[GRP RPG] Last Resistance

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    • Logan stand noch in der Sonne und genoss es ein wenig. Doch hinter ihm wurde es lauter, es war Mireille und etwas nach ihr Kuraiko. Er dreht sich wieder in die andere Richtung und dachte sich schon fast das es jetzt weiter ging. Er überprüft seine Sachen nochnal doch alles was er braucht hatte er am Körper, als er an seine Brust griff spührt er die Marken von Mireille er sah sie sich nochmal an und sein Blick wich dann kurz zu ihr. Er lächelt leicht und steckt sie wieder unter sein Hemt.
      Dann dreht er sich herum um auch nochmal in das Haus zu gehen "...." er sah sich um und erblickt Nick. "Hey ... Alles klar? Wir brechen auf!" meint er und lief weiter durch das Haus er wollte sicher gehen das niemand etwas vergessen hat, müssten sie wegen einem Ding umdrehen würde das nicht gerade für gute Laune sorgen. Er fand aber nichts mehr und lief wieder nach draußen mit seinen beiden Waffen, er blickt sich nochmal genau um, sie sollten in keinen Hinterhalt laufen. Dann macht er sich ebenso wie Mireille auf den weg zu dem Trampelpfad und Schritt ihn entlang bis er auf der hohe von ihr war. "Hey ...." meint er als Grus er hatte ihren guten morgen Grus vorhin nicht gehört. "wird wohl ein etwas beschwerlicher weg ... Wie es scheint." stellt er fest und meint damit den Trampelpfad unter ihren Füßen. Man müsste zwar kein Bergsteiger sein aber einfach wird er wohl nicht gerade sein mit vollen Marschgepäck.
    • Nick schaute weiter gebannt in sein Mikroskop und fasste erst viel zu spät auf, dass Mirelle ihn angesprochen hatte. "Guten Morgen", entgegnete er und vernahm gleich darauf, dass sie Aufbrechen sollten. Jedenfalls entnahm er es der Aussage, dass sie den Berg hochlaufen wollte und das sie bereits raus ging. Also waren sie alle schon bereit nur er war mal wieder der letze von ihnen. Na ganz toll.
      Dann kam Logan rein und begrüßte ihn auch noch einmal und wies ihn darauf hin, dass sie los wollten. "Guten Morgen", wiederholte Nick erneut und nickte auf die Frage hin, ob alles klar war. Schon wieder ein Hinweis zu gehen, Nick zuckte mit den Schultern, wenn diese Assassine jetzt auch noch kommen würde, würde er wohl mit dem Radirgummi nach ihr werfen, entschied er.
      Schnell holte Nick seinen Rucksack und warf das Zeug hinein. Diesmal nicht ganz so sauber und gepflegt wie er es von Zuhause hatte, aber er wollte auch nicht den ganzen Weg zurückhängen, schließlich wusste er nicht, wo dieser Ort war an dem die Frau sie jetzt führen wollte. Vielleicht war es ja ein ziemlich cooles Quartier in der Erde, welches per Knopfdruck ausfuhr, oder ein Tarnkappenbomber kam und holte sie ab. Die Fantasie ging mit Nick durch, bis er schließlich bei Aliens ankam die eine Banane aßen und mit dem Ufo sie entführen und feststellte, dass diese Fantasie wohl nie in Erfüllung gehen würde. Welche Aliens aßen den schon Bananen.
      Schließlich war sein Koffer bis oben hin gepackt und er war reisefertig. Wie er sich kannte, hatte er bestimmt irgendwo etwas vergessen und so schaute er sich noch einmal ganz genau um. Doch was er fand, war nicht gerade von ihm. Es war ein Buch. Interessiert über dieses Utensil nahm er es mit, wahrscheinlich gehört es einem der anderen und er wäre bestimmt interessiert daran, dieses Buch wieder zu haben, immerhin hatte es keinen Roman einband.
      Als er draußen war und merkte, dass die anderen schon voraus gegangen waren, schlug er das Buch auf um zu gucken, wem das Buch gehörte. Interessanterweise war dieses Buch mit Handschrift selber geschrieben worden. Mal stand mehr auf den Seiten mal weniger. Doch half ihm das nicht, wem das Buch jetzt gehörte, also begann er zu lesen um mehr Infos zu bekommen. Zwar las man in einem Tagebuch wie es schien eigt. nicht, doch wollte er es auch keinem in die Hand drücken, dem es nicht gehörte.

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    • Kuraiko merkte wie Toxicus sich kurz an sie wante um ihr einen guten Morgen zu wünschen. Zuerst wollte sie ebenfals etwas sagen, doch nickte sie nur um zu bestätigen das sue gehört hatte. Schließlich kam die Information das e snun weiter ging und sie Assasine ging nochmals alles durch. Doch jedes Teil das sie abgelegt hatte trug sie wieder an ihrem Köroer. Sie war sich sicher da sihr nun nichts mehr fehlte und lief langsam los. Nachdem Logan an ihr vorbei ging und zu Tixicus aufholte, sah sie nur mit einem letztn Blick hinter sich wo sie den Arzt bereits sah. Er schien in einem seiner Bücher vertieft zu sein, doch lief auch er los. Kuraiko drehte sih wieder dem Trampelpfad zu den Logan bereits vor ihr betrat. Mit kurzen Schritten holte sie soweit auf das sie die beiden sehen, jedoch nicht hören konnte. Wärend sie einen Schrit vor den anderen tat, dachte ssie nochmals über alle Ereignisse nach. Danach fasste sie einen Entschluss und überwand sich selbst für das Team. Kuraiko lief schneller, schon fast sprunghaft, ehe sie zu ihren Vorderleuten aufgeholt hatte. "Habt ihr eine Sekunde?", fragte sie nach und lief einen halben Schritt hinter ihnen. Doch anstatt auf eine Antwort zu warten, hilte sie nur wieder Luft um fort zu setzten. "Gestern Abend lief ein wenig schief und ich wollte mich nicht aufregen. Vielleicht ist es zuviel verlangt, doch wenn die Möglichkdit besteht würde ich einen Neustart bevorzugen.", erklärte sie und rang mit sich selbst. Auch damals im Clan war es für sie schwer die richtigen Worte zu finden um sich zu entschuldigen. "Ich bin nicht gut in sowas.", meinte sie noch ehe sie kurz stehenblieb und den Kopf für eine Verbeugung senkte. "Verzeiht.", fügte sie hinzu und hoffte das der gestrige Zwischenfall nun vergessen werden konnte.
    • Mireille strich sich über die Stirn und verlagerte ihr Gewicht von einem Bein auf das andere, während sie wartete. Der Erste der zu ihr stieß war Logan. Sie sah zu ihm und nickte. "Guten Morgen.", gab sie zurück und sah dann in die gleiche Richtung wie er auch. "Hmhm..", sie gab ihm Recht und nickte. "Wenn wir uns zusammenreißen sollten wir es aber zügig schaffen.", sie sah zu ihm und in ihren Augen spiegelten sich große Erwartungen.
      Sie blickte über Logan's Schulter und bemerkte, wie der Arzt ebenfalls bei den beiden ankam und wohl gerade in eines seiner Bücher versunken waren.
      Was genau es war konnte Mireille so nicht erkennen, da Logan im Weg stand und wenn sie ehrlich zu sich war, dann konnte sie sich schon denken, dass er wohl ein Medizinbuch studierte oder so etwas.
      So schätzte sie ihn bisher ein. "Gut das du da bist.", lächelte sie ihn dann aber an, damit er sich auch irgendwie etwas bestätigt und angenommen fühlte, falls ihn das überhaupt im Moment interessierte. "Also wir müssen da hoch.", gab sie ihm noch Bescheid und deutete in die selbe Richtung, in die auch Logan und sie bereits geschaut hatten.
      In diesem Moment kam auch Sho und sie hörte ihr zu. Mireille nickte und blickte über die Schulter zu ihr.
      "Ist schon gut.", sagte sie. "Du musst dich nicht groß erklären. Wir waren wohl alle etwas erschöpft.", äußerte sich die Scharfschützin nur dazu.
      Sie nickte und lächelte ganz kurz.
      "Jetz nehmt aber bitte die Beine in die Hand..", seufzte sie - denn Nick trödelte ein wenig, da er seine Augen nicht von dem Buch abließ.
      Muss ja ziemlich spannend sein.., dachte sich Mireille und rollte etwas mit den Augen, ehe sie sich umdrehte und weiterlief.



      Du kämpfst wie ein Wahnsinniger für diese Familie. Doch die Wahrheit ist, sie brauchen dich gar nicht.

      Nicht so wie du sie brauchst.

    • Logan dreht sich etwas nach hinten als die anderen zu den beiden aufgeschlossen hatten. Er hörte was die Assasine zu. Sekunde hatte und nickt leicht als er hörte das sie sich entschuldigen wollte, damit wollte er ihr zeigen das das schon im war. Sein Blick ging wieder nach Krone auf den weg es wurde wohl wirklich beschwerlich werden aber damit musste man eben rechnen.
      Logan zog nachnam seine Sachen fest um auch nich behindert zu werden, unter dem gehen. Seine Waffe hielt er griffbereit vor sich und war auch sonst recht angespannt. Es war sehr ruhig hier das konnte einen schon leicht nervös machen, so ruhig daran musste man sich erst gewöhnen wenn man das leben aus den Städten kannte. "wenn wir dann vollzählig sind kann's ja los gehen." meint er und war etwas gespannt was sie wohl am Ende des Weges erwarten würde.
      Sie konnten sich etwas ausruhen das war ein Vorteil um die Kräfte zu mobilisieren für dastehet Stück. Auch das sie nun zwei weitere Mitglieder gefunden hatten war ein Gewinn für ihre Sache. Dann Schritt er voran an Mireille vorbei, als er etwas vor ihr stand Dreh er sich leicht zu ihr. "Söllen wir in einer bestimmten formation gehen? Ich meine nur falls wir angegriffen werden." erklärt er.
    • In Mireille herrschte etwas Ruhe.. Sie versuchte bei dieser Bergsteigung alle Gedanken aus ihrem Kopf zu jagen, damit sie sich nicht zu sehr belastete.
      Sie schaltete ein wenig auf Leerlauf und machte einfach einen Schritt nach dem anderen.
      Aus den Augenwinkeln heraus bemerkte sie, wie Logan neben ihr vorbei lief und dann - mit einem kleinen Abstand- quer vor ihr voran ging und etwas zu ihr sah.
      Sie schaute ihn an, hörte ihn im ersten Moment erst nur gedämpft und sah ihn krittisch an.
      "Hmm.", sie überlegte und ihre Blicke suchten ihn ab. Als sie sich dabei erwischte, fragte sie sich, wieso sie das eigentlich tat.
      Woran hatte sie schon wieder gedacht? Doch da nickte Mireille einfach nur und stoppte. Sie sah ihn an, während er weiter lief - kurz darauf gefolgt von Sho
      und schließlich trudelte auch Nick an ihr vorbei.
      Mireille sah Logan lange an, in diesem Moment fiel es ihr gar nicht auf, erst als sie dabei unterbrochen wurde, weil er kurz wieder nach vorn blickte,
      sah sie nichtmehr zu ihm, sondern fing an - hinter dem Arzt dann schließlich wieder weiter zu marschieren.
      Sie schaute auf den Boden und beobachtete ihre eigenen Schritte, hin und wieder sah sie auf oder nach hinten und griff dann ebenfalls nach einiger Zeit nach ihrer Waffe, um vorbereitet zu sein.
      Logan's Vorschlag war nur berechtigt - doch irgendwie merkte sie, wie sie mit sich selbst unzufrieden war.
      Sie dachte über die Base nach und erhoffte sich dort erstmal bessere Aussichten. Als sie Nick schon fast auf die Füße lief, knurrte sie kurz: "Hey Smith..", meinte sie und sprach zu seinem Rücken. "Nimm die Nase aus dem Buch und schau wo du hinläufst.", riet sie ihm und seufzte dann nur.



      Du kämpfst wie ein Wahnsinniger für diese Familie. Doch die Wahrheit ist, sie brauchen dich gar nicht.

      Nicht so wie du sie brauchst.

    • Nick lass die erste Seite und schein überrascht über die Handschrift, es waren eher längliche dünne Buchstaben. Es schien von einer Frau geschrieben zu sein oder von einem Herrn mit Adel. Sonst konnte er sich die feinen und doch schön gemalten Zeichen nicht erklären. Sein Daumen glitt langsam über das Papier und man spürte, dass es alt war. Der erste Eintrag schien auch schon ein Jahr alt zu sein, so wie es im Datum stand. Es war wohl doch eine Art Aufzeichnungsbogen oder Tagebuch. Langsam fing er an, Wort für Wort in sich aufzusaugen und sich einzuprägen:

      Wo fange ich an?
      Ich bin Toxicus - eine Scharfschützin ihres eigenen Teams.
      Wir hatten ein Lager aufgeschlagen, kurz vor unserem Ziel.
      Wir waren fast dran, doch..
      Irgendetwas stimmte nicht. Ich glaube, wir waren nicht allein.
      Danach.. der Rest ist verschwommen.

      Bei Alpträumen ist es ja so, dass man früher oder später aufwacht.
      Aber hier gibt es kein Aufwachen.
      Was bedeutet, dass ich wirklich hier bin... Das alles wirklich tue.
      Nein.. Ich sollte nicht darüber nachdenken. Nicht jetzt.
      Ich weiß nicht, was mit dem Rest meiner Kameraden geschehen ist...
      Was ist nur passiert?


      Jetzt wusste Nick, dass es eine Scharfschützin war und jetzt wusste er auch, welche Person dieses Buch verloren haben konnte. Und als wenn diese Person ihn beobachtet oder dabei zugehen hatte, wie er ihr Tagebuch lass, kam die Stimme von ihr und Nick erschrak. "Ja", sagte er sofort und steckte das Buch schnell in seine Turnrucksack. Er würde es ihr zurückgeben, wenn sie beim Hauptquartier waren. Dann konnte er es irgendwo hinlegen und es so aussehen lassen, als hätte sie es verloren. Oder er würde es einfach weg werfen und dann hätte sie es wirklich verloren. Doch waren die Aufzeichnungen für sie wohl sehr wichtig, immerhin ging es hier um ihr Leben.
      Noch einmal genau lass er sich durch, was dort stand.
      Sie hatte ihr Gedächtnis verloren und wusste nicht, was geschehen ist, sie hatte ihre Kameraden verloren bei einer Mission, die sie schon fast geschafft hatten.
      Anscheinend war die Scharfschützin eine die sehr viel Nachdenkt und sich wohl oft diese Frage stellte. Dieses Buch wirkte jetzt, wo er wusste, dass es um Erinnerungen geht, nicht mehr ein Tagebuch sondern ein Erinner mich für Nick. Vielleicht würde er die Schützin bald darauf ansprechen, jetzt jedoch ging er erstmal den Berg hoch und sagte zu der knurrenden Soldatin: "Ja ist ja gut ist ja schon weg"
    • Scheinbar akzeptierte man ihre Entschuldigung und dies lies die Assassine unbemerkt aufatmen. Ob sie mit der Verbeugung übertrieb wusste sie nicht, doch war sie es einfach gewohnt von ihrer Ausbildung und ihrer Kultur. Kurz bemerkte sie noch Wie Logan und Toxicus etwas über eine Marschaufstellung sprachen, doch beachtete sie es nicht großartig. Zu sehr war sie darauf konzentriert ihre Umgebung wahr zu nehmen und die kleinsten Anzeichen von Gefahr zu erkennen. Die Beiden schienen auch recht angespannt zu sein was die Situation nciht vereinfachte. Es dauerte auch nicht lange und Toxicus fiel nach hinten um das Shclusslicht zu bilden damit dem Arzt niemand in den Rücken fiel. Kuraiko gefiel selbst diese Stille nicht und ohne es zu merken begann sie wieder zu flüstern. Es war ein Text auf ihrer Sprache den sie im Clan gelernt hatte. Als die Assassinen noch zahlreich und gefürchtet waren erzählte man sich von dem Todesgeflüster wenn sie unterwegs waren und viele hüteten sich vor den flüsternden Assassinen. Es war eben noch eine Zeit in der sie eine groé Macht hatten und nicht so wie heute fast gänzlich ausgerottet waren. Kuraiko flüsterte normalerweise nur wenn sie auf den Weg einer Mission war oder aber wenn sie eine Situation wie diese leichte Anspannung spüren lies. Es gab ihr einfach das Gefühl von Sicherheit und Schutz. Fast so als ob ihr nichts anhaben könnte da sie es war die den Tod verbreiten würde und nicht anders rum. Ohne zu rutschen, zu zögern oder zu stolpern lief sie weiter hinter Logan her und suchte mit irhen Augen die Umgebung ab wobei ihr Blick wenige Male auch auf seinem Rücken hängen blieb. Jedoch ohne bestimmten Gedanken sondern viel mehr um den Abstand zwischen sich und ihm im Auge behallten zu können, denn immerhin wollte sie ihm auch nicht hinten rein laufen.
    • Logan lief voran und hielt seine Waffe griffbereit vor sich und Schritt immer weiter auf dem schwierigen Untergrund vorran. Sie machten gutes Tempo weswegen viel Strecke hinter ihnen blieb, die Angst angegriffen zu werden war immer all gegenwärtig. Doch irgendwann verfiel man unbemerkt in diesen Lauf Rhythmus und man versuchte diesem dann stand zu halten. Immer wieder blieb Logan etwas stehen damit die anderen aufschließen konnten oder nur um zu sehen wie weit sie weg waren. Hier alleine herum zu Geistern konnte ziemlich gefährlich sein, weswegen es auch gut war das Mireille am Schluss der Schlange war um diese abzusichern.
      Logan lief immer weiter und bemerkt das die Assasine hinter ihm war, er müsste schon ständig daran denken irgendetwas war komisch, er schien diese Technik die kiraiko im Kampf hatte schon mal gesehen zu haben. Dann fiehl es ihm wie Schuppen von den Augen er hatte einst mit jemanden gedieht der ihm sagte das er schon einmal ausgebildet wurde. Logan dreht sich leicht zu kuraiko um "Hey ... Sho ..." meint er dann und als diese sih zu ihm dreht blickt er wieder nach. Orb und sichert die Umgebung. "ich habe mich das schon die ganze zeit gefragt aber ich kenne den Clan von dem du kommst und welche Ausbildung ihr über euch ergehen lassen müsst." meint er plötzlich wie aus dem nichts. "ich kannte da jemanden ... Er nannte sich selbst Shen-Long." ergänzt er noch. "kanntest du ihn?" fragt er nochmal nach, er war ziemlich neugierig war das betraff. Die beiden waren lange Kollegen.
    • Wärend Kuraiko voranschritt, merkte sie das Logan ab und an zurück blickte um zu kontollieren ob noch alle Schritt hallten konnten. Doch als er sie plötzlich ansprach blickte sie nur etwas überrascht auf und unterbrach ihr Geflüster. Als er erzählte das er ihren Clan kannte, weiteten sich ihre Augen vor erstaunen. Es gab nur wenige die diesen kannten und noch lebten. Als er auch noch Shen-Long erwähnte, versankt sie kurz in Gedanken. Erinnerungen an damals, an ihre Ausbildung und ihre ersten Aufträge zeigten sich vor ihrem inneren Auge und ein wenig trauer schwang mit das es solche Tage nie wieder geben wird. "Ein guter Mann mit einem starken Herzen, jedoch ein verräter unserem Clan gegenüber.", antwortete sie. Es war schade das er den Clan verlies, dochw aren seine Gründe für sie heute noch schleierhaft. "Außerdem müssen wir in unserer Ausbildung nicht leiden. Es ist eine Ehre diese Kunst zu erlernen auch wennd er Weg steinig und schwer ist.", fügte sie noch hinzu. "Was wurde aus Shen? Ich habe seit dem Angriff keinen Kontackt mehr so anderen mitgliedern die vielleicht überlebt haben.", fragte sie nach und wurde selbst neugierig. Scheinbar hatte Shen sich einen anderen Weg gesucht und gefunden auch wenn er nicht mehr dem Weg des Clans follgte. Das Logan ihn kannte, verwunderte sie etwas und amchte sie auch ein wenig nervös. Sie mochte es nicht wenn ihre Techniken bekannt waren auch wenn es in einem Team besser war. Doch war es ein allgemeines Unbehagen da sie nicht gerne durchschaut wurde.
    • Als sich durch das Gespräch seiner Vorderleute das Klima innerhalb der Gruppe ein wenig Aufgelockert hatte, überlegte Nick was noch alles geschah. Er würde gerne weiter lesen, gleichzeitig sagte sein Gewissen zu ihm, dass er es auf der Stelle lassen sollte. Wie hätte er es der Scharfschützin erklären sollen? Hey ich habe in deinem Tagebuch gelesen, da es mir wie ein Spannender Krimi aussah? Hey ich kann gar nicht lesen ich blätter hier nur herum um die Schönheit der Schrift zu bewundern? Oder vielleicht das Typische: hey es ist nicht so wie es aussieht, sie hat mit damit angefangen? Ok das waren keine Optionen. Vielleicht sollte er sich jetzt einfach Umdrehen und es ihr geben, das wäre wohl das beste. Also ging der Arzt ein wenig zur Seite und schaute die Scharfschützin an. "Hey ich", sagte er zu ihr und merkte, wie sie ihn musterte. Es fühlte sich so unangenehm an mit ihr zu sprechen. Dabei waren die Worte Hey ich habe dein Buch gefunden so einfach. Er nahm noch einmal tief Luft, schloss die Augen und ließ sie langsam aus seinem Körper ausgleiten. "Hey ich habe dein Scharfschützengewähr gesehen, es kommt mir irgendwie bekannt vor, welches Model ist es den?", jetzt ging alles sehr schnell. Er sah sie an, merkte wie sie ihn Musterte und spürte wie sie ihn töten würde, wenn er ihr jetzt sagte, dass er in ihrem Buch gelesen hatte, also fiel sein Blick auf das erste was er sah, ihr Gewähr und so formte sich der Satz um, als wenn er von Anfang an auf das Gewähr abgesehen war. Auch wenn er sich gar nicht für Waffen interessierte, so hatte er es doch schon einmal gesehen, wenn er jetzt nur wüsste wo. Tragischer weise war er sich nicht mal sicher, ob es das gleiche Model war oder nur eine Ähnlichkeit hatte, doch würde diese Scharfschützin, jedes Detail, jede Macke, jeden Verzug ihres Gewähres kennen, welches sie zu einer Tödlichen Waffe machte aus der Entfernung.
    • Mireille konzentrierte sich auf den steilen Trampelpfad vor ihr, um möglichst einfach und in einem regelmäßigen Schritt voran zu schreiten.
      Als sie dem Arzt riet aufzupassen wo er hinläuft, steckte er sein Buch weg und ihre Augen folgten seiner Tat.
      Ein dunkler Umschlag.. Doch Mireille kam es gar nicht in den Sinn, dass dies ihr Buch war - immerhin hatten viele Bücher einen dunklen Umschlag.
      Ihre Augen sahen also wieder unbegeistert weg und ihre Motivation sank seltsamerweise ziemlich schnell.
      Gähnend bemerkte sie Nick's Blicke und sie sah ihn dann fragend an, als er wohl versuchte ein Gespräch mit ihr aufzubauen.
      Über seine Schulter hinweg, warf die Scharfschützin einen Blick vor zu Sho und Logan, die scheinbar auch ein Gesprächsthema gefunden haben.
      Es ging über Sho's Herkunft und das Logan jemand von ihnen kannte - soviel konnte Mireille tatsächlich erhören.
      Doch sie sah wieder zu Nick, als dieser auf ihre Waffe ansprach. Sie sah verwundert zu ihm, lächelte dann kurz und schmal.
      "M98B", erzählte sie ihm kurz und knapp. "Es wurde vor einigen Jahren fürs Militär entworfen. Mittlerweile werden die nichtmehr hergestellt.", verriet sie ihm dann weiterhin. "Ich hab' sie damals geklaut.", gab sie ehrlich zu und lachte kurz auf, als ihre Erinnerungen kurz hochkamen.
      "Sie dient also nur als Mittel zum Zweck...", fügte sie dann noch etwas nachdenklicher an.
      Doch dann sah sie zu ihm und sah ihn wieder fragend an. "Wie kommst du jetz drauf?", fragte sie ihn dann und wunderte sich ein bisschen, warum
      er sich darüber Gedanken machte.



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    • Nick war leicht nervös. Er hasste es Dinge geheim zu halten oder vor gewissen Personen bei denen er ganz genau wusste, dass er mist gebaut hatte. Wenn jemand zu ihm kam und ihn ein Geheimnis anvertraute oder seine Ärztliche Schweige Pflicht brauchte, dann konnte man auf ihn Zählen. Er würde nichts weiter sagen oder irgendwie weitergeben. Da war er Stumm wie ein Grab, aber wehe er erfährt etwas von jemanden oder ließt gar in einem Privaten Buch, dann konnte er es kaum bei sich halten oder nur mit schwerer mühe und Not.
      Sie verriet ihm den Namen der Waffe mit dem der Arzt nichts anfangen kann. Das einzige was es ihm sagte ist, dass diese Waffe sehr weh tuen könnte, wenn sie Falsch eingesetzt werden würde. Bei richtigem Einsätzen wäre er tot. Als sie ihm sagte, dass sie die Waffe geklaut hätte, lachte er kurz und vermutete dies war ein Witz. Vom Militär eine Waffe zu klauen war wohl nicht gerade einfach oder doch? Er wusste es nicht genau und wollte auch nicht direkt nachfragen.
      Schließlich fragte sie ihn auch etwas. Er konnte ihr schlecht sagen, dass er eigentlich ablenken wollte vom Buch und sie deswegen angeschaut hatte, also musste er sich etwas ausdenken. Ganz ohne Lüge würde er hier wohl nicht rauskommen un der Arzt mochte keine Lügen. Er sah sie an und überlegte. "Es ist schon eine weil eher, seid ich Kriegs wunden versorgt habe", fing er an zu erzählen und hoffte so, die Soldatin auf andere Gedanken zu bringen. "Darunter auch viele Scharfschützen wunden, sie wurden auch von solchen Waffen getötet", sagte er und deutete auf ihr Gewähr. "Allerdings gab es auch ein paar, welche nur gestriffen wurden, die ihre Gliedmaße nicht mehr bewegen könne oder Querschnittgelähmt sind"
      "Man bekommt viel mit als Artzt", erklärte er ihr und hatte die Sache mit dem Buch fast selber schon vergessen. "Jeder Soldat hat irgendwann mal eine Wunde, jeder Soldat fragt sich mal, ob das alles einen Sinn macht oder nicht und dann kommen sie zu uns Ärzten um sich versorgen zu lassen", erklärte er ihr auch wenn sie es wusste, schließlich war sie Soldat.
    • Als der Arzt ebenfalls etwas lachte, war Mireille nun doch schon etwas verwundert.
      Doch sie zuckte innerlich mit den Schultern und beließ es dabei. Sie kannte ihn nicht wirklich und wusste nicht wie er so über die Sachen nachdachte oder sie auffasste, also warum nicht? Wenn er es lustig fand, warum auch immer, dann sollte er es lustig finden.
      Als Nick ihr dann etwas vom Arzt-Sein erzählte hörte sie ihm zwar zu, doch wirklich lehrreich war dieses Gespräch nicht für sie.
      Sie schaute ihn an, lief inzwischen schon mehr oder weniger fast neben ihm und nickte dann nur.
      "Ja so ist das wohl bei vielen.", antwortete sie und achtete in dem Moment wo sie hintrat, da ein paar Wurzeln und große Steine im Weg lagen.
      "Mit viel Training und Konzentration wirst du auch keine schlimmen Wunden mehr versorgen müssen.", versicherte sie ihm dann noch.
      "Ich glaube wir sind zwar ein bunt zusammen gewürfelter Haufen, aber wir kommen alle aus einem bestimmen Fachbereich, was das Zusammen arbeiten
      eigentlich erleichtern sollte.", erklärte sie und ihre Stimme war leise, gut hörbar, doch leise - um weniger Ausdauer zu verschwenden.
      "Der Krieg war noch nie schön.", ging Mireille dann wieder etwas mehr auf sein Thema ein.
      "Doch er ist auch heute noch nicht vorbei..", seufzte sie etwas, doch ihre Stimme war dennoch ernst und ihr Blick ließ keine Schwachstelle erkennen.
      "Und er wird es für uns auch in der kommenden Zeit nicht sein."



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    • Üben damit er keine Wunden versorgen muss, interessant. Es stimmt, wenn sie übermenschliche Reflexe und Reaktionen hätten, würden sie von nichts und niemanden mehr auf die Knie zu zwingen sein. Er würde einfach ausweichen und jede Kugel kommen sehen, doch war er lange nicht soweit und er war sich auch nicht sicher, ob er es überhaupt so hinbekommen würde oder ob es überhaupt jemals dazu kam, dass er so eine Art von Reflex aufbaute, war unsicher. Er zuckte mit den Schultern und wand sich wieder dem Gespräch zu. Sie redete von Krieg. "Nein Krieg wird nie zu ende sein, solange es Lebewesen gibt. Immer wieder werden Kriege ausgetragen, Kriege um Gebiete, Kriege um Frauen, Kriege sogar einfach um die Nahrung oder um am Leben zu bleiben. Solange es jemanden gibt, der etwas begehrt, wird er einen Krieg anzetteln um es auch zu bekommen. Deshalb ist es schwer, einen Krieg zu beenden, schließlich ist er da um die Anzahl der Menschen bei uns geringer zu halten. Genau wie die Natur uns Tornados oder Sinnfluten schickt um uns zurück zu drängen, so hat der Mensch auch einen eingebauten Tick, sich als Stärkstes Lebewesen dieses Planten selber vernichten zu wollen", erzählte er ihr seine Meinung. Sie musste nicht mit anderen Überein Stimmen, nicht mal ihre Meinung sein, doch hatte er sie sich über die Jahre selber angeeignet.
      "viele Leute", sagte er nun mit langsamerer Stimme. "Sagen immer der Weg ist das Ziel. Und unser Weg wird gepflastert sein von vielen Toten, kleinen Freuden, vielen Gefahren und auch Schmerz und wenn man beides zusammen führt, würde jede Aktion die wir machen uns einen Schritt weiter bringen unseren Sinn als Mensch zu erfüllen", sagte er und schaute auf seine Partnerin, bis er strauchelte und fiel. "Verdammt", sagte er und konnte sich gerade noch auffangen und wieder aufstehen. Er war nicht ganz auf das Gesicht gefallen nur mit einem Fuß an einer Wurzel hängen geblieben und dann der länge nach auf seine Hände geflogen. "Ich... Entschuldigung", flüsterte er und machte ein schiefes Gesicht.
    • Logan lief vorran und hielt die Augen immer offen auch als er kuraiko ihm eine Antwort auf seine fragen gab. Er hört zu und musste daran denken wie er Shen kennen gelernt hatte. "ja er erzählte mir das er seiner Heimat de Rücken gekehrt hatte. Er war ein guter Kämpfer das stimmt er hat mir nicht nur einmal den Arsch gerettet." erzählt er aber in einem etwas strengen Ton, doch Klang er etwas nachdenklich und überraschend ehrlich.
      "ja er hat mir ab und zu erzählt was er in seinem Vorleben gemacht hatte. Er erzählte nicht viel aber er hatte wirklich einiges auf dem Kasten, warum er allerdings so einfach zu einem Soldaten wurde, erwähnte er nie." erzählt er ihr noch und musste sich eingestehen schon lange nicht mehr an ihn gedacht zu haben. "das war damals eine gute Zeit ... Ich meine es war zwar Krieg und wir mussten viele Kämpfe hinter uns bringen. Doch waren wir auch Bruder die füreinander sterben würden ..." meint er und sie fragte ihn dann was aus ihm geworden war. Logans Blick ist von diesem leicht lächelnden in einen ernsten und kalten umgeschwungen. "wir hatten einen Einsatz und wurden fast von den Feinden geschnappt ... Er bleib zurück und sicherte so unser entkommen." erzählt er ihr und seine stimme Klang wütend. "das letzte mal das ich etwas von ihm gesehen habe ..." er stieg vorran und blieb dann stehen.
      "jedenfalls erkannte ich das du wohl auch etwas mit diesem Clan zu tun haben musst." erklärt er ihr dann und sah sie kurz an. Er bemerkt auch das Mireille und Nick in einem Gespräch waren, sie waren leicht nach hinten gefallen.
    • Kuraiko lief in einem angenehmen Laufschritt hitner Logan her wärend sie seinen Worten lauschte. Es hörte sich wirklich so an als ob er Shen getroffen hatte. Scheinbar waren seine Fähigkeiten auch wo anders wo zu gebrauchen auch wenn sie im Clan besser aufgehoben wären. Als er davon erzählte das Shen-Long vermutlich für seine Rettung starb, stockte sie kurz und sah zu ihm auf. "Es ist eine Ehre im Iga-Clan auf zu wachsen und sich die Künste an zu eignen, doch es ist eine viel größere Ehre im Kampf für einen Freund zu sterben.", sagte sie ruhig. "Was nicht heißen soll das wir uns sinnlos opfern füreinander.", fügte sie hinzu. "Jedoch interessiert mich eine Sache.", merkte sie an und sah ihn an als er zu ihr zurück blickte. "Warum hattest du die Vermutung das Shen-Long und ich im sleben Clan groß wurden? Immerhin habe ich noch nicht vor deinen Augen gekäpft, zumindest nicht das es mir bewusst sei.", fragte sie und lief anschließend einen Schritt schneller um auf gleicher Höhe mit ihm zu laufen. Doch half es nicht viel um den Größenunterschied aus zu gleichen. Immerhinw ar Logan ein gutes Stück größer was aber nicht nur daran als das Kuraiko eine Frau war. Da sie aus Japan stammte war sie allgemein kleiner und sogar ein wenig kleiner als Toxicus. Jedoch sollte man sie wegen ihrer Größe nicht unterschätzen.
    • ALs Mireille und Nick wieder etwas aufgeschlossen waren, lief auch er weiter ebenso wie Sho. Sie erzählt ihm das es eine Ehre sei im Kampf für einen Freund zu sterben. "Im Kampf zu sterben hat wenig mit Ehre zu tun ... Es ist dreckig und kalt und das Ware gesicht eine menschen zeigt sich dort. Das los eines Soldaten villeicht ... aber das los eines Menschen ist es eigenlidch zu Leben." erklärt er ihr. "Naja zumindest sehe ich das so ..." ergänzt er noch da ja jeder eine andere Meinung hatte.
      Ihr war wohl aufgefallen das Logan ohne ersichtlichen Grund nach ihrem Clan gefragt hat "Ach das ... es war die Art wie du das Messer geworfen hast das nur knapp an mir vorbei ging." erklärt er. "Aber was mich dann darauf gebracht hat war deine Maske ... er hatte eine ähnliche. Ich habe nur 1 und 1 zusammen gezählt. Meine Vermutung hätte auch falsch sein können." gestand er und lief weiter. Sie war neben ihm als er ihr das erzählt hat.
    • Mireille hörte Nick zu. Seine Meinung war interessant, auch wenn es das war was Mireille ihm eigentlich damit sagen wollte.
      Er schilderte alles nur etwas detailierter und verallgemeinerte alles ein wenig. Sie nickte hin und wieder, während er redete und als er darauf ansprach, dass der Weg das Ziel wäre, schaute sie zu ihm, doch da fiel er auch sogleich auf alle Viere.
      Bestürzt sah sie ihn an, wollte ihm gerade helfen, als er auch schon von selbst aufstand. Sie war froh, dass er kein Drama daraus machte, dass bestätigte das Gefühl in ihr - dass er nicht so scheu und fein war, wie er manchmal vorgab zu sein, auch wenn er sich für etwas entschuldigte wofür er nicht unbedingt etwas konnte. Die Frau schüttelte den Kopf, er müsste sich doch nicht entschuldigen, und sah ihn wieder an - ehe beider weiter gingen - er noch den Dreck von den Knien klopfte und sie ihn ansah, ob es ihm gut ging.
      "Sofern er das nicht schon war.", ergänzte Mireille seinen Satz noch. "Sonst wären wir wohl kaum hier und würden diesen Berg auch nicht besteigen.", lächelte sie ihn dann schmal an.

      "Du kannst die Beste Form und Technik der Welt haben, aber ohne Konzentration ist das nutzlos.", erzählte und zitierte sie ihm.
      Natürlich konnte er nicht wissen, dass sie ihm das zitierte und es auch noch in ihrem Buch stehen würde.. Aber sie erzählte ihm auch nicht, von wem sie das hatte. Es klang nach Erfahrung und so war es schließlich auch gewesen, als man es ihr riet..
      "Der Schlüssel für jede Waffe ist Konzentration.", erklärte sie ihm dann und sah ihn eindringlich an, damit er sich das
      auch für immer merken würde. "Merk' dir das gut.", gab sie ihrem Blick dann noch Ausdruck, doch sagte sie es in einem ratsamen - nicht drohenden- Ton.
      Wenn sie Nick so ansah, dann fand sie sich ein klein wenig in ihm selbst wieder.
      Aber nicht ihr jetziges Ich war das - es war das frühere. Das unschuldige und unerfahrene, auch wenn er schon viel schreckliches sehen und verarzten musste, so glaubte sie fest daran, dass ihm noch viele Konfrontationen von Leben und Tod ausgeblieben und die Schlimmsten und Grauenvollsten Dinge an ihm, glücklicherweise, vorbei gezogen waren. Sie sah wieder nach vorn, nickte ihm noch kurz zu und lief dann mit ihm weiter.
      So kam es, dass sie den ganzen Morgen schon hinter sich hatten.

      Als die Mittagssonne herein brach und die heißesten und unerträglichsten Sonnenstrahlen bei diesem Wetter auf die Erde knallten, bevorzugte es die Gruppe mehr im Schatten zu laufen und die Sonne zu meiden.
      Doch auch diese wanderte am Himmel weiter und nahm ihren Lauf, bis es irgendwann einmal Spätnachmittag war und es wieder erträglich war, aus dem Schatten zu gehen und sich normal fort zu bewegen.
      Mireille sah sich um, sie war heilfroh dass sie sich bisher so gut geschlagen hatten und niemand davon Wind bekommen hatte, dass sich so viele dazu entschlossen hatten, das Nebelgebirge zu erklimmen.
      "Wir sind wahrscheinlich früher da als erwartet.", rief sie zu den anderen vor sich und schaute sich schließlich um. "Aber es wird wohl
      noch etwas dauern.", fügte sie hinzu, um keine falsche Vorfreude auszulösen.



      Du kämpfst wie ein Wahnsinniger für diese Familie. Doch die Wahrheit ist, sie brauchen dich gar nicht.

      Nicht so wie du sie brauchst.

    • Nick spürte, dass sie das Gespräch mit diesem Nicken beendete und schaute ebenfalls wieder nach vorne und Reihte sich in seine Position ein, die sie am Anfang ihrer Tour verwendet hatten und sich durch das Gespräch ein wenig verändert hatte.
      Konzentration war der Schlüssel für jede Waffe. So was Ähnliches hatte er schon einmal gehört, nur nicht mit Waffen, sondern eher mit dem Wort Operation. Wenn ein Arzt eine Operation ohne volle Konzentration durchführt, würde er Fehler machen mit schlimmen folgen. Der Arzt kannte diese Konzentration und beherrschte sie gut. Schließlich hatte er schon viele OP's geleitet, jedoch war er sich nicht so sicher, ob es sich bei Waffen genauso verhielt. Vielleicht wenn er sich beruhigen konnte, während er mit so einem Ding da stand und auf einen Menschen zielte.
      Klar wusste der Arzt wo er hin schießen musste, um einen Menschen sofort und mit jeder Waffe zu töten. Die Augen waren da ein gutes Ziel. Da die Augen eine Direkte Verbindung zum Gehirn hatten und mit einem Gezielten Schuss in die Augen konnte man das Gehirn zum Sterben bringen. Mit einer Waffe welche mehr Wucht hatte, könnte man die Stirn seines Opfers zertrümmern und den gleichen Effekt erzielen, der sogenannte Kopfschuss. Auch beliebte Ziele waren, Herz oder Lunge, denn auch ohne diese Organe tat sich ein Mensch schwer zu leben, jedoch sterben sie nicht so schnell wie bei einem Kopfschuss, es war mehr ein Ausbluten, welches Nick überhaupt nicht leiden konnte. Er hatte einen Soldaten gesehen, der so am Ausbluten war und Nick hatte ihn selber getötet um ihn weiteres Leid zu ersparen, niemand hätte mehr was für ihn tun können.
      Hier war der Zeitpunkt gekommen zu sehen, dass in vielen Arbeiten die Konzentration eine wichtige Rolle spielte, auch wenn es Dinge wie Technik, Fachwissen, Überprüfungen, Ordnung und Kontrolle gab, welche jede Waffe, jede Operation, jede Tätigkeit perfektionieren würde.
      Als Nick sich nochmal das Gespräch durch den Kopf gehen ließ, hatte es sich überraschend gut Entwickelt. Von seiner Anfänglichen Lappalie ihr fast etwas von dem Buch zu erzählen, sind sie auf Themen gekommen, die wohl beide etwas interessierten. Vielleicht würde Nick noch ein wenig weiter lesen und auf andere Themen kommen, welche beide Interessierten oder jedenfalls sie. Über ihren Blick am Ende, war er dann doch verwundert, es war als würde sie durch ihn durch sehen oder nicht ihn, sondern viel mehr eine andere Person ansehen. Doch war da keine, also würde es sich wohl um eine Person ihrer Fantasie handeln. Mit wem sie Nick verbunden hatte, wusste der Arzt nicht, vielleicht würde das Buch später Auskunft darüber geben, vielleicht hatte er sie an ihre Kameraden erinnert. Alles ungeklärte Fragen die er nicht ohne weiteres stellen konnte, deswegen hob er sie sich auf und Marschierte weiter.

      Die Mittagssonne war brütend heiß und der Arzt hatte Angst, sie würden seine Haare verbrennen. Was sollte das den jetzt? Gestern hatte es den ganzen Tag geregnet und heute sollte die Sonne die Wandergruppe auf die Knie zwingen? Hier war der Arzt froh, dass er nicht in der Rüstung wie die anderen steckte. Mit seinem Hemd hatte er nicht viel Schutz, aber dafür war es für ihn nicht so heiß, wie für die Assassine, dachte er. Sie war vollkommen eingebettet und hatte neben ihrer Maske sicher noch mehr Rüstungsteile, nicht nur die die sie am Fluss gewaschen hat, der Arzt vermutete, dass sie ihm längst nicht alles gezeigt hatte und sich auch in anderen Teilen Ihrer Kleidung Rüstungsteile versteckt eingenäht worden waren. Sie tat dem Arzt jetzt irgendwie leid.
      Seine Wasserflasche die er dabei hatte wurde auch immer weniger. Erst war sie voll, dann halb voll, jetzt würde der Arzt sie nicht mal mehr als halb leer bezeichnen und doch gab ihnen die Anführerin Mut, indem sie sagte, dass es noch eine Weile dauern würde. Ob Nick sie auf den Umstand, dass sie kein Wasser mehr hatten Aufmerksam machen sollte? Oder würde er warten bis die anderen genauso drauf kamen wie er? Oder vielleicht hatten sei diesen Gedanken schon, schließlich mussten sei ja auch trinken.
      Nick überlegte zusehends, sie zu fragen, wann denn das Ankommen geplant war. Allerdings wusste er nicht genau, ob es für die Moral helfend wäre, wenn Wörter kamen wie, morgen Abend oder Übermorgen. Wenn es irgendwann vor Mitternacht war, würde der Arzt es begrüßen. Er war lange Wanderstrecken nicht gewohnt. War er doch früher selber nur in der Stadt herumgegangen und die Längste Strecke war die von seinem Haus zur U-Bahn Station. Doch wenn er dies jetzt wohl sagte, dass ihm die Füße wehtaten, würde man ihn als Wehleidig und Stadtkind abstempeln, was nur halbwegs Stimmte. Er hatte schon immer in der Stadt gelebt und würde wohl auch weiterhin in der Stadt leben wollen, doch Wehleidig war er nicht.

      Was würdest du tun, wenn dir das wichtigste in deinem Leben genommen wird?, fragte ihn plötzlich eine Stimme. Der Arzt war verwirrt und schaute sich um. Doch hier war niemand außer der Wander trott mit dem er mit lief. Jetzt 2 Stunden in der Hitze hatte keiner mehr so richtig Lust zu reden und alle waren darauf fixiert, einfach nur voran zu kommen. Was würdest du tun, wenn dir das wichtigste im Leben genommen wird?, kam die Frage wieder und erneut blickte Nick sich um. Was zum? Fragte er sich und schien verärgert. Wollte ihm hier jemand einen Streich spielen? Doch keiner von seinen Kameraden war in der Lage seine Stimme derart zu verändern oder war auch nur nah genug dran um ihm etwas ins Ohr zu flüstern.
      Schließlich bemerkte der Arzt, dass diese Stimme von ihm kam. Anscheinend eine Geistige Reaktion auf die Hitze die hier um ihn herum Flimmerten, und der sie auf diesem Berg ausgesetzt waren. "Ich würde alles dafür tun, das Gestohlene Gut wieder zu bekommen", antwortete der Arzt um der Stimme weiter zu folgen, vielleicht würde er herausfinden wo sie herkam. Was würdest du tun, wenn das wichtigste in deinem Leben tot ist?, kam die Stimme und erst dachte Nick, es war wieder dieselbe Frage, doch das Ende war anders. "ich", flüsterte er und überlegte. Was würde er tun? Seine Freundin war tot, sie wurde getötet und was hatte er gemacht? Er hatte an ihrem Grab getrauert und sich in seiner Arbeit verrand. Sich Alkohol und Drogen hingegeben und Pläne gegen den Monarchen geschmiedet. Doch was würde er jetzt tun? Was war das wichtigste in seinem Leben? Er sah sich um. Im Grunde gab es seine Freunde, seine neue Familie als wichtigen Punkt, doch hatte er sie verlassen. Es gab die Weltbevölkerung, auf die er großen Wert legte, dass sie überleben, doch auch diese hatte er im Stich gelassen. Jetzt war er hier mit seinen Kameraden die er nicht kannte und das wichtigste war wohl, diese Mission zu schaffen. Und diese Mission durfte nicht sterben. "Ich werde weiter machen, zur Not suche ich mir andere Leute, denn nur wenn die Mission geschafft ist, wird sie sterben", erklärte er und ihm war nicht bewusst, dass sämtliche Sätze von ihm, als Antwort für die Stimme laut und deutlich gesprochen waren. Doch war er sich sicher, dass dies Stimmte. Auch wenn es ihm schmerzen würde, andere Sterben zu sehen, darunter auch seine Partner, so würde er die Mission am Ende alleine Fortführen, ihr Erbe aufrechterhalten, denn sie sollten nicht umsonst gestorben sein. Das ist sein Kodex, Kämpfe bis zum Ende.