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"Mir wär's lieber gewesen, wenn du vor Spinnen oder sowas Angst hättest. Dann wäre ich eingewickelt geworden und aufgewacht", gab Santiago zurück. Lewis schnaubte in dem Versuch, der Situation etwas Humor aufzuzwingen. Natürlich erfolglos. Er fühlte sich einfach hundsmiserabel. Santiago gab ein Seufzen von sich, das Lewis aufsehen ließ. Er hatte sich Sushi genommen, starrte es jetzt aber an, als könne er sich nicht dazu abringen, es auch zu essen. "Ich hab festgesteckt." Lewis zuckte innerlich. …
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Lewis lachte auf Santiagos Bemerkung, vielleicht ein wenig lauter, als es gerechtfertigt gewesen wäre. Vielleicht ein bisschen zu gezwungen. Danach schloss er den Mund und sank auf seinem Sitz ein wenig nach unten. Er hatte keine Ahnung, wie lange er die Unsicherheit aushalten konnte, was Santiago von seinem Albtraum hielt. "Wo fahren wir hin?" "Wie wär's mit Sushi?" Er nannte ihm eine Adresse und Santiago fuhr sie entsprechend. Lewis starrte währenddessen den Fußraum an und fühlte sich nach jed…
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- Theoretisch. Ja, so könnte man in etwa beschreiben, was auch Lewis diese Nacht getan hatte. Aber während Lewis wenigstens manchmal geschlafen hatte, hatte Santiago Albträume gehabt, die ihm seinen ganzen Schlaf geraubt hatten. So gesehen war Lewis also noch besser davongekommen. Jetzt starrte er auf den Bildschirm und überlegte angestrengt, was er als nächstes schreiben sollte. Sie schrieben sonst ständig und doch war es jetzt schwierig, neue Nachrichten zu formulieren. Zumindest etwas, mit de…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
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BeitragMalleus sah ehrlich überrascht aus, Tava auftauchen zu sehen, und irgendwie machte das im Moment nur noch alles schlimmer. Sie wusste nicht, was sie von ihm erwartet hätte oder was sie gebraucht hätte, aber das war es doch nicht gewesen. Diese dunklen Augen, die sie verblüfft musterten, als hätten sie ihre Anwesenheit nicht vorhergesehen. Dabei hatte sie doch schon Tage in diesem Haus gelebt und war noch viel länger mit ihnen gereist. Wieso war er dann so überrascht? "Das habe ich befürchtet." E…
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Lewis war unruhig in dieser Nacht, wälzte sich viel herum, schlief wenig. Es war nicht unbedingt anders als die vorangegangen Nächte, und doch war es das schon, seine Gedanken zu aufgewühlt, seine körperlichen Beschwerden zu unangenehm. Sie schienen eine andere Intensität bekommen zu haben, nachdem Santiago ihm eine so deutliche Abfuhr erteilt hatte. Natürlich war Lewis nicht naiv genug zu glauben, dass der Mann wirklich bei Jay schlafen würde, wenn er doch mit dutzenden Albträumen zu kämpfen ha…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
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Beitrag"Ich kann", kam die schroffe Antwort, die Tavas Entsetzen nur noch steigerte. Devon konnte wirklich und das wussten sie wohl beide. Was konnte Tava schon sagen, um ihn aufzuhalten? Wie sollte sie ihn denn zum Bleiben bewegen? Ihre Gedanken rasten, aber bevor sie etwas brauchbares hätte produzieren können, richtete Devon sich plötzlich auf. Der Buckel verschwand und zwei Meter purer Lacerta erhoben sich über die Menschenmenge. Er achtete nicht weiter auf sie, sondern schob seine Vorgänger mit ein…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
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BeitragTava hatte Malleus gerade erst zur Bank gebracht, da raunte er etwas, das sich in ihren Ohren anhörte wie die Worte eines Sterbenden: "Danke, Tava. Für deine Freundlichkeit, die ich mir in diesem Leben nicht mehr verdienen kann." Dabei wusste sie nicht, was er damit meinte. Er hatte sie sich doch schon verdient, mehr als das sogar, mit jedem einzelnen Wort, jedem Lächeln, jeder Schmeichelei, die er ihr entgegen gebracht hatte. Tava übte sich ja schon in Abstinenz, was ihre spontanen Feuerausbrüc…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
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BeitragAls hätte Tavas Frage die Luft aus Malleus' Körper gelassen, sackte der Mann zusammen. Jetzt wirkte er noch viel weniger wie der hochaufragende Anführer, den er vor einer Stunde noch verkörpert hatte, sondern nur wie ein einfacher, ausgelaugter Mann. Tavas Sorge stieg dabei ins Unermessliche, denn sie hatte nicht erwartet, dass eine so einfache Frage ihm so zusetzen könnte. "Die Anhänger des Einen versuchen bereits seit Jahren uns aus Oratis zu vertreiben. Ich streite nicht ab, dass wir ein ähnl…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
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BeitragFür eine geraume Zeit saß Malleus nur dort, lange genug, dass Tava sich unweigerlich fragen musste, wie lange er überhaupt schon dort gesessen hatte. Er war doch nicht etwa nach seiner Zeremonie direkt hierhergekommen? Und was tat er überhaupt hier? Warum saß er auf dem Boden und sah so aus, als würde er sich noch von dem Angriff eines Drachen erholen? Schließlich bewegte er sich aber und setzte sich ein Stück auf. Schwarze Krümel fielen aus seinem Haar, die Tava sofort als Asche identifizierte.…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
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BeitragTava war noch eine ganze Weile lang von dem Brand vereinnahmt, auch wenn ihre Gedanken um andere Dinge schwirrten. Sie sah zu, wie das Feuer bis an die Spitze loderte und noch weit darüber hinaus, wie die ganze Form der Statue nach und nach von den umförmigen Feuerzungen verschlungen wurde. Sie sah zu, wie der Kopf der Statue bald nur noch ein riesiger Feuerball war, der alleine schon dafür gesorgt hätte, den ganzen Platz zu verschlingen. Das Feuer, das sie sah, spiegelte dabei sehr gut das Feue…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Codren - - Gruppen RPGs
BeitragSeit Malleus von den Blaumänteln zurückgekehrt war, hatte sich etwas verändert. Was auch immer bei diesen Blaumänteln geschehen war, es hatte einen Schalter in Malleus umgelegt, von dem Tava nicht einmal gewusst hatte, dass er existierte. Von jetzt auf gleich war etwas irreversibles geschehen. Das offensichtlichste Anzeichen dafür war Malleus selbst. Tava hatte seine Rückkehr nicht einmal mitbekommen, sie hatte erst davon erfahren, als sie zwei Kultisten beim Flüstern belauscht hatte. Es war sch…
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Kassandra blinzelte Zoras an, was sie nur dann tat, wenn sie das Blinzeln als ausreichende Reaktion empfand. Zoras ließ sich davon nicht beirren. Unter ihrem sonst neutralen Blick hielt er ihr weiter die Hand entgegen. „Ich nahm an, dein Gewand ließe keinen Bewegungsspielraum?“ "Das tut es auch nicht. Wir werden improvisieren müssen." So wie unter ihrem Tonfall der Spott lauerte, versteckte Zoras hinter seinem Humor. Er hatte sich bereits darauf festgelegt, mit Kassandra tanzen zu wollen; ein zu…
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Chester kicherte noch einmal, ob wegen Theresas argwöhnischem Blick oder dieser mehr als surrealen Tatsache. "Ein Mensch wie Owl - unser Owl - kann Lampenfieber vielleicht sogar buchstabieren. Und Malia erst recht. Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber so ein Publikum gespannter Zuschauer hat schon dem stärksten Mann die Knie weich gemacht. Denk dir also nichts dabei, wenn es bei dir genauso ist. Jeder hat mal dort angefangen, wo du stehen wirst." Das lockte Theresa letztendlich doch aus de…
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Santiago sah verloren hinter dem Steuer aus, als könnte er sich nicht daran erinnern, weshalb er überhaupt hergefahren war. Er massierte sich wieder den Nacken, was er gerne tat, wenn er sich unwohl fühlte, und was für den großen Mann ziemlich fehl am Platz wirkte. Zumindest las das Lewis aus seinen angespannten Muskeln heraus. "Ich weiß nicht, wie lang ich die Augen noch aufhalten kann, und ich würde nur ungern die Wohnung deines Bruders zusammenschreien." Ja, natürlich. Das war wohl eine Sache…
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Zoras hätte seine Erleichterung kaum verhüllen können, dass Kassandra sich zum Bleiben überreden gelassen hatte. Er hätte erwartet, dass sie misstrauisch werden könnte. Immerhin wollte er sie hier nicht festhalten... aber es war eben auch keine sehr schöne Vorstellung, sie wieder so weit weg zu wissen. Davon hatte er in letzter Zeit definitiv genug gehabt. Ihr Blick wanderte zu seiner Hand hinab, bevor er wieder nach oben sprang. Kassandra war eine Meisterin darin, ihre Gedanken hinter einer reg…
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„Die Stimmung im Palast hat sich deutlich geändert. Ich bin ein wenig erstaunt, dass es Dionysus‘ verpatzten Tötungsversuch bedurfte, damit sich alle hier etwas mehr zusammenreißen.” Zoras hob den Blick kurz von seinem Teller. Er würde sich Zeit nehmen müssen, Kassandra genauestens über die Umstände im Palast aufzuklären. Für sie sah es vermutlich aus, als sei es dem Anschlag zu verschulden, dass sie hier gelandet waren. Das stimmte zu Teilen auch, aber die meiste Vorarbeit dafür hatte sie selbs…
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"Ich dachte, wir fangen von vorne an? "Wir können ein paar Schritte überspringen", beschloss Lewis kurzerhand. Dieser Entschluss verfestigte sich auch noch, als Santiago tatsächlich seine Sonnenbrille herauszog. Er hatte sie schon eine ganze Weile nicht mehr in Lewis' Gegenwart getragen, wie ihm auffiel, als er sie auf der Nase sitzen hatte. Plötzlich sah er wieder mehr aus wie Schläger-Santi. Auch weniger wie Ich-schick-dich-gleich-in-deinen-schlimmsten-Albtraum-Santi, aber auch weniger wie Gem…
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Santiago legte seine bandagierte Hand über Lewis'. Lewis hörte auf sich Pommes reinzustopfen. "Ich mag es auch." Die ungewohnt leise Stimme des Mannes verursachte einen Schauer in Lewis, der ihn wohl spätestens jetzt verraten hätte. Er sah auf, in die bernsteinfarbenen Augen, die ihn über den Tisch hinweg vorsichtig musterten. Seine Pommes waren vergessen. "Ich will auch nicht, dass es vorbei ist. Ich vermisse es, morgens neben dir zu liegen. Dir Frühstück zu machen. Ich vermisse deine furchtbar…
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Theresa saß auf ihrem Bett, zurückgezogen hinter den Schutz ihres Kopfkissens, das sie mit den Armen umschlungen vor ihren Körper hielt. Der Anblick erinnerte mehr an die scheue, junge Frau, die sie vor wenigen Monaten noch gewesen war, und das tat Chester fast ein bisschen leid. Sicher, er hatte damit gerechnet, dass der Vorschlag sie nervös machen würde, aber doch nicht so. Nicht so sehr, dass es ihr Lachen aus dem Gesicht wischen würde. Das tat ihm vermutlich am allermeisten leid. Umso mehr w…
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Mirdole ließ Kassandra nicht aus den Augen. Die Erwähnung von Krieg schien auf taube Ohren zu stoßen, wäre dort nicht die Wallung in ihrer Aura gewesen, die gegensätzliche Gedanken implizierte. Ihr Blick war hart, während sie die Phönixin ansah. "Dann wirst du auf dem Feld stehen? Nicht im Lazarett die Verwundeten behandeln?" Aus Dionysus' Mund wäre eine solche Frage eine eindeutige Provokation gewesen, aus Mirdoles war es nicht so sehr ersichtlich. Auch Mirdole war gelegentlich davon angetan, d…