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Cal seufzte genüsslich, als Ilya ihn biss. Er versuchte, sich auf den Biss selbst zu konzentrieren. Ihre Zähne spürte er eigentlich gar nicht, nachdem sie zugebissen hatte. Da war nur das Gefühl von Ilyas weichen Lippen auf seiner Haut und das von seinem warmen Blut, und wie sie es aus ihm heraussaugte. Während dieser Überlegungen wurden ihm auch noch andere Dinge bewusst: dass sie praktisch auf seinem Schoß saß, zum Beispiel. Ihre Hände auf seinen Schultern. Seine Hände an ihren Hüften. Ihr Bru…
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Cal lehnte sich ebenfalls ein bisschen zurück, um Ilyas Blick begegnen zu können. Beim Anblick ihrer Augen schrien seine Instinkte auf. Raubtier, brüllten sie. Feind. Aber Cal rührte sich nicht, weil er es besser wusste. "Du hast dich doch schon längst dran gewöhnt. Und wenn wir einen chinesischen Dämon oder sowas jagen müssen, dann wär's mir lieber, wenn dein Arm dran bleibt." Er zuckte mit den Schultern, als sei es keine große Sache, ihr sein Blut anzubieten. Und irgendwie war es das auch nich…
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"Ernsthaft? Du hast alle Zeit der Welt, für alles, was du machen willst, und du badest nicht?" Cal lachte leise, legte seinen Kopf dann auf ihrer Schulter ab. "Dafür gibt's doch bestimmt ein Wort. Para-irgendwas. Keine Ahnung. Ist auch eigentlich egal. Du musst auftauen, damit ich mir nicht die Eier abfriere." Er schlang seine Arme wieder um Ilyas schlanke Form und drückte sie ein bisschen fester gegen sich. Er stellte das Wasser ab, sobald es hoch genug war. Wusste er, dass das hier so ziemlich…
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"Du magst es warm, hm? Hört sich für mich an, als ob dir kalt ist. Mir auch. Dämlicher Regen." Cal schloss seine Arme enger um Ilya und stand auf, ohne sie auf dem Boden abzusetzen. Tatsächlich warf er sie sich im nächsten Moment einfach über eine Schulter und stampfte die Treppe nach oben. Er hielt sie einfach fest, selbst als er das Wasser anmachte, um die große Badewanne zu befüllen. Erst dann setzte er sie ab. Ohne zu zögern zog er sich sein Shirt über den Kopf und schlüpfte aus seinen Hosen…
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Völlig verdattert starrte Cal Ilya an, die sich einfach auf seinem Schoß niedergelassen hatte. Sie war eiskalt, was den Schock nur noch erhöhte. Aber die Kälte war nicht das, was ihm ein Kribbeln durch den Körper schickte. "Internet, Bücher, dein toller Rat," grummelte er.Alles Sachen, die er nicht ausstehen konnte. Moderne Bücher waren ja schon schwer zu lesen, und da sollte er sich durch irgendwelchen alten Kram wühlen? Ilya würde Falten kriegen, bevor er das schaffte. Cal legte seine Hände an…
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Cal spürte, wie ihre Worte sich langsam durch den Schleier seiner Gedanken schoben. Dämonen. Aus China. Brain and Brawns.Er blieb noch ein paar Schritte lang stehen, ließ die Worte in sich einsinken, und ließ sich dann mit einem leisen Seufzen neben Ilya auf das Sofa fallen. Der Stoff unter ihm gab nach, weich und vertraut, aber er konnte nicht ruhig bleiben. Sein Bein wippte, er spielte mit dem Zahn um seinen Hals. Die Unruhe in ihm vibrierte wie ein gespannter Draht. Maple hob kurz den Kopf, a…
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Santi biss sich auf die Zunge, um nicht zu grinsen. Ganz unterdrücken konnte er es dann aber doch nicht, als Diego ihn gespielt geschockt anstarrte. "Hey. Du hast ihn süß und seinen Hintern klein genannt," antwortete Santi daraufhin nur mit einem Schulterzucken, bevor er sich wieder dem Hummer widmete. Er nahm das Krustentier geschickt auseinander und griff dann nach Nummer zwei. Er bedeutete Lewis, die Nudeln in das noch kochende Wasser zu werfen, als er auch Nummer drei herausgefischt hatte. S…
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Calder konnte nichts weiter tun, als zusehen. Und das trieb ihn in den Wahnsinn. Er faltete die Hände im Schoß, sah von Ash zu Ilya und wieder zurück, wippte mit dem Bein. Keiner der beiden bewegte sich. Daisy sah hilfesuchend zu ihm, er schüttelte den Kopf und zuckte mit den Schultern. Er wusste, dass es so aussehen sollte, aber es war was ganz anderes, wenn es nicht um irgendeinen namenlosen Vampir ging. Und dann schloss Ilya die Augen, taumelte leicht. Cal war direkt da, fing sie auf und brac…
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"Du weißt, dass ich nicht zum Verkauf stehe," entgegnete Santi und warf den zweiten Hummer in seinen kochenden Tod. "Aber was, wenn ich was verloren habe uns es ganz dringen wiederhaben will?" säuselte Diego. "Dann kann ich dir gern ein paar Namen geben. Ich arbeite aktuell nicht." "Sagt der Mann, der mich just in diesem Augenblick dafür bezahlt, ihm ein paar Infos über irgendwelchen Museumskram zu beschaffen." Santi hob den Blick, begegnete dem Eis in Diegos Augen. Hatte er das gerade richtig g…
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Ash hörte aufmerksam zu, machte keine Anstalten, sich zu beschweren. Deswegen behielt Cal lieber Daisy im Auge, die die Hand ihres Partners immer fester griff. Er konnte sehen, wie sich ihr Kiefer verspannte. Wäre sie in ihrer Wolfsform, würde ihr das Fell auf ihrem gesamten Rücken zu Berge stehen. Es gefiel ihr gar nicht, was Ilya da sagte. Aber Daisy musste damit klarkommen. Es war Ashs Entscheidung, wie sie weitermachen würden. "Kannst du die Erinnerung auch klarer machen?" fragte Ash. Das üb…
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Warum nur sah Selbstsicherheit so gut an Ilya aus? Das war ja geradezu unfair! Um sich nicht noch mal zu verhaspeln, sagte Cal einfach gar nichts, bis sie ihr Ziel erreichten. Das Haus lag in einer ruhigen Seitenstraße, eingebettet zwischen anderen, beinahe identisch gebauten Reihenhäusern, wie sie in Vorstädten häufig standen – jedes mit einem kleinen Vorgarten, einer Veranda, der typischen weißen Umzäunung. Doch trotz der baulichen Gleichheit war keines wie das andere. Manche hatten akkurat ge…
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Santi hörte jedes Wort. Natürlich tat er das, auch wenn er vordergründig mit dem Rücken zu den beiden stand und die Zwiebeln zerlegte, als hinge sein Leben davon ab. Diegos Stimme klang seidig, gefährlich wie eine Schlange, die sich um das richtige Opfer wand. Und Lewis – Lewis schlug zurück. Frech. Direkt. Mit einer Lässigkeit, die man nur mit einer gewissen Lebensmüdigkeit oder einer gehörigen Portion Mut zur Konfrontation kultivierte. Hoffentlich führte ihn seine Brattiness nicht durch die fa…
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Diego beobachtete sie. Er lehnte sich an die Arbeitsplatte, verschränkte die Arme vor der Brust, und beobachtete sie entspannt. Santi wandte sich Lewis zu, wandte Diego mit voller Absicht den Rücken zu und flüsterte ihm ins Ohr: "Lobster Pasta. Einfach genug, um es schnell zu machen. Fancy genug, um einen reichen Sack zufrieden zu stellen." Er hob den Kopf wieder und lächelte Diego über die Schulter zu. Er wusste, dass sowas Diego in den Wahnsinn trieb. Er mochte Geheimnisse nur, wenn er sie vor…
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Santi war nicht mehr derselbe, das sah er sofort. Der Mann bewegte sich mit derselben geschulten Präzision, dieselbe kontrollierte Eleganz, mit der er früher schon Räume betreten hatte, aber unter der Oberfläche arbeitete es. Es waren die kleine Dinge: ein kaum merklicher Bruch in der Haltung, als er die Klinge auswählte, Der Moment, in dem seine Augen unauffällig, aber doch energisch, Lewis suchten. Ah. Da lag sie also. Die Schwäche. Oder besser gesagt: die neue Variable. Dieser Lewis war inter…
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"Nein danke" Diego zuckte mit den Schultern und nippte ans einem Wein. Dann stand er auf und suchte sich gezielt ein zweites Glas, um es für Lewis zu füllen. "Ähm, schickes Hotel haben Sie da ausgesucht. Muss teuer gewesen sein." "So teuer war es gar nicht. Der Trick ist, es den Leuten abzunehmen, die Angst davor haben, was passiert, wenn sie pleite gehen." Santi schüttelte den Kopf. Lewis hatte wahrscheinlich nicht den Preis des gesamten Hotels gemeint. "Schade, dass es hier keinen Smoker gibt.…
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Das Palisades Hotel war einer dieser Orte, bei denen allein der Duft in der Lobby reichte, um das Gefühl zu bekommen, zu den oberen zehntausend zu gehören. Hochglanzmarmor unter den Schuhen, mundgeblasene Leuchter an der Decke und Personal, das nie zu lange hinsah, aber nie zu wenig wusste. Santi und Lewis tauchten am Haupteingang auf wie zwei, die eher zum Inventar gehörten anstatt zur Kundschaft. Ein page, ein junges, blasses und professionell unauffälliges Kerlchen, erwartete sie bereits. Ohn…
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Santi schlang seine Arme um Lewis' Taille."Wenn er es nur auf Spielchen im Bett abgesehen hat, dann kann ich ihn wenigstens handhaben," gestand er. Das waren die einzigen Momente gewesen, in denen sich Santi dem Mann ebenbürtig gefühlt hatte. Hatte sich Diego ihm willentlich unterworfen und hätte jederzeit alles wieder ändern können? Klar. Aber wenigstens hatte Santi das Gefühl gehabt, nicht vollkommen nach der Fuchtel eines anderen agieren zu müssen. Diego war ein Meister im Manipulieren, aber …
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Santi lachte. Er wusste gar nicht, was er sonst tun sollte. Der Stress dieses kleinen Treffens bahnte sich einfach einen Weg in die Freiheit und er lachte. Der Rauch seiner Zigarette kam ihm dabei über die Lippen und aus der Nase. Schließlich nahm er seine Sonnenbrille ab und rieb sich die Augen, bevor er die Hand durch seine Haare schob. "Er ist kein Magier, Lewis. Er ist ein ganz normaler Mann. Und dieses Abendessen... ich gebe zu, es hätte schlimmer kommen können, aber glaube bloß nicht, dass…
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Das Azure Temple war kein Ort, den man einfach betrat – er war so exklusiv, dass sich sogar die Superreichen darum kloppten, eine Einladung zu bekommen. Nur Mitglieder konnten Leute auf die Gästeliste setzen, was diesen Ort zu einem von Diegos Lieblingsbüros machte: Niemand kam rein, den man nicht zurückverfolgen konnte. Das Gebäude lag halb verborgen in einer Seitenstraße, gut abgeschirmt von der rohen, vibrierenden Energie der Stadt – als hätte man es absichtlich dort versteckt, wo nur Eingewe…
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"Ganz so einfach wird das nicht. Und das ging auch nur so schnell, weil Diego immer noch einen Narren an mir gefressen hat." Santi ging rüber zur Couch uns ließ sich darauf sinken. Er starrte die hohe Decke seines Apartments an. "Wir gehen da hin als wir selbst. Ich als Rückführspezialist, der jetzt auch Sachen zu sich selbst zurückführt. Du als Frischling, der lernen will, wie's geht. Wir geben ihm die Liste und sagen ihm ganz genau, was wir wollen: Offizieller Preis, inoffizieller Preis, inter…