[2er RPG] Das magische Portal

    • "Gut, gut...", lautete die Antwort, des Alten. "Gleich könnte sie Schmerzen haben. Vorsicht!"
      Schon stieß die Drachin einen lauten Schmerzensschrei aus. Ihre Muskeln spannten sich an, als ihr Kopf sich hob und eine Flammenzunge in die Luft speite. Dann fiel sie wieder zurück zu Boden.
    • Erschrocken wich dante einige Meter zurück.
      Doch sofort, als der riesige Kopf des Wesens wieder auf dem Boden landete, eilte er zurück und prüfte nocheinmal alles nach.
      "Also in großer Gefahr sind wohl nur wir beide. Ihr Puls ist ein bisschen hochgegangen, aber das liegt noch im grünen Bereich. kann ich sonst irgendwie helfen?"


    • Der Alte nickte. "Kannst du. Jeden Augenblick wird der andere Drache hier auftauchen. Beruhige ihn und halte ihm von uns Fern. Er würde eher störren als Helfen. Sage ihm dass ruhig auch.", meine Eren und kümmerte sich weiter um den verletzten Flügel. Schon konnte man ihn der Ferne das schnell näher kommende Rauschen von großen Flügeln hören.
    • Schon setzte der weißere Drache, vor dem Eingang auf. Er war etwas größer als Silver und besaß auch einen, etwas anderen Körperbau. Sonst sahen sich beide irgendwie ähnlich. Dann berührten auch schon die mächtigen Vorderkrallen den Boden. Der Drache war drauf und dran in die Höhle zu gehen, hätte Dante nicht mitten im Weg davor gestanden. Nun lag es an dem Blonden das Gespräch zu beginnen... Der Kopf des größeren hatte sich auf die Kopfhöhe des Mannes hinab gesenkt.
    • "Es wäre besser, wenn du erstmal nicht hier rein kommst. Ihr geht es nicht gut und das können wir nur ändern, wenn du uns genug Platz zum Arbeiten lässt.", meinte er und wich nicht einen Zentimeter.
      Wenn es um seine Patienten ging, dann kannte er kein Pardon.


    • Es war schon erstaunlich, wie leicht es gewesen war den Drachen davon abzuhalten, einzutreten. Der Geflügelte hatte einen Moment zögerlich genickt und sich dann in der Nähe hingelegt und gewartet. Wenn man das intelligene Tier nun so betrachtete, besonders die Federn, wusste Dante, von wem die Feder, bei ihm Zuhause lag, genau stammte. Sie hatte diesem Drachen gehört. Sein Körper wies mehrere vor kurzen entstandene, fast verheilte Verletzungen auf. Merkwürdigerweise kamen Dante mehrere bekannt vor. Er hatte sie schon einmal gesehen, aber nicht auf einem Drachenkörper...
    • Zuerst wollte Dante es nicht glauben, doch er wusste, dass Jiro dieser Drache war.
      Er hatte es vorher schon irgendwie gewusst, als er den Drachen am Himmel gesehen hatte.
      Aber das ging jetzt nicht in seinen Kopf rein.
      Er ging lieber zurück zu Eren und fragte, ob er noch etwas tun konnte.


    • "Im Moment nicht wirklich... Aber du könntest zusehen. Ihr Knochen ist in mehrere Einzelteile zersplittert...", sagte der Alte. So wie es Aussah müsste er wohl auch noch Magie wirken müssen. Und das würde bei so einen komplizierten Bruch äußerst schwer werden. Eren bräuchte wahrscheinlich noch weitere Heiler. "Kannst du eigentlich Magie wirken? Es währe sehr wahrscheinlich, das du gute magische Fähigkeiten besitzt. Immerhin hast du das Zeitfeuer gut überstanden."
    • Magie? War das sein Ernst?
      Dante war kurz davor, zu antworten 'Nein, sorry, bin ein stink normaler Muggel'.
      Er verkniff sich seinen Kommentar und schüttelte lediglich den Kopf.
      "Keine Ahnung, wie das gehen soll. Ich kann nicht mal diese doofen Partytricks."


    • "Mhm..." Es klang so, als hätte Eren sich dies gedacht. "Dann wirst du es einfach mal versuchen. Magie durchdringt hier alles, du kannst sie fast überall finden. Mit deiner Vorstellungskraft ist es möglich sie zu Formen. Doch nicht alles ist möglich. Jeder von uns besitzt eine bestimmte Grenze. Keiner kann sie überschreiten, sie bestimmt was dir Möglich ist und was nicht. Versuche etwas leichtes, eine Blume von diesen hier blühen zu lassen. Konzentriere dich, schließe die Augen und Such. Du wirst merken, wenn du es gefunden hast. Hast du es, stelle dir die Blume vor."
    • Jetzt waren sie also schon beim gärtnernden Green Lantern angekommen.
      "Ehrlich mal. Das klappt doch nie. Ich bin ein stinknormaler Student, der einfach nur nach Hause will. Ich habe keine Lust, einen auf Harry Potter zu machen.", meinte er.
      Irgendwie nervte es ihn, dass hier scheinbar alle versuchten, ihn zu einem Teil dieses völlig abstrakten traumes zu machen.


    • "Mit dieser Einstellung wird es dir niemals gelingen. Nun, wenn du dich weigerst, dann hole mir einfach noch einen oder zwei Heiler hinzu. Alleine schaffe ich es nämlich sicherlich nicht ihren Flügel zu retten.", sagte der Alte zu Dante, der nicht einmal einen einzigen Versuch startete. Eren war dabei einen Versuch zu starrten es alleine hinzubekommen, aber wie erwartete gelang es ihm nicht allein. Er war einfach schon zu alt um solche Verletzungen zu heilen. Hinzu kam auch noch die Schwere der Verletzung an sich.
    • Dante betrachtete die schwere Verletzung des Drachens und überlegte.
      Sein Verstand sagte ihm, dass soetwa wie Magie nicht existierte und dass er das schon gar nicht auf die Reihe bekommen konnte. Doch sein gesamter Körper meinte das exakte Gegenteil.
      Ohne sich seiner Entscheidung bewusst zu sein, ging er zu Eren und schaffte es, den Flügel ganz allein zu heilen. Nur mit Hilfe von Magie.
      Dabei leuchteten seine Augen eisblau und es bildeten sich merkwürdige Linien darunter, die ebenfalls auf diese Weise leuchteten.
      Als es aufhörte starrte er keuchend den wieder gesunden Flügel an.
      "Wa...Was...?", stotterte er.


    • Der Alte hatte bloß verblüfft zusehen können, wie Dante den Flügel allein heilte. Eren war auf diese Linien aufgefallen, wie auch die Veränderung der Augenfarbe. Als sich der Blonde zu dem Alten umdrehte, musste er erkenne, dass diesem Tränen über die faltige Haut liefen. Und er lachte. Der Alte lachte und vergoss dabei seinen Tränen. Bevor Eren aber auch nur ein Wort sagen konnte, hatte sich die silberne Drachin wieder aufgerappelt und betrachtete ihren Flügel. Manche Federn waren heraus gerissen, so dass sie nicht in der Lage sein würde, zu fliegen. Dennoch schlug sie ein paar mal kräftig mit ihren riesigen Schwingen und wirbelte so den Wind auf. Erst als sie sicher die Flügel anlegte, wurde es wieder ruhig. Plötzlich ging eine Verwandlung durch ihren Körper und ein paar Augenblicke später stand eine junge Frau, in merkwürdiger Kleidung vor den beiden Männern. Sie sah Dante an und sagte dann leise zu diesen: "Danke... Ich werde es irgendwann zurück zahlen." Dann wand sie sich nach einem kurzen Nicken zu Eren von den beiden ab und lief nach draußen zu ihrem Bruder.
      Erst jetzt konnte der Alte zu Wort kommen, da tauchte aber auch schon der nächste Geselle auf. Noel in seiner Katzen-Form. Doch der alte Eren lies sich davon nicht wirklich stören. "Jetzt verstehe ich es...", meinte er murmelnd und vergoss die letze Träne.
    • Dante hatte keine Kontrolle mehr über seinen Körper.
      Er saß einfach so da, auf den Knien, zitterte leicht und keuchte.
      Das Verhalten des Alten irritierte ihn dann doch sehr.
      "Was..."
      Seine Stimme war kratzig und sein Hals fühlte sich so an, als hätte er seit Tagen keinen Tropfen Wasser gesehen.
      "Was war das?", fragte er schlließlich it brüchiger Stimme.
      Ihm war schwindelig und seine Sicht war immer mal wieder verschwommen.


    • "Ich wusste es...", murmelte der Kater, setzte sich und fing an sein Fell mit der Zunge zu säubern.
      Der Alte berührte Dante vorsichtig an der Schulter. Im nächsten Augenblick nahm dessen Schwäche Gefühl etwas ab. Dann zog der Alte zurück und blickte den Blonden ins Gesicht. "Ich kenne euch sehr wohl... Ich muss blind gewesen sein, um es nicht zu bemerken! Ihr habt die Augen von eurer Mutter..." Der Alte musste erst seine Träne am Augenwinkel wegwischen, bevor er weiter reden konnte. "Eure Träume, alles ergibt nun eine Sinn. Euer richtiger Name lautet nicht Dante. Ihr seid der verloren gegangene Thronerbe, Prinz Nerotos Devinity. Und ich irre mich sicherlich nicht! Eure Kräfte und diese Magie, ich kann mich nicht irren!" Der Alte freute sich, wie schon lange nicht mehr. Doch gleichermaßen war es auch traurig. "Es tut mir so schrecklich leid... Ich hatte nichts tun können damals...", entschuldigte sich der Mann und seine Freude verschwand Augenblicklich. "Ich hatte euren Eltern nicht helfen können, als sie Hilfe am meisten gebraucht hatten..."
    • "Warte warte warte warte.... Ich soll wer sein?"
      Jetzt war Dantes Verstand auf alle Fälle überfordert. Ein Wunder, dass er sich noch nciht ausgeklinkt hatte.
      Parallelwelt, Magie, Drachen... und jetzt sollte er hier irgendein Thronerbe sein? Ja klar. Was zog sich dieser alte mann bloß rein?
      "Meinen Eltern geht es gut. Ich muss mich jeden Sonntag durch ein stinklangweiliges Kaffeetrinken quälen.", meinte er.


    • Doch Eren schüttelte den Kopf. "Nerotos Devinity und nein, ihr versteht das Falsch... Es tut mir vielmals Leid, aber eure richtigen Eltern sind Tod. Der Tyrann, er lies sie ermorden.", versuchte der Alte es weiter.
      Dann schritt plötzlich der Kater ein. "Eren, er wurde in der andere Parallelwelt. Er weiß kaum etwas von dem ganzen. Nur durch den Drachen kam er hier her und erfuhr von dem ganzen. Es ist ein Wunder, das er sich überhaupt noch an die Erlebnisse von damals erinnert. Immerhin war er ein Baby.", sagte Noel und blickte beide Männer abwechselnd an. "Es ist mir eine Freude euch kennen zu lernen. Wenn ihr es mir erlaubt, werde ich euch etwas zeigen. Vielleicht versteht ihr dann, was hier gemeint ist." Das Katzenwesen setzte sich vor Dante hin und wartete auf dessen Erlaubnis.
    • "Von dir lasse ich mir nichts mehr zeigen. Weißt du noch das mit dem komischen Feuer? Das hätte mich brutzeln können, wenn ich deine Worte mal benutzen darf."
      Dante stand auf und lief etwas durch die Gegend.
      "Ich will einfach nur nach Hause, okay? Und das ist in New York City. Und mein Name ist Dante, klar?"


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