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Santiago zog ihn an sich heran und Lewis teilte die Lippen für einen Kuss, der ihm einen Schauer durchs Rückgrat jagte und sich in seinen Lenden sammelte. Ihm wurde heiß und gerade, als sein Verlangen dazu drohte umzuschlagen, löste sich Santiago wieder mit einem obszönen Geräusch. Als wäre nichts gewesen, lehnte der Mann sich wieder zurück und trank von seinem Kaffee, in seinen Augen ein freches Glitzern. "Fuck", sagte Lewis und leckte sich die Lippen. Wieso nicht immer so? Man, das war wirklic…
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Lewis wachte auf von den Erschütterungen, die durch die Hängematte gingen, als Santiago seinen großen Hintern zu ihm hinein zwängte. Er konnte sich aber kaum über die Invasion beschweren, denn der Mann hatte Kaffee mitgebracht, küsste seine Schulter und machte es sich dann auf der anderen Seite gemütlich, sodass sie sich gänzlich ineinander verschlungen. So war es dann eigentlich auch sehr viel bequemer, fand Lewis, als er seine Tasse nahm und sich wieder zurücklehnte, sobald die Hängematte aufg…
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“Eine Hängematte?” Lewis war sofort hellauf begeistert. Er hatte noch nie eine Hängematte gehabt, weil er auch noch nie unbedingt Platz dafür gehabt hatte. Jetzt konnte er nicht nur eine Hängematte genießen, sondern auch gleich eine gigantische Aussicht auf die Dächer von New York. Gerade fühlte sich das an wie ein Hauptgewinn. “Man, cool. Hättest du das doch eher gesagt, wieso schlafen wir noch im Bett?” Er grinste breit und sah dabei zu, wie die Rolläden hochfuhren. Einen Augenblick lang hatte…
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Lewis grinste ein bisschen in sich hinein bei dem unterschwelligen Kompliment. Wie ein Baby hatte er geschlafen, oh ja. Und das, obwohl Lewis bei ihm gewesen war. Besser ging es doch eigentlich nicht. "Und du? Ich hoffe du hast nicht die ganze Nacht Wache gehalten..." "Quatsch. So müde war ich dann aber auch nicht." Was eine glatte Lüge war, aber Lewis würde die doppelten Rückenschmerzen und eine schlaflose Nacht noch einmal annehmen, wenn Santiago dann auf ihm einschlief, wie er es diesmal geta…
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Santiago erwachte mit einer Welle aus Spannung, die ihm durch den Körper glitt, dann beruhigte er sich wieder und wälzte sich herum. Lewis sah ihn an ohne zu blinzeln auf der Suche nach Anzeichen, dass es ihm wieder schlechter ging, aber er fand keine - weder in seinem Gesicht, noch in Lewis' Magie. Das machte es ihm wesentlich leichter, sich von ihm an die Brust ziehen zu lassen. "Buenos días, callejero", brummte er und Lewis nahm sich vor, mal spanisch zu lernen. Aber nicht jetzt, denn jetzt r…
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Stanis setzte sie mit einer Leichtigkeit zurück auf den Wagen, die Ranea sonst so beeindruckt hätte, die sie jetzt aber kaum bemerkte. Zu sehr musste sie an den riesigen Vogel denken und je mehr sie ihn sich zurück ins Gedächtnis holte, desto mehr furchtbare Dinge fielen ihr ein, wie scharf die Krallen zugelaufen waren und wie boshaft die Augen gewesen waren und wie gewaltig der Schnabel. Es gefiel ihr ganz und gar nicht. Sie erschauderte dabei und wünschte sich, dass der Ochse auf dem Heimweg s…
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Santiago antwortete nicht sofort und als Lewis hinab sah, bemerkte er, dass der Mann die Augen geschlossen hatte. Er wirkte jetzt aber nicht mehr so ausgezehrt wie vorhin und so beruhigte der Anblick Lewis. Er bekam es eh viel zu selten zu sehen, wie Santiago einmal richtig die Augen geschlossen hatte. Immerhin schlief er kaum und wenn er ein kurzes Nickerchen machte, konnte man ihm das ansehen. Schließlich sagte er aber leise: "Es war nicht deine Schuld. Du hast nichts falsch gemacht." Seine St…
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Während die beiden die Wolke beobachteten, staunte Ranea schon nicht schlecht. Sie kam wirklich schnell näher, und das bei einem fast windstillen Tag, und außerdem wurde sie auch noch größer. Ranea hatte vermutlich noch nie eine Wolke gesehen, die sowas anstellen konnte. „Ranea, komm vom Wagen runter“, sagte Stanis neben ihr und sein ernster Tonfall ließ Raneas Nackenhaare aufstellen. Sie sah zu ihm hinab und dann folgte sie seiner Aufforderung, wenn auch nur, um näher bei ihm zu sein. Plötzlich…
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“Ich werde dich da immer rausholen”, entgegnete Lewis leichtfertig und lächelte, als würden sie über etwas ganz Unverfängliches reden. Wenn schon jemand wusste, wie es sich anfühlte, gefangen zu sein, dann ja wohl Lewis. “Wie du mir, so ich dir. Oder sowas in der Art.” Er lehnte sich zu ihm und küsste Santiago auf die Lippen, das erste Mal seit ihrem gescheiterten Ablenkungssex. Dann setzte er sich auf. “Ich hol dir jetzt was zu trinken und wenn du bereit bist, gehen wir duschen, okay? Wir riech…
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Santiago lächelte zurück und es war das schönste Lächeln, das Lewis je gesehen hatte. Zwar war es müde und so kraftlos, als wäre selbst das Heben der Mundwinkel ein unfassbarer Kraftakt gewesen, aber es war ein Zeugnis, dass Santiago langsam wieder zu ihm zurückfand, und deswegen war es so wunderschön. Lewis erstrahlte davon und küsste ihn auf die Nase. “Komm her. Mach deinen Arm hier rüber, dann ist's bequemer.” Er mühte sich ein bisschen damit ab Santiagos Arm zu bewegen, nachdem er erkannte, …
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Eine geraume Zeit lang versank Lewis so sehr in Sorge um den Mann, dass sein Gehirn völlig kurzschloss. Santiago rührte sich einfach nicht. Oder doch, er rührte sich schon, aber er zitterte und bebte und atmete so flach, dass Lewis es gar nicht gemerkt hätte, wenn sein Atem ihn nicht an der Haut gestreift hätte. Es war so furchtbar mit anzusehen, wie der sonst so gefasste Mann völlig in sich zusammenbrach, gänzlich heruntergebrochen in einen zitternden Haufen, der nicht einmal eine Antwort zusta…
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Er sah es. Er sah es voraus. Es eröffnete sich ihm als Knoten in dem Moment, in dem er die Hand an seinen Hals legte, und es war so furchtbar, so grausam, dass Lewis einen Moment lang davon der Atem stockte. Er sah es alles, den Bruchteil einer Sekunde bevor es geschah und er wusste gleichzeitig, dass es schon zu spät war, um es zurückzuziehen. Es war eine spontane Entscheidung gewesen, ohne darüber nachzudenken. Wieso sollte er beim Sex auch überlegen, ob er etwas tun sollte oder nicht? Es war …
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Lewis spürte eine ungewöhnlich intensive Ekstase, die ihn bei Santiagos Worten durchschoss. Fuck - das war heiß. Richtig heiß. Dabei war er doch eigentlich nicht der Typ dafür, der sich gern einen blasen ließ oder jemandes Mund an seinem Arsch hatte. Wieso geilte ihn das dann genauso auf wie von Santiago hart durchgenommen zu werden? Hatte er heute wieder eine seiner Macken am Laufen? "Fuck. Echt?", keuchte er und drückte seine Finger ein Stück tiefer. Er suchte nach dem Punkt in seinem Inneren,…
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Tessa gab ein leises Geräusch von sich und Chester verharrte sofort wieder. Er wollte gehen, natürlich, aber er wollte die junge Frau auch nicht aufwecken. Sie hatten in der Nacht eine ganze Whiskeyflasche getrunken und wenn er davon noch leichte Kopfschmerzen davongetragen hatte, musste es Tessa wirklich schlecht gehen. Sie konnte sich ruhig noch eine Weile ausruhen. Grummelnd grub sie ihre Finger in seinen Arm und Chester verharrte ganz still. Vielleicht hatte er ja Glück. Vielleicht würde sie…
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"Du weißt...w-weißt doch gar nicht...hicks...was du geträumt has'. Woher willst...hicks, t'schuldige...du dann wissen, dass er schön war?", fragte Tessa mit einem Nuscheln zurück und Chester antwortete das erste, was für ihn Sinn machte: "Weil ich's im Gefühl hab. Da weiß ich das." Und er tippte sich neben Tessas Kopf gegen die Brust. "Hmhm...Ich...hicks...hab für dich gesungen..." Chesters Augen wurden ein Stück größer und er grinste bei der Erinnerung. "Ohh - ja. Ja, has' du. Aber nich' mit Wo…
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Das Bett knarzte unter Santiagos Bewegungen und für einen Moment hatte Lewis die Vision, dass die Seile doch reißen und der Mann sich auf ihn stürzen könnte - was ein Gedanke war, der sein vernachlässigtes Glied zucken ließ. Zwar rissen sie doch nicht, was er immerhin auch vorhergesehen hätte, aber der Gedanke war es, der ihn weiter anspornte. Wer weiß, vielleicht konnte er Santiago so sehr aufstacheln, dass er ihn hinterher noch einmal ins Bett vögelte, so fest, dass Lewis zwei Tage nicht mehr …
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Ranea kicherte vergnügt, während Stanis sie am Feld entlang lenkte. Jetzt saß sie wirklich bei ihm, mit ihm, neben ihm und begleitete ihn auf seiner Fahrt. In ihrem Inneren vermischte sich das anregende Gefühl von Abenteuer, nachdem sie eigentlich gar nicht hier sein durfte, und ihre Verliebtheit dem hübschen Jungen gegenüber. Sie bekam davon ganz wildes Herzrasen. Auf ihre Frage hin fing Stanis an zu grinsen und das machte sie selbst ganz glücklich. Er grinste - wegen ihr. Sie konnte ihn zum Gr…
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Alptraum? Das überraschte Lewis nun irgendwie gar nicht, wenn er daran dachte, was für ein beschissenes Safeword er selbst gewählt hatte. Im Gegensatz dazu war ja Alptraum noch ganz human. "Alptraum, okay", wiederholte er zur Bestätigung, wartete aber nicht mehr länger. Ihm war heiß, er war scharf und allem Anschein nach hatte auch Santiago seinen Anreiz daran, in seinen Fesseln zu liegen. Unwillkürlich musste Lewis an seine Fesselkünste zurückdenken und fragte sich, nicht ohne einigem Interesse…
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Kaum hatte Ranea gefragt, sprang Stanis schon von seinem Wagen herunter wie ein Held aus den vielen Geschichten. In seinem Gesicht tauchte ein Grinsen auf, in das sich Ranea glatt zweimal verliebte. So hübsch war er, wenn er so grinste - und sie dabei auch noch ansah! „Deine Schwestern kommen doch ganz fantastisch auf dem Feld zurecht, oder?“, fragte er, worauf Ranea ihm glatt erzählt hätte, dass das alles dumme Gänse waren, die doch keine Ahnung von irgendwas hatten - nur wie man den ganzen Tag…
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So tief in der Nacht, vollkommen abgefüllt von einem sehr fragwürdigen Whiskey, den Owl da angeschleppt hatte, besaß Chester keinerlei Gefühl mehr für irgendwas. Seine Welt hatte sich von dem großen weiten Zirkus zusammengeschrumpft auf das Innere dieses Wohnwagens und auf Tessa, die lachte und lachte bis ihr die Tränen kam, nur um dann weiterzulachen und Chester unmittelbar mitzureißen. Er bekam schon gar keine Luft mehr in dem stickigen, warmen Innenraum, und dennoch lag das Zentrum seines Uni…