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Prestwick war eine wirklich schöne kleine Stadt direkt am Meer. Die Häuser, die sich weg vom Zentrum in Einfamilienhäuser verwandelten, lockten mit ihren hübschen Fassaden und penibel geschnittenen Vorgärten Gäste magisch an. Man hätte auf den beschaulichen Gehwegen Stunden schlendern können und an jeder Ecke ein neues Lieblingshaus bestimmen können. Bei dem einen war der Zaun des Vorgartens schicker, beim nächsten Haus waren die Klinker noch einen Tuck schöner gelegt. Doch dafür hatten Sylea un…
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Entgegen ihrer üblichen Handlungsweise reagierte Ember dieses Mal nicht auf die Sticheleien. Sie trug immerhin den Namen der Familie, dem einst dieses Anwesen gehört hatte und machte sie am ehesten zu einem berechtigten Anwesenden hier. Was dieses Haus doch zu ihrer Domäne machte. „Das ist kein Verhör, das ist lediglich eine Nachfrage, wer Sie sind“, korrigierte Ember das vorlaute Weibsbild, doch sie fasste den Becher merklich fester je mehr Worte sie von sich gab. Bevor sie sich noch weiter ang…
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Es vergingen ein paar Herzschläge nach Beenden des Liedes ehe Kassandra ihre Augen aufschlug. Vor ihr saß Zoras, blinzelte ein paar Mal, als könne nicht gänzlich begreifen, ob seine Augen ihm gerade einen Streich spielten. Da wusste sie, dass ihre Magie genug Einfluss ausübte und ihre Aura für ihn sichtbar machte. Sie begann leicht zu lächeln, die Luft im Raum war erfüllt mit Wärme, die nicht nur physisch wahrnehmbar war. Sie verlagerte ihr Gewicht neu, zart geschmeichelt von seinen Worten. „Nat…
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Es waren die folgenden beiden Sätze aus Liz's Mund, die dafür sorgten, dass Embers soeben noch argwöhnisches Gesicht tiefste Abgründe aufwarf. Ganz offensichtlich kannte diese Schabracke lediglich ihre Namen und sonst nichts. Was darauf schließen ließ, dass sie mit August wohl noch nicht so lange verkehrte oder er sie einfach nicht vollumfänglich einweihte. Oder es sie einfach nicht interessierte. Trotzdem, die Art, wie sie ihre Worte wählte, stieß Ember ungewohnt arg auf. Stress, vermutlich. „Z…
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„Damals herum gevögelt klingt so, als wäre ich eine Bordsteinschwalbe, James. Wir sind exakt einmal aneinander geraten und dann war erst mal Ruhe weil wir beide wohl gedacht haben, wir hätten einen an der Klatsche.“ In der Tat, Ember hätte darüber nicht so frei gesprochen, wenn sie mit Hawthorne noch in einem Dienstverhältnis stünde. Aber dies war gefallen und so waren sie beide nichts anderes als... Bekannte? Kollegen anderer Art? Was eigentlich? Hinter ihnen machte sich langsam der Duft von Ra…
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Ein Schnauben war alles, womit Ember Hawthornes Aussagen abtat. „Ich hab mit ihm auch hinter den Kulissen des Pds gearbeitet, das am Rande.“ Bei seiner Nachfrage zum Thema Verhältnis rollte sie jedoch theatralisch mit den Augen. „Sie werden nachlässig mein Guter. Hinweis darauf gab es vorhin doch schon.... Ich sagte ja, es sei wie ein Lauffeuer. Und das war es am Anfang auch. Wir sind recht schnell aneinander geraten, wobei das wohl eher eine Entladung von angestauten Emotionen war. Sie haben ge…
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Ein wenig Stirnrunzeln konnte Ember nicht unterdrücken. Ihr war es bisher noch nicht so sehr aufgefallen, aber jetzt gerade war es offensichtlich gewesen. Die Art, wie Hawthornes Blick umher wanderte war nicht jene, die von Langeweile oder Ablenkung zeugte. Er hatte irgendetwas im Gespür, suchte vielleicht sogar etwas. Was genau es war, konnte sie allerdings nicht bestimmen. „Allerdings rauchen Sie mittlerweile wie ein Schlot. Schachtel nach Schachtel ist selbst für Sie schon viel“, bemerkte sie…
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„Ich seh's ja ein, dass es auf Dauer nicht gut gegangen wäre. Deswegen haben wir uns ja auch im Einverständnis getrennt, aber das ändert nichts daran, dass er bis auf seine Angst alles in eine Beziehung eingebracht hat, was man sich hätte wünschen können. Er war halt einfach nicht für mich bestimmt. Und andersherum.“ Es war kein Geheimnis, was der Grund für ihre Trennung gewesen war. Dass sie Alex hin und wieder auf dem PD noch begegnete, war eher eine glückliche Fügung, denn gut waren sie ausei…
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Gehen Sie raus, mischen Sie sich unter die Leute und vergessen Sie, dass Sie scheinbar nur für die Arbeit leben. Lassen Sie locker, lassen Sie sich gehen. Sie sollten nicht ständig an einem Gespinst aus der Vergangenheit nachhängen, das versaut Ihnen nur alles. Das war sehr lange her. Worte, die Hawthorne tatsächlich sehr früh an sie gerichtete hatte, nachdem sie häufiger mit ihm in Kontakt gestanden und er erfahren hatte, welche Motivationen sie verfolgte. Dass diese Motivation fraglich gewesen…
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„Also Tarah konnte mich super ausstehen. Nachdem wir einmal eine... Aussprache hatten!“, fuhr Ember auf und knallte den Becher etwas zu harsch auf den Tisch, dass es Schnaps spritzte. „Und Sie finden alle selbstbewussten, jungen Anfänger lästig. Das wusste jederauf dem Revier.“ Wobei Hawthorne durchaus Recht hatte. Das, was er beschrieb, was ohne Zweifel die junge Ember gewesen, als sie damals angefangen hatte. Sie wollte sich unbedingt behaupten und hatte sich alles angelesen, was es nur gab. G…
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„August war bei Ihnen zum essen?“, wiederholte Ember sicherheitshalber, um auszuschließen, dass sie es falsch aufgefasst hatte. Um Gottes Willen, also hatte der Rogue tatsächlich noch die Nerven gehabt, sich außerhalb des DnD inmitten einer beschaulichen Ansammlung von Wohnhäusern zu zeigen. Darüber hinaus hatte er seinen ehemaligen Jäger bei ihm zuhause besucht und außerdem noch seine Frau verzaubert. Ein ehemaliger Schwerstverbrecher war bei seinem Häscher zum Essen. Das war es auch, was ihr e…
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Der wortwörtliche Tod, der August dich auf den Fersen war. Offensichtlich war Hawthorne auch hier informiert genug. Natürlich. Immerhin pflegten sie eine Partnerschaft und dann sollte er wissen, wann und ob August abdanken musste. Schließlich war er damals dabei gewesen, als sie den tödliche Schuss gesetzt hatte. Und er war dabei gewesen, als sie fiel, um sie kurz vor dem Boden aufzufangen. „Und was gedenkt er mit seiner Suchaktion zu finden? Er war dabei, als uns die Warnung übermittelt wurde. …
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Kassandra war eine Ansammlung von Wohligkeit und Wäre. Dass Zoras noch mehr seines Gewichtes auf sie ablegte, fiel ihr gar nicht wirklich auf. Stattdessen schmiegte sie sich noch inniger an jedes Fitzelchens seines Körpers, das sie nur berühren konnte. Sein Brummen war mitunter das schönste Geräusch, was sie zur Zeit hätte hören können. Ein absolut seeliges Geräusch. Eines, das verdeutlichte, dass er endlich das gefunden hatte, dem er jahrelang wie einem Hirngespinst nachgejagt war. Auch Kassand…
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Ember hatte ernsthaft die Absicht, sich gegen Hawthornes Avancen zur Wehr zu setzen. Aber geistesgegenwärtig erwischte er ihren verletzten linken Arm am Ärmel, sodass sie sich unter Protest doch über die Schwelle ziehen lassen musste. Prompt wirbelte sie auf dem Absatz herum und strafte den Mann Blicke. „Sie glauben doch nicht im Ernst, dass mir Kleinigkeiten hier nicht auffallen und ich ganz automatisch Rückschlüsse ziehe, oder?“ Wobei Essen und Trinken durchaus verlockend klang. Mehr als den d…
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„Ich finde, ich sehe den Umständen entsprechend fantastisch aus.“ Ember hinterfragte nicht, wieso James einen Mantel in der richtigen Größe parat hatte, sondern ließ ihre Arme schnell in die Ärmel gleiten. Je länger sie hier stand, desto schlimmer wurde die Kälte. Gepaart mit dem Nebel war das eine wirklich widerliche Kombination. „Würde mich freuen“, erwiderte sie nur noch auf die Worte des Richters, wusste aber nicht, ob sie überhaupt gehört wurden. Ein bisschen perplex war sie dennoch. Dieses…
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Von ihrem erhöhten Standpunkt aus musterte Ember scharf die umstehenden Polizisten, die ihre Waffen auf den Richter gerichtet hatten. Sie alle waren entweder vom Einsatz gezeichnet oder nicht dafür ausgebildet gewesen, sodass die Stärke des Trupps zu wünschen übrig ließ. Im Zentrum mit gebührendem Abstand stand Prestegaard mit seiner Begleitung, die es nicht unbedingt besser sondern eher schlechter machte. Sie waren unterbesetzt – würden diese beiden Rogues hier anfangen zu wüten, wäre es ein Ma…
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Noch immer wirkte Ember wie ein Fels in der Brandung. Sollten sie ihre Wohnung doch durchsuchen. Alles, was sie in ihrem Büro finden würden, deckte sich mit dem, was sie gerade offenbart hatte. Das Heiligste, ihr Notizbuch, war an einem Ort außerhalb ihrer Wohnung versteckt. Einem Ort, der vermutlich nur eine andere Person in den Sinn kommen würde und die eh keinen Grund hatte, das Buch zu suchen. Dass man sie beide ihrer Ämter enthob, war übliches Prozedere, wobei es schon sonderbar war, dass m…
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In viel zu vielen Augenblicken ihres Lebens hatte Ember Sallow ihre Gefühle nicht unter Kontrolle. Gerade in ihrer Anfangszeit war sie stets unglaublich engagiert, aber derart übermotiviert, dass sie schwierig zu führen gewesen war. Mit der Zeit hatte sie lernen müssen, dass sie in ihrem Job nicht immer nach außen tragen konnte, wie sie sich fühlte. Denn das stand ihr schneller im Weg als es ihr half. Genau das stieß Piper offensichtlich nicht nur bitter auf. Die Wut, die sich nun offen von ihr …
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Kassandras Lächeln wuchs in die Breite als sie Zoras' Frustration nur anhand eines einzigen Geräusches hören konnte. Anstelle einer gesprochenen Antwort schenkte sie ihm lediglich ein bestätigendes Summen während sie ihre eigene Lust weiter an ihm steigerte. Unter ihr begann sich Zoras zu winden, versuchte auch den kleinstmöglichen Raum zu seinem Vorteil zu nutzen und scheiterte jedes Mal. Seine Finger gruben sich in ihre Hüften, tief und regelrecht verzweifelt. Doch Kassandra ließ sich nicht be…
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„Korrekt. Die Stimmung während der Versammlung war gekippt und anschließend wollte man ein Exempel an mir statuieren, nachdem der Eremit verkündet hatte, vor dem Eingang zur Schwarzen Stadt einen hochrangigen Caster getötet zu haben. Im Übrigen wusste dieser Caster, dass die Versammlung stattfinden würde. Dann wurde es hektisch und es hieß, ich soll nach draußen gehen und 'meinesgleichen' gefälligst zurückpfeifen. Deswegen habe ich beim Heraustreten mich auch sofort zu erkennen gegeben und wider…