Suchergebnisse
Suchergebnisse 801-820 von insgesamt 1.000. Es gibt noch weitere Suchergebnisse, bitte verfeinern Sie Ihre Suche.
-
Zoras wurde von einem einfachen, gar primitiven Triumphgefühl gepackt, als er den schmächtigen Leib zu Boden fallen sah und die unterdrückten Schmerzenslaute hörte, die Velius zu verbergen versuchte. Es brannte wie Glut in seinen Adern und befeuerte den Rausch, der ihn bereits mit dem Aufprall seiner Faust in dessen Gesicht gepackt hatte. Das hier war richtig und das hier war gut und Velius hatte es verdient, dass Zoras ihn so schlug, sogar fest genug, dass er dabei das Gleichgewicht verlor. Er …
-
Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Codren - - Gruppen RPGs
BeitragDie kleine Versammlung löste sich kurz darauf schon auf und Tava verblieb der letzte Rest des Schnapses, den sie ohne Hemmungen noch runterkippte. Dabei war sie froh, dass Malleus noch an Wasser dachte, denn ohne hätte sie sicher nichts mehr normales getrunken und am nächsten Tag diese Entscheidung bitter eingebüßt. Zwar hatte sie am Morgen trotzdem ein Brummen im Kopf und einen etwas wankelmütigen Magen, aber sie fühlte sich fit genug für die bevorstehende Wanderschaft. Dafür überraschte Devon …
-
Lewis schlief tief und bequem. Seine Träume waren die Art von Unsinn, den sich ein Gehirn im Halbschlaf so ausdachte: Zusammengeschnittene Szenenfetzen, schwachsinnige Handlungen und doch ein merkwürdiges Realitätsgefühl. Er träumte davon, wie Santiago und er auf der Dachterrasse saßen, wobei das gleichzeitig der Treffpunkt für die wöchentlichen Treffen war, die aber nicht darum handelten, wie sie etwas stehlen konnten, sondern wie man einen Lastwagen ordentlich in die Luft sprengte. Er träumte …
-
Lewis verschwand wieder in seinen Nachrichten. Diesmal kamen die Kopfschmerzen ein Stück früher, was ein eindeutiges Zeichen dafür war, dass er sich über Nacht doch nicht 100 %ig erholt hatte. Außerdem brannten seine Augen stärker, aber das war auch normal. Vielleicht würde er sich später, wenn sie einkaufen gingen, irgendwo noch Augentropfen besorgen, dann hielt er es meist besser aus. Jetzt ertrug er es einfach, so wie es kam, denn irgendwann wurde es immerhin besser. Irgendwann wurde alles wi…
-
Kein Kaffee? Das war wirklich etwas neues. Nicht, dass es Lewis etwas ausgemacht hätte, denn er war sich ziemlich sicher, dass der ganze Koffein-Konsum Santiago noch früh genug ins Grab befördern würde, aber trotzdem war es ungewohnt. So einfach, aber ungewohnt. Der Mann ließ sich sein Frühstück sichtlich schmecken, was Lewis wiederum als Kompliment hinnahm. So, wie Santiago niemals von jemandem Frühstück gemacht bekommen hatte, hatte Lewis noch nie jemandem Frühstück zubereitet. Als er aber jet…
-
Es dauerte so einige Sekunden, bis Santiago überhaupt anwesend genug schien, um seine Lage zu begreifen. Schwerfällig rollte er sich auf die Seite und ließ seinen verschlafenen Blick durch die Wohnung gleiten. Lewis grinste. So hatte er ihn noch nie gesehen, aber es war ein niedlicher Anblick. "Bin ich nochmal eingeschlafen?" "Sogar vor mir." Lewis grinste breit, weil sich das wie ein Triumph anfühlte. Santiago und er siegten über seine Schlaflosigkeit. "Und danach hast du geschlafen wie ein Bab…
-
"Ich will keinen Film gucken. Können wir einfach... ich weiß nicht. Hier liegen bleiben?" "Klar." Lewis lächelte, zog die Decke ein bisschen hoch und verhakte darunter ihre Beine miteinander. Er lehnte sich an Santiago, so wie der sich an ihn lehnte, und genoss seine Schokolade in der Stille der Wohnung. Zuhause hatte er rund um die Uhr das ferne Geräusch von den Straßen von New York, hier war wirklich alles still. Es war angenehm, auch wenn es ihn schneller schläfrig machte, als er eigentlich g…
-
Lewis hob die Hand und streichelte Santiagos Wange, als er seinen Kopf auf seiner Schulter ablegte. Sie saßen wieder im Bett, beide die Tassen in den Händen, und es war irgendwie recht idyllisch, wenn man ignorierte, weshalb sie wach waren. Lewis pustete auf seine Schokolade. "Ich weiß nicht, ob ich mich traue, nochmal zu schlafen." Ein solches Geständnis zu hören schien nicht richtig; nicht für diesen Mann, der sonst vor nichts Hemmungen verspürte. In diesem Augenblick schien er verletzlich wie…
-
Santiago hob den Kopf an, nur leicht. Seine Augen waren gerötet und so voll unendlicher Trauer, dass es kaum auszuhalten war. Lewis wollte ihn nicht so sehen, er wollte wieder das Lächeln in seinem Gesicht sehen und sein leises Lachen hören, wenn Lewis mal wieder etwas dummes gesagt hatte. Er sollte nicht so traurig sein. "Atmen, Baby. Okay?" Es folgten einige unstete Versuche, die Lewis ihm ansehen konnte, dann langsam, nach und nach, wurden seine Atemzüge wieder tiefer und gleichmäßiger, wenn …
-
Lewis hatte kaum seine ersten Worte beendet, da schien etwas in Santiago durchzugehen. Ohne Umschweife rollte er sich herum, bekam den schlanken Mann zu fassen und drückte sich nach Leibeskräften an ihn. Sein großer Körper schien in sich zusammenzuschrumpfen, als er sein Gesicht an Lewis’ Brust verbarg. “Oh, hey.” Plötzlich mehr als nur besorgt, schlang er die Arme um ihn und schob die Hand in seine Haare. Da begann der Mann zu weinen. In der Stille der Wohnung weinte er ganz lautlos, fest an Le…
-
Lewis schlief tief und fest, eng an Santiago gekuschelt - bis er es nicht mehr tat. Ein gewaltsamer Ruck ging durch den Körper des Mannes und damit war Lewis hellwach. Wie schon die zwei Male zuvor setzte er sich auf, rückte diesmal aber auch ein Stück ab, weil Santiago im Schlaf wirklich unruhig war und Lewis sich gewissenhaft an seine Warnung halten wollte. Der kräftige Körper neben ihm zuckte noch einmal und Santiago stieß einen Laut aus, der fast an ein Wimmern erinnerte. Es zerbrach Lewis d…
-
"Wie viel kann sich schon verändert haben in drei Stunden?" Zumindest legte Santiago jetzt die Fernbedienung auf den Tisch. "Ich bin kein wirklicher Hellseher, ich sehe nicht, was in ganz New York abgeht. Mir hätte von Anfang an etwas entgehen können, was ich jetzt erst sehen könnte. Deswegen verlasse ich mich nicht auf meine Bäume alleine, sondern schaue immer wieder." "Es reicht doch, wenn du morgen früh wieder die Nachrichten guckst." "Santiago", murrte er warnend. "Ich sag dir auch nicht, wi…
-
Lewis freute sich darüber, dass Santiago ihm eine solche Aufmerksamkeit entgegenbrachte und ihm sein Gras besorgen würde. Es war so eine kleine Geste und doch machte es ihn sehr glücklich. Was ihn viel weniger glücklich machte, war Santiagos Einmischen in seine Arbeit, als er sie ihm verbot - denn Nachrichten zu schauen war Lewis' Arbeit und auch, wenn er mit seinem üblicherweise so sorglosen Verhalten kaum den Eindruck erweckte, nahm er sie doch ernst. Er wollte Jayden nicht enttäuschen und auß…
-
Lewis verstand für einen Augenblick nicht, was Santiago mit seinen “sonstigen Gästen” meinte, nachdem er nicht sehen konnte, wo der Mann hinsah. Aber er kannte seine Wohnung und als es ihm klar wurde, lachte er laut auf. “Hah! Wow. Echt? Du kannst ja so charmant sein, wenn du das willst.” Er lachte wieder und ließ sich dann mit einem Kuss zum Schweigen bringen. “Du kannst auch gern mitkochen. Ich bin kein Tyrann in der Küche.” “Aber meine Magie.” Lewis grinste und tippte sich gegen die Schläfe. …
-
Hatte Lewis sich das eingebildet, oder hatte Santiagos Kopf wirklich ein wenig die Farbe seiner Haare angenommen? Das sah ja zum Anbeißen aus! Nach all den Wochen schaffte der Mann es irgendwie, Lewis trotzdem noch zu überraschen. Er grinste breit und zerstörte ihm die Frisur. "Ich bin auch nicht dein Zimmergenosse, auch wenn ich's gerne gewesen wäre. Vergiss das nicht." Das schien ihn schlussendlich aufzulockern und er hielt Lewis den Verband mit einem Lächeln her. "Hilfe?" "Für dich doch immer…
-
Santiago machte sich daran, sich um seine Naht zu kümmern, und Lewis setzte sich ein wenig auf, bereit dazu, ihm zur Hand zu gehen. Der Mann war erstaunlich behände in seinem Werk, ein Resultat von zu vielen Wunden, die er wohl selbst behandelt hatte. Kurzzeitig schoss es Lewis durch den Kopf, ob er überhaupt jemals jemanden da hatte, der sowas für ihn übernehmen konnte. "Ich werd heute Nacht schlafen müssen. Ich bin überrascht, dass ich noch kein Nickerchen gemacht habe, nach der ganzen Action …
-
"Hab ich dir erlaubt, dich von mir abzuwenden?" Lewis erschauderte von dem Knurren, das direkt hinter ihm ertönte, bevor sich eine kräftige Hand in sein Haar schob und einmal gewaltsam daran zog. Der Schmerz wandelte sich gleich in Begierde um und er keuchte auf, bevor er vor Santiago zum Stehen kam. "Als ob ich dir den Luxus von Sofapolstern gewähren würde." Ohh er mochte diesen Santiago, den Santiago mit dem dunklen Blick, mit der knurrenden Stimme, mit den Muskeln, die er nicht zurückhielt. L…
-
Jemand anderem hätte sich Lewis niemals so hingegeben. Es war einfach nicht seine Art, er wollte es schnell, er wollte es hart, und am Ende des Tages wollte er keine schnulzigen Gefühle, die aus dem ganzen entstehen könnten. Sex war für die Ekstase da und nicht für irgendwelches Rumgesülze. Es war einfach nicht sein Ding. Aber wenn Santiago ihm so die Hand an die Wange legte, wenn er ihn mit diesen hübschen, warmen Augen betrachtete und ihn mit "Braver Streuner" lobte, da spürte Lewis doch einen…
-
Lewis mochte sich gerne vorstellen, dass er diesen geduldigen, selbstbeherrschten Mann doch in irgendeiner Weise stets dazu bringen konnte, ein kleines bisschen ungeduldig zu werden. Nur ein kleines bisschen. Damit er wusste, dass er ebenso eine Fassung beherrschte, die er auch verlieren konnte. Wenn es die aber gab, dann zeigte Santiago sie nicht, als er aufstand und um Lewis herum ging. Er war so gefasst wie immer und dieses Lächeln, das auf seinem Gesicht lag, kannte Lewis bereits gut genug u…
-
"Einhalb. Ich zähle die halben Portionen nicht. Wenn du also wirklich was haben willst, dann musst du auch ordentlich was essen." Lewis verzog quengelnd das Gesicht. Er hatte zwar nichts gegen essen einzuwenden, aber mit jeder verstreichenden Sekunde schwand seine Geduld nur so dahin und er wollte jetzt schon nicht mehr länger warten. Aber das hatte er sich selbst so eingebrockt, das wusste er ganz genau. Er hätte ja auch einfach anders wählen können. Manchmal traf er schon hirnrissige Entscheid…