"Hey. Hab ich dir eigentlich schon mal gesagt, dass... naja..."
Nand fand auf anhieb nicht die richtigen Worte.
"Hab ich dir schon mal gesagt, wie froh ich bin, dich als Freund bezeichnen zu dürfen?"
Kiro lächelte leicht und antwortete: "Glaub nicht..." Nach einer kurzen Pause, fügte der Hellblonde noch etwas zu seinen Worten hinzu. "Ich bin auch sehr froh darüber dich zu meinen Freunden zählen zu können."
"Nunja, du besitzt ein paar leicht nervige Eigenheiten, aber du bist du, so wie du bist... Daher ja, ich meine es ehrlich.", meinte Kiro grinsend. Er mochte seinen Freund so wie er war. Denn nicht jeder konnte perfekt sein, auch er nicht.
"Na dann rate ich dir als dein erster Freund, dass du dich jetzt erst einmal erholst und versuchst auch etwas zu schlafen. Könnte immerhin ja helfen., sagte der Hellblonde leicht bestimmt zu seinem Freund. In näherer Zukunf kam so einiges auf sie zu und so würde Nando Schlaf und Erholung bitter nötig haben. Denn sie würden beide ihre Kräfte brauchen...
Nando tat das Gegenteil.
Er setzte sich auf und als seine Füße den Boden berührten, meinte er: "Das muss warten. Wir haben Besuch."
Schwerfällig stand er auf und ging erst zur Zimmertür.
Er würde den Teufel tun und Kiro dahin schicken.
Kiro hörte, wie sein Freund einfach aufstand und versuchte das Zimmer zu verlassen. Sehen konnte er ja noch immer nicht, aber trotzdem gelang es ihn diesesmal ohne große Probleme zur Tür und so zu Nando zu gelangen. "Hast du eine Ahnung, wer das sein könnte? Ich kann ja auch diesesmal versuchen mich darum zu kümmern." Nebenbei bot er dem Rothaarigen seine Hilfe an.
"Du wirst da nicht rausgehen. Am Ende töten die dich vor meiner Nase."
Dankend nahm er die Hilfe an.
Als er dann draußen stand, wurde ihm bloß ein Brief in die Hand gedrückt und dann verschwand der Kerl auch schon wieder.
Drinnen ließ sich Nando erschöpft auf die Couch fallen und demmte mit seinen Gedanken das Licht ein wenig.
"So schnell sterbe ich wiederrum auch nicht...", fügte Kiro leise hinzu, aber beließ es dann auch dabei.
Wieder zurück, musterte der Hellblonde den Brief in Nandos Hand und wartete darauf, dass man diesen öffnete und vorlas. Wenn sein Freund wollte, würde er das auch übernehmen.
Nando öffnete den Brief und las ihn sich durch.
Daraufhin wurde er iemlich wütend, denn der Brief ging in dunklen Flammen auf.
"Das wird er mir büßen!"
Kiro bekam nicht einmal die Chance selber zu lesen, was dort drinnen stand. Nando hatte ihn nämlich schon vernichtet. "Hey, was stand eigentlich in dem Brief? Was genau ist passiert?", fragte der Hellblonde so nach. Er wollte es auf jeden Fall auch erfahren und nicht immer der Unwissende bleiben.
"Erjon ist passiert! Dieser Mistkerl hat zwei Jungs in seiner Gewalt und droht damit, ihnen etwas anzutun, sollte ich mich nicht ausliefern."
nando krallte sich in die Armlehne der Couch.
Für ihn stand der Tod Erjons fest und er würde es sein, der den König umbrachte.
Kinder? Er hatte es wirklich gewagt andere als geiseln zu nehmen? Unbeteiligte? "Wir müssen und schellst möglichst darum kümmern... Er darf ihnen nichts tun und dir auch nichts. Ich werde mit kommen und versuchen das zu regeln!", entschied der goldene Wächter, als er davon hörte. Das ging jetzt langsam wirklich zu weit!
Nach Kiros Meinung könnten sie fast schon jetzt gleich los gehen. Doch er und Nando waren leider noch immer nicht wieder völlig auf dem Damm... Der Rothaarige mit seinen Kopfschmerzen und er mit seinen Verletzungen...
"Ich werde ihm den Kopf abreißen!", knurrte nando, stand auf und schnappte sich seinen Mantel.
Dieser Möchtegernkönig würde jetzt für alles bezahlen.
Für wirklich alles!
Kiro hoffte innerlich bloß, dass Nando das nun nicht zu wörtlich meinte. Schon hatte er sich ebenfalls seine Jacke geschnappt und war seinem Freund nach draußen gefolgt. "Hat er auch geschrieben, so er sich befindet?", fragte der Wächter wärend er sich von dem Rothaarigen zu ihrem Ziel führen ließ.
Wohlmöglich zählte gerade jede Sekunde für die beiden Jungs...
"Nicht direkt, aber ich weiß, wo er ist."
Nando war gefährlich ruhig, dafür, dass er eben noch so wütend gewesen war.
Da würde definitiv nicht gut enden.
Kiro ahnte, worauf das noch hinauslaufen könnte. So sagte der goldene Wächter: "Denk dran, lass mich als erstes versuchen das ganze zu klären. Gelingt es mir nicht, können wir es nämlich auch noch anderes versuchen." Wieder probierte der Hellblonde sich einen Plan zurecht zu legen, wärend sie ihrem Ziel immer näher kamen.