The other side(Uki & Nat)

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    • The other side(Uki & Nat)

      @Ukizilla

      Vorstellung der Charaktere


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      Wieder war es soweit. Ein gewöhnlicher Montagmorgen auf dem Campus der Bunkyo Universität.
      Es war wie immer viel los. Die Studenten fanden sich zu kleinen wie auch großen Gruppen zusammen, sprachen miteinander, lernten auf dem Campus oder gingen schon mal zu den Studienfächern die sie eben als erstes betreten müssten. Kikaru selbst befand sich wie immer in der Nähe eines Brunnens der leise vor sich hinplätscherte, während er die anderen Stimmen ignorierte, die ihn umgaben. Er selbst hatte die Augen geschlossen und schien ganz in sich gekehrt. Immer wieder erntete er Blicke, wenn er irgendwo rumsaß, in der Wiese, wie ein Penner und das auch oft noch ohne Schuhe. Oftmals überquerte er den Campus in der Wiese einfach so anstatt ordentlich wie jeder andere normale Student hier einfach über den gemeißelten Weg zu laufen und das dazu noch mit Schuhen. Er war ein Verrückter, ein Hippie, ein Träumer und ein Idiot. Irgendwie war er alles nur nicht das, was er wirklich war.

      Das Geflüster über ihn hörte er schon gar nicht mehr und wenn er es hören würde, so würde er es belächeln wie wenn er etwas Besseres wäre oder sich für so etwas halten würde. "Sein ewiger Dauer Grinser geht mir schon so auf den Senkel.." murrte eine junge Blondine mit den falschen Fingernägeln. "Ach, lass dich nicht von dem Kerl ärgern, der ist einfach nur arrogant.. " bestätigte ihr eine andere Freundin. "Vielleicht steht er ja auch auf dich und sitzt deswegen immer hier wo wir sind.." dabei mussten die Mädchen kichern. "Ja was denn sonst, aber nicht mal in seinen Träumen kann er mich haben, der Looser" dabei fingen alle an Lauthals zu lachen. Mara, Kima und Saki waren einige der hübschesten und beliebtesten Mädchen hier auf dem Campus. Doch eine schöne Hülle macht nicht immer gleich ein schönes Wesen aus.

      Marasample-706c7f603e904606e56b7e30c10f49a7.jpg22905c59264b40856622883f611adaba.jpgSaki0f013a00c1178ea7d37bbdf4ddb2f2af.jpgKima



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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nat ()

    • An sich war Mei ganz anders als ihre Freundinnen, doch die junge Frau hatte so viel Angst vor Ablehnung, dass sie sich lieber von allem und jedem fern hielt, der nicht dazu gehörte. Es macht etwas herzlos klingen, doch dies war sie gar nicht, sie hatte nur zu viel Angst selbst abgelehnt zu werden.
      So war es natürlich auch normal für sie, dass sie irgendwie mit der Clique der beliebten Mädchen mit schwamm, die es hier an der Bunkyo Universität gab. Es war noch früh am Morgen und sie war mit den drei Mädchen auf dem Campus. Auch ihr Blick huschte zu Kikaru, doch anders als die Drei war sie eher neidisch darauf, dass er scheinbar machte was er wollte. Dennoch lauschte sie den Worten und stimmte in das Lachen mit ein. „Als ob der mit einer Frau wie dir was anfangen könnte.“, meinte Mei, nur um auch etwas zu sagen und nicht ganz außen vor zu sein, auch wenn sie eigentlich nicht der Meinung war und die war, die sicher von ihnen allen am wenigsten Erfahrungen mit Männern hatte. Doch dies würde sie auch so nie zugeben.
      Als sie Mara, Kima und Saki kennengelernt hatte, hatte sie sich extra interessant gemacht um ja Anschluss zu finden. Sie hatte sich einen Ex ausgedacht, der ihr noch immer nachtrauerte und sowieso war sie sehr flexibel damit umgegangen was sie mochte und was nicht. Erneut blickte sie zu Kikaru. Wie konnte man nur so entspannt sein und sich nicht darum kümmern was andere Leute von einem dachten? Früher hatte sie es sich anders vorgestellt, wenn sie zur Uni ging, doch in der großen Stadt waren die Leute anders drauf als in ihrem Heimatdorf und dies hatte Mei schnell merken müssen und sich eben neu erfunden.
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    • Natürlich hörte Kikaru auch die Worte der jungen Frau. Er konnte mit solch einer Frau gar nicht anfangen und dabei musste er dem Mädel sogar zustimmen. Mit Mara konnte er so viel anfangen wie mit Rest der Bagage auch diesem Campus. Jedoch belächelte er eher ihre Art und Weise, wie sie mit ihrer Unsicherheit die sich tief in ihrem Inneren wohl verbarg umging. Wenigstens hörte man nun endlich die Glocke auf dem Campus, die alle zu ihren Studiengängen rief. Somit erhob sich auch der junge Mann, den die meisten so komisch fanden und schulterte er seinen Rucksack. Was er studierte, war Musik. Möge man es glauben oder nicht, war er ziemlich musikalisch doch das wusste hier wohl kaum einer. War einfach auch der Grund, dass er nicht wie andere damit hausieren ging. Am liebsten würde er ja Geige lernen, aber da diese sehr schwer war, würde er wohl zuerst mit etwas einfacheren Beginnen. Doch natürlich, war es auch ein Saiteninstrument, die gute alte Gitarre. Gerade blickte der junge Mann nochmal zu der Mädchenbande, bis es ihm kalt den Rücken runterfuhr. Ein richtiger Schauer war es und seine Augen weiteten sich leicht, als er den Grund dafür erkannte. Etwas hatte sich angeschlichen an die verrückten Hühner und hatte sich an eine von ihnen dran gehangen. Es war eine dunkle Gestalt. Oftmals sah er solche Dinge, aber gerade wusste er nicht ob er da wirklich helfen wollte oder sollte, deswegen wandte er sich etwas unschlüssig ab.



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    • Die schnatternde Gruppe von Mädchen beachtete nun schon Kikaru gar nicht mehr. Er war für sie, wie für alle anderen Leute, nur eine Randnotiz. Noch vor ihrer Unizeit hätte sich Mei vielleicht mit dem etwas seltsamen Jungen unterhalten, denn sie versuchte sich immer mit Menschen zu vertragen, doch nun war sie irgendwie mit diesen Dreien befreundet und schwamm mit. Es war erst die Glocke, die nun ihre Unterhaltung unterbrach, wenn auch nur für einen Moment.
      "Ich habe keinen Bock zum Unterricht zu gehen.", kam es nun von Kima und die Anderen stimmten mit ein. Leider schwänzten die Mädchen recht oft und Mei hasste es. Manchmal machte sie mit, eben wegen dem Gruppenzwang, doch heute hatte sie keine Lust und außerdem nahm sie ihr Studium ernster als die Anderen, deren Eltern alles bezahlten.
      Schnell hatte die Gruppe entschieden, dass sie heute wirklich blau machen würden, doch Mei schaffte es sich raus zureden mit einer Notlüge, dass ihr Professor Listen führte. Auch wenn die Anderen etwas angepisst waren, so nahmen sie es hin und Mei ging nun alleine zu ihrer Klasse. In der ersten Stunde hatte sie einen übergreifenden Kurs, den verschiedenste Studiengänge besuchten, so auch sie mit ihrem Lehramt, worüber sich die Anderen auch immer noch lustig machten.
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    • Dieser Kurs, war einfach so eine Art Universalkurs und deswegen musste auch Kikaru ihm besuchen um seinen Abschluss positiv zu absolvieren. Egal ob er daran Freude hatte und diese Kurs an unsinnig empfand oder nicht. Der junge Mann war ja so oder so der Ansicht, dass alles aus einem Grund heraus passierte und nichts einfach so im Leben war. Doch so etwas rum zu erzählen, was natürlich bei seinem Stand ein rotes Tuch. Vor allem musste er es ja nicht jedem auf die Nase binden. Würde er danach gefragt werden, würde er seine Ansichten aber sich nicht leugnen nur um akzeptiert und gemocht zu werden. Würde ihn wirklich jemand verstehen wollen, so würde er dies annehmen und ordentlich nachfragen. Gerade als sich Ki gesetzt hatte, spürte er einen angenehme Energie in seiner Nähe und blickte nun hoch zu einem blonden Mädchen, dass neben ihm stand. Vor ihr ging diese Aura aus. "Hallo, lernst du hier?" fragte diese und somit nickte er junge Mann nur leicht. "Ja, das tu ich.. und warum bist du noch hier?" das junge Mädchen sah sich im Studienraum um und seufzte kurz während sie sehnsüchtig an die Tafel starrte. "Ich hätte so gerne meinen Abschluss gemacht..aber dann hatte ich dieses Aneurysma.." fuhr sie betrübt fort, während Ki ruhig und verständnisvoll nickte. "Ich kann verstehen, dass du dich unglücklich fühlst und alles vermisst, was du dir aufgebaut hast..aber.. das hier ist nicht mehr die Welt in der du existent bist.." dabei blickte der junge Man auf seinen Notizblock hinunter und begann mit seinem Kugelschreiber etwas zu zeichnen. Es musste von außen hin komisch und merkwürdig wirken, wie der der hübsche Mann da so saß und begann mit sich gruselige Selbstgespräche zu führen. Nachdem diese beendet waren, war auch das junge Mädchen verschwunden und in den Himmel aufgefahren. Kikaru hatte also wieder einen für ihn sichtbaren Geist erlöst und niemand anderer hatte mitbekommen, was er getan hatte, außer mit sich selbst zu reden wie ein komplett Geisterkranker. natürlich hatte sich deswegen auch keiner zu ihm gesetzt. Aber das war der junge Mann mehr als nur gewöhnt. Solche Dinge mussten einem erstmal egal werden um an sich selbst wachsen zu können.



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    • Nachdem sich Meiko von der Gruppe getrennt hatte, hatte sie ihr weg noch mal zu dem Getränkeautomaten geführt, wo sie sich einen Kaffee geholt hatte. Mit diesem würde sie die Stunde schon überstehen können, so hoffte sie zumindest. Dadurch kam sie erst später zu dem Klassenraum, wo sie erstmal am Türrahmen stehen blieb und ihr Blick auf Kikaru fiel, der sich mit sich selbst unterhielt. Irgendwie war sie verwirrt davon, wie wohl alle anderen auch, doch andererseits kam sie nicht umhin zu bemerken wie gut er doch eigentlich aussah und wie wohlklingend seine Stimme war. Irgendwie fasziniert und verwirrt zeitgleich starrte sie ihn an und erkannte erst viel zu spät, dass dies der Fall war. Zum Glück hatte sie so gestanden, dass er sie nicht hatte sehen können, doch als sie aus dieser Starre wieder wach wurde und sich umsah war der Raum schon recht voll.
      Schnell machte sie sich auf die Suche nach einem Platz, doch überall wo sie fragte, bekam Mei eine Absage, dass sie noch auf wen warteten. Nun war nur noch der Platz direkt neben Kikaru frei und sie machte sich zögerlich auf den Weg dorthin. „H-hallo. Ist hier noch frei? Kann ich mich zu dir setzen?“, frage sie höflich und doch hörte man die Unsicherheit raus. Nie im Leben hätte sie damit gerechnet, dass sie sich mit Kikaru unterhalten würde und auch noch neben ihm sitzen. Wenn er nun ablehnen würde, dann wüsste sie nicht wohin und doch fragte sie sich, ob er sie lassen würde, ebenso wie die Frage in ihrem Kopf auftauchte, ob er überhaupt Freunde hatte. Nervös umklammerte ihre Hand den Henkel ihrer Tasche, die sie geschultert hatte, noch fester und wartete auf seine Antwort.
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