vollends zu versauen beobachtete ein einfach schmunzelnd, wie er fast schon pflichtbewusst se…
-
Annalena Ich saß zwei Reihen schräg vor ihm. Eigentlich war es der perfekte strategische Abstand, um sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Und doch erwischte ich mich dabei, wie mein Blick immer wieder wie von einem Magneten angezogen zu ihm wanderte. Zu der Art, wie er nicht über seinem Block brütete. Wie er manchmal innehielt, den Stift absetzte und den Kopf ganz leicht schräg legte, als würde er einer Melodie lauschen, die nur er hören konnte. Einmal, nur ein einziges Mal, drehte er sich …
-
Annalena Für eine ganze Weile machte ich das, was ich immer tat. Ich beobachtete und hörte genau zu. Doch plötzlich war da... diese Pause. "...Du?" wiederholte ich so leise wie ein Atemzug. Ich sah ihn an und für einen Moment war da nichts anderes als dieser Blickkontakt, so intensiv, dass er mir fast den Boden unter den Füßen wegzog. Es war, als würde er versuchen, in mir zu lesen, während er gleichzeitig mit sich selbst rang. Schließlich entschied Ian sich, neben mir auf und ab zu laufen. Ich …
-
Annalena Ich beobachtete Logan von der Seite, während wir über den Parkplatz schlenderten. Er wirkte immer noch unruhig, was bei ihm meistens bedeutete, dass er entweder zu viel Kaffee oder zu viele Sorgen im Kopf hatte. "Ann, tu mir einen Gefallen", fing er plötzlich an und rieb sich den Nacken. "Wenn Tessa dich heute anspricht .... und sie wird das, dann beruhig sie bitte." Ich hob verwundert eine Augenbraue an. "Beruhigen? Was ist los? Wieso sollte ich-?" Mein Cousin schnaubte leise und schen…
-
Annalena "Aauustsch!" Der Boden war genauso hart und kalt wie jeden verdammten Morgen. Ich blinzelte benommen das morgendliche Licht an, das durch die Vorhänge sickerte. Warum musste mein Unterbewusstsein mich auch genau in dem Moment aus dem Bett werfen, als Ian im Traum gerade dazu ansetzen wollte, mir die Haare aus der Stirn zu streichen und mir so langsam nähr kam...? In meiner Traumwelt war alles wieder so perfekt gewesen, wie am gestrigen Abend ganz ohne den Nebel von Forks und ohne die dr…
-
Annalena Der kühle Nachtwind von Forks schnitt durch die Stille, doch seltsamerweise fror ich nicht. Als Ian gestand, dass er mir bewusst aus dem Weg gegangen war, blieb ich kurz stehen. Mein Herz setzte einen Schlag aus. Also keine Einbildung. Das Ausweichen in der Schule, diese seltsame Distanz ... das war alles Absicht gewesen. Ein Teil von mir brannte darauf, nachzubohren, ihn zu fragen, warum er geglaubt hatte, Flucht sei die Lösung. Doch bevor die Frage meine Lippen verlassen konnte, gesch…
-
Das erste, was ich wahrnahm. Ich fühlte mich so sicher und geborgen wie schon lange nicht mehr, fast so, als wäre ich in Wolken gebettet. Verschlafen kuschelte ich meine Nase tiefer in das weiche Kissen vor mir .... doch das Kissen atmete(?). Und es schlug. Ein regelmäßiger, kräftiger Herzschlag direkt unter meinem Ohr. Da war.... Daikis Stimme. Sie klang immer noch rau, aber viel panischer, als ich es gewohnt war. Mühsam zwang ich meine Augenlider nach oben. Das Licht von Draußen drang fahl dur…
-
Das winzige Beben, das durch meine Hand schoss, als er seinen Kopf ganz leicht gegen meine Handfläche drückte, war schlimmer als jedes Donnergrollen draußen vor dem Fenster. Mein Herz machte einen regelrechten Satz. Er suchte meine Nähe? Daiki, der stolze, sture Daiki, der sich sonst eher von einen Chimäre aufschlitzen ließ, als Schwäche zuzugeben. Dass er sich jetzt so haltlos an meine Hand schmiegte, sagte mir mehr über seinen Zustand als jedes Fieberthermometer es je könnte. Es musste ihm wir…
-
「 ✦ Tochter der Blutmagd ✦ 」☾Alea✞Nim☽
Nimue - - Vorstellung
Beitrag╔⊶⊶⊶⊶⊶✞⊷⊷⊷⊷⊷╗ e36bd0aa7930fe3d46ac52fe832a865e1223d0c4.gif "Sie sind die besseren Wesen. Sie töten aus Instinkt, nicht aus Bosheit. Aber für dich macht das am Ende keinen Unterschied." fd9f5d365530df52ada2eeb55872f5d4b6500661.jpeg Cesar - Der Bluthund des Imperiums Cesar Alucard, der vierte Sohn des Königs, ist die ungebändigte Kraft des Hauses Alucard. Als Kind der hochadligen Konkubine Lupine L’Amort vereint er den Stolz eines uralten Geschlechts mit der Wildheit eines Raubtiers. Als Großmeist…
-
Das Klappern der Teetasse auf dem Nachttisch war das einzige Geräusch, das die fast schon andächtige Stille in seinem Zimmer durchschnitt. Ich hatte gehofft, ihn tief schlummernd vorzufinden, die Wangen gerötet vom Schlaf, die widerspenstigen Haare auf dem Kissen verteilt. Stattdessen hörte ich seine Stimme, noch immer belegt, rau und mit diesem typischen Daiki-Untertun, der selbst im Kranksein noch versuchte, die Oberhand zu behalten.Ich habe dich gehört. Du kannst ruhig reinkommen. Mein Herz m…
-
Der Duft von geröstetem Brot hing in der Luft, während ich das Ei mit einem gezielten Schlag an der Pfanne aufschlug. Der Kaffee war auch schon beinah bereit und die Lunchboxen hatte ich auch schon herausgestellt. Ich war fast fertig, als ich hinter mir Schritte hörte. Schlurfend. Schwer. Fast schon... mitleiderregend? Ich drehte mich um ...und musste mich echt beherrschen, nicht sofort die Fassung zu verlieren oder die Stirn in tiefe Falten zu legen. Bei allen Göttern, er sah absolut erbärmlich…
-
Ich stand erst mal wie angewurzelt da als Daiki die Küche verließ und sah ihm nach. Seine Worte hallten noch in meinem Kopf nach ...und ganz ehrlich? Das war gar nicht gut! "N-Nein, nein... denk nicht drüber nach..." murmelte ich hastig und wandte mich fast schon panisch dem Geschirr zu, um mich abzulenken. "Musste das wirklich sein?", fragte ich trocken in den leeren Raum, während ich den Löffel aus dem Becken fischte. "Ihn direkt am Kopf zu treffen?" Die Dielen unter mir gaben ein gedehntes, z…
-
Bei allen Göttern! Hatte ich das gerade wirklich ausgesprochen? Dabei hatten meine Gedanken gerade das Potenzial einfach alles in nur einen Sekundenbruchteil kaputt zu machen!! N-Nein nein. Ich sollte lieber etwas Essen bevor ich mich noch um Kopf und Kragen murmelte. Hastig griff ich nach meinen Löffel und schaufelte mir kontinuierlich die Hälfte meines Tellers in den Mund. "Ganf neht?" Wiederholt ich halb ungläubig, halb erfreut. Für diesen charmanten Tiefstapler waren seine Worte wohl das ehe…
-
War ich wirklich so müde? Oder war es auch etwas anderes. Paradoxer Weise fühlte ich gerade vor allem Dankbarkeit. Dafür, dass wir hier saßen. Dass es ruhig war. Dass niemand etwas wollte, niemand etwas forderte. Zwei Teller, warmes Essen, ein Tisch, der nicht perfekt gedeckt war ... aber was zum Henker war das schon(?) und doch fühlte es sich erstaunlich vollständig an. Unbewusst blieb mein Blick an ihm hängen. Viel zu lange, vermutlich. A-Aber... Seine Mandelaugen... waren leicht gesenkt, dies…
-
Lillith presste die Wange an das kalte Holz der Tür, ein Ohr dicht daran gelegt. Sie lauschte angespannt was sich im Gang davor zutrug. Ein leises, missmutiges Brummen entrang sich ihrer Kehle. Natürlich.... Dann war es wohl eine dieser Nächte. Hin und Wieder gab es auch Nächte in denen selbst sie, Alucards Lieblingskind, nicht von den Familienoberhaupt entgangen wurde. Normalerweise durfte sie jederzeit zu ihm. Heute wohl nicht. Der Gedanke zog sich wie ein schmerzhafter Stich durch ihr Herz. A…
-
Ich sah schmunzelte und blicke kurz von meinen Currytopf auf. Natürlich, irgendwie hatte ich es mir gedacht. Aber deshalb ergänzten wir uns ja auch so gut. "Grob ist relativ...", murmelte ich, während ich den Topf nahm und das Curry verteilte. "Deine Hände sind nicht grob. Sie sind… einfach für etwas anderes geschaffen." Unwillkürlich zog ich den Saum des Shirts ein Stück nach unten. Nicht, um es auszuziehen eher, um es zurecht zu zupfen. Es machte mich auf einmal irgendwie nervös, ja. Aber nach…
-
Annalena Ich merkte erst, wie nah wir uns gekommen waren, als sein Kopf sich leicht an meinen lehnte. Es war wahnsinnig. Eigentlich sogar völlig gegen meine Natur. Und doch fühlte es sich… genau richtig an. Nicht forciert, nicht geplant eher so, als hätten unsere Körper stillschweigend beschlossen, dass Abstand gerade unnötig war. Ians Nähe war vertraut auf eine Weise, die mich selbst irritierte. Warm, still und sicher. So, als hätte sie immer dazugehört. Das machte es gerade so schön, einzigart…
-
Die Zeit zog sich weiter zäh und gefühlt ewig dahin, doch dann ging es mit einen Male alles extrem schnell. Zunächst hörte ich nur schwere Schritte auf der Veranda. Das Holz der Dielen knarzte fast melodisch und schon bald stimmten auch die aufgeregt klappernden Fensterläden mit ein. Ich kicherte vergnügt. Endlich hatte das Haus verstanden, dass es auch Daikis Zuhause war. Ich blickte von meinen Topf auf und lugte erwartungsvoll in den Flur. Sein Blick blieb an mir hängen – nicht unangemessen, n…
-
Mara spürte, wie sich etwas Unruhiges in ihr regte, noch bevor Ostiarius den Verschleierungszauber löste. Zuerst war es nur ein Ziehen im Bauch gewesen, ein instinktives Warnsignal, das sie nicht sofort einordnen konnte. Dann hörte sie seine Stimme näher als zuvor, klarer, selbstbewusst. Zu klar. Die junge Hexe fuhr unwillkürlich herum, ihr Blick schoss zu ihm, gerade in dem Moment, als der Schleier fiel. Es war, als würde sich die Luft verändern. Nicht sichtbar, nicht greifbar aber spürbar. So,…
-
Nach den Unttericht brachte ich meine Sachen wieder in meinen Spind. Völlig unbewusst machte ich mich auf den Weg zum Musikraum nur um mitten drin zu bemerken, dass etwas fehlte. Kein Summen. Kein nervöses Stimmen der Instrumente. Kein vertrautes Ziehen in der Luft, das mir sagte, dass gleich jemand einen falschen Ton spielen würde. Keine Menschenseele und ... auch keine Orchesterprobe. Hatte ich einen Aushang übersehen? Kam mein Geist mit den Erinnerungen des Nebels durcheinander? Oder war ich …