[2er RPG] Hungry Monster

    • Kyle sah dem anderen, nach, ehe er sich mit einem seufzen zurücklehnten und auf dem Boden bequem machte. Besser er würde Frey wohl im Auge behalten, aber er hatte keine Luft dazu...
      Schließlich rang er sich dann aber doch dazu durch sich zu erheben und dem Vieh, welches schon etwas weiter weg war zu folgen...
    • Dieses Vieh verging sich mit seinen scharfen Zähnen an den zerbrechlichen Körpern der Menschen, indem es sie fraß. So langsam konnte der Silberhaarige nicht mehr von Furcht reden - er hatte Angst davor was er tat, doch diese wurde jetzt schon immer wieder. Trotzdem, könnte man seinen menschlichen Gesichtsausdruck sehen, so wäre dieser grauenvoll verzogen, verstört und angeekelt über die Tat, die nicht aus freien Stücken geschah. Nur war dieses Vieh er, und er dieses Vieh. Dies so lange, bis er entweder keine Seele mehr hatte, oder aber er es schaffte, sich davon zu lösen. Und das waren noch 27 oder 26 Tage.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Ja, es wäre nur noch 26 Tage...
      Der Schwarzhaarige beobachte wie üblich alles und schien eher gelangweilt als angeekelt oder dergleichen. Er hatten schon so lange und so oft mit dem Tod zu tun gehabt das er für ihn etwas ganz normales wach. Zugegeben, solch ein Tod war nicht ganz so normal, aber Tod war nun einmal Tod.
      Mit einem Blick auf seine Uhr und dann wieder zurück zu dem Biest wartete er weiterhin.
    • Der Boden, die Steine, getränkt in dunkles, warmes rot. Das Vieh selbst war auch mit Blut bespritzt, und alles was seinen Opfern entkam, war er Schrei aus Angst und Verzweiflung. Alle wussten sie, dass sie sterben würde. Er würde sie fressen, ob er wollte oder nicht. Sie mussten sterben, ob sie wollten oder nicht. So war der verdammte Lauf der Dinge, auch wenn er diesmal eher etwas unnatürlich war. Irgendwann schien das mit Blut bespritzte Vieh den Hunger oder den Spaß verloren zu haben, verkroch sich in einer Gasse und alles was übrig blieb war ein blutverschmierter Frey, der seine eine Hand an seinem Ellbogen des anderen Arms hatte, und versuchte Luft zu bekommen, indem er tief ein und ausatmete.
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    • Erst jetzt nährte sich Kyle langsam Frey. Nun da die Gefahr vorerst vorbei wäre könnte er das ja auch tun, oder?
      Ewig würde jener nicht unter dem Vieh leiden zu dem er geworden war. Anders als Kyle... Doch wessen Schicksal war wohl das schlimmere?
    • Wessen Schicksal es wohl war? Das wusste keiner so genau. Eines aber war sicher - nun waren diese Schicksale schon miteinander verwoben, sie zu trennen war nicht mehr so einfach wie es gewesen wäre, hätte Kyle sich nicht in dieses hier eingemischt. In 26 Tagen würde Frey frei von dem Vieh sein - ob tot oder lebendig. Der andere hingegen würde dieses Fluch ein ganzes Leben lang mit sich schleppen - bis er auf natürliche Weise dem Tod einen Besuch abstattete.
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    • "Schon in Ordnung. Alles halb so schlimm.", sprach er mit einem aufgezwungenen Lächeln. Weitaus mehr als nur ein ganz kleines bisschen aufgezwungen, schien es zu sein. Als hinge von diesem Lächeln wohl eine Maskerade ab. Kurz darauf spuckte er etwas Blut aus. Nicht sein eigenes, es zeigte jedoch, dass er wohl noch immer nicht ganz Menschenfleisch fressen wollte. Ob es nicht doch sein eigenes war, würden weder er noch Kyle wissen. Ihm tat so oder so alles weh, und da würde er noch einen zusätzlichen Schmerz nicht spüren und Kyle konnte nicht allein durch ansehen bestimmen wessen Blut es war.
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    • So beförderte der Schwarzhaarige schließlich den Silberhaarigen von der offen Straße zu ihrem Versteck. Dort hätten sie immerhin ihre Ruhe bis es das nächste mal wieder soweit wäre. Die Uhr hatte Kyle zur Sicherheit ebenfalls schon gestellt.
      Den weg zurück hatte der Junge dem anderen ein klein wenig geholfen, immerhin hatten sie in der Verne schon Sirenen hören können. Trotz aller Bemühungen musste die Polizei trotzdem etwas wind von dem ganzen bekommen haben.
      Im Versteck lies er Frey zu Boden und blickte kurz zur Tür. Sollten die Polizisten trotz allem nicht wissen, wo ihre Grenzen lagen, dann würde er sich eben noch darum kümmern. Doch erst einmal wartete er darauf dass sie die grenzen überschritten. Dann könnte er erst so agieren wie er wollte.
      Kurz huschte ein lächeln über seine Züge, als er daran dachte.
    • Frey ließ sich leicht erschöpft nach hinten fallen. An was Kyle wohl dachte, wo er doch so grinste? "Was gibt es denn zu grinsen? Denkst du daran jemanden oder etwas umzubringen? Oder freust du dich nur einfach so?", fragte er, während er sich wieder aufrappelte. Besser, er zog sich etwas anderes an. Die Kleidung die er jetzt trug war ohnehin zerrissen und er hatte letztens nicht umsonst ebenfalls eine Jacke mit Kapuze gekauft.
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    • "Ob ich jemanden umbringen werde oder nicht kommt auf die Polizisten an. Ich darf, sollte es zu Schwierigkeiten kommen die alles gefährden so agieren wie ich möchte.", meinte er knapp. "Wieso sollte ich nicht? Es erleichtert mir mein eigenes Leben."
      Immerhin verschob es seinen eigenen Tod, welcher ja in unregelmäßigen Abständen eintrat etwas nach hinten. Mit der Zeit lernte man darüber echt dankbar zu sein...
    • "Dann werde ich dir nicht weiter im Weg stehen - zumindest diesbezüglich nicht.", sprach er. Wenn es denn nur dem Leben seines besten Freundes dienen würde, so war ihm alles andere egal. Hauptsache, dieser würde nicht sterben. Denn so etwas wollte er nicht mit ansehen, weder selbst verursachen, noch ansehen. "Sag mal, wenn die nächsten 26 Tage um sind, wohin gehst du dann, wenn du ohnehin nicht hierbleibst oder nicht mehr auf mich aufpassen musst?"
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    • Kyle seufze, legte den Kopf in den Nacken und blickte noch oben zur Decke. "Tja, kommt darauf an wo die von der Organisation mich als nächstes haben wollen.", sagte er schließlich. Im Moment wusste er es nicht, doch würde es soweit sein, würde man es ihm wohl schon sagen.
      Aber wiedersehen würden sich die beiden dann wohl nie mehr, immerhin wäre das sehr unwahrscheinlich, wenn man bedahcte wie groß die Welt war...
    • "Hierbleiben kannst du wohl auf gar keinen Fall, was? ... Dann komm ich einfach mit dir mit. Mir nützt hierbleiben doch sowieso nichts, wenn ich überlebe. Und wenn du mir jetzt damit kommst, dass ich die Schule erstmal beenden soll, dann kannst du das vergessen. Du hast die auch nicht beendet!" Außerdem wusste der Silberhaarige sehr wohl wie er zu kontern hatte. Das war wirklich nicht schwer. Nicht im geringsten. Bei Kyle würde er immer etwas zu kontern finden. Sie waren nicht umsonst jahrelang beste Freunde gewesen.
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    • "Weil ich ja auch offiziell Tod bin! In den Akten steht etwas in der Art das meine Familie nach dem Tod meiner Schwester alle Selbstmord begangen haben, oder so etwas." Auch darum hatte man sich gekümmert. Also kein Wunder das er nicht mehr seine Schule beenden würde.
      Manchmal war Frey echt uneinsichtig und stur, ja fast schon dumm: "Du wirst nicht mitkommen können, okay? Überlebe und lebe dein Leben so wie du willst, klar? Denn wenn das alles hier vorbei ist wirst du nichts mehr mit dieser Seite der Welt zu tun haben."
    • "Ich glaube, ich gehe etwas an die frische Luft.", sprach Frey. Den Ton, ob es nun Zorn sei, oder ob er traurig war, konnte man nicht einordnen. Er richtete sich auf wie ein Zombie und zog sich die Kapuze ins Gesicht, um danach nach draußen zu trotten. Ob es Kyle gefiel oder nicht, war dessen Sache. Dem Silberhaarigen hingegen war es recht herzlich egal. Dumm, stur, oder uneinsichtig, wie auch immer man es nennen konnte. Er würde noch ganze 26 Tage mit dieser Seite zu tun haben, und diese dann zu vergessen, wenn er denn überleben würde, war nicht so leicht.
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    • Der Schwarzhaarige sah dem Jungen nach, welcher früher einmal sein bester Freund gewesen war, ehe er noch einmal tief seufze.
      Allein konnte jener im Augenblick nicht rum laufen. Immerhin, was wäre wenn die Polizei ihn entdeckte und kurz anhielt. Immerhin glaubte jene wahrscheinlich ein Mensch wäre an dem ganzen Schuld und kein 'Monster'. So stand er schließlich auf um das Versteck ebenfalls zu verlassen und Frey zu folgen.
      Ob der nun wollte oder nicht.
    • Dieser stoppte, sobald er die Schritte hinter sich hörte, die von Kyle kamen. "... ... ..." Der Silberhaarige ließ vorerst Stille walten, wandte sich dann aber zu dem anderen um, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. "Was willst du denn eigentlich noch? Willst du mich nicht loswerden? Ich bin doch nur nervig für dich, ich halte dich doch nur auf. Ich störe dich. Dinge zu vergessen, ist nicht leicht. Aber, du willst doch nichts mehr mit deiner Vergangenheit zu tun haben, also, warum lässt du mich nicht einfach die restlichen 26 Tage in Ruhe vor mich hin sterben?"
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    • "Ich sagte dich, dass ich meine Aufgaben zu erfüllen habe. Und nun, wahrscheinlich lasse ich dich nicht in Ruhe, weil...", meinte er und stockte dann aber. Schweigend blickte er zu Frey. Ja, wieso machte er das ganze eigentlich? Wieso versuchte er nicht mit seiner Vergangenheit einfach abzuschließen und es so zu lassen wie es nun war?
    • "Siehst du?", sagte Frey seufzend und richtete seinen Blick zu Boden. "Du willst alles loswerden, was dich an deine Kindheit erinnert - sogar mich. Und dir ist es egal, ob es mir weh tut oder nicht. Nur bist du eben nicht der Beste darin. Und wenn du mich jetzt entschuldigst. Ich will meine Ruhe haben und mir vielleicht gleich eine Kugel in den Kopf jagen, damit hier endlich mal Ruhe ist." Ihm schien diese ganze Situation nicht gut zu tun. Die Kapuze hatte er aus einem guten Grund so tief im Gesicht - anscheinend schien das Vieh zu merken, wann es ihm schlecht ging, und seine Pupillen waren schon wieder schlitzartig.
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