[2er RPG] Das magische Portal

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    • "Nur eines, aber es wird sehr lange dauern... Du wirst sehr viel sehen, mach die lieber darauf gefasst...", antwortete sie ihm und zögerte einen Moment lang. Dann lies sie eines der Feuer, das größte, zu ihnen schweben. "Du wirst vollkommen in die damalige Zeit zurückgesetzt. Es kann sich etwas von den bisherigen Visionen unterscheiden..."
    • Schon umfing sie erst eine tiefe Dunkelheit. Dann tauchten die ersten Bilder auf. Das Dorf, von der heute nur noch Ruinen standen, erstreckte sich im alten Glanz vor ihnen. Schon kam der noch junge Noel in Begleitung eines größeren und um einiges älteren Katers in Sicht. "Es heißt Dukzura, nicht Durkura.", meinte der Ältere gerade leicht genervt. "Warum bloß kannst du es dir nicht merken. So schwer ist es doch nicht..." "Ich finde es einfach schwierig... Zudem, was bringt mir das ganze überhaupt... Ich sehe echt nicht den Sinn darain diese alte Sprache zu lernen. Braucht doch eh keiner...", antwortete der Jüngere murrend. "Du hast wohl wirklich keine Begabung für die alte Sprache...", seufze so der braun getigerte Kater ergeben.
      Kurz verwammen die Bilder etwas und sprangen etwas zum Abend vor. Jetzt konnte man Noel, gefolgt von drei etwa gleichaltrigen Artgenossen auf den Weg zum See sehen. Scheinbar taten sie es heimlich, die sie sich leise durch die Büsche schlugen. Am Rande das Sees im Dickicht hielten sie an. "Los Noel...", meinte ein schwarzer Kater mitenem leichten Lächeln auf den Lippen. "Das hast vorhin die Wette verloren... Jetzt musst du auch dein Wort halten..." Scheinbar der Noel nicht ganz so glücklich darüber, aber er zwang sich auf den See zuzuschleichen. Er wirkte unsicher und sogar leicht verängstigt und verfluchte sich immer wieder leise murmelnd selber für sein dummes Verhalten auf diese Idee gekommen zu sein. Schließlich hielt er am Ufer an, holte noch einmal tief Luft und pickste sich mit einer seiner Krallen leicht, so das er ein, zwei Tropfen seines Blutes in denn See vorsich tropfen lassen konnte. Unruhig und mit zittriger Stimme sprach er einen Satz und wartete. Langsam ving de See leicht an zu glühen und ein Zeitfeuer tauchte aus dessen tiefen vor Noel. Der wich natürlich sofort mit gespräubten Fell zurück.
      Scheina kannte er bis jetzt noch keine Zeitfeuer so richtig. Einen kurzen Blick zu den Büschen genügte um ihm zu sagen, dass die Drei noch immer da waren und zusahen. Verdammt, er musste das wohl wirlich durchziehen... Warum konnten sie bloß nicht verschwinden?! Zögerlich hob er seine Pfote und hielt noch einen Augenblick inne. Dann Berührte er das Feuer. Bilder von Tod, Leid und Feuer rasste von seinem inneren Auge vorbei und ein seltsames Gefühl, so wie ein gewisser Schmerz duchfluteten ihn ohne Vorwahnung. Er schrie kurz erschrocken auf und schon verschwanden die Bilder. Die Älteren hatten sie bemerkt... Gar nicht gut. Doch Noel verlor schon das Bewusstsein...
      Wieder eine kurze Pause.

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    • Jetzt konnte man eine kurze Szene sehen, in der Noel und die Anderen für ihre Idee mitdem Zeitfeuer gewaltigern Ärger bekamen. Doch als die drei schon wieder verschwinden konnten und nur Noel noch bleiben musste, betrat eine sehr alte Kätzin den Raum. Ihr Fell war schon stumpf und ihre Flügel eingerissen... "Bist du Noel?", fragte sie ihn mit ihrer alten Stimme. Ihre milchigen, blinden Augen waren auf ihn gerichtet. Noel bejarte dies leicht ehrfürchtg. Mit einem Schwanzschnippen schickte sie alle anderen Katzen aus dem Raum. "Du hast ohne vorkehrungen den kontakt zu einem Zeitfeuer überlebt... Erzähl mir was du gesehen hast und wie es das Feuer gerufen hast... Wenn du es überhaupt gerufen hast." Noel erzählte es ihr. "Dein Blut also...", wiederholte die Kätzin und musterte ihn von oben bis unten mit ihren blinden Augen. Fast so als könnte sie noch etwas sehen, aber das wäre ja unmöglich... "Du besitzt diesen Glanz in deinen Augen... Ja, ich bin mir sicher. Ich habe endlich meinen Nachfolger gefunden. Du wirst mein Schüler werden." Noel starrte sie fassungslos an. Das konnte doch nicht ihr ernst sein. "Aber... Aber ich habe doch gar kein Gefühl für die Alte sprache und ich kann unmöglich sehen, was in der Zukunft und Vergangenheit passieren wird oder passiert ist! Ich bi überhaupt nicht geeignet für so etwas! Jemand von den anderen, zum Beispiel Marko, wäre um einiges Besser geeignet!" Die Alte schnaupte abfällig. "Har, die sind doch nur an dem Krieg und der Ehre interessiert. Zudem bist du genau der Richtige. Ich weiß es. Du wirst mein Nachfolger und hoffentich mithelfen den Krieg endlich zu beenden. Sie brauchen nämlich einen Führer, der ihnen den richtigen Weg weißt undnicht noch einen dieser unzähligen Krieger, die auf alles und jeden einkloppen." Schon wand sich die Kätzin wieder zum gehen. "Morgen beginnen wir mit der Ausbildung. Eine Stunde nach Sonnenaufgang vor meinem Haus. Und seih pünktlich!" Schon ging sie und ließ einen leicht verzweifelten Noel zurück.
      Wieder veränderte sich das ganze Bild. Jetzt waren scheinbar Jahre vergangen. Noel war jetzt älter fast vollkommen ausgewachsen. Er führte gerade die Alte mit seiner Schwanzspitze an ihrer Schulter sie hinauf zum See. Immer wieder beschwerte sich diese etwas über ihre alten Gelänke... Noel wusste, das seiner Meiserin nicht mehr all zu viel Zeit auf dieser Welt blieb... Schon erreichten sie die Seeplatz, auf dem sich schon so viele Katzen befanden. Alle warteten auf ein besonderes Spektarkel. Er setzte sich an den Rand des Sees und lies seine Meisterin das Fest wie immer eröffnen... Der Anblic der sich einem Bot konnte man einfach nicht in Worte fassen. Ein wunderschönes Sperktarkel aus hunderten Zeitfeuern die erschienen und hinauf zum Himmel flogen. Ein unglaublicher Anblick... Wärend Noel wie schon viele Male davor alles Beobachte, viel ihm jemand ins Auge. Eine Kätzin mit grünen Augen. Felina. Er hatte sie wegen seiner Ausbildung lange nicht mehr gesehen, genau wie seine Freunde, welche sich nun irgendwo im Krieg befanden. Schon stand er auf und nährte sich ihr langsam. "Lange nicht mehr gesehen, oder?", begrüßte er sie und setzte sich neben sie. Felina blinzelte ihn einmal kurz und lächelte dann. "Noel! Ich hätte dich fast nicht erkannt!" Sie blickte ihn erfreut an und deutete dann zu den Zeitfeuern. "Könntest du das Fest eigentlich auch eröffnen? Und wie ist Aoife eigentlich als deine Meisterin? Ist es dir gut ergangen? Ach, ich habe so viele Fragen und bedränge dich damit wohl wieder etwas zu sehr... Verzeih." Noel lächelte. "Es ist also noch immer das selbe wie früher mit dir...", meinte er zu ihr. Felina wurde leicht rot und versucht das dann erst abzustreiten, dann löcherte sie ihn weiter mit Fragen. Immer wieder lachten beide...
      Ein weiterer Wechsel.
      Nun saß Noel mit hängenden Flügeln und geknickten Ohren am See, über den die Wolken bewölkt waren. Erst seine Freunde im Krieg und nun die alte Aoife. Gestern war sie gestorben... Nun müsste er ihre Arbeit für sie beenden und ihren Posten übernehmen. Doch erfühlte sich nicht wirklich bereit dazu... "Noel?", drang Felinas vorsichtig fragende Stimme zu ihm. Dabnn setzte sie sich neben ihn und fuhr tröstend mit ihrer Zunge über sein Fell. "Ich weiß nicht was ich tun soll...", verriet er ihr leise und starrte weiter ins Wasser des Sees. "Ich weiß, dass das nicht leicht für dich ist, aber du musst versuchen damit klar zu kommen und weiter zu leben. Erfülle ihren Wunsch und versuche ein guter Nachfolger zu sein und den Krieg zu beenden.", meinte sie sanft zu ihm. Noel schwieg. Dann sagte er: "Ob man Tote wieder zum Leben erwecken kann?" Felinas Zunge erstarrte augenblicklich. "Noel... Das wurde aus einem gutn Grund verboten! Bitte tues nicht!" Sie blickte ihm in seine blauen Augen... "Ich weiß... Ich weiß auch das ich es selbst wenn nicht schaffen könnte... Aber...!" Die Kätzin sah, wie er weiter versuchte seine Tränen zurück zu halten. Schon legte sie sacht ihre Flügel um ihn und drückte ihn so leicht an sich. "Es ist ja gut, weine ruhig... Ich bin ja da. Ich verspreche dir danach wird es dir besser gehen..." Und das tat Noel dann auch...
      Wieder ein Wechsel...
      Jetzt konnte man Noel sehen, wie er sich bei Freunden und Familie verabschiedet. Als letztes bei Felina. "Ich verspreche dir so schnell ich kann den Krieg zu beenden und dann zu dir zurück zu kehren. Es wird auch nicht lange dauern." Sie Kätzin lächelte leicht und leckte ihn dann noch einmal kurz übers Ohr. "Das weiß ich doch. Darum habe ich auch ein Geschenk an dich, damit dir auf der Reise nichts passiert." Sie holte ein bekannts Glöckchen kurz aus einem Beutel zu Tage, um es dann auch kurz darauf wieder darin verschwinden zu lassen. Dann hängte sie ihm den Beutel um den Hals. "In das Stadt findest du dann vielleicht noch eine Kette, ein Band oder so... Dann kannst du sie daran befestigen. Möge sie dir immer Glück bringen." Sie lächelte und Noel schmiegde kurz dankbar seinen Kopf an sie. "Ich werde vorsichtig sein. Versprochen.", sagte er und trennte sich leicht wiederwillig von ihr. Schon flogen er und seine zwei Begleiter los in Richtung ihres Zieles. Der einzigen Stadt, die auf dem einzigen neutralen Gebiet lag. Hier konnt jeder mit jedem Reich verhandeln und so eventuell sich langsam dem Frieden nähren.
      Schon folgte eine weitere Pause.
    • Dante schwieg weiterhin.
      Er hatte Noel nie für den emotionalen Typ gehalten, aber jeder konnte sich irren.
      Und wenn er tatsächlich schon so lange lebte, wie er erzählt hatte, dann wusste Dante auch, warum er seine Emotionen immer so versteckte.
      Nach soviel Elend und Leid würde sich wohl jeder so abschotten, um nicht noch weiter verletzt zu werden.
      Irgendetwas sagte dante, dass diese Felina einen unnatürlichen Tod gestorben war.
      Denn das war das einzige, was einen mann - mit Sicherheit auch einen Kater - so tief treffen konnte: Die Ermordung der wahren Liebe.
    • Scheinbar waren nach dem Wechsel weitere Jahre vergangen, in denen Noel wohl immer wieder zu der Stadt gereist war, in der er sich schon ein paar Freunde gemacht hatte. Langsam aber stätig nährten sie sich nun ihrem Ziel Frieden in ihre Welt zu bringen...
      Gerade hatte er Felina von seinen Erfolgen berichtet, als sich den beiden eine aufgeregte, junge Kätzin nähre. "Meister, Meister! Ich habe etwas gesehen!", rief sie aufgeregt und hielt vor Noel an, um ihm zu berichten, wie sie eine heile und friedliche Welt ohne Krieg, Tod und Leid gesehen hatte. "Alles war so schön, aber auch so fremd...", meinte sie. Die Kleine war wohl Noels Schülerin und ihr Name lautete Ashley, wobei eigentlich alle sie nur Ash nannten... Der Kater lobte die Kleine für ihren Eifer und Geduld. "Du gehst bald wieder zurück oder?", fragte Ash schließlich ihren Meister und musterte ihn mit tiefblauen Augen. Noel nickte. Mit einem lächeln stand sie auf und setzte sich neben Felina. "Okay, so lange ihr weg seid, werde ich auf Felina aufpassen, sollte etwas passieren." Sie lächelte und drückte stolz ihren Brustkorb etwas nach vorne. Die Kätzin neben Ashley fing an zu lachen und meinte: "Na, mit dir als Beschützerin brauche ich ja gar keine Angst zu haben!" "Ich werde ganz sicher jedes Mausehirn besiegen das es wagt sich mit mir anzulegen! Versprochen!"
      Wieder verschwammen die Bilder einen Augenblick lang.
      Man konnte Noel sehen, der wohl gerade eine Sitzung hinter sich hatte. Alles verlief bestens. Bald schon würden sie Frieden haben... Doch noch hätten sie noch etwas Arbeit vor sich... Gerade war er auf den Weg zu dem vereinbarten Treffpunkt am Rande der Stadt. Einer seiner Freunde meinte etwas beunruhigendes entdeckt zu haben. Und natürlich vertraute Noel diesem. Als er am Treffpunkt ankam, war noch niemand da, weshalb er beschloss zu warten. Doch schon tauchten plötzlich drei seltsam aussehende Männer auf. Die waren ganz sicher nicht die mit denen er sich hier treffen sollte. Schon kamen sie auf ihn zu und der Kater beschloss das es besser für ihn wäre, sich aus den Staub zu machen. Schon flog er schnellst möglichst los... Dann ertönte ein lautes Krachen und ein unbeschreiblicher Schmerz schoss ihm seine Schulter hoch. Sie hatten mit einer ihm unbekannten Waffe seinen Flügel getroffen. Schon trudete er und fiel wieder in die Tiefe. Doch da sich der Kater schon etwas entfernt hatte spürte er in die Schlucht nicht weit entfernt, die das Wasser schon seid über Jahrtausenden ins Gestein gegraben hatte. Dann umschloss ihn schäumende, nasse Dunkelheit, welche ihn in ihre tiefe drückte. Er bekam es mit der Panik zu tun und versuchte sich verzweifelt an die Oberfläche und so an die Luft zu kämpfen, aber die Wassermassen waren zu stark. Er knallte gegen irgendeinen Felsen und verlor sein Bewusstsein.
      Alles verdunkelte sich für einen Augenblick...
      Eine undeutliche Vision tauchte vor seinen inneren Augen auf. Feuer, Leid und Tod... Sie war undeutlich, aber er hatte sie schon einmal gesehen, damals bei seinem ersten Zeitfeuer...
      Doch schon änderte sich die Bilder und man konnte einen von der Sonne erhellten Strand erkennen. Noel lag an dessen Ufer und erwachte langsam wieder. Sein Flügel war, wenn man es soweit beurteilen konnte hinüber und schmerzte höllisch. Zudem dröhnte sein Kopf und er spuckte Wasser. Das war ein gezielter Angriff auf ihn gewesen. Doch warum eigentlich? Er rappelte sich soweit er konnte wieder auf und schleppte sich weiter vom Wasser weg. Irgendetwas würde passieren, dass wusste er. Außerdem ahnte er, dass er nicht das einzige Zeil der Männer gewesen war. Er hatte schon Berichte gehört, in denen ganze Arten auf ähnliche Weise umgebracht wurden. Erst die Abgesandten in den neutralen Gebieten und dann die letzten Überlebenden. Meist schon an einen einzigen Tag. Ja, er hatte Angst um all seine Freunde, Familienangehörige und natürlich auch um Felina. Schon suchte er nach einem Weg die steilen Wände hoch zu kommen. Seine Suche wurde mit einem Weg belohnt, der scheinbar nach oben führte. Diesen nahm der Kater dann auch ohne zu zögern und versuchte sich erst einmal zu orientieren, um zur Hauptstadt zu gelangen und von dort dann weiter. Fliegen könnte er nicht und so würde er wohl rennen müssen...
      Die Bilder veränderten sich ein weiteres Mal.
      Es war gerade Abend, etwa eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang und Noel rannte so schnell er konnte durch seinen Heimat-Wald. Er hatte es so gut wie geschafft! Schon konnte er einen Rauchgeruch wahrnehmen, den der Wind ihn in die Nase trug und vernahm ein Knistern und Knacken. Dann sag er auch schon das Licht des Feuers... Das ganze Dorf stand zum Teil in Flammen und das Feuer breitete sich immer weiter aus. Schwer Atmend starrte er erschrocken und panisch auf die Flammen, dann lief er weiter und reif. Er rief und bettete darum das ihm doch jemand Antworten möge. Diese Stille war die Schlimmste in seinem Leben... Dann erreichte er den Platz und hielt sofort an. Überall lagen tote Körper auf den Boden und Blut tränkte den Boden... Er ging ein paar Schritt zurück, starr seinen Blick auf die leichten gerichtet. Dann kam ihm sein Essen wieder hoch und er musste sich abwenden. Nach dem er sich soweit beruhigt hatte, ging er mit zittrigen Beinen weiter. Er konnte ihnen nicht mehr helfen, suchte aber weiter auf den Platz nach irgendwelchen überlebenden. "Mei..ster...?", kam es plötzlich schwach von einer Ecke, an einer Hauswand. Dort lag Ash mit zerrissenen Flügeln und in einem erbärmlichen Zustand in ihrem eignen Blut. Oder war es auch das von anderen? Sofort lief der Kater zu ihr und musterte sie so weit er konnte. In Gedanken überlegte er fieberhaft, wie er der noch so jungen Kätzin helfen konnte. Sie hatte eine seltsame und unnatürliche Wunde am unteren Bereich im Brustkorb. "Ja, ich bin hier, Ash, ganz ruhig, alles wird wieder okay...", sagte Noel mit zittriger Stimmer, in der nicht die geringste eignen Überzeugung heraus zu hören war. Er müsste versuchten die Wunde mit Magie und der alten Sprache zu heilen. "...Es... ist... so... kalt... Ich... habe... versucht... Fel...ina..." Kurz erstarrte Noel. Er war hin und her gerissen. Am liebsten wäre er sofort los gelaufen und hätte Felina gesucht, aber er konnte Ash nicht alleine hier lassen. Schon murmelte er mehrer Worte und hoffte das sie wirken würden. "Sie... ist... am... See...", flüsterte die Kleine schwer und hauchte ihr Leben aus. Noel starrte auf seine tote Schülerin. Keiner seiner Versuche hatte geklappt. Er hatte ihr nicht helfen können... Er biss die Zähne zusammen und wand sich von Ashley ab. Felina war im Moment um einiges wichtiger. Schon lief er weiter und zum See. "FELINA!", rief er auf seinen Weg immer wieder ihren Namen und hoffte und bettet das ihr nichts passiert war. Doch am Seeufer hielt er dann inne. Nicht weit vor ihm, nur ein paar Meter entfernt, am Ufer lag sie. Tod. Von einer Waffe getötet. Jemand hatte sie ermordet... "Felina...", flüsterte er ihren Namen und kam langsam näher. Dann berührte der Kater sacht ihre Wange und konnte ihren süßen Geruch richten und ihre schwache Wärme spüren, welche langsam der Kälte wich. //Felina...// Ihre Augen waren geschlossen und sie wirkte fast schon so, als schliefe sie. //Felina...// Nur sehr langsam breitete sich das Blut unter ihr aus und floss zum Teil in den See. //Felina...// Sie war Tod... Er würde nie mehr mit ihr Reden, nie mehr ihre Wärme spüren und nie mehr ihre Unterstützung bekommen. Er war allein...
      "FELINA!!!", schrie er in die Nacht heraus, während ihm die Tränen über die Wangen liefen. Dann versuchte er es mit allen möglichen Heilungswörtern und wagte sogar den Versuch sie zurück zum Leben zu holen, doch vergebens. Er konnte es nicht mehr ändern was passiert war. Wo der Tod war, wird der Tod aus immer bleiben. Am Ende hatte er keine andere Wahl, als ihren nun kalten Körper im schein mehrer blauer Zeitfeuer der Natur und den Elementen zu übergeben, so wie es üblich bei seinem Volk war. Langsam verschwand sie in der Tiefe des Sees...
      Kurze Zeit darauf konnte man Noel durch den Wald rennen sehen. Er war schier Blind vor Zorn, Trauer, Wut und seinem neu entfachten Rachedurst. Die Schuldigen würden dafür bezählen. Und er hatte schon ihre Fährte. Kurz darauf schoss er aus dem Dickicht und griff einen der ersten an. Es war ein Mensch. Noel biss und kratzte ihn, griff ihn so stark an, wie er konnte und zerkratzte das Gesicht des Mannes, welcher es schafte ihn endlich zu packen und weg zu schleudern, so das Noel nicht gerade unsanft gegen den nächst besten Baum knallte. Die Mitschuldigen ritten unterdessen wieder davon und liesen das Pferd, den Kater und den Mann zurück. Der Letztere, holte unterdessen seine Waffe hervor und griff den Kater an. Dieser schafte es noch gerade so auszuweichen und seine Form zu ändern. Der Schmerz in seinem Flügel schien zu explodieren, wären er seine Gestalt änderte und sich seine eigene Waffe griff. Das Schwert, welches sich schon seid sehr, sehr langer Zeit im Besitz seines Volkes befand und von diesem vor der Welt versteckt wurde, da die Gefahr, die von diesem Artefakt ausging, einfach zu groß war. Ohne weiteres und ohne noch einmal nachzudenken, aktivierte Noel es und griff den Mensch an, um ihm im selben Moment zu töten. Das war das erste mal das Noel tötete... Doch er selber bekam es kaum mit. Schon hatte er sich von dem Menschen abgewandt und war auf das unruhige Pferd gestiegen um die Verfolgung aufzunehmen.
      Das war der Beginn des Wanderers...
    • Dann brach die Zeit als Wanderer für Noel an. Seine Rachedurst und sein Zorn zerfressen ihn allmählich immer mehr und machten ihn mit der Zeit zu einem anderen. So wollte ihn sicherlich niemand treffen, dem sein eigenes Leben lieb war... Und der Kater tötete. Tausende und aber Tausende starben durch ihn und seinen Kräften. Hin und wieder nutzte er die alte Sprache, sonst immer sein Schwert, welches mit jedem weiteren Einsatz ihm sein Leben langsam aber stätig entzog. Er tötete viele Schuldige, sehr viele um genau zu sein. Schließlich passierte es ihm aber, dass er sich mit einem äußerst starken Gegner anlegte, der nicht so leicht sein Leben Opfern wollte. Doch am Ende siegte Noel, wenn gleich er viele Verletzungen davon getragen hatte. Das Kind des Wesens, welches er getötet hatte starrte ihn aus seinem versteck heraus verängstig an, während der menschliche Kater nur langsam auf ihn zu ging. Vor dem verängstigten Kind ging er in die Knie und schien für einen Augenblick sein früheres Selbst wieder gefunden zu haben. "Tut mir Leid, Kleiner...", sagte er und strich dem Jungen kurz schwach über den Kopf, dann ging er wieder.
      Eine Zeitlang schafte Noel es noch schich voran zu schleppen, doch schließlich gaben seine Beine nach und er fiel erschöpft in den kalten Schnee. Seine Form änderes sich und der Kater blinzelte etwas und bewegte kurz seine Flügel. Doch er war zu erschöpft, weite würde er nicht mehr gehen können. Vielleicht starb er dann ja hier endlich? Dann würde sein jämmerliches Leben sein Ende finden und er war vielleicht wieder mit Felina und den anderen Vereint... Angst hatte er vor dem Tod keine mehr...
      Kurz darauf fand ihn zufällig die Königsfamilie und retete ihm so das Leben. Der Rest war größtenteils durch Akis Erzählung von damals ja dann bekannt.

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    • Sollte sich Dante jetzt schuldig fühlen, dass er den Kater zurückgeholt hatte?
      Denn er tat es nicht.
      Er hatte gesehen und gefühlt, was Noel gefühlt hatte.
      Dennoch interessierte ihn das nicht.
      Ja, das war egoistisch von ihm und ja, er hatte Noel damit erneut sehr weh getan.
      Aber er musste an die zukunft denken.
      Und in der Zukunft brauchte er Noel.
    • Felina schwieg weiterhin. Nur ihr eines Ohr zuckte kurz, als sie hörte, wie Dante sich zu Boden plumpsen lies. Sie wusste, dass sie nicht mehr viel Zeit hatte... Und soweit sie gekonnte hatte, hatte sie alles getan, was in ihrer Macht stand, damit sich diese Welt verbesserte.
    • Langsam schüttelte sie den Kopf. "Ich glaube nicht das er es ertragen würde mich noch einmal zu treffen, um mich dann wieder zu verlieren... Es ist besser, wenn er es nicht erfährt..." Zumal Felina ja selber bezweifelte ihr letzte Wiedersehen überhaupt noch einmal ertragen zu können...
    • Die Kätzin lächelte schwach. "Wie ich schon gesagt habe, ich wollte dieser Welt zumindest einmal helfen... Denn viel konnte ich ja nicht ausrichten, aber es ist zumindest etwas gewesen...", meinte sie und fügte dann hinzu: "Du solltest wohl besser langsam wieder gehen... Du wirst nach dem ganzen deine Ruhe bitter nötig haben."
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