Suchergebnisse
Suchergebnisse 801-820 von insgesamt 1.000. Es gibt noch weitere Suchergebnisse, bitte verfeinern Sie Ihre Suche.
-
Santiago verzog kurz das Gesicht, als sich Lewis eine extra Portion Kaviar bestellte. Seiner Meinung nach schmeckte das Zeug einfach nur furchtbar. Die Superreichen konnte das gern behalten. Aber er war ja jetzt ein Superreicher... Dann würde er sich wohl für den Schutz von Stören einsetzen müssen. "Klingt ja fast so, als verstehst du dich nicht besonders mit deinem Bruder? Warum arbeitest du dann mit ihm? Korrigier mich ruhig, ich hab keine Ahnung, wie die Beziehung zwischen Brüdern auszusehen …
-
"Du bist eine Ablenkung. Eine ziemlich große sogar," meinte Dane. "Aber kein einfacher Zeitvertreib. Du bist sehr viel mehr als das für mich. Du musst dir den Kopf nicht darüber zerbrechen, dass ich dich einfach fallen lassen könnte. Sollte ich dir jemals dieses Gefühl vermittelt haben, tut mir das. Sollte es in Zukunft passieren, dann sag mir das. Du bist kein Spielzeug oder ein neues Buch, Ro. Und meine Arbeit kannst du ruhig meine Sorge sein lassen. Ich bin ziemlich gut darin, Pläne zu machen…
-
Es freute Dane ungemein, dass sowohl Ro als auch seine Mutter Spaß hatten in all dem Chaos, das seine Patchwork-Familie, wie Ro sie nannte, war. Er zeigte es zwar nicht sonderlich, aber Dane war dieser Familie mehr als dankbar für alles was sie taten. Hauptsächlich weil er sie Familie nennen durfte. Als Dämon hatte er sowas nicht. Selbst Asa konnte er nur als Bruder bezeichnen, weil ihre Kerne das gewesen waren und weil sie zur gleichen Zeit geschaffen worden waren. Eigentlich bestand die Verbin…
-
Santiago hatte sich irgendeine arme Sau in einer Notaufnahme gesucht. Das machte er oft, weil man direkt mit so gut wie jeder Reaktion auf ihn und die Angst, die er auslöste, umgehen konnte. Selbst wenn er aus Versehen jemanden mit schwachem Herzen erwischte und einen Herzinfarkt verursachte (mittlerweile war er aber eigentlich ziemlich gut darin, die Zeichen eines solch schwachen Herzens zu erkennen, um sowas zu vermeiden), konnte hier gleich geholfen und das Schlimmste vermieden werden. Er hat…
-
"Wenn deine Magie nicht so drauf ist." Santiago nickte stumm, das kannte er schon. Meistens hieß es "Wenn du besser drauf bist" oder "Wenn's dir besser passt". Unangenehmes Frühstück, unangenehmer Mitternachtssnack. So lief es jedes Mal. "Versprich mir das nicht, sonst ruf ich dich jede Nacht an," gab Santiago gespielt scherzhaft zurück, um diese Situation nicht noch unangenehmer zu machen, als sie sowieso schon war. Er setzte sich auf sein Bike, den Helm in der Hand, den er die ganze Zeit mitge…
-
Sah er wirklich so schlimm aus? Hatte er sich wirklich so gehen lassen? Normalerweise war er recht gut darin, seine Müdigkeit zu verstecken. Normalerweise schenkte ihm aber auch niemand so direkt Aufmerksamkeit wie Lewis es gerade tat. Santiago wusste, dass er letztes Wochenende wirklich - wirklich - beschissen geschlafen hatte, dank der Soldaten und deren Ängste in seinem Kopf. Aber er hatte eigentlich gedacht, dass er sich in der Woche danach wieder einigermaßen erholt hatte. Je paranoider er …
-
Santiago grunzte. "Wenn ich mich in Drogen verlieren wollen würde, dann hätte ich genug Dealer mit nur einem Anruf an der Strippe, mach dir mal um meine Gesundheit keine Sorgen. Und so toll seine Ware auch sein mag, wenn er dir nicht mal einen gescheiten Blowjob geben kann, dann will ich mit dem gar nichts zu tun haben. Nichts für ungut, man." Er prostete Lewis spielerisch mit seinem überzuckerten Kaffee zu, bevor er einen Schluck nahm. Nein, der Zucker machte es nicht besser. Immerhin machte es…
-
"Netzwerke laufen über Strom," steuerte Santiago mit all seiner Weisheit bei. Er hatte keine Ahnung von Technik. Er wusste gerade so, wie er sich in den weniger bekannten Teilen des Internets herumtreiben konnte, ohne aufzufallen - was wahrscheinlich schon mehr war, als die meisten Menschen konnten - aber da hörte es dann auch schon auf. Jericho schien das exakte Gegenteil zu sein, so wie dey mit Technik um sich geschmissen hatte. Santiago war sich ziemlich sicher, dass der Knirps nicht nur mit …
-
Cool war nicht unbedingt das Wort, das Santiago benutzen würde, um seine Magie zu beschreiben. Sie konnte beeindruckend sein, auf beängstigende Weise, aber cool? Vielleicht für jemanden, der sich alles nur durch eine Kamera ansehen musste, anstatt auf einer der beiden Seiten zu stehen, wenn er seine Magie nutzte. Santiago beobachtete, wie sich Lewis umsah, als suche er nach etwas. Er fand es wohl recht schnell. Santi fragte sich, was es war. Gab er dem Undercover-Kellner ein Zeichen? Arbeitete e…
-
"Ich kann dir versichern, dass du weniger Ahnung hast als du glaubst..." murmelte Santiago. Er biss die Zähne zusammen. Normalweise mochte er es nicht, den Zirkusaffen zu geben. Er wusste, dass es keine gute Idee war, seine Sonnenbrille abzunehmen und Lewis' Wunsch damit zu folgen. Er wusste ganz genau, wie er Streuner reagieren würde und auch wenn er diese Reaktionen schon sein Leben lang verursacht hatte, auch wenn er diese Reaktionen oft zu seinem Vorteil nutzte, es war trotzdem kein angenehm…
-
Santiago zuckte mit den Schultern. Sein Tagesrhythmus war so wie so ein absoluter Autounfall, also machte es ihm nichts aus, mitten in der Nacht in einem Diner zu sitzen und etwas zu essen. Das war für ihn ja nichts neues. Er bestellte sich den größten Kaffee, den sie hier hatten, als der Kellner seinen halb-komatösen Hintern zu ihnen bewegte und ihre Bestellungen mit dem Elan eines Faultieres entgegen nahm. Der Service hier war hervorragend. Santiago lächelte, aber es war kein fröhliches. Ihm w…
-
Santiago fuhr als erstes den Mietwagen zu dem Parkplatz, den er sich gestern dafür ausgesucht hatte. Er stellte ihn dort ab, schrieb dem Mietservice die Adresse, damit sie ihren Besitz wieder einsammeln konnten, und lief den Block, der ihn von seinem geliebten Motorrad trennte. Unterwegs überlegte er, womit er seinen Tag füllen sollte, um erfolgreich vor seiner Müdigkeit davonrennen zu können. Nach einem kurzen Stop bei seinem Apartment, um sich umzuziehen, ein neues Päckchen Kippen und seinen L…
-
Für dieses verschlafene Grinsen würde Santiago töten. Er hatte keine Ahnung, wo dieser Gedanke herkam, und er sollte ihn wahrscheinlich gleich wieder vergessen, aber es war die Wahrheit. Schlafender Lewis, verschlafener Lewis, mitgeschlafener Lewis... er mochte sie alle. Gefährliche Gedanken. Lewis war nicht einfach irgendjemand. Apollo hatte durchaus Recht gehabt mit den Regeln, die er aufgestellt hatte und sie beide hatten gestern ordentlich dagegen verstoßen. Sie sollten jetzt ihrer beider We…
-
Santiago brummte zufrieden hinter Lewis. Genau das hatte er hören wollen. Er drückte einen sanften Kuss in Lewis' Nacken. "Ich nehme das als Kompliment auf," raunte er mit einem Lächeln. Er ließ seine Hände weiterhin über Lewis' Körper wandern, zeichnete unbedeutende Muster auf seine bleiche Haut. Er spürte, wie der Mann sich immer weiter entspannte, während sein zentrales Nervensystem sich langsam wieder beruhigte. Es dauerte nicht lange, da war Lewis eingeschlafen. Santiago beneidete ihn ein w…
-
Eine solch emotionale Reaktion auf das, was Santiago getan hatte, was weder selten, noch trat sie besonders häufig auf. Es passierte, es gehörte mit dazu. Aber irgendetwas verriet Santiago, dass es das erste Mal war, dass Lewis so etwas erlebte. Der Streuner mochte sich vielleicht für seine Tränen schämen, aber für Santiago waren sie der Beweis, dass er alles richtig gemacht hatte. Lewis testete sich aus, misstrauisch nach dem, was Santiago bisher so alles mit ihm angestellt hatte. Er konnte es …
-
Santiago lachte leise und tief an Lewis' Ohr. Ein Meister der Worte war sein Streuner also nicht. Er redete und redete, aber er sagte einfach nichts. Er setzte sich wieder auf, strich mit fahrigen Bewegungen über Lewis' Beine, bewegte seine eigenen Hüften aber kein bisschen. Er unterband auch jeden Versuch seines Streuners, sich zu bewegen. Er betrachtete den Mann, das Chaos aus Lust und Frustration, ihrer beider Schweiß, die Spuren, die Santiago auf diesem schlanken Körper hinterlassen hatte. "…
-
Santiago brummte, es war beinahe schon ein zufriedenes Summen, und lächelte. Wieder strich er mit den Knöcheln über Lewis' Wange. Der Junge hatte keine Ahnung, wie angenehm, wie ekstatisch ordentlicher Sex sein konnte. Ein kleiner Teil von ihm verfluchte jeden Partner, den Lewis in seinem bisherigen Leben hatte ertragen müssen. Seine Sicht war so verdreht, er erwartete den Schmerz. Die Verwirrung darüber, dass er ausblieb, stand ihm offen ins Gesicht geschrieben. Es war nicht so, dass Santiago k…
-
Santiago war ein Mann der Gegensätze. Auftragskiller, der nicht tötete. Dieb, der keine Schlösser knacken konnte. Magier, der seine Magie verstecken musste. Angsthase, der andere zu Tode erschreckte. Diese Gegensetze erforderten alle die gleiche Sache, um weiterhin in perfekter Balance zu existieren: Kontrolle. Lewis keuchte und das war alles, was Santiago brauchte, um zu wissen, was er da tat. Er schüttelte den Kopf, ein missbilligendes "tsk tsk tsk" auf den Lippen. Er rutschte zwischen Lewis' …
-
"Ich halte das schon aus." Santiago musterte den Streuner. Er glaubte diese Worte. Er glaubte sie wirklich. Aber zwischen den Worten eines Menschen und dessen Gefühlen gab es oft eine große Diskrepanz. Santiago war ein Meister darin, Menschen körperlich wie psychisch wehzutun, sie vollkommen zu entstellen, sie ruinieren. Doch selbst er hatte seine Grenzen, die er nicht überschreiten würde. Er musste sichergehen, dass Lewis die Worte, die er da sagte, auch mit jeder Faser seines Seins meinte. Er …
-
Santiago stutzte. Wer sagte denn bitte Nein zu einem Blowjob? Er ließ sich die Sonnenbrille abnehmen - sie war sowieso eher für andere Gedacht als für ihn - und betrachtete Lewis. Er wirkte... überrascht. Nicht auf die Art, die von einer Überraschungsparty im Büro - peinlich berührt - oder von einem tollen Geschenk - offen erfreut - kam, sondern eher auf die Art, die mit dem Öffnung einer Vorladung zur Jury Duty einherging: ängstlich geschockt. Santiago konnte es sogar riechen, die Nervosität, d…