[2er RPG] Das magische Portal

    • Jiro nickte. Der Weißhaarige wusste noch nicht, was Dante vor hatte oder ahnte es auch nur. Somit beschloss der Drache zu versuchen bei Noels 'Beerdigung' anwesend zu sein. "Ich werde später ebenfalls dort sein. Ich kann dich ruhig auch zum See bringen. Würde dann nicht so lange dauern.", sagte er und machte sich dann auf, sich dann auf ein Schlafzimmer auszusuchen.
    • Dante würde Jiro nicht davon abhalten, zu kommen.
      Allerdings würde er sich noch viel weniger von dem Drachen von seinem Vorhaben abbringen lassen.
      Er hatte seine Entscheidung getroffen und würde sich auch nicht unentschieden.
      Als der Drache weg war, schloss er erschöpft die Augen.
      Würde wohl noch eine Weile dauern, bis er wieder voll auf dem Damm wäre.
    • Die Zeit verging schließlich bis zum Abend ohne irgendwelche besonderen Vorfälle. Langsam schien sich so etwas wie ein Alltag anzubahnen. Man baute zerstörte Gebäude wieder auf und langsam entstand so das Bild einer normalen Stadt wieder um das Schloss herum. Noch würde es etwas dauern, bis alles soweit wieder aufgebaut war und man es wirklich eine Stadt nennen konnte, aber die Bewohner sahen zuversichtlich aus.
      Schon brach der Abend und schließlich die nach herein...
    • Dante schwang sich mit Noels, in Laken gewickelte, Leiche auf Nibias Rücken.
      Schon rannte die katze los und brachte sie beide zum See.
      Wenn Jiro kommen wollte, dann sollte er ruhig.
      Vorsichtig legte er den leblosen Körper ans Ufer des Sees und wickelte ihn aus, ehe er ihn sanft in das Wasser schob.
      Dann stand er auf und sah in den Himmel, während sich die Male unter seinen Augen wieder bildeten.
      Er würde Noel zurück holen, koste es, was es wolle.
      Der Schnitt in seinem Handgelenk brannte höllisch, als er die Energie sammelte, die er benötigte.
      Die Male unter seinen Augen wurden größer, breiteten sich über seinen Hals, seinen Brustkorm und seine Arme aus bis zu seinen Fingerspitzen.
      Der ganze See begann zu leuchten.
      Und als dann auch Dante das Wasser berührte, schoss die gesamte Energie in Noels Körper und holte den Kater zurück ins Leben.
    • Der Drache war gerade wie geplant auf dem Weg zum See gewesen, als plötzlich erstrahlte ein helles Licht vor ihm, so das der Drache sofort seinen Blick abwenden musste. Was passierte da?! Dante hatte doch nicht... Der Weiße knurrte und versuchte weiter zum See zu fliegen.
      Erst passierte nichts, dann ries Noel seine Augen auf.
    • Noel keuchte, als hätte eher er die ganze Arbeit gemacht. Dann erst schien er langsam zu realisieren, was passiert war und das er wieder zurück im Leben war. Dann blickte der Kater Dante an.
      In diesem Moment erreichte auch Jiro den See. Der Drache war noch immer halb blind und scheinbar sehr zornig.
    • Dante war sich darüber im Klaren gewesen, wie wütend mindestens einer der beiden sein würde, noch bevor er das hier überhaupt durchgezogen hatte.
      Ihm war egal, was sie nun von ihm dachten.
      Er hatte einfach nicht noch einen Freund verlieren wollen.
      Außerdem hatte gerade Noel es verdient, den erneuten Frieden mitzuerleben.
      Und er brauchte den Kater.
      Gerade jetzt.
    • "Was... hast.. du... nur... getan...?", murmelte Noel. Er lebte also wirklich wieder. Dante hatte ihm am Ende doch noch dem Tod entrissen. Doch der Kater klang darüber nicht wirklich erfreut...
      "Wie konntest du nur das tun!? Es ist VERBOTEN Tote wieder zum Leben zu erwecken! Was wäre, wenn es dir dein Leben gekostet hätte! Du bringst damit alles noch durcheinander!", knurrte Jiro Dante an.
    • Dante schwieg.
      Er hörte die anderen auch kaum.
      Er hörte bloß das Rauschen seines Blutes und seinen angestrengten Atem.
      Und dann wurde alles schwarz um ihn herum und er brach zusammen.
      Nibia fing ihn auf, bevor er unliebsame Bekanntschaft mit dem Boden machte.
      Er lebte, war aber äußerst geschwächt, nicht nur durch die Wiederbelebung Noels.
    • Jiro knurrte wieder irgendetwas unverständliches, aber schon kurze Zeit darauf war sein Zorn wieder verschwunden und Besorgnis anschien an dessen stelle. Und dieses Gefühl zeigte der Drache eher selten. "Was machst du bloß immer...", murmelte der Weiße und beschloss mit Nibias Erlaubnis Dante, sie und Noel zurück zum Schloss zu bringen. Immerhin könnte man ihn wohl kaum einfach hier liegen lassen.
      Noel selber fühlte sich auch sehr schwach und leicht seltsam. Doch er hatte wohl mehr mit der Tatsache noch zu leben zu kämpfen...
    • Der Drache brachte Dante mit Nibia in sein Zimmer, nachdem er Noel sein eigens überlassen hatte. "Du bist echt ein richtiger Idiot... Machst immer alles ohne mir auch nur ein Wort zu sagen...", meinte der Drache leise murrend vor sich hin. Dann seufze er. So war es halt mit Dante... Und das würden ihn irgendwann wohl noch das Leben kosten. Schon schloss er seine Augen und gab Dante etwas von seiner eigenen Kraft ab. Es war schwierig, zumal es Jiro vorher noch nie bei irgendjemanden getan hatte. Und es war leider nicht viel im Vergleich zu dem, was der Blonde heute schon geleistet hatte, aber zumindest etwas.
    • Im gegensatz zu sonst sprang Nibia neben Dante ins bett und rollte sich um dessen Kopf zusammen, als wollte sie ihn beschützen.
      Nichts anderes tat sie ja auch.
      Außerdem stärkte sie ihn ganz langsam mit der Energie der guten Geister, da ja noch die andere katze vorbeikommen wollte.
      Sie war dankbar, dass Jiro sich nicht von ihrem Meister abwandte, wegen dem,w as er getan hatte.
    • Obgleich es dem Drachen weiterhin gewaltig missviel, was Dante getan hatte, würde Jiro ihn sicherlich nicht deswegen den Rücken kehren. Kurze Zeit darauf verlies der Drache den Raum, um sich selber auf den Weg zu einem Zimmer für sich zu machen.
      Die Zeit verging bis es fast schon nicht mehr so aussah, als käme die Kätzin doch nicht wie versprochen. Doch am Ende schließlich hielt die dann doch ihr Versprechen und kam.
    • "Du hast dich gegen der Fluss der Zeit und den Tod aufgelehnt... Das wird noch gewisse folgen nach sich ziehen...", waren die ersten Worte die sie zu Dante sagte. Die Katze wirkte erschöpft und auch ihr geisterhafter Schein schienen schwächer und stumpfer geworden zu sein...
    • Benutzer online 23

      23 Besucher