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___ Shin ___ hDer Kerl unter ihm krächzte ein wenig verzweifelt vor sich hin, während Shin geduldig auf sein Handy blickte und auf eine Antwort seines Auftraggebers wartete. Nun er hatte Zeit und der Kerl unter ihm hatte ja nicht gerade die Möglichkeit wegzulaufen, wenn er mit einem Schuh am Kehlkopf auf den dreckigen Boden fixiert wurde. Er sollte also nicht so tun, als hätte er noch etwas vor. Als dann sein Handy in der Hand vibrierte, las er in aller Ruhe die Zeilen von Taejin. Der hübsche Ko…
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___ Shin ___ Mit einem eiskalten Blick, aber einem Grinsen auf dem Gesicht betrachtete er den Kerl, dem er gerade mit dem Schuh gegen den Kehlkopf drückte und ihm seine Waffe entgegen hielt. "Ganz schön mutig vor dem Waffenlager einer Mafiafamilie herum zu schleichen. Entweder bist du verdammt mutig oder verdammt dumm." murmelte Shin und zückte mit der freien Hand sein Handy. Nun da er ihm gerade den Hals abschnürte, würde er wohl keine Antwort bekommen. Nicht, dass er ihn nicht einfach hätte be…
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___ Haru ___ Er hatte zwar damit gerechnet, dass sich der arme Naoya erschreckte, aber dass er förmlich wie ein Häschen aufsprang und fast den Schlüssel fallen ließ, das war eine bessere Szene als er es sich vorgestellt hatte. Nun sie beide hatten schließlich immer noch ihre neckende Art behalten, ganz gleich welch interessantes Verhältnis sie im Augenblick auch hatten. Wenn sich Haruka und Naoya nicht gegenseitig ärgern, wären sie einfach nicht sie selbst. Sowohl Amari als auch der Velvet brach…
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___ Haru ___ Der Abend verlief relativ ruhig. Naoya und er hatten noch eine ganze Weile zusammen gesessen, während hinter Ihnen Talay in die Tasten haute und nur hin und wieder durch ein Räuspern zeigte, dass er noch ein menschliches Wesen war. Es war beängstigend, aber es sprach auch für ihn und der Typ war ihm, wenn er die Klappe hielt, deutlich sympathischer. Der Velvet war ehrlich gesagt ziemlich beeindruckt, dass eine solche Quasselstrippe so ruhig sein konnte. Wahrscheinlich gab es bei ihm…
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___ Haru ___ "Das habe ich ohnehin vor", bestätigte Haruka die Aussage seines heimlichen Bettgefährten und klappte seinen Pizzakarton mit den restlichen Stücken zu. Die würde er heute Abend noch essen, gerade aber war er bedient. Sorgfältig hatte er die Schachtel verschlossen, achtete darauf, keinen unnötigen Dreck zu machen und griff dann zu den bestellten Getränken. Zwar hatte Haru hier in seinem Quartier eine Bar mit allem Möglichen, aber ihm war das ein oder andere Getränk ausgegangen und we…
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___ Haru ___ Wenn auch unbewusst haftete sein Blick ein wenig an dem Venom, als dieser wieder da war und Haruka hätte es selbst nicht für möglich gehalten, dass er einmal in der Position war, dass er sich über die Anwesenheit seines Rivalen freute. Ja, es machte Spaß, dass sie sich gegenseitig zur Weißglut brachten, sich neckten und dafür sorgten, dass der andere in irgendeinen Schlamassel geriet, aber von vermissen war nie die Rede gewesen. Der Velvet wollte es sich ungern eingestehen, aber er …
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___ Haru ___ Aus den Augenwinkeln beobachtete der Velvet aufmerksam ihren mehr oder weniger Neuzugang und seufzte innerlich. Er hoffte inständig, dass er das nicht bereute. Sein Blick wanderte zu der Pizza in seinen Händen, ehe er die Stirn runzelte. So sehr er Pizza auch liebte, er hasste den Dreck, der sie an seinen Fingern verursachte. Haru hatte sich also direkt die weißen Servietten, die mitgeliefert wurden, geschnappt und wischte sich das Fett von den Fingern. Wenn ihm der Sack die fettige…
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___ Haru ___ Da Talay nun erneut verkündete, dass er sich der Gefahr bewusst war, war für Haru das Thema erledigt. Er würde nicht noch einmal nachfragen und würde auch kein Gejammer hinterher dulden. Natürlich würde er auf ihn aufpassen, denn ganz gleich wie sehr ihm der Typ auf den Sack ging, wollte er nicht, dass ihm für seine Hilfe etwas passierte. Allerdings war Haruka auch kein Babysitter und ihm war ihr ITler auch wie vor nicht geheuer. "Mir egal wann und wo du arbeitest, aber glaub nicht,…
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___ Haru ___ Amüsiert hatte Haruka das Szenario zwischen den beiden beobachtet. Talay glaubte wohl jedem ein Wort entlocken zu können, aber bei dem Typen würde er sprichwörtlich auf Granit beißen. Sein Lieblingspizzabote hatte wieder so desinteressiert ausgehen wie eh und je. Soweit er wusste, belieferte der Kerl auch die Venoms und auch Leute von der Mafia. Die mussten schließlich auch essen und sicherlich würde sich auch niemand anderes außer ihm trauen, diese zu beliefern. Jedenfalls war er g…
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___ Haru ___ Es war furchtbar deprimierend, dass dieser Hacker nicht einmal mit einem Augenblinzeln, all die Nächte Arbeit geschafft hatte, die Naoya und ihm Augenringe so groß wie Mondkrater beschert hatte. Hätte das der Venom gesehen, er hätte sicherlich geweint. Na ja innerlich eben, so wie es Haruka auch tat. Es war ärgerlich, allerdings hätten sie ja auch sonst keine Hilfe gebraucht und die Tatsache, dass dieser Spinner tatsächlich einen wichtigen Hinweis gefunden hatte, zauberte dem Velvet…
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___ Haru ___ "Du wirst dir wünschen, es wäre die Pizza", brummte Haru sarkastisch und war doch ganz erleichtert, dass ihn Naoya von dem Typen wegholte. Dieser Talay war ihm suspekt und würden sie ihn nicht brauchen, hätte der Anführer der Velvet ihn schon längst einige Köpfe kürzer gemacht. Es war zum verrückt werden! Immer noch ein wenig eingeschnappt war er dem Dunkelhaarigen gefolgt und aus dem Blickwinkel des neugierigen ITler geflüchtet, was der Venom nutzte um ihn zu küssen. Haru hatte auf…
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___ Haru ___ Während Naoya wohl versuchte, die Hieroglyphen zu entziffern, die man auf dem Bildschirm von Talay erkennen konnte, hatte es der Velvet bereits ausgegeben. Er hatte von dem Zeug keinen Schimmer und wenn es so wäre, wäre dieser Vogel wohl kaum hier. Während Talay also auf die arme Tastatur einhämmerte und sich der Velvet fragte, wie viel das Ding wohl aushielt, bestellte er nebenher per App Pizzen für sie. Er kannte Naoya, selbst wenn dieser kurz nach Hause fahren würde, würde es ihm…
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___ Haru ___ Ehrlich gesagt war dem Velvet die ganze Angelegenheit immer noch nicht ganz geheuer. Er traute diesem Talay nicht, ganz und gar nicht. Allerdings war es nun einmal amtlich, dass es niemanden in beiden Gangs gab, der Ahnung von Technik hatte. Haru hatte eine technische Begabung für Autos, aber sicherlich nicht für zu groß geratene Taschenrechner. Sein Handy war tatsächlich das höchste der Gefühle für ihn und da schien es den anderen ähnlich zu gehen. Haru hatte sich mit Naoya geeinig…
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___ Haru ___ Es überraschte Haruka nicht, dass Naoya in die Aussage des Velvets mit einstimmte. Schließlich war der Venom ebenfalls jemand, der andere nicht in Entscheidungen, die nicht sicher waren, hinein ziehen wollte. Sollte etwas passieren, würden nur die Anführer dafür gerade stehen. Auch wenn Haru das Verhalten des Dunkelhaarigen nicht überraschte, war er dennoch erfreut über dessen Unterstützung in dieser Hinsicht. Es unterstrich ihre Zusammenarbeit und ganz gleich welche Differenzen bei…
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___ Haru ___ Der Kerl hatte verfluchtes Glück, dass ihn Haruka nicht in Stücke gerissen hatte. Nicht nur er, sondern alle versammelten Velvets, wahrscheinlich aber auch die Venoms, denn die sahen auch nicht glücklich aus, hatten wahrscheinlich das Bedürfnis diesen arroganten Sack zu vermöbeln. Sie hatten alle ohnehin angestauten Frust und der Typ schrie förmlich danach, dass er verprügelt werden musste. Dieser Talay schien die menschlich gewordene Version eines LED-Schildes zu sein mit der Aufsc…
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___ Haru ___ Wenn Haru eines nicht leiden konnte, dann waren es Klugscheißer, um es mal nicht sehr elegant zu umschreiben. Der Velvet war eigentlich gar kein so schwieriger Mensch, wenn man normal mit ihm sprach. Hochtrabendes Gerede machte ihn wütend und erinnerte ihn viel zu sehr an seine Familie. Wenn er wollte, dass jemand abfällig mit ihm sprach, oder ihm offenbar irgendeine Überlegenheit verdeutlichen wollte, konnte er nachhause gehen. Dafür brauchte er sicherlich keinen daher gelaufenen I…
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___ Haru ___ Als der Fremde damit begann, dass er das ja nicht als Beleidigung gezählt hatte, lag ein mahnender Blick in den Augen von Keisuke und der Kerl verstand glücklicherweise und erklärte ihnen endlich, was er hier wollte. Das, was der Schwarzhaarige sagte, klang logisch und wären sie darin spezialisiert, hätten sie ja wohl kaum einen solchen ITler gesucht. Haru wollte lieber nicht wissen, ob Virus nicht vielleicht den ein oder anderen Techniknerd besaß und die Vorstellung eine dieser vol…
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___ Haru ___ Der Velvet wusste nicht, was ihn gerade mehr aufregte, die Tatsache das sie von Virus bereits das gefühlt tausendste Mal bedroht wurden, das ihnen allen dieser Idiot gerade erst jetzt aufgefallen war oder eben besagter Störenfried selbst. Haruka hatte ohnehin eine unfassbar schlechte Laune und auch wenn er nicht unbedingt der größte Verfechter von Gewalt war, war sie ab und an doch angebracht. In diesem Fall hatte der Dunkelhaarige jedenfalls wirklich gute Lust, diesen Lappen grün u…
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___ Haru ___ Es war ein langer Tag gewesen und Harus Nerven lagen inzwischen ähnlich blank wie die der anderen. Er hatte zwar keine so große Sorge zu tragen, wie es bei Naoya der Fall war, der zu der Sorge um die Gang noch seine Familie hatte, aber die besorgten Velvets waren auch ohne seine eigenen Familienprobleme sein Hauptgrund, dass er für heute genug hatte. Haru hatte sein Bestes gegeben, bevorzugt die Gespräche auch für den Venom geführt und ganz ehrlich? Er fühlte sich wie eine ausgequet…
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___ Haru ___ Zwar konnte Haruka die Reaktion des Venoms verstehen, der sich nicht weiter in Gefahr begeben wollte, aber allein für diesen respektlosen Tonfall, hätte er sich von dem Velvet wahrscheinlich eine gefangen. Die Venoms sahen jedenfalls ganz danach aus, als wollten sie den ´Verräter´verprügeln, lediglich die Entscheidung von Naoya hinderte sie daran. Er hatte das sachlich und ruhig geklärt, was durchaus Respekt verdiente und dem wollte Haru zollen, in dem er die Jacke vom Boden aufhob …