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Zoras bemerkte kaum, wie Kassandra zu ihm zurückkam, aber ihn durchfuhr doch die plötzliche Aufmerksamkeit, die die Phönixin wieder an den Tag legte. Wieder sah er sie an und dieses Mal lieferte sie ihm sogar eine Erklärung. "Wir werden angegriffen." Seltsamerweise brauchten die Worte einen Moment, bis sie Zoras' Gehirn erreicht hatten und dann dauerte es noch einen weiteren Moment, in dem er fälschlicherweise dachte, sie befänden sich in Theriss und soeben würde Kerellin an seiner Grenze aufmar…
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Zoras entging nicht, wie stocksteif Kassandra mit einem Mal wurde. Genau betrachtet war die Phönixin immer eine gar statuenhafte Haltung, die sich kaum veränderte - ganz besonders nicht, wenn sie in der Öffentlichkeit waren - aber Zoras war geschult darin, die Veränderungen zu erkennen. Nur was sie dazu veranlasste, das wusste er nicht. Sein unfokussierter Blick glitt zu der Phönixin und er beobachtete, wie sich ihre Augen auf einem fernen Punkt im Raum festsetzten. Einmal in dieselbe Richtung z…
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Eine Sache hatte Zoras bei seiner kleinen Aktion, in der es nur darum ging, dem fleißigen Soldat ein wenig Entspannung beizubringen, nicht bedacht: Zavion trank nicht regelmäßig. Es stand sogar in Frage, ob er jemals einen Tropfen Alkohol angefasst hatte, denn mit einem derart militärischen Hintergrund, der ihn sogar zum Kommandanten befördert hatte, konnte er sich solche Fehltritte vermutlich nicht erlauben. Ganz anders war es da für Zoras, der in einem behüteten Adelshaus aufgewachsen war, in …
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Zoras betrat den großzügigen Raum, in dem es vor türkisen Akzenten auf den Kleidungsstücken nur so wimmelte. Kassandra stand mittendrin, den Blick aus dem Fenster gerichtet, in ein fantastisches, schillerndes Gewand gekleidet, das es irgendwie schaffte, ihre Schönheit noch weiter zu betonen und sie gleichzeitig nicht zu übertrumpfen. Ihre Haare waren mit einem leuchtend roten Schmuck versehen, der ihre Augen auf eine außerweltliche Weise betonte. Jetzt schien das rote Feuer darin tatsächlich leb…
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Kassandras Reaktion war keineswegs, was Dionysus erwartet hatte - das konnte es gar nicht sein. Die sonst so steife und ernste Phönixin auf eine solche Weise grinsen zu sehen, war selbst nach zwei Monaten der Bekanntschaft nicht vorhersehbar gewesen. Sonst prallten Beleidigungen und Sticheleien stets an ihr ab wie an einer festen Steinmauer, aber dass dieses kleine Kunststück sie auf solche Weise reizte, damit hatte der Weingott nicht gerechnet. Man konnte es ihm an dem marginalen Zucken seiner …
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Dionysus' Lächeln weitete sich zu einem Grinsen aus. Er musste große Schritte nehmen, um mit der Phönixin Schritt zu halten, aber das zügige Tempo machte dem Gott nichts aus. "O ja, hier unten spüre ich die Zeit deutlicher als dort oben. Wir sollten uns mal darüber austauschen, über die Zeit auf der Erde. Du wirst sicher viel zu berichten haben." Für Dionysus war das alles nur ein großer Akt zu seiner Belustigung. An manchen Tagen, so wie besonders heute, schien er sein Zimmer zu verlassen, nur …
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Nach Tysions Eingliederung stellte sich der neue Alltag wieder her und baute sich zu etwas auf, was man als des Herrschens würdig erachten konnte. Tagsüber bemühte Zoras sich, sich in die Abläufe des Palastes einzuschleusen und seine neue Autorität dort aufzubauen, wo sie auch gebraucht wurde. Er nahm an Audienzen und Besprechungen teil, ließ sich Anträge und Schreiben vorlegen - die er sich zu großer Belustigung des gesamten Rates von Kassandra vorlesen lassen musste - und wirkte bei der Gesetz…
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Nach der ersten Krisenratssitzung folgte erstmal keine weitere, denn von diesem Tag an war Zoras neben den amtlichen Beschäftigungen - bei denen er mitzuhalten versuchte - damit beschäftigt, sich von Kassandra Nachhilfe in kuluarisch geben zu lassen. Es fing mit Fachbegriffen an, von denen täglich neue hinzukamen, und ging über alltägliche Wörter hin zur Aussprache selbst, wobei das letztere erstmal nicht ganz so wichtig war. Es wäre wohl noch einfacher gewesen, sich gleich ein Wörterbuch zu bes…
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Kassandras einvernehmlicher, aufgeweichter Blick traf auf Zoras und der konnte gar nicht anders, als seiner Geliebten ein Lächeln zu schenken, das ihm wie aus der Brust strahlte. So eng zusammen, wie sie jetzt waren und wie er es sich seit über fünf Jahren gewünscht hatte, verspürte er nichts anderes als die reinste, unerschütterlichste Liebe für diese Phönixin, die ihn mit ihren schönen, liebreizenden Augen betrachtete, aus denen er nur das zu lesen vermochte, was er selbst am ganzen Leib spürt…
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Theresa sah sich erst einmal in dem schmuckvoll eingerichteten Wagen um, der - ganz im Gegensatz zu Ellas Wagen - den wenigen Raum auf eine ganz andere Weise zu nutzen schien. Bei Jude war es geschmackvoll und gemütlich, auch wenn sich die Geschmäcker vielleicht über die Art der Dekoration streiten mögen. Die Hellseherin stand dabei im Hintergrund und betrachtete die junge Frau, bis sie soweit war, sich ihr zuzuwenden. Da entfloh ihr eine freche Bemerkung und bei dem Anblick des rötlich gefärbte…
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Jamie nickte, als verstünde er genau, wovon Theresa da sprach. "Es ist schwierig zu akzeptieren, dass Magie wirklich real sein soll. Aber das tut sie wirklich, das kann ich dir bezeugen. Wenn auch..." Er zuckte ein wenig verlegen mit den Schultern. "Ich glaube, es gibt sie nicht überall, sondern nur hier, im Zirkus. Es ist eben ein magischer Zirkus und da glaube ich, dass sich hier Magie... manifestieren kann. Man sieht es ja an Chester, dem unsterblichen." Theresas so offene Verblüffung über da…
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Kassandras Geräusche waren wie Musik in Zoras' Ohren, eine Symphonie der schönsten Laute, die die Welt zu bieten hatte. Von ihnen alleine glaubte er, auf Höhen getragen zu werden, die kein Sterblicher jemals erklimmen konnte. Die Phönixin stöhnen zu hören war etwas unglaublich berauschendes, was die Grenzen dieser Welt zu sprengen vermochte. Zoras war davon völlig in Besitz genommen. Es wäre ihm nicht möglich gewesen, an irgendeinem Punkt aufzuhören. Nur das Wasser, das nach und nach wirklich ei…
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Die Luft zwischen beiden schien fast zum Greifen dick, selbst dann, als Theresa schließlich eine aufrichtige Entschuldigung vorbrachte. Jamie starrte sie nur an und das auf eine ihm eigene, eindringliche Art. Wieder entstand eine Pause und wieder fühlte sie sich regelrecht unangenehm an. Der Mann rührte sich nicht, wenn er so still stand, nicht so wie ein normaler Mensch es getan hätte. Er war ganz stocksteif und das wirkte sich wohl auch auf die Situation aus. Schließlich war er aber doch trotz…
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Jamie präsentierte Theresa ein freundliches Lächeln, auch wenn ihm sicher aufgefallen sein musste, wie sie seinen Körper gemustert hatte. Vielleicht war er auch die Blicke schon gewöhnt, die unaufmerksamen ersten, denen verwunderte zweite folgten, wenn das menschliche Auge erfasste, dass etwas nicht so aussah, wie es aussehen musste. Allerdings sah er sich wohl nicht dazu genötigt, sie über ihre kurze Unhöflichkeit aufmerksam zu machen. Mit einem interessierten, ebenso wie leicht überraschten Ge…
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Zoras verging in Kassandra. Es war so viel mehr, als er sich von diesem kleinen Ausflug erhofft hatte und allem Anschein nach empfand Kassandra genau dasselbe. Die Art, wie sie sich in seinen Armen reckte, um seinen Lippen größtmöglichen Zugang zu gewähren und wie ihre Finger sich in seine Haut gruben, löste ein Verlangen in ihm aus, das sich vollständig seiner Kontrolle entzog. Er war dem Zug willenlos unterlegen, der von Kassandra ausging und sich seiner völlig bemächtigte. Konnte ein einziges…
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Nicht einmal Kassandra konnte bei ihrem förmlichen Wortstamm bleiben, nicht, wenn der Moment sie beide so sehr erhitzte. Zoras fand eine gewisse Befriedigung darin, wie ein kleines Eingeständnis, dass auch Kassandra etwas hatte, dass sie aus dem Konzept werfen konnte. Und dass dieses Etwas gerade er war... das war wiederum keine Befriedigung, die ihn da erfasste. Es war pures Glück, von dem er da erfüllt wurde. Genauso atemlos nickte er nur knapp und begann dann, sie beide wieder in Richtung Bec…
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Wenn Jamie auffiel, dass zwischen den beiden anderen etwas vor sich ging, zeigte er es nur durch einen flüchtigen Blick in Brandons Richtung und wieder zurück. Vielleicht war die plötzliche Stimmungsschwankung spürbar, die aufgetreten war, kaum als der andere das Zelt betreten hatte. Allem Anschein nach fühlte Jamie sich allerdings nicht im Bilde genug, um Nachfragen zu stellen. Damit war wohl die erste Freundlichkeit schon vorüber. Theresa sah jetzt ein wenig so aus, als hätte sie dicke Mauern …
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Das Wasser um sie herum nahm sehr schnell Temperaturen an, die ehrlich unangenehm werden könnten, aber keine Hitze der Welt konnte in diesem Moment das Feuer überschatten, das in ihnen aufloderte. Getrieben von einem Verlangen, das ihnen beiden bis zu diesem Moment nicht bewusst gewesen war und das dafür jetzt umso heftiger an die Oberfläche brach, suchten sie so viel Berührung, wie es ihnen nur möglich war. Manchmal tat es tatsächlich weh, ein kleiner Stich oder ein leichtes Brennen von einer N…
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Zoras schmunzelte. Kassandras süßlicher Tonfall passte auf sehr amüsante Weise zu dem Bild, das er vor Augen hatte, bei dem die mächtige, entfesselte Göttin keine zwei Meter von ihm entfernt im königlichen Bad ertrank. Wahrlich, das wäre ein äußerst interessanter Eintrag für die Geschichtsbücher. "Das könnte ich mir niemals verzeihen. Ich würde zu deinen Ehren nie wieder ein Bad nehmen, ich würde sie in ganz Kuluar verbannen." Die lockere, neckende Unterhaltung befreite ihn. Es war ein entspanne…
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Zoras ließ den Blick einmal gemächlich an Kassandras enthülltem Körper hinabgleiten, dann sah er wieder in ihre feuerroten Augen zurück. Ihm war durchaus bewusst, welch unfassbares Privileg ihm hier zuteil wurde, dem nackten Körper der Phönixin beizuwohnen, ganz ohne andere Augenpaare, die sich diesen Moment ebenso erschlichen hätten. Dass er den Anblick schon gewöhnt war, geschweige denn schon ganz andere Schandtaten genossen hatte, als nur ihren Körper zu betrachten, tat der ganzen Sache keine…