Suchergebnisse
Suchergebnisse 661-680 von insgesamt 1.000. Es gibt noch weitere Suchergebnisse, bitte verfeinern Sie Ihre Suche.
-
Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Codren - - Gruppen RPGs
BeitragTava hatte kaum ihren Kopf zurückgelegt, da ging plötzlich ein Ruck durch Devon unter ihr. Seine Hände packten sie hart an ihrer Hüfte, dann bäumte er sich unter ihr auf und zog sie einfach mit sich. Tava gab einen überraschten Laut von sich und klammerte sich sogleich an seine schuppigen Schultern, als er mit ihr zur Bettkante zog und mit Schwung aufstand. Die viele Bewegung trennte sie voneinander, aber Tava war zu beschäftigt damit, sich an dem Lacerta festhalten zu wollen, damit er sie bloß …
-
Kurz bevor Tevia das Zimmer verließ, nannte sie Zoras dann doch noch beim Namen. Dabei grinste sie so sehr, dass er es geradezu heraushören konnte. Zoras lächelte selbst. Er machte sich nicht viel daraus, wenn sie ihn nicht so formell ansprach, und wenn er ehrlich war, war es sogar ganz süß, wie sie sich über solch simple Dinge erfreute. Es war erfrischend, dass jemand an etwas so einfachem Gefallen finden konnte. Daran dachte er noch, als er doch noch einschlief. Zoras war zwar ein unruhiger Sc…
-
Als der Kuss sich schließlich brach, war Tevia gänzlich außer Atem. Ihre Augen flatterten auf und richteten sich geradewegs auf seine, als Zoras sich bereits wieder zurücksetzte. Doch jetzt schwang da noch mehr als die Nervosität und die unbändigende Vorfreude mit, die er zuvor in ihrem Blick gesehen hatte. Fast schien sie sich... beruhigt zu haben. Wenn er es nicht besser wüsste, hätte er gesagt, ihre Augen hätten sich etwas abgekühlt. Langsam führte sie ihre Hand zu den Lippen und berührte sie…
-
Theresa kam jetzt schnell aus dem Bett gesprungen, ruckartig, und Chesters quellendes Unbehagen verwandelte sich augenblicklich in aufkeimendes Entsetzen. Sie würde ihn also hier halten. Er war also doch wieder in einem Gefängnis gelandet, wenngleich es nicht so offensichtlich war wie beim letzten Mal. Dabei hatte er genau das verhindern wollen! Dabei wollte er seine Existenz nicht noch einmal fristen mit sterben und sterben und sterben, bis ihm nach Wochen einmal jemand die Tür aufsperrte. Wenn…
-
Theresas Blick glitt von Chesters Gesicht abwärts und nach unten. Er war nicht schnell genug gewesen, sie noch weiter abzulenken, da nahm sie schon die zurückgeschlagene Decke in Augenschein. Sein halbes Bein, das sich heraus zu kämpfen versucht hatte. Wie er sich aufgesetzt hatte. Ihre Augen wurden schmal. Chesters Lächeln tat ihm weh. Da löste sie sich mit einem Mal von ihm, drehte sich auf den Rücken und warf sich einen Unterarm über die Augen. "Du wolltest gerade abhauen? Richtig?" Und so sc…
-
Chester träumte. Nicht die ganze Zeit, aber irgendwann stellten sich die Träume ein. Er lag auf jemandes Schoß, den Kopf auf weiche Beine gebettet, den Arm um eine Hüfte geschlungen. Er wusste, wer es war, und gleichzeitig wusste er es auch nicht, es war irgendjemand und gleichzeitig auch niemand. Die Gestalt strahlte eine Wärme aus, die ihn nicht gänzlich zu erreichen schien, egal, wie sehr er den Kopf weiter in den Schoß presste. Und dann strichen ihm sanfte Finger über die Stirn und er hörte …
-
Chester war alles andere als entspannt, auch nachdem Theresa ihm vergewisserte, dass sie schon niemand gesehen hatte. Dieser Aussage stand eine einfache Frage entgegen: Und was, wenn doch? Dann gab es hier keine Gänge, durch die sich Chester verziehen konnte, dann gab es hier keine Ecken, durch die er entschlüpfen konnte. Der einzige Ausweg aus diesem Wagen war eine Tür und ein paar Fenster, die alle zum selben Resultat führen würden. Also nein, es war nicht alles gut. Aber Theresa schluckte zum…
-
Chester hätte Theresa niemals begleitet, wenn ihr ihr Knöchel nicht deutlich zugesetzt hätte. Er hätte sie aus seinen Gängen gescheucht und wenn sie nicht gegangen wäre, nun, dann hätte sie wohl seine Decken bekommen und er hätte sich irgendwohin zurückgezogen, wo er in Ruhe sterben konnte. Den Gang nach draußen unternahm er nur wegen ihr. Und er bereute es, sofort. Eigentlich war der Zirkus seine Heimat, sein Reich, sein Zuhause, das einzig beständige in seinem furchtbar langen Leben, das immer…
-
„Warum lässt du sie dann nicht einfach gehen?“ Die Frage war so einfach gestellt, so unverfänglich. Theresa fragte nicht um Brandons Willen oder gar um ihren eigenen, sie stellte lediglich eine Frage und eine einfache noch dazu. Aber genau darin lag das Problem: Nichts daran war einfach. Es war schlicht unmöglich, jemanden einfach gehen zu lassen. Chester antwortete trotzdem nicht gleich. Er überlegte und legte sich die einzige Antwort zurecht, die auf so eine Frage gültig war. “Denk dir alle Gr…
-
Theresa nahm auch jetzt wieder eine Position an, in der sie den Kopf an Chesters Brust legte. Ohne die vielen Decken konnte er jetzt spüren, wie sie den Atem anhielt, eine Sekunde, zwei, drei. Dann schließlich atmete sie wieder aus und seufzte leise. Chester beobachtete sie dabei. Er beobachtete die junge Frau, die sich an ihn schmiegte und sich von seiner Wärme einhüllen ließ. Dieselbe junge Frau, die nicht nur seinen Tod durchgestanden hatte, sondern noch immer hier, bei ihm blieb, anstatt zur…
-
Zoras schlief ein, aber er schlief wirklich nicht sehr tief. Das lag zum einen an den Albträumen, die unter seiner Oberfläche darauf warteten heraus zu brechen, und zum anderen an seiner bisherigen Erfahrung. Sein leichter Schlaf hatte schließlich ihm und Amartius einmal das Leben gerettet. So war er mit dem ersten Klopfen gleich wieder wach. Er wusste wo er war und er konnte sich auch vorstellen, wer da an die Tür klopfte, daher setzte er sich gleich auf. „Seid Ihr noch wach?“ Dass sie das über…
-
Lewis funkelte Santiago mit mindestens der gleichen Empörung an. “Vielleicht will ich wie ein Gegenstand behandelt werden. Ein schönes Spielzeug zum benutzen und ficken. Du musst es nur auch mal tun.” Und da schien er Santiago wohl wenigstens soweit zu haben, dass der sich aufrichtete. "Du willst, dass ich dich nicht so sanft anfasse? Okay.” Jetzt konnte Lewis sich endlich mal entspannen, denn dieser Blick war endgültig aus Santiagos Augen gewichen und stattdessen lag dort sein typischer Raubtie…
-
“Hmhm. Bin nie weggewesen”, kam Theresas Antwort. Das bedeutete, dass sie schon seit geraumer Weile - oder eher drei Stunden - auf dem kalten Boden saß, wobei zuvor schon etwas mit ihrem Bein gewesen war. Das konnte nicht gesund sein. Hätte Chester sich doch nur einen anderen Zeitpunkt ausgesucht, um zu sterben; wäre er doch stark genug gewesen, wieder aufzustehen und durch die Gänge zu wandern, er hätte ihr ausweichen können, er hätte vor ihr verschwinden können und Theresa wäre niemals auf ihn…
-
Lewis beobachtete Santiago ganz aufmerksam. Da war jetzt dieses schelmische Glitzern in seinen Augen, das Lewis viel mehr gefiel als der Blick, mit dem er ihn zuvor bedacht hatte. Dieses Glitzern zeugte von Schandtaten, die der Mann geplant hatte, und mit sowas konnte Lewis umgehen. Da zog er an einem Seil unterhalb von seinen Rippen und zog damit irgendwie an den Seilen um Lewis’ Knie. Seine Beine wurden an den Seilen zurückgezogen, aber die Fesseln um seine Knöchel wurden nicht mitgezogen. Sie…
-
Lewis blieb gehorsam liegen, stützte sich aber auf die Ellbogen auf, um Santiago hinterher zu blicken. Er wusste nicht recht, ob er nicht bereuen könnte, dass er ihm zugesagt hatte. Lewis’ und Santiagos Fantasien spalteten sich in dem Bereich, in dem Lewis der Lust hinterherjagen wollte und Santiago dem Zurückhalten dieser Lust nachjagte. Das waren zwei ziemlich unterschiedliche Vorstellungen, die sich kaum jemals vereinen ließen. So wie Lewis fand. Entsprechend wusste er nicht recht, ob es ihm …
-
Theresa zitterte. Aber es war Chester, der unter ihrem offenen Blick erschauderte, als sie ihm antwortete. “Weil ich dich nicht alleine lassen wollte.” Es war so eine dumme Antwort, eine belanglose. Chester brauchte niemanden, wenn er starb - er wollte auch niemanden. In den Stunden, die sein Körper brauchte, um sich wieder zu erholen, war er gänzlich schutzlos ausgeliefert. Er wollte alleine sein, wenn das passierte. Aber - die Stimme. Theresas Stimme. Die vielen Wörter, die er nicht verstanden…
-
Weil es noch hell draußen ist. Weil es noch hell draußen ist? Das war nicht annähernd die Antwort, die Chester erwartet hatte. Es klang in seinen Ohren so… trivial. Theresa sah ihn derweil mit großen, gereizten Augen an. Sie war blass im Gesicht, ihre Lippen ganz blau von der Kälte und ihre Wangen und ihre Nase rot. Sie sah aus wie Chester vor einigen Tagen und wie jeder normale Mensch in der Kälte auch. Sie trug noch ihre Arbeitskleidung, extra für den Winter ausgestattet, immerhin. Sie saß noc…
-
"Brandon hat mich nicht geschickt.” Chester blinzelte langsam. Er verstand Theresas Worte, aber der Sinn dahinter erschloss sich ihm nicht. Wenn Brandon sie nicht geschickt hatte, wieso war sie dann hier? Wieso legte sie den Arm so um ihn, wenn sie gar nicht hier sein musste? Wenn sie ihn anders gefunden hatte? Aber nein, sie kam nicht von Brandon und sie würde ihn auch nicht ausliefern. Die warme, schöne Hand in seinem schweißnassen Nacken bekräftigte sie in dieser Aussage und doch konnte sie n…
-
Neben Chester rührte sich Theresa. Er sah sie noch immer nicht an, wollte es nicht, durfte es nicht. In seinem Inneren hatte sich die Kälte des Winters festgefressen und wenn er sich Mühe gab, ganz viel Mühe gab, dann würde ihn die Erinnerung an andere Zeiten, bessere Zeiten, noch eine letzte Wärme schenken, bevor er wieder ins Nichts abtauchte. Und bevor er dann auch wieder erwachte, nur um herauszufinden, dass sich gar nichts geändert hatte. Daher hielt Chester vehement den Blick gesenkt, selb…
-
"Was...Was soll das heißen, wohin sollst du gehen...?” Das war nicht ganz die Antwort, die Chester erwartet hatte - nicht ganz in dieser unsicheren Stimme, nicht mit diesen Zweifeln. Müsste sie ihn nicht längst nach draußen scheuchen? Müsste sie ihm nicht längst vorwerfen, dass er versagt hatte? Theresa war aber so… Theresa. Und für einen Augenblick hatte Chester das Gefühl, dass er hier die falsche Theresa vor sich sah, dass er von einer anderen Theresa ausgegangen war. Von anderen Umständen, v…