[2er Rpg] Aura Guardian

    • Nando verschwand kurz in dem Raum, der eigentlich verschlossenw ar.
      Und kam mit einem edel verzierten Dolch wieder.
      Ohne ein Wort zu sagen schnappte er sich dann seinen mantel und ließ den Dolch in der Innentasche verschwinden.
      Dann legte er seine Hand wieder auf die Wand und ließ Kiro den Vrtritt.


    • Der Hellblonde sah kurz auf den Dolch und nickte dann kurz. Dann verliesen sie die Wohnung und machten sich gemeinsam auf den Weg. Viel Zeit blieb ihnen ja nicht mehr. Hoffentlich würde Nando vorher nicht noch einen weiteren Zwischenfall haben...
    • Um genau zu sein ging es sogar stätig voran.
      Es schlich sich mittlerweile langsamer durch seinen Körper, sodass nando ein ständiges Gefühl des Unwohlseins hatte.
      Dadurch sah man es natürlich auch erst nach einer Weile, aber es war da.
      Nando brachte sie zu dem Ort, wo auch schon das erste Mal seine Kräfte versiegelt worden waren.
      Und das nur, weil sie die Ausrüstung dieses Ortes brauchten.
      Es war eine unterirdische Höhle die extra dafür von seinem Meister prepariert worden war.
      In der Mitte der Höhle befand sich eine Art Steinaltar, an dessen vier Ecken jeweils eine eiserne Kette befestigt war.
      Außerdem gab es ein Loch in der Decke der Höhle durch die die aufgehende Sonne scheinen konnte.
      "Sobald da der erste Sonnenstrahl durchfällt musst du anfangen. Du hast nur Zeit, bis die Sonne hier nicht mehr rein scheint. Wenn du es bis dahin nicht geschafft hast, musst du mich töten.", meinte Nando ganz schlicht, als ginge es hier nicht um Leben und Tod für ihn.


    • "Mhm...", sagte Kiro nur dazu und wollte lieber nicht daran denken, dass er wohl möglich einen Freund umbringen müsste. Natürlich lastete ein großer Druck auf dem Hellblonden. Er schaffte das schon, versuchte er sich noch einmal einzureden. Ganz sicher würde er es schaffen und nichts würde schief gehen. "Ich habe verstanden.", meinte der goldene Wächter und ging den Anfang des ganzen im Kopf noch einmal durch. Einen weiteren letzten Blick auf die Notizen, dann bereitete er alles vor. //Ganz ruhig, ich schaff das schon... Nur mit der Ruhe...//, dachte sich der Junge, um sich selber noch einmal wirklich zu überzeugen und Mut zu machen.
    • Nando befreite sich in der Zwischenzeit von Mantel, Langarmshirt und verband.
      "Wo willst du das Siegel setzen?"
      Mittlerweile ging die Kennzeichnung von dem Tattoo an seiner Hüfte, bis hinauf zu seinem Hals, vo es sich gerade weiter bildete.


    • "Ich dachte so über dem Herzen.", sagte der goldene Wächter. Weshalb er vorhatte es in der Nähe des Herzen das Siegel zu platzieren, hatte mit dem Blutkreislauf zu tun. Immerhin hatte es damit angefangen, dass sich Nondos Adern verfärbt hatten. Daher glaubte Kiro, dass es dort eine gute und wohl auch effektive Stelle wäre.
    • "okay.", meinte Nando bloß.
      Das würde schmerzhaft werden.
      Direkt über den Knochen schneiden....
      Aber Nando lies sich nichts anmerken.
      Er würde das hier durchstehen und entweder am Ende tot sein, oder bis zu seinem Tod die Kontrolle behalten können.
      Beides war für ihn akzeptabel, immerhin hätte er schon vr neunzehn Jahren sterben sollen.
      Er setzte sich auf den Steinaltar und schloss die Ketten um seine Fußgelenke.
      "Die Schlüssel für die Teile sind übrigens da hinten", meinte er und deutete hinter sich auf eine Tür.
      "Da drin ist auch alles Mögliche an medizinischer Versorgung."


    • Nando hatte sich hingelegt und seinen rechten Arm bereits angekettet.
      Mit Hilfe von Kiro war er dann komplett angekettet und so gut wie bewegungsunfähig.
      "Die Dinger verschaffen die etwa dreißig Sekunden Zeit, solltest du versagen.", meinte er noch als Tipp und bereitete sich dann auf die bevorstehende Prozedur vor.
      Und einen Augenblick später traf der erste Sonnenstrahl auf seine Haut.


    • Kiro begann, als die Sonne aufging. Es würde nicht leicht werden in kürzester Zeit all das zu tun, was notwendig für das Siegel war. Doch kaum hatte der Hellblonde angefangen, war sein Zweifel und sonstige Gefühle verschwunden. Es zählte nur das hier und jetzt.
    • Mit Beginn der Versiegelung begann nando, seine Kräfte Stück für Stück freizusetzen.
      Auf diese Weise offenbarte er Kiro die wahre Zerstörungsmacht, die dahinter lag und den Schrecken, den er seit jahren in sich beherbergte.
      Er atmete angestrengt, da es immer schwerer für ihn wurde, es unter Kontrolle zu halten.
      Nun verbreitete sich auch die Kennzeichnung schneller über seinen Körper.


    • Aber auch die Macht des goldenen Wächers stieg stetig an. Ein Licht-Schatten-Spiel von im stärkeren Ausmaß begann die Höhle auszufüllen. Der Hellblonde bereitete sich langsam darauf vor, den Finalen Schritt der Siegelsetzung zu gehen. Immer mehr von seiner Kraft nutzte er. Doch was, wenn er seine Grenze erreichte?
    • Nando konnte nicht mehr.
      Die schwarzen Adern breiteten sich nun auf seinem gesamten Körper aus.
      Seine Augen wurden pechschwarz, bis nicht einmal mehr das Weiße zu sehen war.
      In diesem Moment verlängerten sich seine Zähne und er bekam ein richtiges Raubtiergebiss, seine Finger wurden zu Klauen und mit einem Mal waren alle schwarzen Adern verschwunden und seine Haut nahm einen ungesunden blassen Grauton an.


    • Kiro hatte schließlich seine Grenze gefunden. Mehr ging nicht, doch so konnte er das unmöglich vollenden. //Ich schaff das nicht! Verdammt...// So kurz davor. Der Hellblonde versuchte trotzdem seine Grenze zu überschreiten. //Allein bekomme ich es nicht hin! Ich brauch Hilfe! Nun komm schon!//
      Urplötzlich spürte er etwas Fremdes in seinem Inneren. Der Wächter riss erschrocken die Augen auf, doch er selber sah nichts mehr von der Höhle. Neue Kraft durchflutet ihn von dem Unbekannten her und gaben ihm die Kraft das Siegel zu vollenden. Doch Kiro selber sah das nicht mehr oder bekam etwas der gleichen mit.
      Er selber fand sich in einem trostlosen Gebiet in irgendwo wieder. Eine weit entfernte, schwache Stimme drang zu ihm, doch er verstand nicht, was die Person sagte. Er drehte nun leicht den Kopf und blickte einen Jungen mit aschefahlen Haar und blauen Augen an. Er rief Kiro irgendetwas zu... Doch dieser konnte ihn einfach nicht verstehen. Für den Hellblonden fühlte es sich so an, als habe er dies schon einmal erlebt,aber auch gleichzeitig nicht. Dann ging alles in einem Weiß unter.
      Der Wächter erlangte endlich das Bewusstsein wieder.
    • Nando schrie auf, als Kiro mit Hilfe seines Blutes, die Dunkelheit in ihm zurückdrängte und das reine weiße Licht, ihn blendete.
      Als es vorbei war beheilt er nur für einen kurzen Augenblick das Bewusstsein, dann wurde alles schwarz.
      Nicht, dass er etwas gesehen hätte.
      Seine Netzhaut war vollkommen verbrannt worden; es lief sogar Blut aus seinen Augen.
      Auch seine Brust blutete, doch kurz nach Beendigug der Versiegelung suchte es sich seinen eigenen Weg und bildete ein neues Tattoo um die Einschnitte in seiner Brust herum.
      Das Tatto an der Hüfte war fort.


    • Obgleich Kiro so gut wie alles schmerzte stand er auf und schleppte sich zu dem Platz mit der medizinischen Versorgung. Nebenbei holte er auch gleich den Schlüssel und ging wieder zu Nando zurück, um sich um diesen zu kümmern. Der Hellblonde wusste, wieso ihm so gut wie alles Schmerzte. Aber seine Gedanken kreisten im Moment mehr um das Unbekannte, dass ihm geholfen und so auch Nando gerettet hatte. Einen winzigen Augenblick lang hatte er geglaubt, dass... Nein, er schüttelte den Kopf, da er es irgendwie nicht mehr wusste. Schließlich hatte er den Rothaarigen so weit versorgt und löste noch immer zitternd nun die Ketten.
    • Nando war mehrere Stunden nicht bei Bewusstsein.
      Erst nachedem die Sonne untergegngen war, rührte er sich.
      Im ersten Moment flutete Panik seinen Körper, weil er nichts sehen konnte.
      Er setzte sich auf auch wenn sein ganzer Körper dagegen protestierte und versuchte über seine anderen Sinne auszumachen, wo er hier eigentlich war.


    • Sie befanden sich noch immer in der Höhle, weil Kiro einfach nicht mehr die Kraft hatte den Rothaarigen zurück nach Hause zu verfrachten.
      Nun denn, als Nando aufwache lag der goldene Wächter nicht weit entfernt auf dem Boden und schlief. Er war einfach zu erschöpft gewesen um dann noch lange wach zu bleiben.
    • Nachdem nando realisiert hatte, wo er war, beruhigte er sich wieder und griff an seine Brust.
      Der brennende Schmerz der bei der Berührung durch seinen Körper schoss war ungemein beruhigend.
      "Er hat es geschafft...", murmelte er.
      Nando sammelte alle Kräfte zusammen, die er noch aufbringen konnte und brachte Kiro irgendwie nach Hause.
      Sein Körer wusste einfach wo es lang ging.
      Schließlich legte er den jungen Wächter in sein Bett und setzte sich dann neben dem Bett auf einen Stuhl.
      Er würde den Jungen nicht allein lassen, bis er wieder wach war.


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