[2er RPG] Das magische Portal

    • Das Fell des Katers sträubte sich plötzlich, als Dante so reagierte. "Ich hatte dich gewarnt!", fauchte Noel, drehte sich um und verschwand wieder nach draußen.
      Eren machte einen Schritt auf den Blonden zu, überlegte es sich dann doch anders und hielt inne. "Wenn das so ist, werde ich Jiro am besten gleich darauf ansprechen. Aber bitte seid nicht sauer auf Noel. Er mag ein schwieriger Geselle sein, doch viele hier verdanken ihm unter anderem ihr Überleben. Er hat mitgeholfen diesen Widerstand aufzubauen. Es mag nicht so erscheinen, aber in ihm steckt gutes." Dann drehte sich der Mann um und trat, mit hängenden Schultern nach draußen. Dante blieb allein zurück.
    • Dante seufzte und ließ sich zurück auf den Boden sinken.
      Nach Hause... mittlerweile wusste er gar nicht mehr, wo das war.
      Sein Verstand arbeitete gegen sein herz und das war noch nie gut gewesen.
      Er vermisste sein normales Leben. ber irgendetwas in ihm sagte ihm, dass er hier her gehörte.
      Das alles bereitete ihm höllische Kopfschmerzen.


    • Schließlich trat der weiße Drache ein. Nun war klar, dass er Jiro war. Er nährte sich weiter Dante und wartete dann. "Ich muss dir wohl zum zweiten mal danken. Danke dass du meine Schwester geholfen hast. Ich werde dich jetzt zurück bringen. Steig auf." Dante könnte nun endlich zurück kehren und wieder versuchen normal weiter zu leben. Versuchen das alles zu vergessen. Eine Chance, die nun endlich nutzen konnte!
    • "Ich kann hier nicht weg...", murmelte er leise.
      "Ich wollte immer nur nach Hause...."
      Doch wo war sein Zuhause? In New York? Bei seinen Eltern? In seiner Wohnung? Oder doch hier?
      Er war von seinen eigenen Gedanken und Gefühlen überfordert.


    • Jiro verstand. Aus irgendeinem Grund konnte er die Lage des Mannes verstehen. So lies er Dante seine Zeit. Er musste erst einmal alles Ordnen und möglicherweise brauchte auch noch jemanden um darüber zu reden. So blieb der Drache und wartete schweigend.
    • "Das ist ja das Problem! Mein Kopf sagt mir, ich soll zurück, aber..."
      Wieder ließ er sich auf dem Boden nieder und vergrub das Gesicht in den Händen.
      "Warum muss das ausgerechnet mir passieren?!"
      Plötzlich umgab ihn eine dunkle Aura.


    • "Doch du hast dich für dein Herz entschieden.", sagte der weiße Drache und sah Dante aufmunternd an. Das alles würde bald vorbei seihen, zumindest glaubte Jiro dies. Bevor er antworten konnte passierte etwas weiteres. Diese plötzliche Aura, welche ihn umgab, lies den Drachen ein kurzes Knurren ausstoßen und die Zähne blecken. Die Federn hatten sich an manchen Stellen seines Körpers etwas aufgestellt und der Geflügelte war etwas zurück gewichten. Es war so plötzlich passiert. "Was machst du da?", zischte der beunruhigte Drache.
    • "Nein, ich hätte nicht landen können...", antwortete der Weiße knapp. Er hatte sich soweit wieder etwas beruhigt. "Ich bin gestürzt. Es war Zufall, dass ich durch das Tor gefallen bin." Dantes Worte erweckten denn Eindruck, als wäre allein Jiro an dem ganzen Schuld und dies missfiel diesem natürlich. "Zudem hatte ich nie den Wunsch ein Tor zu durchqueren und irgendwo zu landen! Ich hatte auch nie vorgehabt, in verfluchten Paralellwelt fast zu sterben! Ich hatte auch nicht vor gehabt in diesem verdammten Krieg meine Freund und Familie sterben, aber es ist geschehen! Vieles was ich nicht vor gehabt hatte ist aber trotzdem passiert! Ich muss es akzeptieren, da ich es nicht ändern kann! Gewöhne dich lieber auch daran." Der Drache stand auf und macte sich auf, diesen Platz zu verlassen.
    • Der Boden unter Dante verfärbte sich schwarz und starb langsam ab.
      Dieser Effekt breitete sich ganz langsam kreisförmig aus.
      Er gab Jiro nicht die Schuld. Er gab dem scheiß Schicksal die Schuld.
      "Ein ganz normales Leben... mehr wollten meine Eltern doch gar nicht für mich..."
      Erst jetzt realisierte er es. Seine Adoptiveltern hatten die ganze Zeit bescheid gewusst. Die ganze verdammte Zeit.


    • Bemerkte der Blonde es denn nicht? "Sieh nach unten zu deinen Füßen!", meinte Jiro und ging ein paar weitere Schritte zurück. Er hatte so etwas schon einmal gesehen, in den vielen Kämpfen mit den Untergebenen des Tyrannen. Diese Magie war unheilvoll und gefährlich. Dunkle Magie... Der Schwanz des Drachen zuckte unruhig am Boden.
    • Nun beruhigte sich Jiro auch wieder langsam. "Du musst wohl lernen deine Kräfte und Gefühle in den Griff zu bekommen...", meinte der weiße Drache und betrachtete die verdorbene Erde. Am besten wäre es, wenn sich Dante eine Lehrer suchte oder zumindest jemanden, der eine Zeit lang auf ihn aufpasste.
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