Suchergebnisse
Suchergebnisse 81-100 von insgesamt 1.000. Es gibt noch weitere Suchergebnisse, bitte verfeinern Sie Ihre Suche.
-
Tessa hatte als Kind einen Beutel mit Dominosteinen besessen. Sie waren nichts Besonderes gewesen. Abgegriffene, kleine Dinger aus hellem Holz, auf die der Vorbesitzer die schwarzen Punkte gemalt hatte. Bei dem unsteten Leben, das Isadora Penhallow und ihre Sippe führten, musste das Gepäck leicht sein. Die schlanken Holzklötzchen allein für sich waren schlicht und langweilig, aber sobald Tessa sie richtig anordnete, ließen sich beeindruckende Muster damit legen. Das Highlight verbarg sich allerd…
-
Haunted [Winter & Alea]
Winterhauch - - 2er RPGs
BeitragFelix‘ Antworten kamen, wie Violet es bereits gewöhnt war, sachlich und unterkühlt daher. Aufmerksam beobachtete sie sein Gesicht, doch die Mimik verriet der Agentin absolut nichts. Es war unheimlich schwer Felix Damerau zu lesen und eigentlich hatte Violet nie Probleme damit, dank einer guten Beobachtungsgabe die Geschichten in ihren Augen zu entschlüsseln. Wenn sie Felix ansah, lag alles im Nebel verborgen. Sie konnte weder seine Emotionen richtig greifen noch welche Gedanken ihm durch den Kop…
-
Offensichtlich war die Idee goldrichtig gewesen. Chester strahlte über das ganze Gesicht und vertrieb damit die düsteren Schatten aus ihre Gedanken. Vielleicht sollte sich Tessa dafür schämen, dass sie bei dem Anblick alle Sorgen über Bord warf.Die Begeisterung sprang auf die ehemalige Diebin über, die Chester mit Vorfreude aus dem Zelt zog als könnte er kaum abwarten im Mondlicht zu tanzen. Tessa stolperte hinter ihm her und fand dabei ihr Lachen wieder, das sich ungezügelt mit der abendlichen …
-
Haunted [Winter & Alea]
Winterhauch - - 2er RPGs
BeitragViolet bemerkte, dass Felix sie musterte. Bisher hatte der Agent nichts durchblicken lassen, ob die Aufmachung ihn störte. Auch in diesem Moment war seine Mimik nur schwer zu deuten. Kurz zupfte Violet an den hochgekrempelten Ärmeln, dann am Saum ihrer Weste. Nein, sie würde sich von dem jungen Mann nicht komplett verunsichern lassen. "Keine Ursache. Wir werden in diesem Haus gemeinsam wohnen und leben, daher sollten wir auch die Aufgaben gleichermaßen zwischen uns aufteilen", sagte Felix schlic…
-
Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragDevon näherte sich mit schweren, bedrohlichen Schritten. Die Hütte war Malleus bereits zuvor viel zu klein und beengt vorgekommen, doch die Präsenz des Lacerta zog den Kreis der lächerlich dünnen Wände stetig enger bis der Kultist glaubte, dass nicht mehr genug Luft für sie alle übrig war. Malleus hielt den Atem an während Devon an sein Gewissen appellierte, weil er über Tavas Kopf hinweg eine Entscheidung einforderte. Ein Blick auf die Cervidia genügte Malleus um zu erkennen, dass Tava seine Wo…
-
a coin for the ferryman (winada)
Winterhauch - - 2er RPGs
BeitragAudra ließ sich Zeit mit der Antwort. Ein geschultes Auge konnte problemlos beobachten wie die kluge Inspektorin die Möglichkeiten abwog. Gedankenlesen zählte nicht zum umfangreichen Repertoire der Reaper, aber gerade hätte er ein Stück seiner Seele dafür verpfändet, um in ihre Gedankenwelt eintauchen zu können. Gabriel begriff nicht, wie die Kleingeister in Audras näherem Umfeld, nicht an ihrem scharfsinnigen Verstand teilhaben wollten. Ein Gespräch auf Augenhöhe war für den Antiquar etwas über…
-
Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragMalleus' Blick folgte Devon. Wie der Lacerta durch die eigene Hütte streifte, ging über Wachsamkeit hinaus. Kultist und Jäger hatten an diesem wilden, bedrohlichen Ort die Rollen getauscht. Malleus verstand das Bedürfnis, Augen an allen Türen und Fensterns gleichzeitig zu besitzen. Obwohl er Devon vertraute, stellte sich angesichts ihrer Lage kein Gefühl von Sicherheit ein. „Als ich kam, ist eine Panik ausgebrochen. Sie sind mit bestimmt zwanzig Mann auf mich eingestürzt und haben mir alles entr…
-
Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragEin erlösender Schnitt befreite Malleus von den Fesseln. Endlich bekam er seine Hände frei, die er mit einem Ruck nach vorn zog und wie einen Schatz, den es zu behüten galt, gegen seine Brust drückte. Malleus warf Devon einen dankbaren Blick zu und wäre der beherzte Griff des Lacerta nicht gewesen, hätte er sich beschützend um seine Hände gekrümmt. Er ächzte, als das Blut schlagartig in seine tauben Glieder zurückfloss und seine steifen Muskeln gegen die plötzliche Bewegungsfreiheit schmerzhaft …
-
"Was willst du?" Tessa hielt den Atem an. Zur Salzsäule erstarrt, kauerte sie hinter dem Bett. Er wusste, dass sie dort war! Angsterfüllt wartete Tessa auf Schritte, die sich dem dürftigen Versteck näherten. Nichts dergleichen geschah, trotzdem kniff sie die Augen zusammen und schickte ein Stoßgebet an einen Gott, an den sie nicht glaubte. Misstrauisch harrte sie in der Stille aus, die ihr keinen Trost spendete, sondern ihre Panik in unbekannte Höhen trieb. "Ich hoffe, dass du das bist, Chester,…
-
Tessa unterdrückte ein Jubeln. Der aberwitzige Zufall, an den sie nicht glaubte, spielte ihr in die Hände. Eine winzige, lose Naht brachte die Ereignisse ins Rollen. Mit spitzen Fingern befreite sie das verborgene Notizbuch aus seinem vergessenen Versteck. Sie hatte tatsächlich Recht behalten. Theresa hatte die wichtigen Aufzeichnungen, an dem einzigen Ort versteckt, an dem Chester niemals nach einem Anzeichen von Verrat gesucht hätte. Das Herz schlug ihr bis zum Hals, als sie die Seiten durchbl…
-
Ein paar Tage später… Die Melodie des Mondtanzes erfüllte die kleine Umkleide hinter der Manage, in der die Kostüme sorgfältig auf den Kleiderbügeln hingen. Tessa schlüpfte in die Alltagskleidung und blieb noch eine Weile in der Stille zurück, die sie mit ihrem Summen füllte. Verträumt glitten ihre Finger über schimmernde Seide und bunten Tüll. Sie ließ sich absichtlich Zeit, war als Letzte zum Umziehen erschienen. Das Lächeln auf ihren Lippen verblasste mit den verstreichenden Sekunden. Heute w…
-
Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragEinfach alles tat weh. Jeder Schritt verlangte Malleus alles ab. Jeder Atemzug brannte in seinen Lungen. Selbst Denken war eine unerträgliche Qual. Sein Schädel drohte zu bersten, während er die Lacerta ihn unbarmherzig durch den Dschungel trieben. Die Tortur durch das für ahnungslose Menschen undurchdringliche Unterholz hatte seine Spuren hinterlassen. Kratzer zierten sein Gesicht, das einen angespannten Ausdruck zeigte. Die für gewöhnlich aufmerksamen, durchdringenden Augen zuckten gehetzt von…
-
Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Beitrag"Lauf, Malleus! LAUF!" Malleus blieb das Herz stehen. Ein Sekundenbruchteil reichte völlig aus um eine Katastrophe in Gang zu setzen. Instinktiv spannte der Kultist die Muskeln an, bereit zum Sprung. Ob Tava hinterher oder fort von dem zischenden Ungetüm, darüber schien sein Verstand im Zwiespalt zu liegen. Ein Urinstinkt trieb ihn in Richtung der Flucht, etwas Tieferliegendes wollte sich der Cervidia hinterherwerfen. Die Entscheidung wurde ihm abgenommen. Der schlangenartige Drache preschte sei…
-
Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragMalleus musste sich auf Tavas Urteilsvermögen verlassen und darauf, dass sie den richtigen Weg durch den Regenwald von Tel’Aquera fand. Die Cervidia hatte schon unzählige Male bewiesen, dass sie ein gutes Gespür für das Fährtenlesen besaß. Von den Anfängen in der Celestia hatte Tava sie zielstrebig allein durch Erinnerungen und ein scharfes Auge zum verpesteten See geführt. Ein Teil von Malleus rebellierte gegen die Abhängigkeit; dagegen, die Führung abzugeben. Die bittere Realität war allerding…
-
Tessa wartete nervös auf sein Urteil. Je länger sie wartete, desto unruhiger wurde. Chester wirkte wie erstarrt. Sie zupfte unsicher der Pailletten besetzten Seide, strich widerspenstige Falten glatt und konzentrierte sich darauf, nicht auf den etwas zu langen Saum des Mondkleides zu treten. Die Seide umschmeichelte ihren Leib bei jedem vorsichtigen Schritt. Sie lag kühl auf ihrer erhitzten Haut und war so leicht, beinahe schwerelos, dass es sich anfühlte, als wäre sie nackt. Sag endlich was, da…
-
Tessa schlenderte gut gelaunt durch das verschlungene Labyrinth aus Buden und Zelten des Zirkus Magica. Das Lächeln in ihrem Gesicht war ein vertrauter Anblick für alle geworden. Sie war auf dem Weg zu Chester. Die Neuigkeit über die frische Beziehung hatte gemischte Gefühle ausgelöst. Es war von Allem ein Bisschen dabei. Die Laune ließ sich Tessa dadurch nicht verderben. Wenn sie vorher schon geglaubt hatte, endlich ein wenig Glück mit dem Zirkusleben gefunden haben, trotz des des etwas holprig…
-
"Ich würde es nicht zulassen, wenn es nicht so wäre." Die Antwort begleitete ein warmes Lächeln, das die Schmetterlinge in ihrem Bauch aufscheuchte. Tessa wollte mehr davon. Sie wollte alles, was Chester zugeben bereit war und alles, wofür sie noch nicht bereit war. Es war so viel geschehen und langsam fühlte sich gerade sehr gut und richtig an. "Es gefällt mir. Du gefällst mir", raunte Chester. Peinlich berührt zog Tessa das Kinn auf die Brust. Das hatte ihr noch nie jemand gesagt; nicht mit Au…
-
a coin for the ferryman (winada)
Winterhauch - - 2er RPGs
BeitragAudra entzog sich der eigentümlichen Konstrukt der Intimität, das Gabriel mit zarter Gestik und geheimnisvoll geraunten Worten geschaffen hatte. Die Erkenntnis suchte sie in den abgenutzten Holzdielen und dem tanzenden Staub zu ihren Füßen. Beiläufig strich Gabriel sein Hemd glatt, das Echo ihrer sanften Fingerspitzen, die suchend über seine kühle Haut glitten, hatte sich unwiderruflich auf seinem Körper verewigt. Es hallte nach und schlug Wellen auf dem glatten Spiegel, der sein Gefühlsspektrum…
-
Tessa fühlte sich wie die gerissenste Diebin der Welt, weil sie Chester einen Kuss gestohlen hatte. Sie sah nicht halb so schuldbewusst aus wie sie sollte. Immerhin hatte sie darüber gesprochen und obwohl sie versuchte etwas aus seinem Gesichtsausdruck herauszulesen, blieb es genau dabei, bei einem Versuch. Mit der Stille kam die Nervosität, etwas falsch gemacht zu haben. Langsam löste Tessa die Hände von seinen Wangen und zog sie zurück an ihre Brust. Chester beobachtete sie mit einem intensive…
-
"Tessa!" Mit weitaufgerissenen Augen blickte Tessa hoch und sah, wie Chester ihr ohne Zögern in die Tiefe hinterhersprang. Seltsam, irgendwie sah er besorgt aus. Ein wenig panisch, wenn sie die Augen zusammenkniff und ganz genau hinsah. Tessa bekam keine Luft, während sie auf den Aufprall wartete und einen Sekundenbruchteil später tatsächlich im Netz aufkam. Der Rückstoß katapultierte sie zurück in die Luft. Sie drehte sich und verlor zwischen Zeltdach, Hochseil, Netz und Chester die Orientierun…