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"Oh, cool. Du meinst im Rula Bula? Da arbeite ich heute Abend eigentlich nicht." Isaac spürte sofort einen Stich der Enttäuschung. Soviel zu der Idee, sozial zu werden. Er hatte sich ja auch ein bisschen angestellt mit seiner Bemerkung darüber. Kai hielt ihn vermutlich für einen Trottel. "Aber wenn du da bist, kann ich ja auch einfach kommen." Da horchte er aber sofort wieder auf. Das könnte er? Das würde er? "Ist schon eine kleine Weile her, dass ich einfach mal für mich rausgegangen bin. Norma…
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Kai versprühte eine Lebhaftigkeit, die für Isaac nur schwer nachvollziehbar war. Der Mann war eine einzige wandelnde... Eigenartigkeit. Auf seinem T-Shirt waren Farbklekse, seine Schuhe sahen ebenfalls farbig aus, seine Haare waren ein einziges Wirrwarr aus merkwürdigerweise sehr definierten Locken und sein ganzes Verhalten versprühte eine Aura von Lebendigkeit. Kai schien so... wach. So fröhlich. Isaac mochte wetten, dass er sich noch niemals vor dem Regen versteckt hatte. "Eigentlich bin ich h…
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In dieser Nacht schlief Isaac in seinem Bett. Sein Rücken dankte es ihm und seine Hand auch, besonders, nachdem er bald wieder in der Abstellkammer schlafen würde. Er hatte nicht vor, dem nächsten Regen wieder mit dem Kopf voran zu begegnen. Nein, er würde brav sein, er würde es sich rechtzeitig in der Kammer gemütlich machen und dann konnte er dort in Ruhe ausharren, bis er sich sicher war, dass die Wohnung frei war. Insofern konnte er jetzt schonmal Energie dafür tanken. Nach dem Aufwachen ver…
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"Ich hatte auch einen guten Tag." Isaac konnte gar nicht vermeiden an den Lippen des Mannes zu hängen, während er ihm von einer Clio erzählte, die ins Krankenhaus musste. Es war sowas normales, sowas alltägliches, was die Leute sich nunmal erzählten, er liebte es. Mit dem Gelächter im Hintergrund konnte er sich fast einbilden, dass er auch zu der Gruppe gehörte. Noch jemand kam zum Tresen und setzte sich neben Isaac, ignorierte ihn aber und wandte sich gleich seinen Begleitern zu. Isaac rutschte…
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Gelächter drang zu ihnen hinüber und Isaac musste sich willentlich davon abhalten, wieder zum Tisch zu sehen. Er wollte nicht verzweifelt wirken - nicht vor Kai. Sie kannten sich zwar gar nicht wirklich, aber das war doch eigentlich die perfekte Vorlage um... einen Schritt zu wagen, wenn er Dr. Harvers Ausdrucksweise verwenden wollte. Sie hätte die Situation bestimmt als weiße Leinwand beschrieben, die darauf wartete, bemalt zu werden. Nur war Isaac noch nie ein guter Künstler gewesen. "Makaio. …
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"Bravo! Bravo!" Tessa lachte und klatschte und Chester wurde davon ganz warm ums Herz. Er verbeugte sich auf dem wackelnden Seil und genoss den Applaus, der vielleicht keinesfalls so laut und dröhnend war, wie er ihn mochte, aber immernoch laut genug. Weil er von Tessa kam und nur für Chester war. "Warte!" Behände sprang sie über die Sitzreihen hinweg, nicht mit der Eleganz eines Akrobaten, aber mit einer bemerkenswerten Effizienz. Chester legte den Kopf ein bisschen schief und beobachtete, wie …
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"Hey, Nachbar." Isaac sah auf. Kai sprach ihn an und das fühlte sich irgendwie gut an. Hey, Nachbar. Als wäre er einfach irgendso ein Typ in der selben Nachbarschaft. Das wollte er auch sein, zumindest irgendso ein Typ, und kein armer, bemitleidenswerter Veteran, der sich nicht den eigenen Arsch abwischen konnte. Er wollte eben so normal sein wie die Leute dort drüben. "Alles okay? Ich hab nicht gelauscht oder so, aber naja... Barkeeper." Kai zuckte mit den Schultern auf eine lässige Weise, die …
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Jack bekam gleich ein neues Glas hingestellt. Isaac blieb bei seinem Bier. Die Nachricht von Aaron war schlimm. Jeden Monat erwischte es jemanden und ihre Gruppe wurde kleiner und kleiner. Isaac war seit gut einem halben Jahr dabei, hatte damit angefangen, als die OPs für seine Hand abgeschlossen waren, und seitdem hatten sich schon sieben Leute umgebracht. Mit Aaron waren es jetzt acht. Acht Menschen, die zu irgendeinem Punkt mit Isaac in einem Sitzkreis gesessen und erzählt hatten, wie gut ode…
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Isaac starrte den Barkeeper an. Er hatte eine geschmeidige Art zu reden, seine Stimme nicht so gestelzt, wie alle Leute, überall, aber er sagte so viel. So freundlich. Isaac war nicht darauf eingestellt gewesen, mit jemand anderem als Jack ein Gespräch zu führen. Er war sich unmittelbar seiner ungewaschenen Haare bewusst, seiner ungewaschener Kleidung, seines ungewaschenen alles. Deshalb kam er nicht gerne raus. Dabei war heute doch ein guter Tag. Er starrte ihn an, dann räusperte er sich. Er ha…
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Seit ein paar Wochen benutzte Isaac nun schon die Waschmaschine nicht mehr. Er hatte eine, eine brandneue sogar - auch auf Kosten seines Onkels - aber er nutzte sie nicht mehr. Sie stand in dem kleinen Raum, der als Waschraum und Abstellkammer dienen sollte und jetzt - wie überall sonst - auch mit Kisten vollgestellt war. Doch seit ein paar Wochen lag dort auch sein Schlafsack. Isaac hatte ein Bett, ein recht ordentliches sogar. Es stand in seinem Schlafzimmer, zusammen mit einem kleinen Schreib…
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“Erzählen Sie mir von Ihrem letzten Traum.” Isaac sah in die kühlen, intelligenten Augen seiner Therapeutin, Dr. Harver. Sie war eine Frau mittleren Alters, die ihre schulterlangen Haare immer in einem perfekten Pferdeschwanz nach hinten gebunden hatte und eine unnahbare Professionalität ausstrahlte. Ihre Miene war ganz gelassen und ihre Stimme jederzeit ruhig. Sie hielt sich ein Klemmbrett auf den überschlagenen Beinen, auf das sie sich manchmal Notizen machte. Im Moment sah sie ihn nur geduldi…
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The Art of Survival [Codren feat. Pumi]
Codren - - Vorstellung
BeitragName: Isaac Stafford Alter: 29 Background: Mit seinem erlangten Stipendium hatte Isaac sich nach dem College zu einem Jahr Militärdienst verpflichtet. Wegen herausragender Leistung und eigenem Interesse wurden aus einem Jahr drei und aus dreien wurde fünf, die vielleicht sogar zu zehn hätten werden können. Seiner möglichen Karriere wurde allerdings ein jähes Ende gesetzt, als er auf einem Einsatz seine linke Hand verlor. Nach einem sechs-monatigen Krankenhausaufenthalt wurden die physischen und …
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Allein blieb Tessa beim Aufräumen nicht. Chester hätte sie ja wohl kaum noch an den Tribünen schuften lassen, während er sich in sein Zelt verzog und einen Tee trank. Dann packte er eben mit an; so schlimm war das auch nicht. Zusammen würden sie das ruckzuck erledigt haben. "Sag mal, Chester..." Tessa hielt inne und stützte sich auf ihrer Harke auf. Gut gelaunt wandte Chester ihr den Kopf zu; ihm gefiel die Arbeit. Ihm gefiel alles, was seinen Zirkus auf Vordermann brachte. "Ja?" "Was war das ei…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Codren - - Gruppen RPGs
BeitragTavas Enthusiasmus erfuhr erst dann einen richtigen Dämpfer, als Malleus sich wieder seiner Zeichnung widmete. Er meinte es wirklich ernst, er würde nicht gehen. Er hatte Devon sein Wort gegeben. Sein Wort! Devon hielt doch sicher nichts auf Wörter, wenn er nochmal eine Nacht mit ihnen beiden verbringen durfte?! "Was denkst du passiert, wenn du ihm jetzt hinter stolperst?" "Na ich erwische ihn noch bevor er in Tel'Aquera ankommt." "Wenn er sein Ziel noch nicht erreicht hat, wird er dich über die…
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"Ja. Ich meine, nein", sagte Roy. "Glücklich sind wir, aber gehen kannst du noch nicht. Du hast doch noch gar nicht erzählt, wie es überhaupt dazu gekommen ist. Und - oh! Malia stell dir vor." Die Frau war gerade herein gekommen und strebte den Tisch der Akrobaten an. Sie warf Roy im Vorbeigehen einen Blick zu. "Chester und Tessa sind zusammen." Da blieb sie stehen, sah Tessa an, zögerte. Dann setzte sie sich, wie schon seit Tagen nicht mehr, an ihren Tisch. "Wirklich? Ihr seid zusammen? So rich…
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Stanis wandte sich ab von ihr und Ranea wurde dafür nur umso nervöser. Sie hatte ihn noch nie so aufgeregt gesehen und das machte ihr irgendwie Angst. Sie wollte den alten Stanis zurückhaben, den Jungen, mit dem sie vor ein paar Minuten noch auf der Anhöhe gesessen und ihn geküsst hatte. Wieso konnte sie das nicht wieder haben, wieso mussten plötzlich Soldaten auftauchen? Ohne eine Antwort zu geben zog er sie mit sich, der Griff um Raneas Hand unbarmherzig und fest. Sie hätte ihm am liebsten ges…
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"Oh, ganz sicher nicht. Ich schlafe jeden Tag auf weichen Schwanenfedern, da kann man gar nicht schlecht schlafen." Chester grinste vielsagend und schob sich den Löffel in den Mund. Er fühlte sich schon besser, jetzt wo er die Gelegenheit bekommen hatte, Tessas eigentliche Frage elegant und geschmeidig abzuwürgen. Denn zwar hatte er nicht schlecht geschlafen, aber Gedanken hatte er sich trotzdem sehr lange gemacht. Vielleicht zu lange, als gut gewesen wäre. Daraufhin schwiegen sie für ein paar S…
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Nach diesem Abend versuchte Chester erstmal mit der neuen Situation klarzukommen. Eigentlich hatte sich nichts verändert, weder in seinen Abläufen, noch in seinen Gefühlen für irgendjemanden, und doch hatte Tessa mit ihren Worten etwas in ihm hinterlassen. Einen Samen, wenn man so wollte, den Chester gedanklich von allen Seiten betrachtete, während er sein nächtliches Bad nahm. Sie mochte ihn und das gefiel ihm, das konnte er ehrlich so sagen, und vielleicht, ganz vielleicht, machte ihn das auch…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Codren - - Gruppen RPGs
BeitragTava schlief in dieser Nacht toll, auch wenn Malleus sie periodisch durch sein Drehen und Wenden weckte. Es ging viel weniger um den tatsächlichen Schlaf, den sie bekam - denn der war sicher zu kurz - und mehr um das Gefühl von Geborgenheit, das sie die ganze Nacht über begleitete. So wachte sie nämlich auf, unter den Hals des einen Mannes gekuschelt, und sah im verglimmenden Licht des Feuers zu der Gestalt des anderen Mannes, der keine Armweite von ihr entfernt lag. Es war ein schönes Gefühl un…
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Während Lewis noch zu Atem kam, kehrte Diego zurück und stellte sich neben dem Bett auf. Kommentarlos neigte er sich nach vorne und begann, Lewis' Spuren von Santiagos Fingern zu lecken. Der nahm das hin, als wäre das eine Alltäglichkeit, während Lewis den Mann schamlos angaffte. Dass er soweit gehen würde, damit hatte er irgendwie nicht gerechnet, aber Diego schien keine Grenzen zu haben. Er war wirklich vollkommen darauf aus Santiago zu dienen, egal worum es dabei ging. "Ich muss ihn nicht daf…