[2er Rpg] Aura Guardian

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    • Nun, ja so wie es den Anschein machte nicht wirklich. "Es steht wohl wirklich... verdammt schlecht um mich, oder?", meinte Kiro schließlich und überlegte, wie lange ihm wohl noch Zeit blieb. Er konnte es nicht leugnen, Angst vor dem Tod zu haben.
      Wohl möglich würde er schon in paar Tagen sich selber hier befinden, unter all den anderen Überresten der goldenen Wächter.
    • Nando zerrte Kiro förmlich auf die beine.
      "Ich sagte dir beiteits, dass ich deinen Tod verhindern werde.", knurrte er und drückte seine flache Hand auf Kiros Brust.
      Er wusste, dass er seinem Freund jetzt unglabliche Schmerzen zufügen würde, aber er hatte keine andere Wahl.
      Er atmete tief durch und schloss die Augen.
      Sofort erloschen alle Kerzen und es wurde stockdunkel.
      Und dann begann er, seine Dunkelheit in Kiro fließen zu lassen, damit diese einen Teil seiner Macht verschluckte.


    • Alles wurde Dunkel. Noch nie zuvor hatte Kiro solche Schmerzen gespürt. Sie erschienen ihm sogar stärker, als das was er die ganze Zeit durch die Krankheit nun erlitt. Der hellblonde spürte wie er sich selber in dieser plötzlichen Dunkelheit zu verlieren schien...
      Er spürte nichts mehr von seinem Körper in diesem Moment.
    • Schließlich zog nando seine hand langsam zurück und eine schwarze Blase kam aus Kiros Brust heraus.
      Sein Freund sackte auf die Knie doch Nando konnte darauf nicht achten.
      Er musste sich voll und ganz auf das konzentrieren, was er tat.
      Eine solche Kraft hatte er noch nie zuvor gespürt und sie zu kontrollieren war schier unmöglich.


    • Kir hatte augenblicklich das Bewusstsein verloren gehabt und bekam somit nichts mehr von dem Ganzen mit.
      Nicht nur die Kraft der Aura bereitete Probleme. Auch die neue Tatsache, dass die goldene Aura in der Lage war, Nandos Dunkelheit langsam aber sicher in sich aufnahm und sich so verstärkte.
    • Seltsamerweise konnte Nando das händeln.
      Allerdings nur solange, wie er von natürlicher Dunkelheit umgeben war.
      Daher waren auch alle Fackeln ausgegengen.
      Er sorgte dafür, dass sie die Energie gleichmäßig im ganzen Raum verteilte.
      Auf diese Art schwächte er sie ein wenig ab und sie wurde ungefährlich.
      Vorerst.
      Jetzt erst wandte er siich Kiro zu.


    • Dieser lag noch immer bewusstlos auf dem Boden.
      "Das war gerade wohl ein wirklich verzweifelter Versuch gewese, oder Nando?", fragte ihn eine fremde Stimme vorsichtig. Kiro hatte sich etwas erhoben und blickte nun den Rothaarigen, trotz der Dunkelheit an. Die ehemals zweifarbigen Augen waren jetzt so Blau wie der Himmel. Ein schwaches Lächeln erschien auf 'Kiros' Zügen, doch man konnte eine große Traurigkeit auch dort drinnen erkennen. Das war ganz sicher nicht Kiro, die Ausstrahlung um ihn war eine andere...
      "Keine Sorge, Kiro geht es soweit gut. Er schläft..."
    • Nando wusste, dass es kein Feind war, der Kiros Körper besetzte.
      Das war angesichts der macht hier drin vollkommen unmöglich.
      Eine falsche Bewegung oder ach nur ein falsches Wort könnte dazu führen, dass man ihn seöbst hier hinauswarf.
      "Ich hatte keine andere Wahl.", meinte er und kniete nieder, den Kopf gesenkt.
      Er wusste nicht genau wer es war, aber da es nur ein goldener Wächter sein konnte, musste er ihm Respekt zollen.


    • Langsam schüttelte er den Kopf. Dann, als hätte er Nandos Gedanken erraten können, sagte er: "Es tut mir Leid, dir dies zu sagen, aber ich bin nicht dein Meister..." Sein Blick wanderte kurz durch den großen Raum. "Ich bin der durch dass all dies seinen Anfang genommen hat..." Seine Stimme war so leise, dass es einen Flüstern ähnelte.
    • "Im Grunde sind es nicht meine Kräfte. Das habe ich begriffen und jetzt klappt es besser. Also ja, ich komme damit klar."
      In seinen Träumen, die eigentlich keine waren, hatte er sich mit der Dunkelheit selbst unterhalten.
      Kein Wächter der Welt hatte irgendwelche Kräfte.
      Sie alle hatten nur das Recht erworben, die Kräfte der Natur zu manipulieren.
      Doch Nando hatte dieses Recht seit geburt, die Dunkelheit war schon immer ein direkter Teil von ihm gewesen.
      Und da er das jetzt begriffen hatte, konnte alles was auch nur im Entferntesten böse war, kontrollieren und nutzen, solange er der Dunkelheit den nötigen Respekt zollte.


    • Der Fremde lächelte. "Wie ich sehe, hast du es nun verstanden.", meinte er über Kiros Körper zu dem Rothaarigen. "Nicht jeder versteht dies..." Er seufze kurz und wand sich dann wieder Nando zu. "Bitte pass weiterhin gut auf Kiro auf. Ich spürte wie sehr das Gleichgewicht ins wanken geraten ist und das sich schreckliches anbahnt..." Er schloss kurz die Augen und machte so eine Pause.
    • "Es war die Angst, die alles aus dem Gleichgewicht brachte...", meinte der Wächter ruhig. Er hatte sich nun wieder auf dem Boden gesetzt und bedeutete Nando dies ebenfalls zu tun. "Das Gleichgewicht ist ein gefährliches Gut. Es wäre auch ohne dich früher oder später zerbrochen. Denn gäbe es dich nicht hätte mein Bruder wohl möglich schon längst Kiros Körper übernommen."
    • Nando setzte sich ebenfalls.
      "Was hat es eigentlich mit Eurem Bruder und dessen Kräften auf sich? Ich verstehe einfach nicht, welches Element er manipulieren kann und warum er tut was er tut. Es hat etwas mit Euch zu tun, das sagte er zwar, aber mehr weiß ich nicht. Ich kann Kiro nicht beschützen, wenn ich nicht weiß, wovor."


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