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Hatte Lewis sich das eingebildet, oder hatte Santiagos Kopf wirklich ein wenig die Farbe seiner Haare angenommen? Das sah ja zum Anbeißen aus! Nach all den Wochen schaffte der Mann es irgendwie, Lewis trotzdem noch zu überraschen. Er grinste breit und zerstörte ihm die Frisur. "Ich bin auch nicht dein Zimmergenosse, auch wenn ich's gerne gewesen wäre. Vergiss das nicht." Das schien ihn schlussendlich aufzulockern und er hielt Lewis den Verband mit einem Lächeln her. "Hilfe?" "Für dich doch immer…
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Santiago machte sich daran, sich um seine Naht zu kümmern, und Lewis setzte sich ein wenig auf, bereit dazu, ihm zur Hand zu gehen. Der Mann war erstaunlich behände in seinem Werk, ein Resultat von zu vielen Wunden, die er wohl selbst behandelt hatte. Kurzzeitig schoss es Lewis durch den Kopf, ob er überhaupt jemals jemanden da hatte, der sowas für ihn übernehmen konnte. "Ich werd heute Nacht schlafen müssen. Ich bin überrascht, dass ich noch kein Nickerchen gemacht habe, nach der ganzen Action …
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"Hab ich dir erlaubt, dich von mir abzuwenden?" Lewis erschauderte von dem Knurren, das direkt hinter ihm ertönte, bevor sich eine kräftige Hand in sein Haar schob und einmal gewaltsam daran zog. Der Schmerz wandelte sich gleich in Begierde um und er keuchte auf, bevor er vor Santiago zum Stehen kam. "Als ob ich dir den Luxus von Sofapolstern gewähren würde." Ohh er mochte diesen Santiago, den Santiago mit dem dunklen Blick, mit der knurrenden Stimme, mit den Muskeln, die er nicht zurückhielt. L…
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Jemand anderem hätte sich Lewis niemals so hingegeben. Es war einfach nicht seine Art, er wollte es schnell, er wollte es hart, und am Ende des Tages wollte er keine schnulzigen Gefühle, die aus dem ganzen entstehen könnten. Sex war für die Ekstase da und nicht für irgendwelches Rumgesülze. Es war einfach nicht sein Ding. Aber wenn Santiago ihm so die Hand an die Wange legte, wenn er ihn mit diesen hübschen, warmen Augen betrachtete und ihn mit "Braver Streuner" lobte, da spürte Lewis doch einen…
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Lewis mochte sich gerne vorstellen, dass er diesen geduldigen, selbstbeherrschten Mann doch in irgendeiner Weise stets dazu bringen konnte, ein kleines bisschen ungeduldig zu werden. Nur ein kleines bisschen. Damit er wusste, dass er ebenso eine Fassung beherrschte, die er auch verlieren konnte. Wenn es die aber gab, dann zeigte Santiago sie nicht, als er aufstand und um Lewis herum ging. Er war so gefasst wie immer und dieses Lächeln, das auf seinem Gesicht lag, kannte Lewis bereits gut genug u…
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"Einhalb. Ich zähle die halben Portionen nicht. Wenn du also wirklich was haben willst, dann musst du auch ordentlich was essen." Lewis verzog quengelnd das Gesicht. Er hatte zwar nichts gegen essen einzuwenden, aber mit jeder verstreichenden Sekunde schwand seine Geduld nur so dahin und er wollte jetzt schon nicht mehr länger warten. Aber das hatte er sich selbst so eingebrockt, das wusste er ganz genau. Er hätte ja auch einfach anders wählen können. Manchmal traf er schon hirnrissige Entscheid…
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Santiago lehnte sich mit einem Lächeln zurück, die Beine überkreuzt, die Arme auf die Lehne hinter sich gelegt. Er wirkte verdammt selbstzufrieden, so wie er Lewis betrachtete. Aber Lewis war selbst auch verdammt selbstzufrieden, denn er schätzte seine Chancen wirklich gut ein. Er schätzte sie vielleicht auch zu gut ein, aber er kannte Santiago eben und wenngleich er kräftemäßig niemals mithalten konnte, würde er doch genau wissen, wohin er sich bewegen müsste, wie schnell er sein müsste, wo er …
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Schnell erfüllte Thunfischgeruch die Terrasse und Lewis merkte, wie ihm dabei wie auf Kommando das Wasser im Mund zusammenlief. Bisher waren Santiagos Kreationen ausnahmslos lecker gewesen und Lewis musste schon gar nicht mehr daran denken, dass sie hierher kein Essen bestellen konnten, wenn er sowas zu riechen bekam. Und natürlich, so wie immer, hatte Santiago genug für beide gemacht. Er fragte nicht einmal nach, er fütterte Lewis einfach durch und gut war's. Sie führten fast schon ein häuslich…
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Lewis' Körper zuckte ganz knapp, als hätte er einen Stromschlag abbekommen, dann setzten seine Augen ihren wirren Gang wieder fort, nur dass sie diesmal immer wieder zu Santiagos Gesicht zurücksprangen, das direkt vor ihm lag. Es brauchte einen Moment, dann breitete sich ein Grinsen auf seinem Gesicht aus und er erwiderte den Kuss, während er einen Arm um Santiagos Nacken schlang. "Mhhh." Ihre Lippen lösten sich mit einem Schmatzen. "Nochmal. 'S ist noch nicht vorbei, mach nochmal." Er fühlte Sa…
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Lewis kicherte und legte die Arme um Santiagos Nacken. "Da fällt mir sicher was ein. Ich kann ziemlich überzeugend sein, hab ich mir sagen lassen. Ich hab", er grinste noch breiter, "handfeste Argumente. Heheh." Er beugte sich zu ihm hinab und küsste Santiago, küsste seinen Freund. Er spielte mit seinen Lippen, schmiegte sich an ihn und genoss seinen Körper. Ja, er hatte ein paar Argumente parat, die sehr überzeugend waren und daher konnte Santiago auch diesen gewissen Jemand auftreiben, der Lew…
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"Alles klar. Jay fürchtet nur um seine Karriere und ich wurde zu Überstunden verdonnert." Lewis war kein besonderer Fan von Dauereinsatz. Der Grund dafür lag auf der Hand: Er fühlte sich danach immer so schlapprig und zu nichts zu gebrauchen, wie mit einem besonders schlimmen Kater. Aber Jay hatte es ihm aufgetragen und Lewis wusste, dass sein Bruder genug Grips besaß, um ihn nicht leichtfertig zu sowas zu verdonnern. "Das heißt, ich muss mir die Tage eine Menge Nachrichten reinziehen. Normalerw…
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Nur sehr widerwillig ließ Zoras sich Dionysus' Wein entnehmen, denn es war das einzige, was ihn gerade an Kuluar festhalten ließ. Alles, was ihm ohne übrig blieb, war ein Gefühl dunkler Vorahnung und das Pochen von Telandirs Narbe, als müsse er sich auf bevorstehenden Schmerz vorbereiten. Er kam sich schwach vor, ein alter, schwacher Mann, der in seine letzte Schlacht ritt, die alles andere als glorreich werden würde. Dabei wäre es ihm lieber gewesen, wirklich ein Schwert schwingen zu müssen, an…
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Lewis machte ein gespielt entrüstetes Gesicht. "Du unterschätzt meine Fähigkeiten. Denkst du etwa, jemand wie ich könnte sich in eine Schießerei verwickeln lassen? Wenn sich sowas anbahnt, kann ich das schon von Weitem riechen, weil ein Schuss kaum unbeantwortet bleibt. Und entweder deeskalier ich die Situation, oder ich zieh Leine, bevor's wirklich noch dazu kommt. Das heute war anders: Das war gezielt geplant und deswegen konnte ich das auch nicht vorhersehen. Aber mich hat noch nie jemand ver…
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“Da gehen meine Hoffnungen und Wünsche dahin”, murrte Lewis, meinte es aber nicht wirklich ernst. Er konnte sich vorstellen, dass ein derartiges Video mit enormen Risiken verbunden war. Ein bisschen musste er aber schon schmollen, als die erste Schwärmerei zu Wort kam. Leider besaß Lewis nämlich eine derart lebhafte Fantasie, dass er sich nicht nur den Schwimmer am Strand, sondern auch im Bett vorstellen konnte, wie Santiago mit ihm anstellte, was er bereits mit Lewis getan hatte. Lewis war zwar…
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Lewis seufzte zufrieden. Er wurde ganz weich auf Santiagos Schoß und ließ sich die Kraul-Einheit gefallen. "So, wie du auch Bryce fertig gemacht hast? Du warst sicher ein super Werkzeug für ihn. Vielseitig einsetzbar und scharf wie sonst was." Der war schlecht genug gewesen, dass Lewis ihn in seinem bekifften Zustand ziemlich witzig fand. Dafür grinste er - und sah Santiago gleich wieder an, als der an seinem Kopf zog. Die Bernsteinaugen sahen für ihn heute wieder keineswegs unheimlich aus. Sein…
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"Wir sind nicht unbedingt wichtig genug, um mit den ganz großen Haien im Becken zu schwimmen." Lewis rutschte herum, bis er es sich seitlich auf Santiago bequem gemacht hatte, die langen Beine ausgestreckt. Zufrieden verschlang er seine Orangenscheiben. "Wir kriegen es nur mit Zwischenmännern zu tun oder mit den Zwischenmännern der Zwischenmännern. Immerhin besorgen wir die Ware nicht und wir verscherbeln sie auch nicht, wir bringen sie nur von A nach B, wo sie jemand anderes wieder abholt. Unse…
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„Es muss doch irgendwo Aufzeichnungen darüber geben. Hat denn niemand etwas über diese Zeit festgehalten? Irgendjemand muss doch wissen, was damals passiert ist. Diese Frau, diese Theresa, kann doch unmöglich die Einzige sein, die jemals versucht hat zu entkommen…“ Toby musterte sie mit seinen traurigen, einst sicher strahlenden Augen. “Wer soll es denn festhalten? Du wirst wohl kaum über andere Leute schreiben und wer meinst du bekommt deine Tagebücher, wenn du erstmal gestorben bist? Wer krieg…
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Santiago stand auf und Lewis beschlagnahmte dafür seinen Platz. Jetzt konnte er sich der Länge nach auf der Couch ausstrecken, was er auch gleich tat. Santiago ging hinüber in den Küchenbereich und fing an zu telefonieren. Das hörte sich reichlich langweilig an, weshalb Lewis einen Arm unter den Kopf schob, die Beine überkreuzte und den Zucker von einem Apfelring lutschte. Dabei schloss er wieder die Augen und versuchte sich zu entsinnen, ob ihm beim Treffen irgendwelche Details entgangen waren,…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Codren - - Gruppen RPGs
BeitragMalleus schien wieder ganz der alte zu sein, wenn auch etwas lädiert. Natürlich käme es nur ihm in den Sinn, sich bei Devon dafür zu entschuldigen, dass er ihn angefasst hatte. „Bei dir muss ich mich Bedanken. Du hast mindestens einem von uns heute Nacht das Leben gerettet. Das war sehr mutig.“ Tavas Brust schwellte bei dem Kompliment ein wenig an, sie konnte es gar nicht verhindern. Es war mutig gewesen, sehr richtig! Und vielleicht auch ein wenig gerissen. Sie würde sich zwar nicht auf eine St…
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Keine halbe Stunde später standen sie in einem Supermarkt, vor einem Regal mit Süßigkeiten, das Lewis mit offenem Mund anstarrte. Er hatte nicht ganz begriffen, was hier gerade abging; gerade eben waren sie noch vor einer Explosion und heulenden Polizeisirenen geflüchtet, Santiagos Arm und Hand voller Blut, jetzt standen sie in einem rege besuchten Supermarkt, der kühl und von dem Piepen der Kassen erfüllt war, und Lewis sollte etwas zum snacken aussuchen. Etwas zum snacken? Hatte er irgendwie d…