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Cal verschluckte sich an seinem Bier und spuckte es beinahe über den Tresen wieder aus. Schnell schluckte er, dann hustete er den Rest, der sich in seine Lungen verirrt hatte, wieder raus, während er sich auf die Brust klopfte. "Kinder?!" krächzte er. "Nein nein nein nein nein. Ich bin bloß der Babysitter! Die gehören alle jemand anderem." Technisch gesehen gehörten sie durchaus zu Cal, aber das war Haarspalterei. Er spülte den Rest seines Hustenanfalls mit dem Rest seines Bieres hinunter, dann …
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"Wolf," knurrte Cal zurück. Warum waren immer alle versessen darauf, Wölfe mit Hunden zu vergleichen?! Es lagen tausende Jahre Evolution zwischen beiden und dann noch mal ein ganzer Haufen komplizierter Biologie und Magie zwischen Wölfen und Werwölfen! Cal biss sich auf die Zunge. Das war keine Diskussion, die man mit einem Vampir gewinnen konnte - die machten das meistens sogar mit Absicht. Cal wusste nicht einmal genau, warum ihn spezifisch diese Kommentare so trafen. Er mochte Hunde! Er samme…
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"Das heißt, ihr trinkt aus Dekorationsgründen? Pfff. Und deine Leute halten uns für chaotisch." Mit einem Kopfschütteln leerte Cal sein Glas. Er bestellte sich keinen weiteren Drink; stattdessen orderte er sich ein Bier. Technisch gesehen war er immer noch der Erwachsene hier, daher sollte er nicht zu tief ins Glas tauchen, wenn es sich vermeiden ließ. "Alkohol macht bei euch also so gar nichts? Nicht mal, wenn ihr das Blut von jemandem trinkt, der hacke dicht ist?" Cal hatte eigentlich gar kein…
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"Hoffe es war kein Problem, dass ich das gemacht hab?" Wenn Cal es nicht besser gewusst hätte, hätte er behauptet, die Eisprinzessin war unsicher. "Ein Problem nicht. Es wundert mich nur. In deiner Position muss man Wölfe doch eigentlich aus Prinzip schon hassen, oder? Sekunde. Was meinst du mit 'bei euch funktioniert Alkohol immerhin'? Ich hab noch nie einen Vampir ohne zumindest Wein in der Hand gesehen. Warum trinkt ihr den Kram denn, wenn der gar nichts bringt?" Das war eine Notiz, die sich …
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Sekunde mal, warum kamen diese Drinks jetzt rüber zu ihm?! "Von der Dame an der Theke," piepste die Kellnerin mit ihrem halb-aufgesetzten Lächeln. "Lassen Sie das Tablett da, dann bringen wir nachher die Gläser selbst zurück," meinte Cal, ohne den Blick von der Vampirin abzulassen, die gerade jemand anderem einen heftigen Korb gab. Cal konzentrierte sich, nahm eine Nase. Schweiß, Drogen, Alkohol... der Typ war auch ein Vampir. Hm. Die Kellnerin verkroch sich wieder und Cal warf einen Blick auf d…
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Robin und Silas verabschiedeten sich relativ schnell nach dem ersten Shot und mischten sich, wie die anderen auch, unter die Leute im Club. Drei Drinks festzuhalten war dann doch ein bisschen viel, also suchte sich Cal einen Tisch, auf den er zumindest mal die Gläser abstellen konnte. Ihm stellten sich die Nackenhaare auf, als er etwas in seinem Augenwinkel bemerkte. So war das, wenn man ein Jäger war: man hatte einen Sinn dafür, wenn andere Jäger in der Nähe waren. Und dieser spezielle Jäger ha…
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Calders Familie: ✝ Savanna – Cals Mutter, Schwester von Linden Linden – Cals Onkel, jüngerer Bruder von Savanna, Altwolf 60 Cora – Cals Tante, Ehefrau von Linden, 58 Flint – Cals Cousin, Sohn von Linden und Cora, älterer Bruder von Silas und Robin, 31 Hazel - Flints Ehefrau, hochschwanger mit ihrem ersten Kind, 30 Silas – Cals Cousin, Sohn von Linden und Cora, Zwillingsbruder von Robin, jüngerer Bruder von Flint, 25 Robin – Cals Cousine, Tochter von Linden und Cora, Zwillingsschwester von Silas,…
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Gab es irgendwas besseres, als faul in der Morgensonne zu dösen? Wahrscheinlich nicht. Und dieser Tage bekam Cal nur selten die Gelegenheit dazu, das auch zu tun, also genoss er jede einzelne Sekunde davon. Genauso wie er es genossen hatte, einfach mal durch das Naturschutzgebiet zu rennen, das seinem Rudel gehörte. Naja, offiziell gehörte es der Stadt, aber die bekam ja auch genug Geld vom Rudel in den Rachen gestopft, um keine Fragen zu stellen. Anstatt also zu Abend zu essen hatte sich Cal di…
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Name: Calder "Cal" Ridley Alter: 29 Background: Cal ist das einige Kind der letzten Rudelführerin. Seine Mutter starb bei seiner Geburt und traditionsgemäß war sein Vater ein Wanderer, der nicht lange genug blieb um seinen Sohn zu treffen, was den Titel des Rudelführers automatisch an Cal weiterreichte, als der noch nicht einmal fertig war mit schreien. Doch dank starker Blutlinien im Rudel hat sein Onkel diesen Titel für ihn übernommen - und gehalten bis zu dem Punkt, an dem er bereit für die R…
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Süßer, beißender Schmerz schoss Santis Wirbelsäule hinauf. Ein Muskel in seinem Kiefer zuckte. Wann war er das letzte mal so grob behandelt worden? Er konnte sich nicht erinnern. Hin und wieder war es ganz lustig, aber normalerweise wollten die Leute ihn in der dominanteren Rolle sehen. Das hier war ein netter Tempowechsel. Er würde es genießen. "Ganz langsam, Großer. Ich kümmere mich um dich, aber dann musst du auch artig sein, okay?" Santi nickte, ein kleines, vorfreudiges Lächeln auf den Lipp…
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Lewis drückte ihn in die Kissen zurück und Santi ließ es geschehen. Wie konnte er auch nicht? Er wollte wissen, was Lewis mit ihm anzustellen gedachte. Der Streuner war wahrscheinlich der einzige Mensch auf diesem Planeten gegen den sich Santi nicht wehren würde. Nicht wehren konnte, wenn er mal richtig darüber nachdachte. Nicht, dass er gerade viel denken wollte. Er keuchte - halb aus Überraschung, halb als Reaktion auf den kleinen Blitz von 'Scheiße, fühlt sich das gut an' - in ihren nächsten …
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Lewis' Lippen stellten etwas mit Santi an, das er nicht genau beschreiben konnte. Auf der einen Seite war da das simple Gefühl: weiche Lippen, die sich sanft gegen seine Haut drückten. Auf der anderen Seite war da... alles andere. Die Wärme, die diese einfache Berührung durch seinen Körper schickte. Eine kleine Welle hier, als sei ein Tropfen in eine Pfütze gefallen. Eine kleine Welle da. Und da. Und da. Das seichte Kribbeln, dass sie auf seiner Haut hinterließen. Das Summen, das die Bedeutung d…
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Santi ließ Lewis machen. Er dachte gar nicht daran, ihn zu stoppen oder wie sonst immer im Badezimmer zu verschwinden. Er wollte nicht aufstehen. Er wollte nicht von Lewis abrücken. Er wollte genau hier bleiben und dass Lewis sich um ihn kümmerte. Als Lewis ihn in die Arme schloss, schien etwas in Santi zu loszubrechen. Bis jetzt hatte er sich praktisch gar nicht bewegt, hatte einfach nur Lewis angesehen, als sei er sich nicht sicher, dass der Streuner wirklich real war. Doch als er Lewis spürte…
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War es ein heikles Thema? Santi empfand es nicht unbedingt als solches. Seine Beziehung zu Diego juckte ihn nicht besonders, nicht mehr. Er war da einfach herausgewachsen. Was ihn viel mehr wurmte war, dass viele ihn immer noch auf professioneller Ebene mit Diego verbanden, obwohl er schon seit Jahren nicht mehr für den Mann arbeitete. Mundpropaganda war wichtig, wenn man nicht einfach eine Website für die eigenen Dienste basteln konnte, aber mittlerweile war seine Arbeit recht weit entfernt von…
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Was wäre wenn. Was für ein verteufeltes Spiel. Aber Lewis so zuzuhören hatte was für sich. Santi konnte sich das alles vorstellen, ganz genau so, wie Lewis es ihm erklärte. Er konnte sich auch vorstellen, dass Lewis' kleine Firma ihren eigenen Mechaniker hatte. Oder dass er abends immer ins gleiche Restaurant ging, weil er dem Koch Gesellschaft leisten wollte, während er an seinem Stammplatz die Bücher und die Bücher durchging. Santi lächelte. "Kann man deinen Diego als Mafiaboss bezeichnen?" Un…
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Santi grinste und schüttelte den Kopf. "Dein erster Job und du ziehst dir direkt ein Jahrhundertprojekt an Land. In den richtigen Kreisen bist du jetzt ein Held, weißt du das? Sobald das rauskommt, natürlich. Sowas braucht meistens eine kleine Weile, bevor es Wellen schlägt. Ich würde mal sagen nächstes Jahr um diese Zeit könntest du ein paar mehr Anfragen bekommen - sofern du dich als jemand präsentierst, der Jobs für andere annimmt, wie ich." Lewis hatte noch nie ein Ding durchgezogen... wow. …
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Santi ließ sich von der Routine des Kochens ein wenig einlullen. Er kochte gern, insbesondere nach einem Job. Das half ihm einfach, aus seiner professionellen Paranoia zurück zur Realität zu finden - und schmecken tat es auch noch. Er ließ Lewis den Parmesan raspeln (natürlich hatte er den Käse am Stück gekauft, so eitel war er dann doch, dass ihm Tütenzeug nicht ins Haus kam. Das Geld hatte er ja), ließ ihn die Pasta bewachen, und hielt ihn von allem fern, was unterschiedliche Ergebnisse hervor…
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Dane nuzzled his face into the crook of Ro's neck. "I can't hurt him, no matter how much I want to," he reminded Ro. "Your mother made sure of that." Right now, he cursed that woman. He cursed her love for a man so beyond reason. But he couldn't blame her, simply because he would've done the same if it were Ro. Consindering what he was willing to do now, he had no leg to stand on. Still, cursing the deal that bound him at least gave him an target for his rage, albeit an abstract one. Dane streng…
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It took a lot of effort to not let his breath sound like a hiss when he released it.There it was again: The 'don't do anything, we'll handle it' speech, Jona seemed so fond off. After just an hour of talking, Dane was so tired of it. Did this man really expect him to idly sit by, watching Ro slowly die to his own magic, while some council avoided making any kind of substantial decision? Was that Drakin really this naive? "I don't like to repeat myself," Dane said, still calm, "I don't care about…
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Dane closed his eyes, took a deep breath. He focused on his own magic, on the fire burning through his veins. It wanted to bubble up into his skin, into the lines he'd so carefully carved into himself over the course of decades to be able to do more than just burn. The ultimate form of control over himself and what he was. He put it back down. When he opened his eyes, there was not a sliver of his aura left to read. He put his mug down and went over to Ro. Staying away from him now, when he was …