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Santi lehnte sich weit rüber zu Lewis und wisperte in sein Ohr: "Ich dachte du magst es tabu." Dann wandte er sich wieder seinem Essen zu, als sei nichts gewesen. Er liebte es, Lewis auf diese Weise zu ärgern. Sein Gesichtsausdruck, wenn er krampfhaft versuchte, sich nichts anmerken zu lassen, was Gold wert. "Also - Sie haben doch sicher ein paar Kindergeschichten über Santiago auf Lager, oder? Das würde mich schon interessieren, wie er gleichzeitig in seinem Beruf gelandet und in einem wunderba…
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"Ey," Santi schlug Lewis sanft gegen den Oberarm, so wie seine Mutter vor einigen Stunden noch ihm, als er sich ein Stück Brot stibitzt hatte. "Was hab ich dir über's Fluchen im Haus meiner Mutter gesagt?" Aber der Tadel ging schnell unter in einem Haufen Komplimente, die erst an ihn und dann an seine Mutter gerichtet wurden. Und in dem verdammt guten Essen, dass sie zusammen auf den Tisch gebracht hatte. "Ich kann nicht so gut kochen, chico," scherzte Santis papito. "Ich bin nur gut im Essen, w…
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"Geduld, callejero," raunte er Lewis ins Ohr, dann drückte er ihm einen schnellen Kuss auf den Hals. "Als ob dich meine mamá verhungern lassen würde, nur weil das Fleisch den ganzen Tag braucht. Du wirst dich gleich vor Snacks nicht mehr retten können." Santis Vater lächelte wissend. BBQs waren in diesem Haus eher ein offenes Buffet. Das beste Buffet der Welt. Just in dem Moment trat Rosa bewaffnet mit einer großen Vorspeisenplatten mit Käse, Wurstwaren, Oliven und knusprigem Brot, und allem and…
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Santi nahm die Limo entgegen und trank in einem Zug das halbe Glas leer. "Irgendwas sagt mir, dass du deinen Baum nicht abgehackt sehen willst," gab er ohne zu zögern zurück. "Aber ich kann mich gern auch so um ihn kümmern, wenn du mich lässt." Santi leckte sich demonstrativ über die Unterlippe, aber ganz sicher nur, um Limoreste loszuwerden. Ohne Vorwarnung schoss seine Hand nach vorn und schlang sich um Lewis' Hüfte. Er zog ihn an sich und küsste ihn frech. "Wie geht's Jay? Hat er sich schon a…
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Ilyas Stimme war ruhig, aber viel zu angespannt. Er hörte es im Unterton, in den abgehackten Worten, im kaum hörbaren Zittern am Ende des Satzes. Etwas stimmte nicht. Überhaupt nicht. Und plötzlich war das Kratzen in seiner Brust wieder da – ein unangenehmer Druck, der sich aus einem dummen, unaussprechlichen Bedürfnis formte: Er wollte wissen, was los war. Wollte wissen, warum sie klang, als würde sie mit zusammengebissenen Zähnen sprechen. Doch er zwang sich zur Ruhe. Lenkte seine Gedanken sof…
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Cal hatte den Tag damit verbracht, in der Sonne zu liegen, das Ohr zucken zu lassen, wenn eine Fliege zu nah kam, und sich nicht zu rühren, wenn jemand versuchte, ihn zu irgendetwas zu motivieren. Niemand drängte ihn. Nicht heute. Nicht, wenn er diese Ruhe so offenkundig brauchte. Am Nachmittag waren ein paar der Jungwölfe aufgetaucht, kaum älter als zehn, alle viel zu energiegeladen für die frühe Abendstunde. Sie stürmten über die Lichtung, bellten, japsten, rammten einander in tapsigen Bewegun…
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Cal verschlief den gesamten Morgen, ausgestreckt auf der moosigen Lichtung. Sonnenlicht glitt wie warme Finger durch die Blätter, malte helle Flecken auf sein dunkles Fell. Der Schmerz in seiner Flanke war dumpf geworden, hatte sich in ein rhythmisches Pochen verwandelt, das ihn nicht wirklich störte, aber stetig daran erinnerte, dass Wildschweine keine leichten Gegner waren. Doch es war nicht der Schmerz, der ihn wach hielt. Es war das, was in der Nacht davor geschehen war. Oder vielmehr: wer. …
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Nach dem ersten Lied gab Santi seine mamá wieder frei und machte sich stattdessen daran, seinem papito mit dem Smoker zu helfen. Sie mussten regelmäßig Holz nachlegen, um den Teil mit dem Rauch auch richtig hinzubekommen. "Mach dich nützlich, Junge," brummte sein Vater und deutete auf einen dicken Holzblock, in dem eine Axt steckte. "Dafür hast du doch deine vielen Muskeln." Santi schüttelte lächelnd den Kopf und setzte seinem Vater seine Sonnenbrille auf den beinahe komplett kahlen Kopf. Im Hin…
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Wie sie so vor ihm stand, war gefährlich. Wie sie ihn ansah, war gefährlich. Viel zu bereitwillig ließ er sich von ihr runterziehen. Viel zu bereitwillig lehnte er den Kopf zur Seite, damit sie mit seinem Hals anstellen konnte, was auch immer sie wollte. Er sog scharf die Luft ein, als er ihre Zähne spürte, wie sie durch seine Haut stachen. Cal ballte die Hände zu Fäusten, um sie bei sich zu behalten, anstatt die Arme um sie zu schlingen, denn wenn er da tat, glich das einem Todesurteil. Nein, e…
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Fuck. "Dann leg mal los," meinte Cal mit einem - hoffentlich - nonchalant Schulterzucken. Er gab sich äußerste Mühe, sich von dem, was gleich passieren würde, zu distanzieren, denn er wusste ganz genau, dass ihm der Biss bis in die Lenden schießen würde. Er hatte keine Zeit, sich jetzt noch einmal in Ilya zu verlieren, egal wie sehr er es vielleicht wollte. Er musste nach Hause, er musste letzte Nacht vergessen. Ihren Duft, das Gefühl ihrer Haare in seinen Händen, die Wärme ihrer... Nope! Nein! …
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Cal stand viel zu lange unter der Dusche. Oder nicht lange genug. Hier unter dem konstanten Wasserstrahl konnte er so tun, als sei er nicht hier, im Apartment einer reinblütigen Vampirprinzessin, die er vor ein paar Stunden noch durchgenommen hatte, als hinge sein Leben davon ab. Hier konnte er aber auch so tun, als sei er nicht der Führer eines der stärksten Rudel im Land, das in einem wackeligen Frieden mit einem Haufen Vampiren stand. Mit einem Seufzen machte er sich dann aber doch fertig. Se…
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"Scheiße nein," gab Cal ungebremst zu. "Aber das ist nicht der Punkt. Du hast vielleicht keine Probleme damit, deinesgleichen anzulügen, aber ich kann mir meinen Weg nicht einfach aus einer Diskussion raushypnotisieren. Mein Arsch ist dran, wenn das jemand rauskriegt. Ich bin vielleicht Rudelführer weil ich der Sohn meiner Mutter bin, aber Rangfolgen werden ausgefochten. Wenn das zwischen uns rauskommt, dann haben mindestens sechs Wölfe ein Anrecht auf meinen Titel. Und noch mehr haben die Eier …
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Cal brummte. Eigentlich gefiel es ihm, ihre Bissspuren zu tragen. Unter Wölfen war beißen mitunter eine Bekundung von Freundschaft und Vertrauen. Man vertraute darauf, dass der andere einen nicht ernsthaft verletzte. Er hatte gestern Ilya vertraut. "Wäre wohl besser, wenn das keiner sieht. Den Geruch kann ich damit erklären, dass ich in deinem Apartment geschlafen habe." Ihm gefiel der Gedanke nicht. Weder der daran, ihre Spuren zu verlieren, noch der daran, sein Rudel anlügen zu müssen. Technis…
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Als Jay zu ihnen trat zeigte sich der weiche, klebrige Kern von Ignacio Di Natale. Er zog Jay zwischen sich und Santi und zeigte dem Geschäftsmann, wie ein Smoker funktionierte. Hier und da hakte sich Santi ein, um seinem Vater mit Übersetzungen zu helfen. "Lass dich von ihm nicht verarschen, Jay," meinte Santi. "Das ist mein Smoker, den hab ich vor ein paar Jahren angeschafft. Papito ist ein Grillmeister, aber der Smoker ist mein Baby. Für sowas braucht man Geduld." Er öffnete den Smoker und ze…
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"Fünf? Shiiit." Mit einem leisen Lachen setzte sich Cal auf. Er rieb sich die Augen, fuhr sich mit einer Hand durch die langen Haare. Er berührte seine Halsbeuge, da, wo Ilya ihn gebissen hatte. Jup, da waren zwei kleine Punkte mit verkrustetem Blut. Shit. Er sah sich kurz um, dann angelte er nach seinem Smartphone, das noch in seinen verdreckten Cargohosen von letzter Nacht steckte. Das Kleidungsstück hatte er achtlos zu Boden geworfen, bevor er im Badezimmer verschwunden war. Als er den Bildsc…
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Wölfe waren alle gute Schläfer. Sie konnten schnell einschlafen, schnell tief schlafen, aber auch schnell aufwachen, wenn sie mussten. Cal war ein herausragender Schläfer. Wenn man ihn ließ, dann konnte er den ganzen Tag damit verbringen, sich von Nickerchen zu Nickerchen zu hangeln, ohne ein schlechtes Gewissen zu kriegen. Er kam langsam zu sich. Aber ein paar Sachen stimmten nicht ganz. Als erstes war da der Geruch. Hier roch es nicht nach dem Rudel, nach seinen Cousins, dem Haus seines Onkels…
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Cal sollte eigentlich einhundert verschiedene Gedanken daran haben, was für einen kolossalen Fehler er hier gerade begangen hatte. Darüber, wie viele ungeschriebene Regeln er gebrochen hatte. Aber Gedanken zu haben war gerade zu anstrengend, also lag er einfach nur da, genoss das Gewicht von Ilyas zierlich aussehendem Körper auf seinem, und lauschte ihrer beider Atem. "Scheiße, Calder. Kann ich einfach hier liegen bleiben? Warum bist du so warm?" Als Antwort schlang er seine Arme um Ilyas Oberkö…
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"Mamá ya lo ha sacado de su camino," erklärte Santi seinem papito, der nur belustigt schnaufte. "No están acostumbrados a esto ¿verdad? ¿Tener unos padres decentes?" Santi schüttelte den Kopf. "Und jetzt kein Spanisch mehr, sonst holt mamá die chancleta raus." Sein Vater nickte und im nächsten Moment kam die Brigade auch schon angewatschelt. Lewis brachte ein Tablett mit einer Kanne selbstgemachter Limonade und einige gefüllte Gläser mit raus. Santi zeigte ihm, wo er die abstellen konnte. Kurz d…
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Dane stayed awake for a while longer, just watching Ro and desperately trying not to think. At all. There was no direction for his thoughts that wouldn't make him angry, so he tried to just not think. Easier said than done but Dane managed. It certainly helped to see the love of his life so relaxed in his arms. And his cute little snorrs helped too. The next morning, Dane woke with the sun like he usually did. But he didn't get up because of the very same face. When he slept, Ro was at peace lik…
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Cal stöhnte auf, als er den scharfen Stich von Ilyas Zähnen in seiner Halsbeuge spürte. Seine Hüften zuckten, begegneten den ihren. Er packte ihren Hintern, jede Zurückhaltung vergessen. Sie mochte vielleicht über ihm aufragen, sie ritt ihn, aber jetzt war er es, der sie nahm. Geradezu gnadenlos hämmerte er in sie hinein. Da war keine Eleganz, kein Teasing, nichts. Cal jagte seiner eigenen Ekstase hinterher wie ein Wolf einem Hasen. Die Geräusche, die Ilya an seinem Hals von sich gab, ließen ihn…