[2er RPG] Hungry Monster

    • Kyle trottelte unterdessen auf die Straße und weiter. Von weiten würde man ihn wohl für einen einfachen betrunkenen halten. Nun, zumindest so lange, bis man sein in Blut getränkte Shirt sehen würde...
      Aber zum Glück hatte er heute ein sehr dunkles Kleidungsstück an...
    • Dieser hatte, wie gesagt, ein ganz schönes Glück gehabt. Schon beinahe schreiend, flehend, oder was auch immer dieser Form von Geräuschen nahe kam, versuchte er sich zu winden, aus seinen Fesseln zu befreien - ehe er diese aus der Wand riss, mitsamt Verankerung. Das war wohl zu viel Kraft gewesen... In Ordnung. Er hatte also seine Schwester gefressen. Nur wo waren die anderen beiden? Seufzend hob er die Kette auf, und musste feststellen, dass seine Fingernägel eher Krallen glichen... Hieß das etwa!? Nein, bitte bitte nicht... Grummelnd riss er dann am Gitter das ihm ebenfalls den Weg nach draußen versperrte an. "GOTTVERDAMMT LASST MICH RAUS!"
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Eine ganze Weile torkelte er eher ziellos umher, bis er im Lager ankam und bemerkte das auch hier jede Spur von Frey fehlte. Wo steckte der Kerl bloß?
      Schon verlies er die Lagerhalle und blieb unschlüssig draußen stehen. Wohin? Wo genau sollte er mit seiner weiteren Suche anfangen?
    • Kurz darauf bekam Frey auch schon eins übergebraten. Als er das nächste Mal die Augen wieder aufschlug, entdeckte er nur einen Haufen Ärzte, und eine Spritze, mit der man ihm wohl Blut abnehmen wollte. Dass er wieder gefesselt war, passte dem Silberhaarigen auch nicht gerade. Grummelnd, schreiend und nicht bereit für all das, was nun bevorstand, versuchte er sich von jenem Stuhl zu lösen, auf welchem er den gefesselt war. "Beruhige dich, alles wird wieder gut...", murmelte eine Person, die Stimme unverwandt. "Beruhigen!? BERUHIGEN!? IHR HABT SIE DOCH NICHT ALLE!" Aber befreien konnte er sich auch nicht wirklich. Wo zur Hölle war er hier gelandet!?
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    • WO. STECKTE. FREY?!
      Wütend knurrte Kyle, der schon seid gefüllten Stunden den Silberhaarigen suchte. Schließlich nutze er sogar einen Teil seiner 'Veränderung' und suchte nach dem 'Tod'. Da Frey nun einmal von dem 'Tod' umkreist wurde, der jederzeit auf 'seine' Chance wartete, würde er ihn früher oder später so finden. Schließlich stürmte er sogar im allein Gang irgendeines dieser reichen, neuen Hochhäuser.
      Im Keller konnte er spüren, wie sich das Leben tummelte... Und der Tod. Dort musste er hin!
      Schon begann er die Treppen hinunter zu schreiten.
    • Irgendwann hatte "das Monster" wie er daraufhin angeschrien wurde, es geschafft, sich aus der ein oder anderen Fessel zu befreien, und einen der Anwesenden an der Kehle zu packen. Eine Hand war zumindest frei. "Du mein Freundchen, hör mir zu. Bevor du mir mit deiner Nadel in mein rechtes Auge stichst, fresse ich dich. Bevor du mir Blut abnimmst, fresse ich deine Freunde. Bevor du mir noch weiter auf den Keks gehst, zerstöre ich das Gebäude. Ach ja, und jetzt stirb doch bitte." Schon riss er jenem sozusagen den Kopf vom Hals, mit nur einer Hand, und warf den Kopf quer durch den Raum. "Keine Lust, euch mit mir anzulegen?"
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    • Die Leute draußen hatten unterdessen andere Probleme mit einer gewissen schwarzhaarigen Person.
      Und da flog auf einmal die Tür auf und Kyle stand im Türrahmen. "Da steckt du verdammt noch mal! Verschwinde nicht, wenn ich noch ein Hühnchen mit dir zu rupfen habe für diese 'tollen' Drogen!", knurrte er und kralle seine Finger in den Hals des Mannes, welche schon leblos in seiner Hand mit dem Hals hing. Dann lies er jenen fallen und betrat den Raum. "Wo zum Henker bist du denn jetzt nur wieder gelandet?! Hast du beim essen etwa nicht aufgepasst und wurdest geschnappt?!", meckerte Kyle weiterhin ungerührt. Da war wohl jemand immer noch richtig sauer...!
    • "ICH BIN NICHT SCHULD... dass ich verschwunden bin. Bedank dich bei diesen alterschwachen Idioten.", zischte er, während er es noch immer nicht fassen konnte, dass seine linke Hand aussah, wie eine Kralle - und dieses Merkmal einfach nicht verschwinden wollte. "Ich glaube, die haben den richtigen Moment abgepasst, als ich gefressen hab. Ich bin aufgewacht, als es Morgen war - und ich war in Ketten gelegt.", zischte Frey. Er schien ebenso gar nicht amüsiert, was die Situation anging. Viel eher, wollte er eigentlich nur aufstehen und wieder gehen. "Kannst du die erstmal umbringen, bevor wir das Federvieh rupfen?"
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    • Das konnte er schneller, als er wollte. Dabei schnappte er sich jedoch noch eine Rolle mit Verband. Für was er diese brauchte, würde er später schon noch ordentlich erläutern können. Dumm kichernd liefen er und Kyle also zurück zur Lagerhalle. Frey versuchte, Luft zu holen, aber so lange blieb die Bestrafung für gestern dann wohl auch nicht aus.
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    • Der Silberhaarige zog zwar einen Schmollmund und schien ernsthaft zu überlegen, bevor er wirklich zu dem Entschluss kam, es nicht mehr zu tun. "Werde ich nicht wieder. Verspreche ich dir hoch und heilig.", antwortete er daraufhin auch schon, nahm dann aber den Verband, den er mit sich mit gezerrt hatte. Seine linke Hand starrte er dennoch noch immer an. Sie wirkte noch immer so. Seufzend wickelte er besagten Verband darüber. Was auch immer gestern passiert war, und wieso es noch so war, er wollte es besser nicht wissen.
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    • Mit anderen Worten diese Veränderung war kein gutes Zeichen. Wenn man das nicht wieder in Ordnung bekommen würde... Nun dann könnte Frey in weniger als 19 Tagen Tod sein.
      Vielleicht konnte ja Volma helfen. Nun vorausgesetzt sie lebte noch und man fand sie wieder.
    • Somit wickelte er weiter an seinem Verband herum. Etwas, das noch nicht gerade beruhigend war, war Frey's rechtes Auge. Anscheinend hatte jenes auch biestliche Merkmale angenommen, und vielleicht wollte man deswegen zuvor mit einer Nadel in dieses stechen. Aber jetzt mal im Klartext - wer waren diese Idioten eigentlich gewesen? Und wo war Volma abgeblieben. Dass der Magen des Silberhaarigen lautstark knurrte, nachdem er doch gestern erst ein Blutbad angerichtet hatte, war auch nicht gerade gut.
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    • Vermutlich war Volma irgendwo untergetaucht oder Tod. Kyle war es eigentlich recht egal.
      Und wer diese Kerle waren? Nun vermutlich möchtegerne, die glaubten sich um dieses 'Problem' was ihnen zufällig in die Hände gefallen war, kümmern zu müssen und so die Menschheit davor zu beschützen...
      Doch als Frey Magen knurrte und jener Hungrig zu Kyle blickte, verzog der Schwarzhaarige leicht das Gesicht. Erwägte Frey gerade etwa ihn anzuknabbern?!
    • Seufzend stand er also wieder auf, wo er sich doch vorhin hatte fallen lassen. "Ich geh' Volma suchen, finde ich sie nicht, hast du die Erlaubnis mir den Unterarm abzuhacken, und das Auge auszureißen.", knurrte der Silberhaarige, als er allen ernstes meinte, alleine dort draußen herumlaufen zu können. Es war vielleicht eher weniger schlau, jetzt wo diese Typen von ihm Wind bekommen hatten. Außerdem, musste er seine Schwester nicht an sich selbst rächen?
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    • "Allein dort raus zu gehen wäre im Augenblick sehr dumm, glaubst du nicht?", bemerkte Kyle, der Frey eigentlich ungern folgte. Immerhin könnte jener ihn jederzeit einfach so anfallen und anknabbern. Zumal Kyle das kaum ausmachen würde, denn es würde sich kurz darauf einfach von selbst generieren.
      Trotzdem gefiel es dem Schwarzhaarigen nicht, welcher Frey nach draußen folgte und so bei der Suche unterstützen würde.
    • Er schien wirklich nicht zu überlegen, was er tat. "Wen interessiert es denn? Interessiert es dich? Wohl kaum. Ich habe etwas realisiert. Zeit verändert Menschen - und hin und wieder reißen Dinge ein. Und weißt du was zerrissen ist? Unsere Freundschaft. Also, du könntest ohnehin abhauen und mich alleine lassen - mich an Ort und Stelle niederschlagen, und mir sagen, wie sehr du mich doch hasst. Du hättest mich ja gleich dort unten verrecken lassen können. Es hätte dir wunderbar in die Karten gespielt. Ach ja, noch was. Ich hab meine Schwester gefressen - dementsprechend würde es nicht ausmachen, würde ich einfach draufgehen. Die anderen drei brauchen mich eh nicht."
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    • Erst schweigen, dann erklang das Geräusch zweier Hände die aufeinander Schlugen. Kyle applaudierte Frey tatsächlich!
      "Ich hielt dich eigentlich für Naiv und Gutgläubig, aber scheinbar realierst du jetzt wirklich die Wahrheit. Ja, unsere Verbindung hat sich entscheidend verändert. Doch stirbst du, endet es unschön für mich.", gestand er ohne mit der Wimper zu zucken. "Aber ich habe dich bisher nicht im Stich gelassen. Ich werde versuchen dir ein weiteres normales Leben zu ermöglichen. Beende die Schule, arbeite wo du willst, verliebe dich, heirate, bekomme Kinder, werde Alt, zu Dinge die dir Spaß machen, genieße das Leben! Mach all diese Dinge möglich... Nutze deine Chance." denn Frey würde zurück ins Licht können. Und Kyle würde ewig im Schatten bleiben. Darum würden sich ihre Wege auch wieder trennen müssen.
    • Der Silberhaarige legte den Kopf schief, lachte dabei dumpferweise auch noch. So, als hatte er bereits die Dunkelheit in seinem Herz Einzug walten lassen - was nicht im geringsten irgendetwas gutes war. "So bin ich alles - nur nicht dein Freund. Ich bin Zweck zum Mittel, dass dein Kopf nicht von den Schultern fällt. Zweck zum Mittel ... Hrm. Passt hervorragend. Ich hasse es ja eigentlich, nur als Gegenstand erachtet zu werden, aber in deiner Gegenwart soll mir das außerordentlich egal sein. Lieber springe ich nämlich von einer Anhöhe, die hundert Meter beträgt, als mein Dasein zu fristen, mit Informationen, die einen verrückt werden ließen. Ich bin doch schon von diesem einen Weg den es gab auf den Zweiten gesprungen, der existierte - unwissentlich. Glaubst du wirklich, ich kann den ersten weitergehen, ohne dass ich wirklich Schaden davon nehme?"
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