[2er RPG] Das magische Portal

    • Die Kätzin berührte Dante ein weiteres mal und der Druck und alles, der auf ihm Lastete wurde etwas leichter. "Tut mir leid, aber zu mehr bin ich leider nicht in der Lage... Meine Kräfte schwinden unaufhörlich.", sagte sie und lächelte leicht. "Ich wollte vorher aber noch einmal mit dir reden."
    • "Ich wollte nur für Noel sein Versprechen an dich halten. Es war seine letzte Bitte an mich...", erklärte die Kätzin. "Er meinte, dass du lieber erfahren sollst, was er in seinem Leben gesehen hat und erlebt hat, damit du sein Wissen nutzen kannst für das was kommen mag. Er glaubt nämlich, das es dir zum Teil hilft ein guter König für diese Welt zu sein.", sagte sie und wand kurz ihren Blick ab. Ein gewisses glitzern lag in ihren Augen...
    • "Mir bleibt aber leider nicht mehr viel Zeit. Ich selber muss nämlich auch mein Versprechen einlösen... Aber ich berücksichtige deinen Wunsch und versuche so nächsten Abend noch einmal zu kommen. Länger werde ich es dann aber leider nicht aufschieben können...", erklärte sie und lies Dante zurück in seinem Körper verschwinden um weiter zu schlafen. Dann verschwand sie wieder.
    • "Vielleicht werde ich das tun, wenn wir Zuhause angekommen sind.", meinte Sean leicht lächelnd und durchquerte weiter die Wüste. Ihr Zeil lag nun nicht mehr weite entfernt vor ihnen...
      Bald wäre er endlich wieder Zuhause...


      Die Begräbniszeremonie hatte schon längst wieder angefangen, als Jiro erwachte. Er hatte nicht gemerkt, wie er eingeschlafen war. Aber es hat ihm soweit gut getan... Langsam erhob er sich und streckte etwas seine Glieder...
    • Die drei freuten sich natürlich und tollten durch den ganzen Sand.
      Dass sie so viel gesschlafen hatten, machte sich jetzt bemerkbar.
      Sie hatten einfach viel zu viel überschüssige Energie.

      Dante verschlief die Stunden bis zur Begräbniszeremonie und wachte mit höllischen Schmerzen auf.
      Ihm taten selbst Muskeln weh, die er vorher gar nicht gekannt hatte.
      Aufstehen war reine Folter.
      Aber er musste als König dabei sein, wenn die letzten Opfer des Krieges verabschiedet wurden.
      Alle würden da sein: Kämpfer, Verwandte, Freunde, Unbeteiligte.
      Und ihr König würde ebenfalls anwesend sein, selbst wenn er der Einzige war, der noch Verletzungen hatte.
      Er quälte sich hinaus und zu den Feuern und Löchern, die angezündet und ausgehoben worden waren, um den Toten die letzte Eher zu erweisen.
      Alle sahen auf, als er langsam angehumpelt kam.
      Immer an seiner Seite war Nibia, die ihm jederzeit zur Hilfe kommen würde.
      Das Reden überließ er anderen, da er eigentlich niemanden der Toten gekannt hatte.
      Niemanden außer Noel.
      Und um den würde er sich selbst kümmern.
    • Sean lies die Kleinen durch die Gegend tobten, behielt sie aber weiterhin im Blick, damit ihnen auch ja nichts passierte. Man konnte ja nie wissen...

      Jiro wohnte auch der Begräbniszeremonie bei. Er hatte auch nur wenige von den Toten gekannt, obgleich er wohl mehr mit ihnen zu tun gehabt hatte als Dante. Apropos Dante... Dem weißen Drachen viel auf, dass es diesem noch immer nicht wirklich gut ging. Vielleicht sollte er ihn später noch einmal einen Besuch abstatten und seine Hilfe anbieten...? Immerhin konnte er mit seinem blauen Drachenfeuer ja heilen...
    • Nach der Zeremonie gingen die meisten.
      Aber Dante blieb, bis die Feuer erloschen und die Asche hinfortgeweht wurde, blieb, bis die Gräber geschlossen waren.
      Und selbst dann blieb er noch und dachte an all den Schrecken den ale hier durchlebt hatten, während er ein sorgloses Leben bei einer falschen Familie verbracht hatte.
      Schließlich stupste Nibia ihn mit ihrer Schnauze an und zusammen gingen sie langsam zurück zum Schloss.
      Ohne, dass er irgendetwas gesagt oder gar befohlen hatte, hatten sich die ehemaligen Bediensteten von vor über 20 Jahren dort wieder einquartiert und an die Arbeit gemacht.
      Das zauberte eine kurzes, schwaches Lächend auf Dantes Gesicht.
      Sie hatten wirklich nur auf die Rückkehr ihres Prinzen gewartet...
    • Jiro besuchte wie er schon geplant hatte einige Zeit später Dante. Einer der Diener bat ihn darum, der er noch einmal kurz warten sollte. In der Zwischenzeit würde er dem 'König' bescheid geben. Der Weißhaarige schmunzelte leicht las er sah, die Pflichtbewusste der Mann arbeite.
    • Dante hatte sich wieder in sein Gemah zurückgezogen.
      Hier würde er wohl die wenigsten empfangen.
      Aber Jiro gehörte zu denen, die hier herein durften.
      Er saß auf dem Bett, das blutige und zerrissene Oberteil neben ihm, und musterte seine diversen Verletzungen.
      Es war alles dabei: Schnittwunden, Platzwunden, Brandwunden...
      Selbst Kratzspuren ließen sich auf seinem Oberkörper finden.
    • Man führte den Drachen dann in Dantes Gemach, um die Beiden dann alleine zu lassen. "Du bist wohl wirklich der Einzige weit und breit der noch verletzt ist. Lass mich sie behandeln, sonst könnten sie dir später noch Probleme bereiten.", meinte Jiro und ging zu Dante. Der Drache schien den Blonden noch immer gleich zu behandeln, wie vorher auch, wenn gleich der eine nun ja der neue König des Landes war...
    • Jiro nickte und begann seine Wunden mit seinen von blauen Flammen umhüllten Hand zu heilen. "Der Basilisk ist mit den drei Kinden wieder in der Wüste verschwunden. Wir werden ihn wohl inden nächsten Jahren nicht wiedersehen... Aber auch schon andere der Rebellen kehren in ihre Heimat zurück...", erzählte der Weißhaarige dem Blonden, während er ihm weiter behandelte.
    • "Silver will auf jeden Fall zurück nach Hause. Ich selber aber weiß noch nicht. Zu viele schlechte Erinnerungen sind mit meiner Heimat verbunden...", sagte Jiro. Er hatte ja immerhin die ermordung seiner Eltern miterlebt und vielleich noch viel mehr. Silver war damals ja zu Klein gewesen um sich daran zu erinnern. Schließlich beendete er seine Arbeit.
    • "Keine Ursache, ich habe bloß einem Freund geholfen und eine Schuld beglichen." Jiro lächelte. "Du bietest also wirklich einem Drachen an hier auf deinem Schloss zu leben..." Scheinbar gab es auch hier Geschichten über Drachen, Schlösser und nicht zu vergessen großen Schätzen. "Ich würde gerne vorerst bleiben."
    • "Warum sollte ich es dir nicht anbieten? Such dir irgendein Schlafzimmer aus, die sind so gut wie alle leer."
      Dante ließ sich auf die Chaiselonge fallen und schloss die Augen.
      Zwar waren seine Verletzungen verheilt, aber die Schmerzen warne immer noch da.
      Kein Wunder, bei dem Kampf, den er gehabt hatte.
      Nibia ging zu ihm und setzte sich wie immer neben ihn.
      Fast schon instinktiv legte Dante seine Hand auf ihren Kopf und streichlte sie leicht.
      Die Katze hatte ihre gute Geisterfrom noch immer nicht aufgegeben, weswegen sie immer noch so groß war, dass das kein Problem darstellte.
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