[2er RPG] Das magische Portal

    • Noel lief weiter durch das Gebäude und hielt einmal inne um mit seiner Nase die Luft zu prüfen, auf der Suche nach einem brauchbarem Geruch. Irgendwie musste er irgendwann ja etwas finden, oder?
      Auch wenn das was er finden würde nicht unbedingt das wäre was er suchte, oder besser irgendetwas würde IHN finden.
    • Es gab unendlich viele Räume in diesem Palast und alle waren ähnlich verrückt eingerichtet.
      Selbst die Gänge waren es.
      Doch Dante, der jetzige Dante, befand sich in keinem dieser Räume.
      Er saß auf einer Art Balkon, doch es hatte weder Kalender, noch schien es gebaut worden zu sein.
      Es schien eher so, als sei es aus dem Palast herausgewachsen.
      Und genau dort saß er, die Beine über den Rand baumelnd, und beobachtete, wie die Welt seiner Gedanken zugrunde ging.


    • Allmählich nervte ihn dieses verrückte Schloss. Wenn das vorbei wäre hätte er einigs mehr zu tuen, denn er musste sich ja mit seiner Arbeit ran halten.
      Schlafen würde wohl vollends wegfallen. Na super...
      Vor sich hin grummeln lief er weiter und betrat einen verrückten Raum nach dem nächsten, durchquerte alle möglichen Gänge und drohte sich sogar vollends zu verlaufen.
      Doch früher oder später erreichte er dann schon den seltsamen Balkon...
    • Er seufze leicht. Das war natürlich verständlich.
      "Ich verstehe das, aber bringt es dir wirklich mehr Zeit und so ein? Wenn ja, wäre ich wohl trotz allem damit einverstanden die Situaton so zu belassen und mich wieder an die Arbeit zu machen... Wenn es nichts bringt dann..." Noel beendete nicht den Satz, da man kaum etwas sagen konnte. Warum sollte man jemanden dazu bitten weitere Höllenqualen zu durchleiden?
      "Ich hatte zu dem keine Ahnung, was vohin los war, aber auf einmal bekammst du Verletzungen im Gesicht und am Hals..., berichtete er noch kurz.
    • "Hast du das Grollen gehört?"
      Es klang so, als wollte Dante von dem Gesprächthema ablenken oder so.
      "Das ist es, was mich langsam umbringt. Diese Verletzungen... du wirst sie nicht heilen können. Das wird es nicht zulassen. Es will, dass ich mich ihm hingebe, seine Macht nutze, um ich zu heilen. Deswegen tut es mir weh, damit ich keine andere Wahl habe. Ich habe... ich habe wirklich versucht, dagegen anzukämpfen, aber ich kann einfach nicht mehr. Ich will aber auch nicht, dass dieses Land wieder solche Qualen erleiden muss. Es ist besser, wenn ich einfach sterbe. Dann seid ihr alle in Sicherheit."
      Dante stand auf und wandte sich Noel zu.
      Er war furchtbar blass und sah bereits wie eine Leiche aus.
      "Bitte... du musst dafür sorgen, dass es dem Land weiterin gut geht. Ich will, dass du regierst. Du kannst das viel besser als ich. Und pass gut auf Sya auf. SIe ist noch viel zu jung, um selbst zurecht zu kommen..."


    • Schweigen.
      Dann blickte Noel Dante einfach nur an, ehe er leicht den Kopf schüttelte. "Tut mir Leid, mein Freund, aber das geht nicht.", sagte der Kater ruhig.
      Er würde das Land nicht regieren. "Wie lange hälst du etwa noch durch?"
      Aufmerksam musterte er den Jüngeren.

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    • Das hatte DAnte erwartet.
      "Ich... ich weiß nicht. Ein paar Wochen vielleicht, vielleicht weniger. Das kommt ganz darauf an, wie ser es es mich verletzt. Ich weiß es wirklich nicht."
      Er fuhr sich mit beiden Händen durch die Haare und rieb sich über das blasse Gesicht.
      Dante war wirklich völlig fertig.


    • Noel schwieg und nickte. Er wusste, dass dieses Schicksal Dante sehr forderte...
      "Ich werde ungern aufgeben, bevor ich wirklich alles versucht habe.", sagte der Kater mit entschlossener Mine. "Auch wenn die Chancen schlecht stehen, noch habe ich nicht alles versucht. Lass mich noch eine Sache probieren, okay?"
      Noch einen Versuch, um mehr bat er nicht. Doch ihm war auch bewusst, dass seine Bitte dennoch riesig für Dante seien musste.
      Denn er litt die Qualen und nicht Noel.
    • Dante seufzte.
      "Okay...", stimmte er schließlich zu.
      "Okay."
      Nun sprang Nibia auf seine Schulter.
      "Wir sehen uns auf der anderen Seite."
      Nibia warf Noel sanft aus Dantes verstand.
      Kurz darauf wachte der junge König auf, war aber dennoch erschöpft.


    • Noel blickte zu Dante welcher endlich erwachte. Dennoch war ihm auch klar, dass er nur einen letzten Versuch hatte. Doch bevor er etwas sagen konnte wurde die Tür mit einem Ruck aufgerissen.

      Sya stand im rahmen, schwer atmed, mit etwas Blut bedeckt und Tränen in den Augen. Neben ihn auf dem Boden lag der Schlüssel.
      "Dante... Noel...", stammelte sie und lies ihren Tränen freien lauf, während ihr Körper anfing zu zittern. "E-Es... Es wollte m-mich umbringen... Aber... Alban... Er... Es...", brachte sie hervor, ehe sie energisch den Kopf schüttelte und schrie:"Alban... Bitte... Hilft ihm...!"
      Sie war zu aufgewühlt und so um weiter zu wissen, was sie tuen sollte.
      Das Wesen von dem die Rede war hatte sie bis ins Schloss bringen können, ehe es unter den Blick der Anwesenden zusammen gebrochen war.
    • Als Sya anfing zu schreien, zuckte Dante zusammen.
      Er würde nur zu gern helfen, aber mit den ganzen Verletzungen an Kopf und Hals würde er seine Bürger verschrecken und er wollte auf keinen Fall, dass jemand von der schlechten lage Wind bekam.
      Der junge König sah zu Noel rüber und dann wieder zu Sya.
      "Hol Jiro und bringt ALban erstmal ins Schloss, dann sehen wir weiter, okay?", sagte er sanft, obwohl seine Kehle völlig ausgetrocknet war.


    • Der Kater nickte, sprang vom Bett zu Sya, welche er besorgt bemustert hatte und nun einmal kurz sanft über den Kopf leckte, ehe er weiter lief, um Jiro zu finden.
      Doch der Drache war schon unten, was alles etwas erleichterte. Gemeinsam beruhten sie etwas die Schaulustigen und brachten Alban ins Innere des großen Gebäudes.

      Sya blieb dort wo sie war noch immer zitternd sitzen und versuchte alles was ihr widerfahren war zu verarbeiten.
      Dafür hatten sie nämlich bis jetzt keine Chance gehabt.
    • Langsam richtete sich Dante auf und lehnte sich erschöpft gegen das KOpfteil seines Bettes.
      "Sya. Komm her, meine kleine Prinzessin.", sagte er und klopfte neben sich auf das Bett.
      Nibia brachte ihm ein Tuch, damit er sich das Blut ein wenig aus dem Gesicht wischen konnte.


    • Langsam erhob sie sich zitternd und stolperte dann auf Dante zu. Ihre Augen hielt sie dabei geschlossen, während sie leise immer und immer wieder irgendetwas vor sich hin murmelte.

      Noel unterdessen begann mit Hilfe der alten Sprache und Jiro die Verletzungen des fremdartigem Geschöpfes zu heilen. Der Drache hatte den Kater gefragte, was das für ein Wesen seihe, dch dieser hatte nur den Kopf geschüttelt. Er glaubte mal etwas gelesen zu haben, doch das war sehr lange her. Doch persönlich gesehen hatte er so etwas auch noch nie...
    • Nibia half der kleinen, hilflosen Katze und setzte sie auf Dantes Schoß ab, wo sie sich auf gleich um Sya herum zusammenrollte.
      Dante selbst streichelte sie beruhigend.
      "Es ist alles in Ordnung. Hier kann dir nichts passieren. Und Alban wird auch geholfen. Beruhige dich."


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